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24 Fragen an Bürgermeister Wolfgang Krakow / Transparenz und Aufklärung gefordert

Koeppen kritisiert Campingplatzpläne

© Foto: MOZ/Oliver Voigt
Daniela Windolff / 12.05.2013, 07:28 Uhr - Aktualisiert 12.05.2013, 13:55
Angermünde (MOZ) Kritik an den Plänen für den neuen Campingplatz am Wolletzsee hat der Bundestagsabgeordnete Jens Koeppen (CDU) geübt. In einem Brief an Angermündes Bürgermeister Wolfgang Krakow, der auch an den Landrat sowie an den Innenminister ging, forderte er mehr Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit.

Im Planungsprozess für das Vorhaben Strandbad und Campingplatz Wolletzsee hat sich nun auch Bundestagsabgeordneter Jens Koeppen zu Wort gemeldet. In einem 24 Punkte umfassenden Fragenkatalog fordert er Angermündes Bürgermeister Krakow zu Aufklärung und detaillierte Informationen zu diesem Projekt auf, das vor allem bei den langjährigen Campingplatzpächtern am Wolletzsee auf heftigen Widerstand stößt. Der Campingverein, der seit Jahrzehnten auf der Halbinsel beheimatet ist, soll diese Fläche räumen. Der Pachtvertrag läuft Ende 2013 aus und wurde nicht mehr verlängert. Auch der dort ansässige Seesportclub soll weichen.

Jens Koeppen bemängelt unzureichende Transparenz und Bürgernähe des Projektes. "Ich kritisiere nicht das Vorhaben an sich, sondern den Umgang mit den bisherigen Pächtern, denen ohne wirklich plausible Erklärung gekündigt wurde und die bis jetzt nicht wissen, wo sie nach Ende des Pachtvertrages bleiben sollen, bis das Projekt irgendwann einmal fertig ist", begründete Jens Koeppen gegenüber der MOZ seine Initiative.

In seinem Brief an Krakow moniert er: "Die Wirtschaftlichkeitsberechnung wurde bislang vor der Öffentlichkeit geheim gehalten, ebenso die notwendige Abwägung laut Kommunalverfassung für das Tätigwerden eines Unternehmens der öffentlichen Hand." Damit sind die Städtischen Werke Angermünde gemeint, die den neuen Campingplatz entwickeln und betreiben sollen.

Die Wirtschaftlichkeitsberechnung für das Vorhaben am Wolletzsee wurde den Angermünder Stadtverordneten in einer nichtöffentlichen Beratung vorgelegt. Daraufhin billigten die Abgeordneten das Enwicklungskonzept für Strandbad und Campingplatz, dessen Umsetzung allerdings über zehn Jahre laufen soll.

Die Pachtverträge für die Camper auf der Halbinsel wurden jedoch von der Stadtverwaltung als Eigentümer der Fläche bereits gekündigt. Die Halbinsel soll geräumt und renaturiert werden. Die Verwaltung führt dafür Forderungen des Ministeriums als Argument an. Unterdessen dürfen die Pächter der unmittelbar benachbarten Laubenkolonie am südlichen Ufer des Wolletzsees bleiben. Welche Argumente diese unterschiedliche Herangehensweise rechtfertigen, will Jens Koeppen nun von Bürgermeister Krakow ebenso beantwortet wissen, wie eine Reihe weiterer Fragen: "Sind Informationen richtig, dass von der Pachtverlängerung um 32 Jahre im südlichen Uferbereich Mitglieder der SVV profitiert haben? Was spricht gegen eine Verlängerung der Pachtverträge für Campingverein und Sportverein um zehn Jahre? Welche Alternative zum bisherigen Platz wurde dem Angermünder Campingverein angeboten?" Auch die konkrete Kostenkalkulation, mögliche Risiken für die Stadt oder Qualifikationen und Kompetenzen der Projektverantwortlichen beinhalten die 24 Fragen an den Bürgermeister.

Der hat bereits auf den Brief reagiert und dankt dem Bundestagsabgeordneten zunächst für sein Interesse am Projekt. Er interpretiert die Fragen "als Anteilnahme" an der touristischen Entwicklung Angermündes als staatlich anerkannter Erholungsort und "als Versuch, diese Planungen zur Schaffung von Arbeitsplätzen unterstützend zu begleiten." Zugleich bietet Krakow Jens Koeppen an, in einer gemeinsamen Gesprächsrunde mit dem Vorhabenträger Städtische Werke die Fragen detailliert zu beraten. Darüber hinaus hätte sich Jens Koeppen jederzeit an die Fraktion seiner Partei CDU in der Stadtverordnetenversammlung wenden können, die wie alle Fraktionen die Unterlagen zum Projekt hat und ihm sicher Einblick gewährt. Wolfgang Krakow verwies jedoch auch deutlich auf die Selbstverwaltungshoheit der Stadt Angermünde in vielen Aspekten.

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Weiß 15.05.2013 - 21:30:20

an gast

Was sind das bitte für Privilegien, die der ACVW dort hat? Das sie alles selbst erhalten und finanzieren? Der Platz ist während der Saison von 8.00 Uhr bis 22.oo Uhr für alle zugänglich. Schon mal bei uns gewesen? Unsere Gäste, die ja Touristen der Stadt sind, die sie ja möchte, finden den Platz schön, so natürlich. Die Stadt will anerkannter Naherholungsort sein und eine der letzten Naherholungsstätten wird am Ende des Jahres geschlossen? Noch nicht lange her, da haben wir die Stadt viel unterstützt, z.B. beim Erhalt der Blauen Fahne,selbst bei Kinderfesten im Strandbad haben wir geholfen und alle hatten viel Spaß gemeinsam. Alles vergessen und unser Platz wird schlecht gemacht. Ich habe nichts gegen das moderne, aber auf Kosten von öffentlichen Geldern ? Warum findet sich denn kein privater Investor für so ein Projekt??? Weil der Geld verdienen will, dem ist es nämlich nicht egal ob die Wirtschaftlichkeit gegeben ist. Warum gibt es auch keine Übergangslösung bis der neue Platz geschaffen ist? Viele offene Fragen, die man vielleicht besser mit allen Betroffenen hätte klären sollen.

Bovermin 14.05.2013 - 18:49:26

ein camper

ja ja liebe angermünder die sich hier so aufregen. nun hat mal jemand die richtigen fragen gestellt, und schon seit ihr auf 180. ich kann nur sagen: "Nur getroffene hunde bellen"

h.r. 14.05.2013 - 10:12:42

@ gast

"Der Campingverein versucht alles, um seine Privilegien zu sichern. Halbinsel mit bester Lage für ein paar Euro im Jahr." damit haben sie den nagel auf den kopf getroffen. nur das die camper ihre "privilegien" längst verloren haben, was man von den bungalowpächtern nebenan (u.a. der "high society" von ang.) nicht behaupten kann. genau da liegt doch der knackpunkt und das ist es doch, was die anfragen des herrn köppen für manche hier so schmerzhaft macht. mal abgesehen von diesem wahnsinn, in einem naturschutzgebiet eine plastik-super-camping-area zu errichten. diese furchtbar lustig bunten plastik-tretboote, die seit einiger zeit durch stadtwerke am strandbad vermietet werden, geben da schon einen ersten "niveauvollen" vorgeschmack auf kommendes.

Minka 13.05.2013 - 22:21:08

hallo Visionäre

Frage an GAST – woher wissen Sie wie hoch die Pacht der Camper an die Stadt Angermünde ist? Warum wird schändlich mit Grund und Boden umgegangen? Sind sie ein Insider? Die Camper sind es, die die Anlagen und Gebäude mit ihrem Geld instandhielten und noch nie einen Cent von der Stadt Angermünde erhalten haben. Wenn die Pachtverträge nicht über so kurze Zeit gelaufen wären, hätte mit Sicherheit auch mehr investiert werden können, nicht zu vergessen, über viele Jahre hat der Campingverein sogar die „Blaue Fahne“ für das Strandbad mit finanziert, bis auf die letzten 2 Jahre. Alles schon vergessen. Die Camper sowie ihre Gäste gehen auch in Angermünde einkaufen, lassen somit also schon Geld dort. Schade, dass auch in dem Beitrag von „GAST“ Persönlichkeiten angegriffen werden. Komisch, dass die Meisten jedoch keine Visionäre sind.

Minka 13.05.2013 - 20:38:54

noch nicht gelernt!

Hallo mark ucker, mir scheint es so, als ob Sie sehr befangen sind und die 100-%-ige Meinung der SVV Angermünde vertreten. Denn so katastrophal ist der Campingplatz gar nicht und er kann sehr wohl Wohnmobile aufnehmen. Entgegen der Ansicht der Stadtwerke Angermünde, soll das Campen auch den sozial Schwächeren zustehen und nicht wie die Meinung der Stadtwerke und anscheinend auch der SVV Angermünde ist, nur den Reichen und Schönen zustehen (denen will man ja das Geld aus der Tasche ziehen). Weiterhin war den bisherigen Pressemitteilugen zu entnehmen, dass dem Campingverein auf dem neuen Areal ein Platz garantiert wird. Dem vorletzen Bericht war zu entnehmen, dass das Projekt in mehreren Bauphasen abläuft, der Campingplatz zum Schluss, also in ca. 8 – 10 Jahren. Der Pachtvertrag läuft aber Ende 2013 aus. Wohin mit den Campern? Egal wohin – können ja in 8 Jahren wieder kommen. Es wird von Belebung des Tourismus gesprochen, aber anderenfalls sind einige so touristenfeindlich, wenn sie bemängeln, dass dort nur wenige Angermünder campen. Weiterhin ist die Offenlegung der Wirtschaftlichkeit schon interessant, wenn man bedenkt, dass das Vorhaben mit bis zu 70 % Fördergelder gebaut werden soll. Wessen Geld ist das denn?!!! Fremdes Geld gibt sich immer leichter aus!!! Beschämend, wie persönlich Herr Koeppen angegriffen wird, er hat auf den Hilferuf der Camper reagiert, und stellt unangenehme Fragen, denn auch er scheint dem ganzen Projekt skeptisch gegenüber zu stehen, zumal er die Vorgehensweise mehr als bedenklich ist. Danke an den Herrn Koeppen, welcher scheinbar auch für den kleinen „Mann“ da ist. Schade nur, dass die SVV aus der BWG-Pleite noch nicht gelernt hat. – Meines Erachtens ist mit der Halbinsel was ganz anderes geplant! Von wegen Renaturierung, dann darf dort nämlich kein Aussichtsturm bzw. Nebengebäude für die Fledermäuse stehen. Liebe Angermünder, meine Bitte, lasst euch nicht so hinters Licht führen.

h.r. 13.05.2013 - 16:12:59

@h.r.'s h.r.

entweder erreichen die radler den zuk. supersize-campingplatz direkt schwimmend von wolletz aus, sind ja nur ca. 5 km wasserweg oder sie schlagen den zielführenden zickzackkurs an der blumberger mühle ein, über buggelige sandpisten oder schlammschneisen, je nach wetterlage. das nenne ich weitsichtige planung ;)

@H.R. 13.05.2013 - 13:06:39

@H.R.

Wikipedia sollte ausreichen: http://de.wikipedia.org/wiki/Radfernweg_Berlin%E2%80%93Usedom#Uckermark

@Wilhelm 13.05.2013 - 12:05:48

@Wilhelm

Man merkt nur zu gut, wie sehr es an Ihnen nagt, dass es auch positive Entwicklungen in ANG geben kann. Eine in Etappen über eine Bauzeit von 10 Jahren geplante Investition kann nicht überdimensioniert und fehlgeplant sein. Hier sieht man einzig die notwendige Vorsicht. Die Straßen werden derzeit gebaut. Ein Radfernweg Berlin-Usedom existiert bereits... Das Sie nur etwas über Bebauungspläne gehört haben, tut mir sehr leid. Meines Wissens lagen diese mindestens dreimal, also zusammengenommen mindestens fünf Monate, öffentlich aus. Der Rest Ihrer Ausführungen ist reine Polemik.

h.r. 13.05.2013 - 12:05:43

spielen wir doch wolletzsee-versenken?!

also ich bin angermünder bürger, habe arge bedenken bezüglich dieses geplanten monsterprojekts und herr köppen vertritt, ohne das ich ihm persönlich sonderlich viele sympathien entgegen bringe, in diesem punkt sehr wohl meine interessen. wie ernst die angermünder "politelite" zweifler und kritiker nimmt zeigt doch der umgang mit herrn köppen sehr deutlich. wenn nicht einmal fragen eines mdb halbwegs ernst genommen werden, was soll ich als einfacher bürger mich da noch kritisch äußern? dieses größenwahnsinnige projekt wird scheitern und es wird wieder keiner dieser herren die verantwortung dafür übernehmen. aber kein grund zur panik, es haftet, mal abgesehen von uns bürgern/stadtwerkekunden, keiner mit seinem privaten vermögen...

Wilhelm 13.05.2013 - 11:13:41

Nach allem, was man über die bisherigen Bebauungspläne ...

gehört hat, scheint das Stadtwerke/SVV-Projekt völlig überdimensioniert und fehlgeplant zu sein, das den touristischen Potentialen der Region in keinster Weise entspricht. Was passiert eigentlich in den Gaststätten und den sonstigen Dienstleistungsbetrieben, wenn nicht an den 365 Tagen im Jahr Sommerwetter herrscht? Ganz nebenbei, die Radwege und vernünftige Straßen fehlen auch noch! Wie sieht es eigentlich auf dem abschüssigen und baumlosen Gelände aus, das mal der künftige Zeltplatz sein soll, wenn es stark regnet oder die Sonne vom Himmel knallt? Und wenn dann festgestellt wird, dass die Camper aus dem hinteren Bereich nicht einen halben Kilometer bis zum Wasser laufen möchten, wird der Laubenkolonie die Pachtverträge auch ganz schnell gekündigt werden. Das Ganze wird ein Fass ohne Boden werden, das sich vorn und hinten nicht rechnen wird. Da ist es gut, wenn auch nur Einer an irgendeiner Stelle den Finger in die Wunde legt. Die SVVler sind durch die Verleihung Angermündes zum "staatlich anerkannten Erholungsort" durch Platzecks Gnaden und dem Weltnaturerbe im Rücken wahrscheinlich schon so besoffen, das man glaubt, uneingeschränkt und selbstherrlich entscheiden und handeln zu können.

Gast 13.05.2013 - 10:36:25

Meinung

Der Campingverein versucht alles, um seine Privilegien zu sichern. Halbinsel mit bester Lage für ein paar Euro im Jahr. 98 % der Vereinsmitglieder sind keine Angermünder. Eine priviligierte Gruppe, die der Stadt in der Vergangenheit Einnahmen verwehrt hat und mit dem Eigentum schändlich umgegangen ist. Die CDU hat in ANG nichts zu verlieren, da sie bisher über kaum Einfluss bzw. Stimmen verfügt. Daher der Einsatz des Hrn. Maaß, der sich der Hilfe des Hrn. Koeppen bedient. Ob die Wirtschaftlichkeitsberechnung nun offengelegt oder hinter verschlossenen Türen beratschlagt wurde ... alles ist ein Plan. Es ist erschreckend, wie durch den Bundestagsabgeordneten Koeppen die grundgesetzlich verankerte Vertragsfreiheit mit Füßen getreten wird. Ein auslaufender Pachtvertrag, egal aus welchen hanebüchenden Gründen er endet, ist ein auslaufender Pachtvertrag. Bis dato hatte Hr. Koeppen meinen Respekt. Diesen hat er nun in gewissem Maße verloren. Er vertritt keineswegs die Interessen der Bürger, schon gar nicht der Bürger in ANG. Und obwohl mir eine Vielzahl von Entscheidungen und Äußerungen des Hrn. Krakow und der Stadtverordnetenversammlung in der Vergangenheit missfielen, hat er bzw. sie hier meine vollste moralische Unterstützung. (Gespannt warte ich auf das Einmischen aus Richtung Schwedt. Hier müsste das Interesse an einer touristischen Entwicklung in ANG sehr gering sein - aber Campingvereinsmitglied und Stadtverordnete in SDT Fr. Grunwald und MdB Koeppen geben bereits ihr Bestes... Und Hr. Bischoff in SDT entwickelt ja bekanntlich sein Freibad am Kanal) MfG

Ärger 13.05.2013 - 09:37:02

Na wer ist er wohl?

Hr. Koeppen ist Bundestagsabgeordneter und nimmt sich lediglich die Sorgen der Bürger an, was der Bürgermeister in keiner Weise macht. Ich denke das sich Hr. Koeppen niemals als Vorgesetzter der Bürgermeisters in Szene setzen will. Nur wenn Angermünde wieder mal einst Geld benötigt und Irgendwelche Jammereien hat mit der SSV und weiss der Geier was, dann wissen SSV und Bürgermeister, wo sie Hilfe benötigen und wo sie ihr Herz ausschütten können. Kommt aber mal ein MdB und vertritt die Interessen der Bürger, dann wiollen sich SSV und Hr. Krakow sich nicht in die Karten schauen lassen. Echt armsehlig dieses Nest.

H.R. aus Angermünde 13.05.2013 - 09:31:56

naja, etwas zu aufgeregt für meinen geschmack...

der herr ucker. man könnte persönliche befindlichkeiten dahinter vermuten. ich finde einige fagen des herrn köppen sogar sehr spannend. beispielsweise jene: wie kann es sein, das auf die renaturierung der halbinsel bestanden wird und gleichzeitig die u.a. von statdverordneten genutzten flächen/hütten am uferweg nicht betroffen sind. das erweckt schon den anschein, das man sich sein persönliches refugium auf jeden fall erhalten wollte, bzw. schnell noch langfristig sicherte. das erweckt zumindest den eindruck der vorteilsnahme. die camper hatten einfach nicht die richtige lobby, bzw. die falschen mitglieder. andererseits bin ich mit dem "konzept" der halbinselcamper genauso unzufrieden, wenn man sieht, was sich da in den letzten 20 jahren alles NICHT getan hat. das ändert aber gar nichts am merkwürdigen werten der planer im bezug auf zu erhaltende und nicht zu erhaltende gebäude am wolletzsee und dafür muß es doch eine plausible erklärung geben. das ufer am weg samt ansässigem biber wäre sicher froh über eine renaturierung. die großspurigen reaktionen des herrn krakow sind in anbetracht der jüngeren vergangenheit nicht gerade förderlich, ein wenig mehr "reflektionsbereitschaft" wäre da schon angemessen. erstaunlich wie schnell "man" sich wieder aufrappelt, bis die karre das nächste mal im dreck liegt. was diese alte riege der nachwelt hinterlässt? schulden schulden schulden, achso und eine hübsch ausgeschmückte altstadt...

Mark Ucker 13.05.2013 - 08:55:38

Was denkt er wer er ist?

Ich wusste gar nicht das Herr Köppen jetzt Vorgesetzter des Angermünder Bürgermeisters ist. Es ist Fakt der vorhandene Campingplatz entpricht in keinster Weise modernen Vorschriften und Ansprüchen und seine Kapazität ist mehr als gering. Wohnmobile kann er beispielsweise gar nicht ordnungsgemäß ver-und entsorgen. 1. Es wurde kein Vertrag gekündigt sondern die zu Pfennigbeträgen abgeschlossenen Verträge würden nicht über ihre normale Laufzeit verlängert. Allen Beteiligten wurde Ersatzplätze auf dem dann neuen Campingplatz garantiert. 2. Es wurden bereits mit dem Seesportklub wurden Gespräche zur Lösung des Problems geführt. Es ist auch nicht bekannt das der Klub weg sol.l 3. Angermünde ist staatl. anerkannter Erholungsort. Man kann nicht immer nur auf die schöne Altstadt verweisen und der Rest verrottet. Wir benötigen dringenst eine gesamt städtische Modernisierung die mit dem Umland verküpft ist , um eine touristische Infrastruktur erst einmal entstehen zu lassen. Bis jetzt existiert ja nur Stückwerk. 4. Kann niemand von einem Unternehmen erwarten das es Betriebsinterna an das schwarze Brett hängt, wenn noch nicht einmal eine irgend eine Art von Genehmigung vorliegt. 5. Und das ist das offensichtlich wenn "SEINE WICHTIGKEIT DER MdB PFEIFT HAT HEUTE NIEMAND MEHR ZU SPRINGEN; DIESE ZEITEN SIND VORBEI !!! Hätte er nicht nur Interesse geheuchelt, wäre er irgendwann einmal zu einer Stadtratsversammlung erschienen und hätte das Gespräch gesucht. Vermutlich hätte er sogar Antworten auf seine Fragen bekommen. Sein Wahlkampfgetöse kann er wo anders aufführen !

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