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Fahrzeug-Diebesbande bei Razzia dingfest gemacht

24.04.2012, 17:33 Uhr
Frankfurt (Oder) (dpa) Im Kampf gegen die Grenzkriminalität hat die Polizei bei einer Razzia fünf mutmaßliche Autodiebe festgenommen. Sie sollen überwiegend im deutsch-polnischen Grenzgebiet seit Januar dieses Jahres mindestens elf Kleintransporter, acht Autos, fünf Motorräder und einen Reisebus gestohlen haben, wie die Generalstaatsanwaltschaft Dresden am Dienstag mitteilte. Im Zuge eines Ermittlungsverfahrens der sächsischen Sonderermittlungseinheit Ines wurden in der Nacht zu Dienstag in Sachsen und Brandenburg 21 Objekte durchsucht. Gegen die Mitglieder der mutmaßlichen Diebesbande - drei Deutsche und zwei Polen - sind Haftbefehle beantragt worden. Sie haben den Erkenntnissen zufolge einen Schaden von einer halben Million Euro verursacht.

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Berta 24.04.2012 - 22:33:26

@ Herr Müller

Wer will hier was verschleiern? Das ist eine schlichte Meldung, die informiert, keine Abhandlung über die Grenzkriminalität im Allgemeinen und Speziellen. So sehe ich dies. Da gibt es genug andere Beiträge auf dieser Webseite, die da tiefgründiger sind. Und zur ganzen Wahrheit gehört auch, dass es ab und zu der Polizei gelingt, einige Täter dingfest zu machen. Und die "Streuung" dieser Wahrheit würde ich ganz gern hier öfter lesen. Aber leider hinkt die Polizei in dieser Hinsicht hinterher.

Siegfried Müller 24.04.2012 - 21:42:40

Will man mit solchen Meldungen das wahre Ausmaß der Grenzkriminalität

insofern verschleiern , als dass man den Eindruck erwecken will, dass eigentlich mehrheitlich Deutsche an der gestiegenen Grenzkriminalität schuld sind ? Dem Gegenüber steht die TAZ-.Veröffentlichung vor ca. 1,5 Monaten, dass seit der Grenzöffnung 2008 64 % der Autodiebe polnischer Identität sind und weiter bis zu 93 % sich auf Täter aus andere Staaten Osteuropa aufteilt,wie Letten, Russen , Weißrussen usw. Hatte die TAZ (eine linke Zeitung !) gelogen oder ist das systematisches Ablenkungsmanöver a la dpa,. an der sich die MOZ beteiligt ? Ich bezeichne das als plumpen Versuch , dem Leser die reale Statistik vorzuenthalten. Denn kein Nebensatzwurde geschrieben , dass zwar in diesem Fall mehrheitlich Deutsche mit erwischt wurden ,aber im Allgemeinen die Statistik von polnischen und osteuropäischen Tätern angeführt wird. Es drängt sich der Verdacht der absichtlichen Streuung solcher Meldungen ,zumindest bei mir auf .

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