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Bürgerinitiativen fordern: Schönefeld aufgeben

Demonstranten fordern: "Schluß mit dem BER, dem Faß ohne Boden".
Demonstranten fordern: "Schluß mit dem BER, dem Faß ohne Boden". © Foto: dpa
24.01.2013, 20:46 Uhr - Aktualisiert 25.01.2013, 11:36
Schönefeld (dapd-lbg) Dem unfertigen Hauptstadtflughafen in Schönefeld droht neues Ungemach: Nach dem Verbot der über den Wannsee führenden Flugroute durch das Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (OVG) fordern mehrere Bürgerinitiativen eine Aufgabe der Baustelle. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (beide SPD) sahen am Donnerstag indes keine Beeinträchtigung für den künftigen Airport.

Das OVG hatte die vor einem Jahr festgelegte Route am Mittwochabend für rechtswidrig erklärt. In der Urteilsbegründung hieß es, die Strecke zwischen Berlin und Potsdam führe zu nah am atomaren Forschungsreaktor des Helmholtz-Zentrums in Wannsee vorbei. Das Risiko eines Absturzes und eines terroristischen Anschlags mit Flugzeugen sei bei der Festlegung nicht ermittelt worden. Der Atom-Reaktor befindet 19 Kilometer westlich von Schönefeld. Die Grünen im Bundestag nannten das Urteil "richtig und wichtig"; es sei "eine schallende Ohrfeige" für den Berliner Senat und Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU). Der Direktor des Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung (BAF), Nikolaus Herrmann, deutete an, dass seine Behörde möglicherweise gegen das Urteil in Revision geht. Geklagt hatten die Stadt Teltow und die Gemeinden Stahnsdorf und Kleinmachnow in Brandenburg sowie die Deutsche Umwelthilfe und Privatpersonen, darunter eine Mitarbeiterin Helmholtz-Zentrums.

Der Bürgerverein Brandenburg-Berlin (BVVB) erklärte unterdessen: "Wieder einmal mehr wird deutlich, dass Schönefeld der falsche Standort für einen Flughafen ist". Mit dem Standort gingen zwangsläufig derart viele Nutzungskonflikte einher, dass ein Flugplatz in Schönefeld "niemals raumverträglich betrieben werden kann". Überall werde das Areal von dicht besiedeltem Gebiet umgeben. "Der politisch zu verantwortende Geburtsfehler des Flughafens liegt in der Auswahl seines ungeeigneten Standortes und führt zu einem unheilbaren Handicap." Die einzige Lösung des "Desasters" bestehe darin, dass die heute Verantwortlichen den Mut zur Übernahme politischer Verantwortung aufbrächten und auf Basis von Untersuchungen "klare Entscheidungen" träfen, hieß es.

Gleichlautend äußerte sich die Berlin-Brandenburger Fluggegnervereinigung "Neue Aktion". Das Urteil beweise, dass der Standort Auslöser aller Risiken sei, sagte Sprecher Ferdi Breidbach. Daher müsse nun die Neuplanung für einen anderen Bauplatz und eine "Nachnutzung" von Schönefeld erfolgen. Nur durch schnellstmögliche Standortaufgabe könne das Problem gelöst werden. Er warnte zugleich vor einer Verlagerung der Gefahren durch Flugzeuge und des Fluglärms in den Südosten Berlins.

Auch der Berliner Bürgerverein Friedrichshagen sprach sich erneut gegen Schönefeld aus. Die Gruppierung bekämpft im Verbund mit den Naturfreunden Deutschlands die sogenannte Müggelsee-Route, mit der der Stadtteil überflogen würde. Die Klage dazu wird wahrscheinlich ab April vor dem OVG in Berlin verhandelt, sagte die damit beauftragte Rechtsanwältin Franziska Heß am Donnerstag in Leipzig. Das Aktionsbündnis "Für ein lebenswertes Berlin-Brandenburg" nimmt die OVG-Entscheidung nach eigenen Angaben zum "Ansporn" für weiteren Protest gegen Nachtflüge. Es forderte eine "Betriebsbeschränkung" am künftigen Airport zwischen 22.00 und 6.00 Uhr. Voraussichtlich am 16. Juni starte dazu in Brandenburg ein Volksentscheid, sagte Sprecher Matthias Schubert in Kleinmachnow. Bislang soll am neuen Flughafen nur zwischen 0.00 und 5.00 Uhr ein Nachtflugverbot gelten. Das Bündnis "Keine Flugrouten über Berlin" forderte derweil ein konsequentes Umfliegen der Städte Potsdam und Berlin - so, wie es auch die Fluglärmkommission und das Umweltbundesamt gefordert hätten.

Platzeck zeigte sich optimistisch, dass Schönefeld auch bei neuen Routen an den Start gehen könne. Dem Radiosender Antenne Brandenburg sagte er, das Verbot der Wannsee-Route habe seiner Ansicht nach keinen Einfluss auf die Eröffnung und den künftigen Betrieb des Flughafens in Schönefeld. Er gehe davon aus, dass das BAF das Urteil genau prüfen und Routen finden werde, die den Kriterien des Gerichts entsprechen. Wowereit erinnerte zugleich auf die Zuständigkeit der Bundesbehörden. "Sie haben die Flugrouten festgelegt und selbstverständlich muss bei solchen Entscheidungen die Sicherheit Vorrang haben." Der Betrieb des Flughafens sei durch den Rechtsstreit um Flugrouten aber nicht gefährdet, betonte auch er. "Wenn sich nach dem jetzigen Urteil Verbesserungen im Interesse der Menschen erreichen lassen, dann ist das positiv."

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Müller 26.01.2013 - 17:17:59

Sperenberg doch richtig

Es gab ja neulich ein überraschendes, mutiges und ablehnendes Gerichtsurteil in Zusammenhang mit der Flugroute über den Wannensee. Begründung: u.a. Terrorgefahr durch abstürzendes Flugzeug auf einen 20 km entfernten Atomreaktor. Erwartet hätte ich von den Staatsdienern, dass im Zeichen der der Atomenergieabschaltung auch dieser Reaktor abgeschaltet werden muss und dann kein Flugverbot erteilt werden muss. Die Atom-Forschung sollten wir lieber den Chinesen überlassen. Die ganze Welt verkauft ihre Technologie sowieso dorthin und kauft die fertigen Produkte einschließlich der Rohstoffe zurück. Was kommt von dort nicht? Eine für mich nachvollziehbare Begründung wäre gewesen, wenn das Gericht ein Flugverbot über den Wannensee und den Müggelsee grundsätzlich wegen der Verschmutzungsgefahr der Gewässer als lebenswichtigste Wasserversorgungsquelle von Berlin erteilt hätte. ----------------------------------------------------------------------------------- @Duden, was nützt es Rechtschreibung 1, Inhalt 6-Thema verpasst Gesamt 5

F.Becker 26.01.2013 - 14:09:12

@Der Duden

Schreiben Sie doch mal, wie dusselig Sie sind, aus ihrer Sicht. Wer wegen eines Wortes sich wieder meldet, der ist echt dusselig. Im Übrigen habe ich mit Windows 8 jetzt auch eine automatische Rechtschreibehilfe bei der Eingabe hier bei der MOZ. Vorher habe ich auch WORD genutzt, aber das alte Word, weil es wieder auf Windows 8 läuft. Also keine alten Programme wegwerfen, ich habe inzwischen 4 alte Programme gefunden, die auf Windows 8 laufen......ohne Probleme. Vielleicht verfährt man genauso mit dem Flughafen. Einfach alte Programme wieder auflegen und schon läuft alles bestens. Aber bei einem bin ich mir sicher, BER wird neu gebaut, weil auch ein Superhirn bei dem bisher gebauten nicht mehr durchblicken kann. Die Gesamtstruktur ist einfach zu kompliziert, um kurzfristig sich einen Überblick verschaffen zu können. Es bleibt am Ende die Frage: Wie lange will diese unfähige Regierung noch warten mit dem Neubeginn, mit einem Projektleiter aus Russland? Man muß doch seine Unfähigkeit nicht ein zweites Mal darstellen. Soviel Platz haben wir doch nicht in Brandenburg.

Der Duden 26.01.2013 - 13:36:08

Es sollte nur ein Hinweis sein, ...

dass das Programm "Word" heißt und nicht "World". Wenn man schon so schlaue Ratschläge gibt, dann bitte auch auf die korrekte Bezeichnung der Hilfe achten. Und damit solls gewesen sein.

F.Becker 26.01.2013 - 08:58:09

@Der Duden

Mal einen kleinen Hinweis. Rechtschreibung ist kein Naturgesetz und durch die ständigen Änderungen sieht sowieso keiner mehr durch. Ich denke, wenn der Inhalt des Kommentars verständlich rübergebracht wird, reicht es. Sicher gibt es Menschen mit Rechtschreibeschwächen, aber dafür sind sie Experten in den Naturwissenschaften und das sehe ich als wichtiger an. Korrigieren Sie doch einfach einmal die Bibel mit der Grundlage der heutigen Rechtschreibung. Da haben Sie wenigstens eine sinnvolle Beschäftigung in ihrem Sinne. Viel Spaß.

Müller 26.01.2013 - 07:11:37

Duden-Sie also auch. Warum …?

Weil ich es so mache, wie man es heute so in der Schule lernt. Mann benutzt sein Smartphone und die Sprach-Apps von Android. Ist halt Freeware, sprich, man kann sie kostenlos nutzen. Allerdings ist es nicht fehlerfrei. Inhaltlich stimmt man aber dem Ruf nach der Stasi zu.

Müller 26.01.2013 - 06:11:56

Strausberger hat recht, man ist nicht fehlerfrei

Doppelt hält besser ... Das Vögel füttern hat mal wieder geklappt. Trotzalledem wäre Sperenberg das Vernünftigste gewesen. Siehe die Links. Wochenende mal hinfahren... sehr lehrreich und interessant, noch führen Spuren im Schnee zu unheimlichen Orten der Geocacher.

Strausberger Bürger 25.01.2013 - 23:19:51

Duden hat Recht,

"...daS steht man nicht als Dummkopf daR... - wenn Müller es so täte und die Rechtschreibkorrektur selbst nicht "dumm" wäre. Den Fehler sollte man vordergründig beim Menschen und nicht beim Computer suchen. Der Esel kann seine Ohren verstecken, seine Sprache verrät ihn. ;-)

Der Duden 25.01.2013 - 22:13:07

Lang lang ist's her ...

Zitat:" PS:Hier gibt es erhebliche Defizite… Man sollte einen Text vielleicht zunächst in World schreiben, da es die Rechtschreibung korrigiert, dann kopieren und diesen in Kommentare einfügen. " Aha, World also ... Zitat:"Im Kindergarten und in der Schule haben wir Deutsche Sprache gelernt, auch das Schreiben…. " Sie also auch. Warum machen Sie es nicht?

Müller 25.01.2013 - 21:53:22

Stasi zurück das kann wohl nicht sein- DOCH wegen WirtschaftsSABOTAGE

In der DDR gab es kostenlose Kindergarten-und Krippenplätze (Vollverpflegung-3mal Essen und Milch-1 Mark pro Tag).Es gab ein Mutterschutzgesetz mit Wiedereinstellungsgarantie. Nach der Geburt bekam man 80zig Prozent seines Gehaltes. Jeder der wollte fand Arbeit. Im Kindergarten und in der Schule haben wir Deutsche Sprache gelernt, auch das Schreiben…. PS:Hier gibt es erhebliche Defizite… Man sollte einen Text vielleicht zunächst in World schreiben, da es die Rechtschreibung korrigiert, dann kopieren und diesen in Kommentare einfügen. Das steht man nicht als Dummkopf dar;es gab auch weniger Dummköpfe. Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, man kann sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h., man darf sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.

Edeltraud Lademann 25.01.2013 - 19:13:55

"Spasibo"! für die angebotene russische Hilfe!

Jetzt können wir gespannt sein wie unser "Oberste Sowjet", Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, von CSU-Chef Horst Seehofer Ende letzten Jahres als "Zar Peter " verhöhnt, darauf reagiert. http://de.wikipedia.org/wiki/Flugplatz_Sperenberg http://www.rbb-online.de/themen/flughafen-ber/flughafen_ber/countdown/russland_bietet_ber.html Sperenberg habe ich als das bessere Wirkungsfeld gleich mit verlinkt, da die ehemaligen Sowjets sich dort bestens auskennen und zu DDR-Zeiten eventuell entstandene Altlasten gleich mit beseitigen könnten.

Baldur 25.01.2013 - 18:32:52

Au weia!

Ich weiß schon warum ich mir die MOZ nicht mehr kaufe. Sie hat genau das Niveau der meisten der KommentorenInnen hier. Für finkenstein wird wohl sicher noch etwas Geld übrig sein um mal die Rechtschreibung zu erlernen. Ansonsten sind mir dies blindwütigen Bürgerinitiativen ein Grauß. Lasst doch den Sperrenbergen und der Umgebung dort den Lärm, die können das ab, wir aber nicht...

Finkenstein 25.01.2013 - 16:13:36

Stasi zurück das kann wohl nicht sein

wie so Stasi zurück kann wohl nicht wahr sein was die gemacht haben ist Menschen unwürdig und schäbig trozdem bin ich froh das der Flughafen Schönefeld noch nicht vertig wird scheiß Flughafen ist alles nur Geld verschwendung das Geld währ gut angelegt für Kitta plätze wenn Frauen wieder wüsten wo mit denn lieben Kinder hin würde bestimmt eine Frau wieder arbeiten können wenn sie es will und es wollen bestimmt viele wieder in denn Beruf zurück und wirden sich mit sicherheit wieder mehr Kinder wünschen

Müller 25.01.2013 - 15:31:03

Stasi zurück

Vergiß es - Schönefeld einsteigen Sperenberg losfliegen Die S-Bahn kommt doch garnicht dorthin. Siemens kann doch keine Züge liefern... Die Chinesen könnten liefern, aber die Elektronik kommt von Foxconn... Da wünsche ich mir die Stasi zurück, die hätten die alle abgeholt und eingesperrt wegen Wirtschaftssabotage.

Günter 25.01.2013 - 15:18:50

Grüne haben nur Glück

Die Grünen haben nur Glück, das die Künast ihr Handtuch in Berlin geschmiessen hat, sonst könnte sie an Wobis stelle sitzen.... Mir ist es unverständlich warum Ramsauer hier mit einem blauen Auge davon kommt. Es ist doch nicht nachvollziebar , warum sich keine hochbezahlte Beamten im Verkehrsministerium finden, die die Sache in Griff bekommen könnten. Warscheinlich sitzen da nur Flachzangen, denn die geplannte Punktereform, die aus diesen Haus kommen wurde ja auf der Verkehrsgerichtstage auseinandergenommen.

Böser Onkel 25.01.2013 - 14:31:58

Meine Meinung!

Ich würd sagen: 1. noch weiter Milliarden nach Schönefeld, dann merken, dass alles Scheiße ist, und dann, 2. nen neuen in Sperenberg bauen. Auf jedenfall muss der Flughafen teurer als 7 Millarden werden, da sondt Stuttgard 21 vorne liegt.

Verlagerung auf die Schiene 25.01.2013 - 13:51:50

Schönefeld einsteigen Sperenberg losfliegen

... wie wäre es mit einer Transrapid-Verbindung von Schönefeld (Abfertigung = Einsteigen) nach Sperenberg (Start-/ Landebahn = Abflug + Ankunft). Diese könnte dann auch gleich noch bis an den Hauptbahnhof verlängert werden ( -> von München lernen),.. Bevor in Schönefeld eine dritte Piste gegossen wird vielleicht noch einmal nachdenken,..

Skeptiker 25.01.2013 - 13:05:56

Schönefeld aufgeben!

Es wird mit jeden Tag, den man verstreichen läßt, immer peinlicher und kostet dazu noch Geld, sehr viel Geld. Die Milliarden sind weg und sie bleiben weg. Es ist ander Zeit einen Schlußstrich zu ziehen und einen Neuanfang zu starten; Sperenberg ist nicht aus der Welt, alles andere ist nur noch rumgefusche und rumgewurschtel, das wird nix mehr! Der bisherige Flughafen Schönefeld könnte als Tempelhofersatz gelten. Wenn ich fliegen möchte, ist mir auch der Flughafen Liepzig nicht zu weit, dass funktioniert dort super.

Lärm hat-fast-jeder,leider. 25.01.2013 - 10:48:44

Ja

Ich möchte auch keine Fernverkehrsstr. und Autobahn! in meiner Hörweite haben.Ebenfalls finde ich diesen Straßenbahnlärm unmöglich.der Lärm der Bahn geht mir auch auf den Senkel. Zum Fluglärm kann ich nichts sagen, da dieser noch nicht anliegt. kann aber noch werden, wenn die idylle und Villen in Klein Machnow geschont werden müssen. Diese Lasten gehen auch noch auf Mehrheit über.

Provokativ 25.01.2013 - 10:33:02

Grundsätzliches

Ich will es mal ganz ketzerisch sagen: Ein Jeder von uns möchte keinen Flughafen und Fluglärm in seiner Nähe haben. Viele möchten aber dennoch mal eben nach Mallorca fliegen. Es ist ganz einfach, unser eigenes Verhalten führt zu dem Problem. Was also tun? Einen Flughafen in die Provinz setzen, da wo nur wenige darunter so leiden müssen, wie da wo die meisten Nutzer wohnen? Wenige sind ja auch weniger wert ! Oder, noch besser ihn da bauen wo wir noch ein bisschen Natur haben, schließlich ist so ein Stück Lebensgrundlage nichts wert und bringt auch kein Geld. Außerdem haben wir ja soviel davon. Ich glaube, da bleibt nur eins übrig, unser Verhalten mal ganz gründlich zu überdenken!

F. Becker 25.01.2013 - 09:37:10

Flugrouten hin und her, die Probleme liegen wo anders

Der Weiterbau des BER steht seit Monaten still. Man hat endlos viele Baumängel gefunden und hat vor allem Probleme für das bisher Gebaute einen Überblick zu bekommen. Vieles stimmt nicht mit den Bauplänen überein. Ich denke genau daran wird man scheitern, weil man ganz einfach erst einmal Ansatzpunkte finden muß, wo man ändern muß und weiterbauen kann. Aus meiner Sicht muß man alles "zerlegen", um erst wirklich einmal zu erkennen, was und wie, und wenn es nur Kabel sind, verläuft. Am Ende bleibt wirklich nur.......abreißen und von vorn beginnen, weil die Suche nach der "Wahrheit" über den Bauzustand teurer wird, als ein Neubau an anderer Stelle. Und was die Flugrouten betrifft, entscheidet sowieso die Flugleitung während des Betriebes wo es lang geht. Da werden sich sicher dann einige wundern, dass dann doch Flugzeuge über sein Haus fliegen. Allein das Wetter hat extremen Einfluß auf die Anflug- und Abflugrouten. Es wurde ja auch schon festgestellt, dass man nachts fliegen muß, um wetterbedingte Ausfälle von Flügen nachzuholen. Das sind doch aber weltweit gegebene Sachverhalte.

P.M.S 25.01.2013 - 07:53:55

Ein jeder trage des anderen Leid.

Wenn es stimmt, was die MOZ da wieder von sich gibt, dann darf am Geisteszustand der deutschen Nation "nicht" gezweifelt werden. P.M.S

Neugebauer 25.01.2013 - 00:30:58

Bürgerinitiativen überzeugen dagegen jetzt nicht unbedingt

Ich finde die Zeit von 1996 bis 2006 und später war ausreichend um sich klar zu machen was ein Flughafen ist. Man hat eben Fehler gemacht. Man hat mal etwas fest gelegt und nicht bedacht das sich sehr schnell sehr viel ändern kann. Auch in Brandschutzvorschriften/verordnungen. Und wahrscheinlich hat man an der Überwachung derselben uva gespart. Es geht ja immer um Sparen und das kann teuer werden.

Edeltraud Lademann 24.01.2013 - 22:25:17

Und: "Aus die Maus!"

Mit Flugroutenverboten in Gänze kann man das ganze BER-Projekt versenken. Herr Platzeck spielt weiter auf Zeit und bald ist er aus dem Schneider. Bis zum Finale wird noch weiter gewurstelt auf dem fiktiven Flughafengelände. "Gysi sieht gute Chancen für EU-Verfahren gegen Flugrouten" wie schon moz-online getitelt. Der Bayer Peter Ramsauer, auffällig unauffällig, punktet als bereits 40-jähriges Mitglied in der Münchener Burschenschaft "Franco-Bavaria" gegen uns Preußen, denn die Gewinne machen derweil die Fraport AG und die Flughafen München GmbH. Auch am Desaster haben schon viele verdient und die Geldströme fließen weiter, auch nach der Beerdigung des Großflughafen. Das kann gut auch der geschasste Herr Schwarz einschätzen, lautete doch seine Doktorarbeit "Die Börseneinführungspublizität neuemirittierender Unternehmen". Vielleicht sollten die Piraten das "Luft"schiff entern, wenn es so schlimm steht mit der Leute- und Kostenbelastung und die hier geschilderten Hintergründe zutreffen: http://www.freitag.de/autoren/oi2503/ber-abreissen-jetzt

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