Nach Angaben der Flughafengesellschaft lagen Ende Juli für 11 365 Wohneinheiten Anträge auf Schallschutzmaßnahmen und 1619 Anträge auf Entschädigungen für nicht mehr nutzbare Außenbereiche wie Terrassen oder Balkone vor. In rund 3000 Fällen wurden die Entschädigungen für den Außenbereich abgeschlossen. Mit weiteren 5300 Entschädigungsanträgen wird für diesen Bereich noch gerechnet.
Rund 5800 Vereinbarungen zu Kostenerstattungsvereinbarungen für den sogenannten Nachtschutz waren Ende Juli bereits versendet worden. Knapp 1000 Vereinbarungen konnten bereits geschlossen werden.
Die Anträge können bis fünf Jahre nach Eröffnung des Flughafens noch gestellt werden. Laut Staatssekretärin Kathrin Schneider sollen die Betroffenen, die rechtzeitig ihre Anträge gestellt haben, sechs Monate vor dem Eröffnungstermin Klarheit darüber haben, ob sie eine Entschädigung erhalten, wie hoch diese ausfällt oder ob Schallschutzmaßnahmen eingebaut werden.
Die brandenburgische Landesregierung hatte nach der mehrfachen Verschiebung der Flughafeneröffnung angekündigt, die Zeit für eine zügige Umsetzung des Schallschutzprogrammes zu nutzen.