Mit den starken Niederschlägen 2009 und 2010 sowie dem folgenden Binnenhochwasser wurde deutlich, dass weit mehr nötig ist, um in Extremjahren das Wasser aus dem Oderbruch, das unter dem Scheitel der Oder liegt, heraus transportieren zu können. Das Land beschloss das Sonderprogramm "Oderbruch", stockte auf 15 Millionen Euro auf. Bisher sind an 24,65 km an zwölf Einzelmaßnahmen sieben Millionen Euro verbaut worden. Das bedeutet Halbzeit. Fest stehe, dass die 15 Millionen Euro nicht reichen, unterstrich Freude. Weitere drei Millionen Euro seien nötig, die er bei dem Treffen in Golzow fest zusagte. Das Geld fließt aus EU-Töpfen. Seitens der Kommunen und Landwirte hatte es Kritik gegeben, weil im vergangenen Jahr gar nicht gebaut wurde. Als Grund nannte Freude die lange Vorbereitung. Für alle Projekte seien Planfeststellungsverfahren nötig. (Mit Adleraugen)