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Proteste gegen Rechten-Aufmarsch

Jörg Kotterba / 24.03.2012, 11:28 Uhr - Aktualisiert 25.03.2012, 22:41
Frankfurt (Oder) (MOZ/dpa) Weit über tausend Frankfurter und Gäste der Stadt zeigten am Sonnabend Flagge. Sie protestierten mit Festen und Veranstaltungen an der Heilbronner Straße und auf dem Marktplatz und mit einer Sitzblockade am Bahnhofsvorplatz und in der Walter-Korsing-Straße gegen den europafeindlichen Aufmarsch von knapp 180 Rechtsextremen, darunter auch NPD-Funktionäre.

Annähernd 1000 Polizisten aus Berlin und Sachsen-Anhalt, von der Landes- und Bundespolizei sorgten für einen störungsfreien Ablauf. Es gab zwischen Polizei und Demonstranten lediglich kleinere Rangeleien. Ein Neonazi wurde wegen des Tragens verfassungsfeindlicher Symbole vorläufig festgenommen, erklärte Polizeisprecher Peter Salender am Abend.

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Blockade des Aufmarsches der Rechten

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Den Protest gegen den Aufmarsch der Neonazis unterstützten unter anderem Brandenburgs Sozialminister Günter Baaske (SPD) und Finanzminister Helmuth Markov (Die Linke). “Frankfurt ist für uns eine Brücke des friedlichen Europas, für eine offene Grenze zu unseren polnischen Nachbarn”, sagte Baaske. Überall im Land würden die Bürger “Nein!” zur braunen Ideologie sagen.

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Proteste gegen Rechten-Aufmarsch

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"Nationalismus hat bei uns nichts zu suchen”, bekräftigte auch Markov. Frankfurt mit der Viadrina und den vielfältigen Beziehungen zu den osteuropäischen Nachbarn sei für ihn geradezu ein Symbol für eine offene und tolerante Stadt. Die Demonstration der Neonazis sei daher eine ungeheure und wohl kalkulierte Provokation, “gegen die es gilt, Farbe zu bekennen.”

Farbe bekannten junge Leute wie Vivien Bekow (19) und Christian Brodtka (25). “Was gegen Nazis hilft ist Bildung” hatten sie auf ihr Plakat geschrieben. Der Maschinenbaustudent kam mit seiner Freundin aus Cottbus. Sein Beweggrund für die Fahrt an die Oder: “Kein Ort in unserem Land darf den jungen und alten Nazis überlassen bleiben. “

Aus Berlin hatte sich der US-amerikanische Musiker Woody Williams mit Ensemblemitgliedern von “Lebenslauten” auf den Weg gemacht. “Wir sind zeitkritische Musikern, spielen Klassik und kommen zu Veranstaltungen, die - oft auch durch zivilen Ungehorsam – die Stimme gegen Nazis erheben oder auf politisch-soziale Missstände hinweisen.” Woody Williams spielte vormittags vor 250 Demonstranten auf dem Podium vor Kaufland. Und mittags mitten auf der Kreuzung am Platz der Republik. Sogar Polizisten applaudierten.

Applaus gab es auch für Frankfurts Oberbürgermeister Martin Wilke (parteilos). Er war den gesamten Sonnabend auf den Beinen und betonte mehrfach gegenüber deutschen und polnischen Medienvertretern, dass Nazis in Frankfurt “keinen Fuß auf die Matte” kriegen dürfen. Platte, dumpfe Parolen lasse er in seiner Stadt nicht zu.

Zum Bürgerfest für Demokratie, Toleranz und ein offenes Europa am Nachmittag vor dem Rathaus kamen annähernd 600 Menschen. Dort betonte OB Wilke, dass Frankfurt nur mit gelebter Offenheit eine Chance hat. “Offenheit schafft Fortschritt. Und Internationalität schafft Zukunft.” Der OB bedankte sich bei der Polizei und den Gegendemonstranten für die Besonnenheit und den friedlichen Verlauf des Tages. Schon vormittags hatte er in die Mikrofone mehrerer Fernseh- und Rundfunkteams gesagt: “Bilder, wie die Polizei Leute wegträgt, brauche Frankfurt nicht. Das wollen die Rechtsextremen nur und wertet sie auf.”

Am Samstagmorgen war es auf dem Bahnhof Fürstenwalde (Oder-Spree) bereits zu Handgreiflichkeiten zwischen Linken und Rechten gekommen. Eine Gruppe Vermummter griff Rechtsradikale, die auf den Zug warteten, mit Zaunlatten an. Dabei wurde laut Polizei mindestens ein Neonazi am Kopf verletzt. Die Angreifer konnten flüchten. In den kommenden Wochen haben Rechtsextreme weitere Demonstrationen unter anderem in Brandenburg Havel, Cottbus und Neuruppin geplant.

 

 

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Frank 01.04.2012 - 17:54:09

Man könnte es auch anders sehen

die Blockade ist deswegen gelungen, weil die Polizei die Leute nicht von der Straße trug, um für die Gegenseite das Recht auf Demonstration durchzusetzen. Das ist völlig neu, Herr Thierse wurde unlängst in Berlin noch spazieren getragen. Das Problem ist, dass sich seither aber die Gesetze nicht geändert haben...

Jens Heinrichs 30.03.2012 - 00:58:10

Nazi-Aufmarsch blockiert - Gut gemacht!

Als ehemaligen Frankfurter freut es mich sehr, dass es geschafft wurde den Nazi-Aufmarsch in Frankfurt wenigstens so weit zu blockieren, dass er nicht wie geplant durchgeführt werden konnte. Schön finde ich auch, dass das anscheinend möglich wurde durch ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Akteure und antifaschistischer Gruppen, durch viele Bürger und junge Leute. Tatsächlich hätten es für meinen Geschmack ruhig noch mehr Gegendemonstranten seien können. Der Erfolg der Blockaden beruht bestimmt auch auf der großen Mobilisierung von Antifaschist/innen in Berlin und Brandenburg. In der letzten Zeit sehen sich ja viele Kommunen mit dem Problem rassistischer Gewalt und faschistischer Aufzüge wieder konfrontiert. Deswegen ist es wichtig, dass nationalistische Tendenzen und rassistische Hetze in den Kommunen nicht unter den Tisch gekehrt werden nur um den "Frieden und die Ruhe" nicht zu stören. Da muss einfach noch viel mehr von den Leuten vor Ort kommen. Ich habe großen Respekt vor allen Menschen die sich dem Aufmarsch der NPD und ihrer "Freien Kräfte" entgegen gestellt haben. Weiter so!

Siegfried Müller 28.03.2012 - 22:54:46

Nein, er muss nicht weg, der Vergleich hinkt gewaltig

Derjenige ,der Einsicht zeigt , hat den ersten Schritt zur Verbesserung getan und jeder kann Fehler machen,. man muss nur dazu stehen . Stand er dazu? Bisher lese ich nur klägliche Entschuldigungsversuche , dass er es nicht so gemeint hätte. Wie hat er es denn gemeint ?Wie kann man so einen Satz sagen und was anderes meinen ?Das käme für mich der Quadratur des Kreises gleich ! Ich finde die 7 Minuten von H. Schmidt hervorragend. Danke für den Link, man soll ja versuchen am Tag wenigsten einmal zu lachen.. Nur hier besteht der kitzkleine Unterschied zu Jebsen, dass man nicht Opfer von einem Verbrechersystem verhöhnt. Neger ist eben heute nicht mehr “ zeitgemäß“, die Sprache befindet sich im Fluss der Zeit, obwohl ich das sehr albern finde. Ich lasse mir das auch nicht verbieten bzw. mache dieses political correktness-Theater nicht mit und sage nach wie vor Negerküsse , hoffe nicht , dass ich dafür schon wegen angeblicher Diskriminierung einer Ethnie bestraft werden kann. Hat mich bisher noch nie jemand ernsthaft ermahnt , das zu unterlassen.... ansonsten würde ich wegen Volksverhetzung angezeigt usw. usf. Aber ich glaube , die Justiz hätte da was anderes zu tun, als so was zu verfolgen. Frage immer demonstrativ in den Lebensmitteldiscountern nach Negerküssen und tue so, als ich ob ich sie nicht finde. Dann kommt immer, ach Sie meinen Schaumküsse ! Übrigens der Dieter Nuhr ist auch eine Extraklasse, der hat mal die Moslems auf die Schippte genommen. In dem Sinne, wenn hier in Deutschland ein Deutscher aus Unkenntnis versehentlich einen Moslem beleidigt, es in Pakistan zu Massendemos kommen kann und Tausende rufen: Tod den Ungläubigen. Lachen müsste ich auch bei der Nachricht , dass der Vater des Toulouser Terroristen die Französische Regierung verklagen will, weil man seinen Sohn erschossen hat. Mein Sohn meinte dazu, das Lachen wird Dir schon vergehen , wenn er vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte recht kriegt, das ist alles in Europa möglich, aber NUR in Europa. Die Amis nehmen die Europäer schon lange nicht mehr ernst , weil sie total verweichlicht sind und keinen Patriotismus mehr besäßen Das war’s jetzt entgültig.

Edeltraud Lademann 28.03.2012 - 00:40:13

muss hier noch einer weg Herr Müller?

http://www.youtube.com/watch?v=OvmUvxsIo5Q&feature=related

Siegfried Müller 27.03.2012 - 22:43:39

Für eine Klarstellung reicht Ihr Kommentar nicht.

Vielleicht ist dieser Satz im Zusammenhang vom Betrachter subjektiv auslegbar , aber die Kernaussage oder “ Botschaft “ ist eineindeutig.. Ich sehe es so und Sie eben anders, wobei Sie nur hilflos auf den Link verweisen.. Warum kann man nicht einfach mal zugeben , dass man Mist gebaut hat ? Wie die Politiker, immer drum herum reden., wir sind unfehlbar andere sind daran schuld ,sie mobben mich , sie legen es falsch aus. Warum drückt man sich erst so zweideutig aus , wo man eindeutig Stellung beziehen müsste/könnte ?. Ich trete nicht nach(nach wie vor ist der Satz für mich unverschämt ), insofern wäre ich mal gespannt, wie der Satz oder als Teil des „Zusammenhangs“ im Zusammenhang wirkt. Da stimmt doch auch was nicht(an der Person Ken Jebsen ), dass Teilaussagen erst durch den Zusammenhang eine solche Auslegung ermöglichen, quasi wie Unterschied von Tag und Nacht. Mensch, der Mann hat doch bestimmt etwas journalistische Kenntnisse ( rechtschreibmäßig zwar nicht ) und da muss man wissen , was man redet /schreibt , wie sensible solche Aussagen sind ,egal ob im Zusammenhang oder nur für sich allein stehend. Außerdem als sozusagen öffentliche Person steht man immer im Rampenlicht, da kann man nicht mit Denunziation vom Fakt ablenken versuchen .Da wird immer geguckt, was jemand sagt oder schreibt , egal ob privat oder dienstlich. Wir kommen hier nicht weiter und treten auf der Stelle, was soll das noch ?. Sie können es nicht nachvollziehbar klarstellen, weil die Fakten gegen Sie sprechen und als kleinen Fehler es abzutun, ist sehr vermessen von Ihnen. Da müsste man alle Beteiligten an einen Tisch zum Streitgespräch holen und ein neutrales Gremium entscheiden lassen, wie seine Aussagen zu werten sind. Und das wäre wiederum ein Beweis der Zweideutigkeit seines Satzes im Zusammenhang, wenn Lektoren das nur feststellen können. Antisemitismus entsteht nun mal nicht so aus Versehen!

Edeltraud Lademann 27.03.2012 - 11:38:21

Klarstellung, nicht Relativierung!

Aber da ist doch gar keine Relativierung! Allerdings eine Klarstellung. Warum wollen Sie das nicht wahrhaben? Wissen Sie denn nicht, dass ein Satz, der aus dem Zusammenhang gerissen wird, völlig konträr zu seiner Intuition gedeutet werden kann?! Ken Jebsen, davon werde ich mir persönlich auch noch einmal kritisch ein "Bild" machen und ihn auch anhören, hat doch nicht privat etwas anderes geäußert als öffentlich. Nur die Verkürzung ERSCHIEN anders. Ihnen passieren doch hier auch kleine Fehler zu Buchstaben und Interpunktion. Wenn Sie schnell mal in Kurzfassung eine e-mail schreiben, weil Sie sonst sehr viel zu tun haben, ist das doch normal. Aber Sie unterstellen Ken Jebsen noch nachträglich Antisemitismus, treten noch nach, nachdem er gefeuert wurde, nur auf Druck einer losgetretenen Provokation.

Zugezogener 27.03.2012 - 09:48:07

Aktion gegen Rechte

Ich finde es gut, dass die Frankfurter den Neonazis so klar gezeigt haben, dass sie in dieser Stadt unerwünscht sind.

Siegfried Müller 27.03.2012 - 09:30:14

@ Edeltraut Lademann

Nein ,nein und nochmals nein, natürlich will ich Denunziation. nicht für gut heißen, Aber dieser eine angeblich auch nachweislich WAHRE geäußerte Satz kann man nicht RELATIVIEREN wollen , tut mir leid , der ist UNMISSVERSTÄNDLICH Wie soll so ein Satz durch den Zusammenhang von schwarz zu weiß werden ,durch Kreide essen ? . Um so schlimmer .wenn ich öffentlich ein Bild abgebe, dass privat vollkommen konträr ist. Das zeugt von einem schlechten Charakter oder er kommt in die Richtung Wasser predigen und Wein trinken (ich weiß der Vergleich hinkt ).

Edeltraud Lademann 27.03.2012 - 03:11:57

Siegfried Müller, Ihre Antwort erschreckt mich

Sie lassen also einen Satz gelten, der aus dem Zusammenhang gerissen, einen ganz anderen Sinn ergibt?! Das darf niemals gelten! Dieser Ken Jebsen soll Ihrer Auffassung nach darunter leiden, dass er falsch verstanden wurde, weil sich bei Ihnen und vielleicht schon bei vielen ein pawlowscher Reflex eingestellt hat, wenn sie ein bestimmtes Wort, eine bestimmte Satzverbindung hören. Der weitere Gedankengang wäre, dass in solchen Fällen, weil ein falscher Eindruck entsteht, eventuell auch im Ausland, schnell gehandelt werden muss, der Sender noch viel zulange gezögert hat mit seiner Suspendierung. Es leitet jemand eine private e-mail zur Denunziation weiter, weil er ebenfalls reflexartig reagierte, ohne die Person Ken Jebsen nach ihren langjährigen, nachweislich gerade nicht antisemitischen Äußerungen zu beurteilen und das wollen Sie, Herr Müller, für gut heißen? Hoffentlich macht sowas nicht Schule.

Anti Diktator 27.03.2012 - 00:47:07

oh geistig armer Sympatisant der Antifa

Sie sind sich nicht zu schade die Werbetrommel zu rühren für politische Strömungen,die das gleiche Ziel haben, wie die Rechten. Eine Diktatur ist eine Diktatur, egal welche Farbe. Sie wollen ein demokratisches Grundrecht wie das Demonstgrationsrecht nur denjenigen gewären, der auch Ihrer Meinung ist. Ja, ich würde vorschlagen, dass man vorher im "Neuen Tag" oder den Nachfolgesprachrohren die offiziell genehmigten Losungen veröffentlicht. Sie beklagen, dass die unbestritten gewaltbereiten linken Demonstranten extra "eingeflogen" werden mussten. Das beruhigt mich irgendie, das sich in Frankfurt nicht genug Leute gefunden haben, die den linken Flötenspielern folgten, obwohl ich aus meinem unmittelbaren beruflichen Umfeld weiß, dass gerade überwiegend Altkommunisten es in 22 Jahren nicht geschafft haben nach Slubice zu gehen, weil ihrer Meinung nach die Polen Schuld daran sind, dass der RGW/Warschauer Pakt zusammengebrochen ist. Gleichzeitig werden seitens der Linken unkritisch Forderungen nach einem Austritt Deutschlands aus der NATO gestellt. Wo ist der Unterschied zum Austritt aus der EU, den ich nicht für gut heisse? Wahrscheinlich nur in der Farbe der Diktatur. Nun lesen Sie genau., bevor Sie versuchen mich als Nazi in die Ecke zu stellen. Ich war Mitglied in der SED, freiwillig und weil ich davon überzeugt war, dass chancengleich und unabhängig von der Herkunft jeder die Möglichkeit haben soll, sich selbst zu verwirklichen. Chancengleicheit soll am Start bestehen, nicht im Ziel. Leider hat sich diese Partei wie ein Charmäleon unter dem Druck, sich zeitweise demokratischen Regeln unterwerfen zu müssen, von ihren ("pseudo")wissenschaftlichen Grundlagen entfernt und kriecht vor jedem bildungsunfähigen und arbeitsunwilligen potentiellen Wähler auf allen Vieren. Ja, da bin ich gern ein Wendehals, zumindest,bis sich die Marxisten auf das Kommunisische Manifest und der Arbeitspflicht (früher § 249 StGB der DDR) besinnen. Ich schlage Ihnen vor eine Demonstration gegen Diktaturen und für demokratische und fereiheiitliche Grundrechte in Deutschland zu organisieren, und sie werden festsstellen, dass es kaum Teilehmer geben wird. Für den normalen Bürger ist das gegeben, weil im Grundgesetz verankert und für Sie und Ihre Sympatisanten des linken Spektrums dürfte das ein Thema sein, was sie scheuen wie der Teufel das Weihwasser. In diesem Sinne, hoffe ich, dass Sie ein Einzelfall sind,. Wenn Ihre Leute schalten und walten können, werden keine gelben Schärpen helfen. Dann wird man sich an die Pläne für Internierungslager schnell erinnern. P.S. Es geht nicht um die bloße Veränderung der Gesellschaft sondern um deren Verbesserung. Leider sind die Konstruktionsfehler im Sozialismus/Kommunismus nur Veränderungen und keine Verbesserungen. Keine Chabce für Diktaturen!

Siegfried Müller 26.03.2012 - 23:10:25

Gedanken zu Ihren Gedanken

@ Sympatisant der Antifa Mich stört eins an Ihrem Kommentar , ich empfinde es als roten Faden - wir als ANTIFA sind der Nabel der Welt. Und es wird so getan , als ob wir kurz vor der Machtergreifung der Nazis stünden(ersparen Sie mir bitte den abgedroschenen Slogan Wehret den Anfängen ). Linksextremismus von seiten der ANTIFA und den gibt es ohne Zweifel, ist für mich genauso schlimm wie der aus der rechten Ecke Im Vergleich zur NSU möchte ich nur mal an die RAF erinnern , die haben organisiert knapp 40 Menschen auf dem Gewissen- das möchten die selbsternannten Weltretter nicht gern hören.. Trotzdem erinnere ich weiter an die berühmt berüchtigten Maidemos in Berlin oder die sogenannte Häuserbesetzerszene. Immer wieder die gleichen stereotypischen naiven Vorstellungen , es MUSS die NPD verboten werden. usw , es MUSS die Gesellschaft verändert werden. Doch nicht etwa nach G. Lötsch ihrer Vorstellung, es noch mal mit dem Kommunismus zu versuchen ? Es MÜSSTE so vieles auf der Welt verändert werden. Leider haben Sie als Sympathisantin und die ANTIFA nicht das Sagen in der Politik und das liegt daran , dass Sie bei Wahlen auf Bundesebene (nur die Bundestagswahlen sind entscheidend , eine gesellschaftliche Wende einzuleiten ) keinen Erfolg erzielen, um in der Politik mitmischen zu können. Sie sind immer noch eine Minderheit, Gott sei Dank ! Wohin Sozialismus geführt hat, wissen wir alle inzwischen und Kuba und Nordkorea führen es uns aktuell anschaulich vor. Und das mit den Ausländern sehe ich differenzierter , ich halte es für arrogant und größenwahnsinnig zugleich, dass Deutschland das Elend der Welt beseitigen könnte. Wir sind doch so reich , kommt alle Ausländer zu uns, hier kriegt Ihr lebenslang Hartz IV. Und sie kommen auch, mittlerweile der größte Teil Wirtschaftsflüchtlinge oder Kriminelle ( siehe Kriminalstatistiken ). Unverantwortlich den Arbeitenden noch mehr abzuverlangen ,um das zu finanzieren. Ja ich weiß ,der Staat schmeißt an anderer Stelle so viel Geld raus, Armee, Auslandseinsätze oder wir abverlangen den Reichen mehr Steuern und und und , die bekannten Argumente der Linken. So funktioniert nun mal nicht die Welt , der Kapitalismus hat das Sagen und die Mehrheit der Leute wollen ihn, basta. Übrigens die Straßen das sind nicht Stadteigene Flächen ,–das sind öffentliche Flächen, für jeden Bürger gestattet, darauf zu gehen , zu demonstrieren usw., Hausrecht ist hier nicht anwendbar. Wann begreifen endlich die ANTIFA und co., dass wir in einer Rechtsordnung leben . Ja zu DDR-Zeiten ,da durften die Rechten nicht demonstrieren (die gab es da auch schon !) Möchten Sie die DDR-Zeit zurück ?

Sympatisant der Antifa 26.03.2012 - 21:08:36

Gedanken

Worauf sind wir Frankfurter eigentlich stolz? Dass die angemeldete Demonstration der NPD nicht bis ins Zentrum führte? Wer hat es denn verhindert? Bestimmt nicht die paar Frankfurter mit ihrem organisierten Volksfest. Von Sprüchen und bunten Luftballons hätten sich die rechten Demonstranten nicht abhalten lassen in die Innenstadt zu marschieren. Ich bin froh, dass es Jugendliche gibt die sich informieren, organisieren und ihre Meinung wenn notwendig mit Sitzblockaden durchsetzen. Wir Frankfurter hätten doch alt ausgesehen, wenn die Antifa nicht so gut organisiert gewesen wäre und Unterstützung aus anderen Städten bekommen hätte. Die jungen Leute wussten was zu tun ist und waren nicht auf Randale aus, wie oft die Meinung vertreten wird. Sie waren mit persönlichem Einsatz bereit etwas zu verhindern, was sie nicht gut finden. Als Zaungast hätte man das nicht gekonnt. Ich frage mich warum unsere Stadt diese Demonstration zugelassen hat. Als Hausbesitzer kann ich entscheiden wer mein Gast ist. Warum muss überhaupt so ein Aufwand betrieben werden. Die NPD verbreitet ein Gedankengut, was nicht in unsere heutige Gesellschaft passt. Diese Ausländerfeindlichkeit macht mir Angst, zeugt von der Befürwortung der während des zweiten Weltkriegs gemachten Hetzjagten auf Menschen die den Nazis nicht ins Weltbild passten. Wieder sind die Anderen an unserem Schicksal schuld. Nur nicht darüber nachdenken, was wir selber besser machen können. Demokratie und freie Meinung äußern ist gut und schön, sollte aber nicht dazu führen dass unsere Steuergelder für Demonstrationen ausgegeben werden die im Vorfeld verhindert werden könnten. Warum wird diese Partei nicht verboten, denn die negativen Schlagzeilen tun Deutschland im Ausland nicht gut. Darum ist für mich die NPD staatsfeindlich und sollte auch so behandelt werden. Was für eine Politik. Lieber beobachtet man die Linkspartei und diskutiert über deren Verbot. Wann wachen wir auf und erkennen dass die Politik, die Gesellschaftsordnung geändert werden muss und die Schuld nicht beim Ausländer liegt,wenn es uns schlecht geht oder nicht gut genug.

Siegfried Müller 26.03.2012 - 20:42:11

@ Edeltraut Lademann @ Robin Hood

@ Edeltraut Lademann Ja, ich habe den Link gelesen, doch dieser eine nachweisliche Satz „ich weis wer den holocaust als PR erfunden hat.“ REICHT. Nachweislich historische Fakten stellt man nicht in Frage! ! Das ist eine Beleidigung Millionen aus rassischen Gründen ermordeter Juden. Egal wie dieser Satz nachträglich zu relativieren versucht wird, der Versuch ist auch widerlich. Herrn Ken Jebsen empfehle ich das Buch: -SS Im Einsatz- Eine Dokumentation über die Verbrechen der SS/Herausgegeben vom Komitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer in der DDR 1958, interessantes Buch mit erschütternden Fotos Oder wird das als pseudosozialistische Literatur abgelehnt ? @ Robin Hood Ich habe auch den offenen Brief gelesen , doch als Beweis kann ich die Zahl im Brief auch nicht anerkennen. dann sage ich so einfach ,es sind 10000 mit dem lapidaren Beweis /Bezug zu den Statistiken der Landeskriminalämter und wer hat nun recht ?

Edeltraud Lademann 26.03.2012 - 18:46:32

@ Siegfried Müller : Das ist doch etwas komplizierter

Ich selbst könnte das nicht so gut recherchieren. Ich habe da aber volles Vertrauen zu Jürgen Elsässer und es deckt sich mit meinen Erkenntnissen: http://juergenelsaesser.wordpress.com/2012/03/16/broder-contra-ken-jebsen-politisch-korrekte-zensur/#more-4246

Nachdenker 26.03.2012 - 18:41:38

Frage an die Zensoren

Was hat JÖRN JENSEN denn geschrieben?

Marat 26.03.2012 - 18:18:59

ängstlicher Phantomjäger

MB@ krieg Dich wieder ein. Geh mal in die Natur und atme tief durch. Dann werden solche Grillen im Kopf auch wieder verschwinden.

Siegfried Müller 26.03.2012 - 18:09:41

@ Edeltraud Lademann

Ach, Sie die meinen den mit diesem hoffnungsvollem Format : „Demnach soll Jebsen unter anderem geschrieben haben, er wisse, wer den Holocaust als PR erfunden und wie Goebbels die entsprechenden Kampagnen umgesetzt habe. In der von Rechtschreib- und Grammatikfehlern wimmelnden Mail, die Broder in Gänze wiedergibt usw. usf.“ Das sind die wahren Brandstifter(Relativierer des 3. Reiches ) und nicht die dumpfbackenden Glatzköpfe auf der Straße, die infolge mangelnder Bildung als gehirngesteuertes Fußvolk missbraucht werden.

Edeltraud Lademann 26.03.2012 - 17:26:27

@ JÖRN JENSEN : einfach klasse!

Das ist das Beste, Herr Jensen, was ich bisher zu diesem Thema gelesen habe! Dabei gab es schon viele gute und mutmachende Beiträge. Sind Sie der grüne Bürgermeister von Berlin-Tiergarten ( dann wäre ja noch Hoffnung bei den sonst schon zu den Neoliberalen übergetretenen Grünen) oder sind Sie gar der beim RBB geschasste Ken Jebsen? (der ist auch von dem Format).

Robin Hood 26.03.2012 - 16:54:22

Siegfried Müller

Das Datum war nicht richtig! Es war der 20.2.2012 auf fresh-seed.de, Entschuldigung!

MB 26.03.2012 - 15:28:17

Mit Mördern kann man nicht Diskutieren...

Ich weiß, dass mich Nazis, wenn sie in der Überzahl sind, zusammenschlagen würden. Sie machen Hetzjagden auf Andersdenkende und Andersausehende. Und mit solchen soll ich einen DIALOG machen? Dann kann ich auch Kaffeekranz mit al-Qaida und HAMAS veranstalten. Natürlich brauchen wir bessere Bildung, anpacken an der Wurzel des Übels, natürlich ist auch das System schuld - aber soll ich deswegen brutale Schläger durch meine Straße ziehen lassen mit faschistischen Symbolen... Menschen von denen ich weiß, dass sie mich zusammenschlagen würden wenn ich vor die Haustür gehen würde? Das ist keine Freiheit, weil sie meine Freiheit nehmen wollen. Die NPD ist eine Verbrecherorganisation die keinen Anstand hat und unsere Heimat zerstören will. Sie gehört deshalb verboten.

Robin Hood 26.03.2012 - 15:10:42

Siegfried Müller

Ich habe die Zahlen in einem " offenen Brief an Frau Merkel" gefunden. Dieser Brief ist am 21.2.2012 von Steffen Senft veröffentlicht worden. Internetadresse, freshseed

primat 26.03.2012 - 13:21:44

@ fred

danke für ihre erhellenden gedanken! wie heisst es doch so schön: wenn zwei sich streiten...

Siegfried Müller 26.03.2012 - 13:09:03

Demokratie

ist nicht einfach zu praktizieren und auch ein ständiger Lernprozess, andere Meinungen zu ertragen.. Verbote sollten das letzte Mittel der Auseinandersetzung sein und nur dann anzuwenden , wenn die öffentliche Ordnung und Sicherheit in Gefahr ist. Die sah ich bei eine Nazi-Demo in FFO nicht. Klasse Sätze , die beweisen , dass es auch noch Vernunft gibt. Zita Fred. „Hass und Kampf führt nur zu noch mehr Hass und noch mehr Kampf. Irgendwo hat auch ein Nazi was gutes in sich. Das muss man rausfinden und fördern. Ein DIALO kann der Anfang sein, jedenfalls nicht die BLOCKADE.“ Zitat Opa -Locka „Lebt den ewiggestrigen ein Vorbild vor und bringt sie nicht immer in die Medien. eine Demokratie muss SOLCHE ERSCHEINUNGEN doch AUSHALTEN KÖNNEN.: Erzieht eure Kinder zu toleranten weltoffenen Menschen. Kritisiert die Politik, wenn sie die schulischen Ausbildungen nicht verstärken und die Menschen immer dümmer werden.“ Zitat Thomas S “Übrigens, ich mag die NPD auch nicht besonders. Aber man kann sich mit ihren Forderungen wenigstens mal AUSEINANDERSETZUEN .“

Marat 26.03.2012 - 12:20:20

die Mehrheit blieb zu Hause

Ich habe die Demo leider verpasst. Kann mir also kein vorurteilsfreies Bild darüber machen. Bisher kann man sich nur über die MOZ darüber informieren. Diese hat ja Partei für den Gegenprotest ergriffen. Der ist allerdings geringer ausgefallen als man nach dem Mobilisierungsgrad erwarten könnte. Eigentlich hat Frankfurt diesen Veranstaltungen die kalte Schulter gezeigt. War es dem schönen Wetter geschuldet oder einfach nur die totale Gleichgültigkeit was mit unserem Land passiert. Wir werden es wohl nie erfahren.

Fred 26.03.2012 - 12:12:24

An alle Reingefallenen!

Zu dem Thema fällt mir ein Zitat von Mephistopheles (Faust II, Goethe) ein: "...Und keiner merkt, er ist doch nur geneckt, vom Asmodeus, der dahinter steckt. Sie streiten sich, so heißt's, um Freiheitsrechte. Genau besehen, sind's Knechte gegen Knechte. ..." Das braune Gesindel und ihr rotes Pendant verkörpern doch nur die Symptome dieser fehlgeleiteten Gesellschaft. Aber Symptome bekämpfen, merzt die Krankheit nicht aus. Die wahren Übeltäter sitzen in Berlin und in den Konzernzentralen der Großindustrie. Die lachen sich ins Fäustchen, wenn sich das ausgenommene und blöd gehaltene Fußvolk gegenseitig die Köppe einschlägt. So ist der deutsche Fernsehglotzer abgelenkt und kann keine schlauen Fragen stellen bzw. gegen den echten Feind angehen. In den USA funktioniert das prima. Die glauben immer noch, der Irak hätte Massenvernichtungswaffen und ihr Angriffskrieg wäre legitim. Und so geht alles seinen gewohnten Gang nach der Devise "Divide et impera" Teile und herrsche. Rechts gegen links, alt gegen jung, reich gegen arm, Ausländer gegen Deutsche, Christen gegen Moslems usw. Eine Verschwendung von Lebenszeit und -kraft zu unser aller Ungunsten (außer einer kleinen elitären Minderheit). Mein Tip an alle: Das Positive stärken, anstatt seine Energie darauf zu verschwenden, das Negative zu bekämpfen (stammt eigentlich aus dem biologischen Gartenbau - lässt sich aber auf jede Lebenssituation beziehen). Hass und Kampf führt nur zu noch mehr Hass und noch mehr Kampf. Irgendwo hat auch ein Nazi was gutes in sich. Das muss man rausfinden und fördern. Ein Dialog kann der Anfang sein, jedenfalls nicht die Blockade.

Claudia 26.03.2012 - 11:01:32

"Euer Hass ist unser Ansporn."

Dem ist nichts hinzuzufügen! "Euer Hass ist unser Ansporn. Wir lassen unser Land nicht im Stich. Wir schenken Euch auch nicht unsere Angst. Ihr werdet Vergangenheit sein und unsere Demokratie wird leben." Bundespräsident Joachim Gauck Nazis haben in FFO und anderswo nichts verloren!

Siegfried Müller 26.03.2012 - 10:57:24

@ Robin Hood @ Opa-lLocka

@ Robin Hood Zitat aus Spiegel „Demzufolge ist in Deutschland 1997 eine Anzahl von 1.158 Personen überhaupt durch Mord und Totschlag zu Tode gebracht worden. Die Zahlen sind der polizeilichen Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts ("PKS 1997") für das Jahr 1997 entnommen.“ Herr Robin Hood , Ihre Zahlen halte für unrealistisch , denn das würde ja bedeuten ,dass ca. jeder dritte Totschlag oder Mord in der BRD seit 1990 auf das Konto von Migranten oder Ausländer ginge. Der sachlichen Diskussion wegen sollte man doch die Kirche im Dorf lassen . Aber dass es mehr als 190 sind , das steht fest, ansonsten unsere Medien sich wie ein gefundenes Fressen drauf gestürzt hätten, also verschweigt man es lieber. 7500 Todesopfer in 20 Jahren Ausländern und Migranten anzulasten mit dem bloßen Verweis auf die Landeskriminalämter ist für mich noch kein Beweis. Mich ärgern immer naive Kommentare, wo alles nur einseitig gesehen wird und nicht auch in dem Atemzug die deutschen Opfer Erwähnung finden, für die keine Schweigeminuten , Gedenkveranstaltungen oder Lichterketten veranstaltet werden. Für die gilt scheinbar nicht Artikel 3(1) des GG und das ist nur traurig- leider aber wahr. Warum eigentlich ? Das hat wiederum nichts mit Demokratie zu tun, das ist Willkür deutsche Opfer unterm Tisch zu kehren. Das haben die einfach nicht verdient , da drängt sich der Eindruck auf, dass es bessere und schlechtere Mörder gibt. Schon wegen dieses vorigen Satzes mit “ deutsche Opfer “ prügeln die ANTIFA auf einem ein. Ihre Art von “Realitätswahrnehmung.“ In einem anderem Artikel zum gleichen Thema argumentierte auch ein Kommentator unter Bezugnahme auf Artikel 9(2) des GG, es wäre doch so leicht ,die NPD zu verbieten . Da kann man nur mit dem Kopf schütteln, weil er sich anmaßte , über dem BVG zu stehen , das es anscheinend bisher nicht für notwendig erachtete. Da können die ANTIFA dreimal die Decke hochspringen. Recht und öffentliche Wahrnehmung sind grundverschieden. Wenn andere Ideologien oder Bevölkerungsgruppen gegen das GG, insbesondere gegen Artikel 1-19 verstoßen (da wäre nicht nur die NPD betroffen), so würde das BVG schon tätig werden. @ Opa-Locka Auch von mir meine vollste Zustimmung. So ähnlich hatte es auch schon beschrieben , dass die Bundesrepublik die Aufarbeitung der Vergangenheit sehr mangelhaft betrieb und heute noch betreibt , wenn man aktuelle Umfragen zum 3.Reich unter Jugendlichen betrachtet. Die wissen fast nichts, aber keiner ändert was. Kein Wunder ,dass die NPD , besonders bei Jugendlichen und Jungerwachsenen gut " rekrutieren" kann. Der Schlüssel zur Lösung des Problems ist die Bildung. Menschen werden eben doch nicht schlau und machen immer wieder die selben Fehler

Josef Lenden 26.03.2012 - 08:13:06

@Opa-LOCKA

Ich gebe ihnen 1005 recht.

Opa-Locka 25.03.2012 - 20:59:25

Rechte der Rechten Szene in FFO

der mensch ist produkt seiner umgebung. ich verbringe viel zeit meines lebens in den usa. dort gibt es auch die verschiedensten politischen orientierung. wenn man etwas aus deutschland hört, dann immer nur dies nazi gerede. habt ihr euch mal gefragt, warum es diese entwicklung gibt? lebt den ewiggestrigen ein vorbild vor und bringt sie nicht immer in die medien. eine demokratie muss solche erscheinungen doch aushalten können. erzieht eure kinder zu toleranten weltoffenen menschen. Macht Euch Rechte Gedanken über die Erziehung und ihr könnt diese Randerscheinung ausblenden. Nehmt die radikalen Kräfte nicht ins Zenrum der Mediengestaltung. Kritsiert die Politik, wenn sie die schulischen Ausbildungen nicht verstärken und die Menschen im dümmer werden.

ALOIS MÜLLER 25.03.2012 - 18:32:18

...

Die Nazis haben in Frankfurt(Oder) nichts zu suchen ! Weil deren Gesinnung Deutschland und Europa in ein schweres Unglück gestürtzt hat ! Dies wird oft vergessen ! Die Rechten haben auch keine Lösungen für Probleme dieses Landes nein auch nicht Lösungen für die Grenzkriminalität in unserer Region ! Wir leben hier nun mal nicht nur mitten in Europa sondern auch an der Grenze zu Osteuropa ! Das dafür Steuergelder verbraucht werden ist sicher kein Problem ! Denn die nazi-Parolen sind ein Angriff auf die Verfassung und die rechtstaatlichkeit Deutschlands und diese zu schützen ist Aufgabe der Bundespolizei ! In diesem Sinne auch Dank an den vielen Beamten die oft mit großen Einsatz die Demokratie in diesem Land schützen !!

Thomas S. 25.03.2012 - 18:08:50

@Heinz

Auch wenn es schwer fällt, ich habe versucht ihren Text zu verstehen! Woher wissen sie, wo die rechten Demonstranten essen und tanken? Was glauben sie, wie wohl das Gastland reagiert, wenn sich einer der 300000 Deutschen dort etwas zu schulden kommen lässt? Wenn hier die Forderung nach Ausweisung von kriminellen Ausländern als rechtes Gedankengut verunglimpft wird, ist so etwas im Ausland teilweise selbstverständlich! Übrigens, ich mag die NPD auch nicht besonders. Aber man kann sich mit ihren Forderungen wenigstens mal auseinandersetzen. Einige ihrer Forderungen spiegeln nähmlich die Meinung eines grossen Teils der Bevölkerung wieder. Wenn die anderen Parteien dies dann als braune Sosse abtun, brauchen sie sich nicht wundern, dass die NPD in die Parlamente einzieht!

Siegfried Müller 25.03.2012 - 16:41:18

@ Edeltraut Lademann

Der Versuch zwar in Ehren , doch ich möchte die genaue oder ungefähre Zahl von Todesopfer seit 1990 (die Relation wäre interessant) und das Motiv wäre das letzte I-Pünktchen, z. Bsp. aus Deutschass, weil man die Kultur und Gesetze der BRD nicht anerkennt: Stichwort Ehrenmorde. Ich glaube mich zu erinnern , dass es da schon allein pro Jahr 30-40 gibt. Ich kann das Buch nicht so schnell lesen , Sie haben es bestimmt schon gelesen , verraten Sie doch mal die Zahl der Todesopfer ? Oh, das ist ein wunder Punkt für die Gutmenschen , in den öffentlich rechtlichen Medien wird dazu nie recherchiert. Als Abwehr kommt das Totschlagargument der Unterstellung rechter Gesinnung, der zweite diffamierende Vorwurf ist die Islamphobie, der man sich dann gern bedient, um Kritik sofort im Keim ersticken zu können. Frei nach dem DDR- Slogan :Bist Du für Krieg oder Frieden ?

Heinz 25.03.2012 - 16:38:13

das ist nur die Spitze

die Ideologie sitzt im Kopf, was es rechts? Was ist links? Demokratie befindet sich in der Mitte Und Menschenrechte ganz oben, und dazu gehört es dass sich jeder überall verwirklichen darf. Die liebe Thematik des braunen Gesindel Ausländer Deutsche Opfer deutscher Arbeitsplätze deutsches Reich Deutschland den Deutschen usw. für Dummköpfe gut geeignet wo Verstand Abschied genommen hat. Hat sie sicherlich ins Ausland verdrückt:-) Was für eine schizophrene Haltung erst als rechter gegen Ausländer in Frankfurt demonstrieren und anschließend beim Türken essen und beim Polen tanken die Freiheit Europas nutzen aber vergessen dass es 300.000 Deutsche jedes Jahr woanders als Ausländer niederlassen und nicht so behandelt werden möchten wie die braune Ideologie es den Ausländern in Deutschland zubilligt. Aber eine Diskussion im luftleeren Raum eines rechten Kopfes die rechte Ideologie hat genug Unheil in der Welt angerichtet, dass es ausreicht für alle Zeit zu verbannen.

Wolfgang2 25.03.2012 - 16:19:45

Proteste gegen Rechten-Aufmarsch

Sollte man nicht das tolle Wetter nutzen, um sich im Garten etwas körperlich zu betätigen? Das soll unheimlich beruhigen!

Siegfried Müller 25.03.2012 - 15:14:06

@ rtrtrtr

Die Frage ist nicht erlaubt bzw. neudeutsch politisch nicht korrekt , die wird geheimgehalten, insofern wirst Du nie eine Antwort erhalten. Wenn Du danach fragst , bist du ein Rechter ? Diese Doppelmoral widert einen nur noch an !! Ich bin rechts im Sinne von RECHTSKONSERVATIV ( für die diejenigen extra hervorgehoben , die beim Wort rechts sofort rot sehen. Ergo versuchen zu verstehen, dann denken und dann antworten ) Das heißt, ich glaube an ein festes Wertefundament, so wie es unser Grundgesetz es darstellt . Im Zentrum stehen Familie, Rechtsstaat, Verfassungstreue und ein Bewusstsein für seine Heimat. Dazu gehört eine Leitkultur, die auch die Integration von willigen und fähigen Migranten ermöglicht, weil sie ihnen Orientierung gibt und ihnen erlaubt, ihre Werte in die bestehende Gesellschaft fruchtbar einzubringen.” Für diese meine Ideale lasse ich mich gerne als Rechter beschimpfen. PS Vermutlich wird dieser Kommentar auch nicht veröffentlicht, dann sind die Gutmenschen ja in einer linken Zeitung unter sich und können sich permanennt selbst beweihräuchern.

Thomas S. 25.03.2012 - 14:21:06

o.k.

Die Heldenstadt Frankfurt/Oder (wieviele Frankfurter haben eig. demonstriert?) hat also die Nazis vertrieben. Die Probleme, um die es bei der Demo ging, sind aber noch da. Unter anderem ging es ja um die Grenzkriminalität. Auf dem Platz der Republik wurde mittags vom Wahrheitsministerium u.a. verkündet, dass die Kriminalität in der Grenzregion sinkt! Nur mag das der normale Bürger nicht so recht glauben. Also, wie geht es weiter mit der Diskussion? Ganz einfach: so wie bisher! Die Politik wird weiter abwiegeln und die Medien werden weiter über Autodiebstähle und Raub berichten, aber gleichzeitig alle Bürger, die für Grenzkontrollen plädieren in die rechte Ecke drängen.

MB 25.03.2012 - 12:42:08

Meinungsfreiheit =/= Hass verbreiten

Was die Nazis verbreiten ist keine Meinung, sondern blanker hass. Es hat seit 1990 über 150 Morde durch sie gegeben, sie wollen die Demokratie, Menschenrechte, Frauenrechte und den Rechtsstaat mit Gewalt abschaffen und Europa wieder in Schutt und Asche leben. Nazis sind die wahren Deutschland-Hasser - die Vergangenheit hat bewiesen, dass sie nur in der Lage sind unser Land zu zerstören. Die Motive die die Nazis mit sich herumtragen zeigen, dass sie Hitler Anhänger sind. Als solche haben sie kein Recht, bei uns ihren tumben Hass zu verbreiten. "Ich gehöre keiner Meinung an, aber ich habe mich getraut mit zu Laufen bei der Nazidemo" Ich kann mir nicht vorstellen, wie man "meinungslos" bei einer Bande von Menschen die Mord und Hass gut finden mitmachen kann.

Robin Hood 25.03.2012 - 11:27:20

@ Ursula

Mich erinnern diese Autonome an die, in den USA rumlaufenden, in weiß gekleideten, mit Kapuzen. Die setzen sich auch, angeblich für Ordnung ein!

Nachdenker 25.03.2012 - 11:26:02

Operettenveranstaltung als Volksfest getarnt

Begreifen kann man das ganze nur, wenn man es als Inszenierung begreift. Beide Seiten müssen mitmachen. Heißt: Es müssen sich ab-und-zu sogenannte "Rechte" zu solchen Märschen zusammenfinden, um den "Gegendemonstranten" und "GegenrechtsVereinen" ihre Daseinsberechtigung zu bieten und ihre Finanzierung zu sichern. Da bekannt ist, dass die NPD vom Verfassungsschutz durchsetzt und somit gelenkt ist, braucht man nur noch eins und eins zusammenzurechnen bzw. sein Gehirn einzuschalten, um das was dahintersteht zu erkennen. Eine Inszenierung. Würde es kein Rechtsradikalen geben, die sich zu diesen Märschen überreden lassen, dann würde man wahrscheinlich auf Laiendarsteller zurückgreifen, nur um den Popanz aufrechterhalten zu können.

Fabian 25.03.2012 - 10:26:59

Achtung Thomas

Du solltest lieber nicht so offen Kritik an der MOZ äußern. Ich selbst habe auch einmal in einem Kommentar auf falsche Informationen in einem Artikel hingewiesen. Seit dem kann ich unter der damals verwendeten Emailadresse keinen Kommentar mehr absenden, es kommt dann die Meldung "SPAM". Auf eine Anfrage diesbezüglich über das Kontaktformular habe ich bisher keine Antwort erhalten.

Ursula 25.03.2012 - 09:58:17

Wird auch mal die andere Seite betrachtet?

Warum würd darüber hinweg gesehen, dass vor der Demo in FFO in Fürstenwalde/Spree rund 11 Menschen, darunter 3 Frauen, von ca. 20 Schwarz vermumten Linksangehörigen Männern angegriffen wurden? Bitte lasst doch mal unpateiische Männer oder Frauen, bei den Rechten Demos mitlaufen oder wie es gerne gemacht wird, schleust sie doch ein. Da wird man doch erstmal sehen, wie sie behandelt werden! Die Nazis werden streng kontrolliert und müssen über sich ergehen lassen mit sämtlichen Sachen beworfen zu werden? In Deutschland wird die Meinungsfreiheit durch Art. 5 Abs. 1 Satz 1 1. Hs. Grundgesetz (GG) gewährleistet. Interessant, oder dieses Gesetzt? Warum denn nur nicht bei der rechten Szene??? Ich gehöre keiner Meinung an, aber ich habe mich getraut mit zu Laufen bei der Nazidemo und ich kann bezeugen, wie krass es abgeht. Denn auch ich stand mit am Bahnhof in Fürstenwalde und dürfe stehen wie sogar Frauen geschlagen und getreten wurden von MÄNNERN!!! Und jetzt sagt mir doch Bitte, ist es Gerecht? Ist der Hass schon so groß sogar auf Menschen zu zu Schlagen die mit am Bahnhof standen in der Gruppe der Rechten?

Gustav E. U. 25.03.2012 - 09:36:31

Dank

Ich musste gestern arbeiten und konnte mich nicht zu den Gegenaktionen kommen. Darum sage ich allen, die sich daran beteiligt haben: DANKE!

Thomas S. 25.03.2012 - 09:19:37

Naiv

Macht euch doch bitte nicht vor, dass die Frankfurter Bürger die Demo verhindert haben! Glaubt ihr wirklich, dass die Polizei die 30 Hanseln in der W.-Korsing-Strasse nicht hätte wegtragen können und somit den Weg für die Rechten hätte frei machen können? In Wirklichkeit war es natürlich die Polizeiführung, die auf politischen Druck (nach Neuruppin) den Weitermarsch der Neonazis verhinderte!

Isenhagen 25.03.2012 - 08:01:29

eine Demokratie

welche die Demonstration anderer Meinungen nicht aushält, ist nichts wert.

Zuschauer 24.03.2012 - 23:31:54

kein Verhältnis

- über tausend Frankfurter und Gäste - 1000 Polizisten aus Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt - 120 Rechtsextreme Von den eigentlichen Diskrepanzen der Demokratie wird mit diesen Aktionen abgelenkt. Diese Veranstaltung sah ähnlich aus wie die Fußballspiele zwischen zwei gegnerischen Mannschaften. Bezahlt werden diese Aktivitäten aus dem Steuertopf! Ein Protestierer benannte alle Demonstranten als "Bockwursttruppe".

Sabine 24.03.2012 - 20:49:34

Super Tag für die Demokratie und Freiheit

Super ist alles heute gelaufen. Fast tausend Menschen waren auf der Straße gegen Nazis. Und das Konzept der Blockaden hat gezeigt, dass sie richtig und sinnvoll sind. Besonders erfreute es mich zu sehen wie viele Frankfurter*Innen sich an dem Protest beteiligt hatten. Respekt. Damit zeigt sich wieder, dass die ganzen Schwarzmaler*Innen in den MOZ-Foren der vergangen Tagen die Minderheit sind. Übrigs Thomas: Du hast sicherlich recht. Zum Schluss bestimmt die Spontan-Demo vom Bahnhof in die Innenstadt nur aus etwa 150 Menschen, aber da sind schon viele Menschen die heute gegen Nazis demonstriert und blockiert haben nach Hause gefahren.

MB 24.03.2012 - 20:31:20

Gegendemonstranten

Die linke Gegendemo am Ende war ja nicht die einzige Gegenaktion. Als die Nazis da waren wurde ja an mehreren Orten blockiert, deshalb hat man selten alle Demonstranten gesehen. Außerdem sind nicht alle die gegen Faschisten sind automatisch "links". Die Polizisten hatten aber tatsächlich Sachsen-Anhaltiner Wappen auf ihren Uniformen.

Klaus 24.03.2012 - 19:31:32

Mein lieber Schwan

wo war denn eigentlich unsere Landesregierung? Ich hätte doch geschlossen der Landtag stehen müssen und demonstrieren?! Sie waren sicherlich in ihr verdientes Wochenende gefahren. Solange die politische Elite solchen Demonstration fernbleibt solange nur die Vermutung wohl im Raum stehen bleiben das braun eIdeologiee Nährboden hat

Thomas S. 24.03.2012 - 19:22:03

Toll recherchiert MOZ

Ist es denn so schwer die Nummernschilder der Polizeifahrzeuge zu betrachten? Die Polizeikräfte kamen nicht aus Sachsen, sondern aus Sachsen Anhalt! Die Anzahl der Gegendemonstranten halte ich für übertrieben. Die Linken, die den Bahnhofsberg runter marschiert sind, waren nicht viel mehr als die Teilnehmer der rechten Demo!

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