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Minister: Kein Bedarf für Entschädigungsfonds bei Flughafen-Firmen

Die Verzögerungen beim Bau des neuen Hauptstadtflughafens bringen beteiligte Firmen teilweise in Schwierigkeiten.
Die Verzögerungen beim Bau des neuen Hauptstadtflughafens bringen beteiligte Firmen teilweise in Schwierigkeiten. © Foto: dpa
25.05.2013, 16:26 Uhr
Potsdam (dpa/bb) Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) hält einen Entschädigungsfonds für Firmen am künftigen Hauptstadtflughafen für unnötig. Nur wenige Betriebe, die von der verschobenen Flughafen-Eröffnung betroffen sind, hätten die Beratungsmöglichkeit des Ministeriums per E-Mail genutzt. "Das hängt sehr wahrscheinlich mit den Kulanzangeboten der FBB (Flughafengesellschaft) zusammen, die auf eine Schadensbegrenzung für die Unternehmen abzielen und die nach Information der Flughafengesellschaft weitgehend akzeptiert werden", erläuterte Christoffers in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage. Sie bezog sich auf Unternehmen im Bereich außerhalb der Luftfahrt. Ein Entschädigungsfonds sei daher entbehrlich, sagte Christoffers.

Die Eröffnung des Flughafens bei Schönefeld wurde schon viermal verschoben. Einen neuen Termin gibt es nicht. Firmen, die von der Verschiebung betroffen sind, können sich per E-Mail unter unternehmenshilfe@mwe.brandenburg.de an das Ministerium wenden und sich über Hilfsmöglichkeiten informieren. Auch der Berliner Senat hat eine E-Mail-Adresse eingerichtet: Service-fuer-BER-Unternehmen@Berlin-Partner.de.

Auf dem künftigen Flughafen soll es laut Christoffers 150 Läden, Imbisse, Autovermieter und andere Gewerbe geben. 71 Gewerbetreibende haben entsprechende Verträge abgeschlossen. Darüber hinaus sind 26 Partner betroffen, die Werbestandorte betreiben wollen.

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