In Brandenburg gibt es den sechsten bestätigten Fall von Affenpocken. Wie der Landkreis Dahme-Spreewald am Donnerstag mitteilte, wurde das Virus bei einem 42-jährigen Mann aus dem Landkreis nachgewiesen. Der Mann sei in häuslicher Isolation und ambulanter ärztlicher Behandlung. Seine Erkrankung verlaufe moderat, teilte der Landkreis mit.

Wie gefährlich sind Affenpocken?

Affenpocken gelten verglichen mit den seit 1980 ausgerotteten Pocken als weniger schwere Erkrankung. Der Erreger wird nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) meist durch engen Körperkontakt von Mensch zu Mensch übertragen. Erste Symptome sind Fieber, Kopf-, Muskel- und Rückenschmerzen und geschwollene Lymphknoten. Großflächiger Hautausschlag ist möglich.
Der erste Fall in Brandenburg war am 28. Mai bei einem 40-Jährigen aus Potsdam bestätigt worden. Bundesweit sind nach RKI-Angaben mit Stand Donnerstag 305 Fälle aus insgesamt elf Bundesländern erfasst worden.