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Unterhalb von Beeskow wird großes Erdgaslager vermutet

Blick vom Turm der St. Marienkirche auf Beeskow (Oder-Spree)
Blick vom Turm der St. Marienkirche auf Beeskow (Oder-Spree) © Foto: dpa
26.01.2014, 11:39 Uhr - Aktualisiert 25.06.2014, 13:58
Beeskow (dpa) Mehr als zehn Milliarden Kubikmeter Erdgas könnten rund um die Stadt Beeskow (Oder-Spree) im Boden lagern. Darauf deuteten Messungen und erste Probebohrungen hin, sagte der Sprecher der Firma Bayerngas GmbH (München), Dirk Barz, auf Nachfrage. Derzeit werde auf einer Brachfläche im Ortsteil Schneeberg der Bohrplatz eingerichtet. Das Unternehmen ist seit über einem Jahr in der Region aktiv.

 

Die eigentliche Bohrung soll im April in Schneeberg starten und rund zwei Monate dauern. Ob es sich lohne, das Erdgas tatsächlich zu fördern, werde erst im Anschluss entschieden. Es handele sich um ein Gasgemisch mit hohem Stickstoffanteil. Es gehe ausschließlich um konventionelle Förderung, betonte Barz. Das umstrittene Fracking werde nicht angewandt. Dabei wird der Untergrund mit Hilfe hydraulischen Drucks aufgebrochen. Parallel soll ein zweiter Standort etwas weiter im Süden erprobt werden.

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