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Rettungskräfte simulieren Unglück am Flughafen

Feuerwehrleute löschen bei einer Notfallübung auf dem Flughafen Schönefeld bei Berlin brennende Flugzeugteile.
Feuerwehrleute löschen bei einer Notfallübung auf dem Flughafen Schönefeld bei Berlin brennende Flugzeugteile. © Foto: dpa
28.05.2011, 17:02 Uhr
Schönefeld (DDP) Etwa 650 Beteiligte haben am Samstag am Flughafen Schönefeld die Kollision eines Flugzeugs mit einem Tanklaster simuliert. Rund 70 Statisten spielten verletzte Passagiere, wie Flughafensprecher Leif Erichsen sagte. Es sei die letzte Übung dieser Art auf dem alten Flugplatz gewesen. Bis zum Betriebsstart des künftigen Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI) in einem Jahr sollen dort bis zu vier weitere Ernstfälle durchgespielt werden.

Die Übung am Samstag fand auf der stillgelegten Nordbahn des Flughafens bei laufendem Flugbetrieb statt. In dem von Experten entwickelten Szenario musste ein Flugzeug notlanden, da sich im Cockpit plötzlich Rauch entwickelte. Durch schlechte Sicht und einen verhängnisvollen Fehler kam es zum Zusammenstoß mit einem Tankwagen auf der Landebahn.

Das Flugzeug und der Laster fingen Feuer, der Flieger zerbrach schließlich in mehrere Teile. Simuliert wurde dies laut Erichsen mit künstlichem Rauch und Pyrotechnik. Als „Flugzeugteile“ dienten mehrere stählerne Metallröhren, als Tanklaster wurde ein älteres Modell auf die Landebahn gestellt.

Alle Beteiligten seien mit dem Verlauf der Notfallübung zufrieden gewesen, sagte Erichsen. Zwischen Polizisten von Bund und Land, sowie den Rettungskräften und Mitarbeitern des Flughafens habe die Kommunikation reibungslos funktioniert, sagte er. Beim Löschen des künstlich erzeugten Brandes halfen neben der Flughafenfeuerwehr auch Kollegen aus umliegenden Gemeinden und Städten.

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