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Protest gegen Schweinemast - Grüne fordern mehr Bürger-Beteiligung

15.06.2013, 19:39 Uhr
Potsdam/Haßleben (dpa) Die Brandenburger Grünen haben eine bessere Beteiligung der Bürger an den Planungen für eine große Schweinemastanlage in Haßleben (Uckermark) gefordert. Das Umweltministerium dürfe den Betrieb nicht in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ohne die betroffenen Bürger genehmigen, erklärte die Grünen-Fraktion im brandenburgischen Landtag am Samstag in Potsdam. Die Anwohner hätten ein Recht auf Teilnahme, so wie es das Gesetz als Normalfall vorsehe, betonte der Fraktionsvorsitzende Axel Vogel in einer Mitteilung.

Das Genehmigungsverfahren für die beantragte Schweinemastanlage in Haßleben läuft seit 2004. Seitdem wurde der Antrag zweimal geändert, weil der holländische Investor weniger Mastplätze schaffen will als ursprünglich vorgesehen. Gegen das Vorhaben wehren sich eine Bürgerinitiative und andere Tier- und Umweltschützer. Demnach sind etwa 4400 Mastschweineplätze sowie rund 32 000 Plätze für Sauen, Jungsauen, Zuchteber und Ferkel geplant. In der DDR gab es in Haßleben bereits eine Mastanlage für 150 000 Schweine.

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Jutta Hinz 23.06.2013 - 23:40:36

Wacht auf Vegetarier und protestiert!

Fleischesser helfen Tiere quälen und außerdem brauchen sie den Arzt und die Apotheke. Fleisch macht krank und es ist kein Verzicht sondern ein Gewinn, wenn man das läßt. Vegetarisch zu leben ist wesentlich kostengünstiger, denn es gibt mehr (wie die Bildungslücke ausweist) als Gras!

Jutta Hinz 23.06.2013 - 23:36:58

Fleisch essen auf Kosten der hungernden Welt

Wir benötigenkein Fleisch zum Leben. Man lese die Schriften des Vegetariers aus 70 Jahre Erfahrung Krut Kretschmann. (www.haus-der naturpflege.de) Gesünder wäre die Weltbevölkerung und auch die Erde und es gäbe noch immer genug Arbeitsplätze, um Gutes mit seiner Arbeit zu tun.

Bianca Witt 18.06.2013 - 21:42:46

Schade

dass Sie die Zusammenhänge von Gesundheitsgefahren, Umweltvernichtung, Wasserverschwendung und Antibiotikaresistenzen nicht erkennen. Vielleicht hilft es sich mal objektiv zu informieren?

Ich will FLEISCH... 16.06.2013 - 23:20:14

@ Grüne & Protestierer

wenn ihr künftig Gras & Heu (fr)essen wollt dann bitte, aber erklärt bitte der Hartz IV-Familie, der Friseuse, Verkäuferin und allen Geringverdienern, wie sie künftig ihrer Familie ab und zu ein Fleichgericht, welches für sie auch bezahlbar ist, auf den Tisch bringen können!!! Wacht auf NICHT-Vegetarier aller Länder...

T.P. 16.06.2013 - 11:23:04

Wie wollen wir demnächst leben?

Wir müssen uns der akuten Frage stellen, wie wir in Zukunft leben wollen! Wollen wir weiter so wirtschaften und konsumieren wie bisher und auch alle gesundheitlichen und ökologischen Schäden, wie die Verseuchung des Grund-/ und Trinkwassers, die Überdüngung der Felder, die unerträgliche Massentierhaltung, die Verschandelung der Landschaft, die schlechtere Lebensqualität der im Umfeld dieser Mastanlagen wohnenden Menschen usw. in Kauf nehmen? Wenn wir unser Konsumverhalten nicht radikal ändern wird uns unser Lebensstil demnächst schwer auf die Füsse fallen. Die letzten Berichte des Club of Room und der Internationalen Energieagentur zeigen die nahe Zukunft auf !!!

Steuerzahler 16.06.2013 - 10:00:49

Da entsteht doch nichts Neues ?

Mal Ehrlich, bei steigender Weltbevölkerung, demnächst wird die 8 Mrd-Marke geknackt, bleibt es sowieso nur eine Frage der Zeit bis nutzbare Flächen Weltweit ausgebaut werden/müssen. Das bringt übrigens auch sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für diese Region. Nur scheinbar versteht das ein grüner Diätenpolitiker nicht, für die meisten derer gilt: Atomkraft nein Danke, mein Strom kommt aus der Steckdose !

XXL 16.06.2013 - 08:06:00

Dank an den Rechtsstaat

Es ist einfach unglaublich, was dieser Holländer mit Duldung der Behörden in Ostdeutschland abzieht. WO LEBEN WIR EIGENTLICH ?

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