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Vorfreude auf ein neues Fahrzeug

Geehrte und Beförderte der Freiwilligen Feuerwehr Vogelsdorf bei der Jahreshauptversammlung; in der Mitte Eberhard Patschke, der die Medaille für Treue Dienste in Gold für 50 Jahre in der Feuerwehr bekam.
Geehrte und Beförderte der Freiwilligen Feuerwehr Vogelsdorf bei der Jahreshauptversammlung; in der Mitte Eberhard Patschke, der die Medaille für Treue Dienste in Gold für 50 Jahre in der Feuerwehr bekam. © Foto: Uwe Spranger
Uwe Spranger / 31.03.2014, 07:38 Uhr
Fredersdorf-Vogelsdorf (ufo) Mit einem "Geschenk" konnte Fredersdorf-Vogelsdorfs Bürgermeister Uwe Klett am Sonnabend bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Vogelsdorf aufwarten: Wie er verkündete, hat die Gemeinde jetzt den Auftrag für ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug für die Wehr vergeben. Das Auto im Wert von fast 300 000 Euro hat laut Gemeindebrandmeister Karsten Schulz eine erhebliche Zusatzausstattung für technische Hilfeleistung an Bord und wird ein altes Fahrzeug von 1992 ersetzen, das nur mit viel Bastelei der Kameraden die Zeit bis zur Lieferung des Nachfolgers 2015 überstehen wird.

Der Hauptteil der insgesamt 81 Vogelsdorfer Einsätze im vergangenen Jahr waren nach der Statistik von Wehrführerin Karin Schulz auch wirklich technische Hilfeleistungen. Insgesamt 68 schlagen zu Buche, darunter zahlreiche Verkehrsunfälle auf der Autobahn - mit Lastern, Pkw und Motorrädern und auch einem Verkehrstoten -, auf der Bundesstraße und anderen Strecken. Auch nach mehreren Stürmen mussten die 43 Kameraden Hand oder besser die Säge anlegen. Und nach Ölverlust an einem Kran eine kilometerlange Ölspur zwischen Tasdorf und Vogelsdorf-Ost beseitigen.

Nicht zuletzt fanden sich 13 Brände in der mit Bildern und kleinen Filmen unterlegten Jahresrückschau. Zu den größten Einsätzen in der Beziehung gehörten jene Mitte April in der ehemaligen Recyclinganlage, wo die Vogelsdorfer mit weiteren Kräften bergeweise brennende Kunststoffe löschen mussten. Den Löwenanteil oder Unterstützung leistete die Wehr überdies bei diversen Festen im Ort. Nicht zu vergessen etliche Ausbildungsstunden mit Atemschutz, Chemieausrüstung, Funk, Schneidbrenner oder in erster Hilfe sowie die Tour durch die Kitas als Brandschutzerzieher.

Die meisten Stunden hat im Vorjahr André Tobias für die Wehr geleistet - allein 225. Dafür konnte er sich wie neun Frauen und Männer auf den nächsten Plätzen zum Dank ein Präsent aussuchen. Natürlich gab es an alle Feuerwehrleute einen Dank für das Engagement zum Wohle der Gemeinschaft und ebenso für Partner und Familien. Karsten Schulz seinerseits dankte Mitarbeitern von Bauhof und Verwaltung für ihren Einsatz bei insgesamt 181 Einsätzen aller drei Wehren in der Gemeinde.

Uwe Heilmann unterstrich die gute Kooperation von Feuerwehr und Sicherheitspartnern mit 500 Euro für die Kasse. Und der Bürgermeister stellte für April reine Entscheidung zum bisher unbefestigten Teil der Seestraße an. Dessen Ausbau würde der Feuerwehr das Anrücken erleichtern.

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