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Polen wollen durchgehende Ostbahn-Züge

Dietrich Schröder / 15.03.2013, 19:31 Uhr - Aktualisiert 15.03.2013, 19:38
Gorzów (MOZ) Die polnischen Kommunen entlang der Ostbahn von Gorzów bis Küstrin wünschen sich schon ab dem Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres durchgehende Züge bis nach Berlin. Das erklärte die Vizepräsidentin von Gorzów, Ewa Piekarz, auf einer Konferenz zum grenzüberschreitenden Schienenverkehr in ihrer Stadt.

Die Umsetzung dieser Forderung scheitert bisher jedoch noch daran, dass sowohl die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) als Betreiber des deutschen Streckenabschnitts, wie auch die Regionalbahn der Wojewodschaft Lebuser Land nicht über Zugmaterial verfügen, das in beiden Ländern zugelassen ist. "Nachdem jetzt aber die Deutsche Bahn ein Angebot gemacht hat, beiden Gesellschaften entsprechende Wagen zur Verfügen zu stellen, wird nach einer gemeinsamen Lösung gesucht", sagte Jürgen Murach von der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Der Berliner Staatssekretär Christian Gaebler habe seine Bereitschaft erklärt, zu entsprechenden Abstimmungen einzuladen.

Außerdem habe sich das Land Berlin in Absprache mit Brandenburg bereits dazu entschieden, den zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung der Ostbahn zum neuen Bundesverkehrswegeplan anzumelden. "Wir brauchen die Ostbahn auch als Entlastungsstrecke für den Güterverkehr", sagte Murach dazu.

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