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Kälteste Nacht des Jahres in der Region

Eisschollen treiben auf der Oder in Frankfurt an der Oder.
Eisschollen treiben auf der Oder in Frankfurt an der Oder. © Foto: dapd
04.02.2012, 14:50 Uhr - Aktualisiert 04.02.2012, 16:30
Potsdam (dpa) Die Region Berlin und Brandenburg hat die bislang kälteste Nacht des Jahres erlebt. An den Landesgrenzen von Brandenburg im Westen und Osten wurden in der Nacht zu Samstag minus 20 Grad gemessen, wie eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes in Potsdam sagte. In der Bundeshauptstadt war es ebenfalls bibbernd kalt: Minus 19 Grad zeigte das Thermometer im Gebiet Kaniswall im Stadtteil Müggelheim am südöstlichen Rand der Stadt.Die Meteorologin erwartet auch in den beiden kommenden Nächten strengen Frost bei Temperaturen bis minus 20 Grad. "Der Dauerfrost bleibt. In der Nacht zu Montag könnten es ebenfalls minus 20 Grad werden oder noch kälter", sagte sie. Am Tage werde sich der Frost etwas abschwächen.

Von Wochenmitte an könne mit Schnee gerechnet werden. Auch jenseits der Rekordtemperaturen war es in der Nacht zum Samstag allerorten sehr kalt. In Brandenburg lagen die Werte bei minus 15 bis minus 20 Grad. In Berlin-Tegel waren es zum Beispiel minus 17 Grad. In der zuvor kältesten Nacht des Jahres vor zwei Tagen waren in Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) minus 19 Grad registriert worden.Nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes ist die Oder inzwischen bis kurz vor Küstrin (Märkisch-Oderland) zugefroren. Auch andernorts geht für die Schifffahrt gar nichts mehr. So sind etwa der Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal oder der Charlottenburger Verbindungskanal in Berlin gesperrt. Zentimeterdicke Eisschichten machen die Wasserstraßen unpassierbar. Der Havelkanal sowie die Havel-Oder-Wasserstraße in Brandenburg sind wegen des Frostes ebenso gesperrt. Auf anderen Schiffswegen wie dem Teltowkanal ist der Verkehr zumindest behindert.

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