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Suche nach Leichnam aufgegeben

Harriet Stürmer / 09.09.2013, 19:24 Uhr
Hennigsdorf (MOZ) Nach dem Leichnam der am 3. Juli 1997 in Hennigsdorf (Oberhavel) verschwundenen Maike Thiel wird aller Wahrscheinlichkeit nicht mehr gesucht. Zwar gab es noch mehrere Hinweise, wo die Leiche verscharrt worden sein könnte. Doch im Prozess um den Mord an Maike Thiel sagte am Montag vor dem Neuruppiner Landgericht ein Polizist aus, dass von ihm geführte Recherchen die Verdachtsmomente nicht erhärtet haben. So habe er eigens zwei Müllverbrennungsanlagen in Berlin aufgesucht. Das Ergebnis: Eine Leiche hätte dort nicht entsorgt werden können.

Für die Eltern der seit 16 Jahren verschwundenen Maike Thiel dürfte die Hoffnung erloschen sein, dass die sterblichen Überreste ihrer Tochter doch noch gefunden werden. Nachdem im Frühjahr eine neuerliche Suche mit einem Spürhund im Wald bei Hohenschöpping (Oberhavel) ergebnislos geblieben war, galten nun noch zwei Müllverbrennungsanlagen in Berlin-Ruhleben und in Schöneiche (Märkisch-Oderland) sowie ein ehemaliges Militärgelände in Groß Köris (Dahme-Spreewald) als Verdachtspunkte. Dort zu suchen scheint aber aussichtslos. "Der Täter wäre ein hohes Risiko eingegangen", argumentierte Kommissar Thorsten P.

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