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Piraten wollen Flughafen-Projekt BER begraben

05.04.2014, 17:00 Uhr
Löwenberger Land (dpa) "Sofortiger Baustopp" beim Projekt Hauptstadtflughafen: Mit dieser Forderung will Brandenburgs Piratenpartei in den Landtagswahlkampf ziehen. Die Flughafen-Baustelle in Schönefeld habe genug Geld verschlungen und müsse "vollständig" aufgegeben werden, beschlossen die Piraten am Samstag auf einem Landesparteitag in der Gemeinde Löwenberger Land (Oberhavel).

Der Antrag für den Baustopp sei "mit überwältigender Mehrheit" verabschiedet worden, sagte eine Parteisprecherin. Gleichzeitig sprachen sich die Delegierten dafür aus, nach einem Standort für einen neuen Hauptstadtflughafen zu suchen. Für die BER-Baustelle in Schönefeld werde ein "Nachnutzungskonzept" entwickelt, möglich sei etwa ein Gewerbepark.

Auf dem zweitägigen Landesparteitag wollen sich die märkischen Piraten für die Landtagswahl am 14. September positionieren. Bislang sind sie nicht im Landesparlament vertreten. Weitere Themen ihres Treffens sollten der Ärztemangel im ländlichen Raum, "neue Ideen zur Seniorenbetreuung" sowie die Bildungspolitik sein.

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P.M.S 09.04.2014 - 21:13:00

Sind die Piraten Traumwandler? Nicht eine Stimme für euch aus meiner Sippe.

Dann können sich die Piraten selbst begraben. Wer Flughäfen abschafft muß auch die Flugzeuge abschaffen. Als Kind bekam ich mal das Buch "Palle allein auf der Welt.", so kommen mir die Piraten vor, als ob sie Traumwandler sind. Wer Stimmen von den Flugplatzgeschädigten will, muß aber damit rechnen, dass die Fliegerkunden das 10000-Fache sind, als die antiken Kutschenfahrer. Ich habe die IL62 und Tu-134 beim Start in Eichwalde jahrelang mit hören können und mir ist keiner mit Lärmschutzmassnahmen zur Hilfe gekommen. Wer freiwillig an einen Flugplatz zieht, muss mit den Sorgen des Flugplatz rechnen. Die Bewohner Grönlands müssen doch auch mit dem Eis leben und träumen nur ab und an von Palmen. P.M.S

Ex-Abonnent 08.04.2014 - 14:06:37

Nieten in Nadelstreifen

Zwanzig jahre alte Rechtschreibung, aber der Inhalt ist immer noch aktuell http://www.irwish.de/Site/Biblio/Markt/Ogger1.htm

Zitronenfalter 08.04.2014 - 13:16:43

@ Georg VI - vorläufiges Schlusswort

Schmeiße gutem Geld kein schlechtes hinterher. Schmeiße schlechtem Geld kein gutes hinterher. Ich kenne es tatsächlich in beiden Varianten. Jedenfalls: das Geld, das schon verschwendet worden ist, kann keiner mehr retten. Der Steuerzahler kann nur davor geschützt werden, dass noch mehr Geld sinnlos verschwendet wird. Das private Investoren bereits 2012 bodenlos vera.....t worden sind, steht fest. Das ein Baustopp auch weitere Schadenersatzansprüche auslösen kann, steht auch fest. Nur: Es gibt kein beschriebenes Projekt zur Fertigstellung des Projekts. Niemand weiß hier und heute genau, was wann wo wie und zu welchen Kosten gebaut werden soll. Niemand. Insbesondere der Bauherr nicht. Und das Projektmanagement nicht. Mehdorn nicht, Woidke nicht, Wowereit nicht, und der Bundesverkehrsminister auch nicht. Wer nicht weiß, was er will, wer nicht weiß was er baut, wie soll der weiterbauen? Auf welcher Grundlage. Erst müssen Projekt, Projektmanagement, Kostenmanagement, Controlling, Baudokumentation stimmig sein. Ansonsten entsteht kein Flughafen, sondern es wird nur Geld und Beton über der Landschaft ausgekotzt. Die 10 Millarden erwartbarer Baukosten habe ich tatsächlich von der Homepage des von Ihnen nicht geschätzten Frank Welskop. Ob es 8 oder 10 Milliarden werden, darauf wird es aber im Kern bei einem derartig vermurksten Projekt nicht mehr ankommen. Mangels Controlling kann gar kein genauer Betrag genannt werden, sondern es kann nur möglichst sachgerecht g e s c h ä t z t werden. Fakt ist: Der Bauherr selbst weiß nicht, was er wann wo und wie genau bauen will. Deshalb kann er die Kosten nicht kalkulieren und das Projekt ist bezüglich Fertigstellung und Kosten völlig aus dem Ruder gelaufen. Der wirtschaftliche Nutzen für die Region tritt nicht ein. Erst muss ein intaktes Bau-, Projekt- und Kostenmanagement entstehen, dann kann geprüft werden, ob der Weiterbau noch sinnvoll oder eine weitere grandiose Geldverschwendung ist. "Synergieeffekte" werden immer dann zitiert, wenn Projekte grandios gescheitert sind. Daimler und Chrysler z.B. Milliarden versenkt. Wieviel besser stünde Mercedes ohne diesen Abenteuerurlaub in den USA da. Die öffentliche Hand kann sich solche Spielereien mit Steuermilliarden noch viel weniger leisten, als ein Dax-Konzern.

Ex-Abonnent 08.04.2014 - 12:06:15

Schmeiße gutem Geld kein schlechtes hinterher.

den Spruch merke ich mir

Zitronenfalter 08.04.2014 - 11:55:07

@ Georg V - Wirtschaftsförderung ist eine Systemlüge der Politik

Politiker wollen ohne Sachkunde möglichst viel Geld umsetzen. Je größer die Projekte, desto größer der Erfolg beim Wähler. Politik kann nur ganz wenig bewegen, und des fehlt dort ganz gewaltig an Fach- und Sachkunde. Nur braucht die Politik verschwenderische Großprojekte, um sich selbst zu verwirklichen. Und da ist Mitteleuropa die Profilierung durch Eroberungskriege nicht mehr in ist, müssen halt Flughäfen und andere Unsinnsprojekte her, um das Volksvermögen zu verschwenden. Keiner brauchte Kassel-Calden, er wird auch nie wirtschaftlich und kann demnächst wegen verbotener Beihilfen Insolvenz anmelden. Genau dasselbe Schicksal droht dem BER. Wirtschaftsförderung in derartigen Größenordnungen hat keine Return of Investment. Der Frankfurter Flughafen hat sich etabliert, und weil er erfolgreich ist, werden andere scheitern. Schon Hahn im Hunsrück rechnet sich nicht. BER in der Märkischen Heide noch viel weniger. "Da ist ja schon so viel investiert worden"! Na und? Wenn es eine Fehlinvestition war, dann Schluss damit. Schmeiße gutem Geld kein schlechtes hinterher. Das Geld, dass in die Ruine eines neuen Flughafens investiert worden ist, ist schon weg. Einschließlich der regelmäßigen "Belüftungsfahrten" im Bahn- und S-Bahntunnel. Verhindern lässt sich nur, dass noch weitere Milliarden für die Inkompetenz und den Projektwahn von Provinzgenossen in Berlin und Brandenburg verschwendet werden. Das Image der Standorte Berlin und Brandenburg in der Welt ist durch die Ereignisse aus 2012 längst ruiniert. Niemand traut einem deutschen Ingenieur noch zu, einen Großflughafen zeit- und kostengerecht zu errichten. Der Imageschaden wird aber größer mit jedem Tag, an dem für Millionen und Milliarden weiterer Murks produziert wird.

Zitronenfalter 08.04.2014 - 11:42:11

@ Georg IV - Verantwortlicher Umgang mit Steuergeldern

Verantwortlicher Umgang mit Steuergelder ist die Wasserscheide zwischen gelungener und misslungener Politik und/oder Verwaltung. Wer das für eine "Plattitüde" hält, muss sich schon fragen lassen, in wessen Sinne er arbeitet und wertet. Jedenfalls nicht im Interesse der Bürger und Steuerzahler. Er ist ein Kind des regierenden Ungeistes und der großen Koalition der Geldverschwendung und des immer weiteren Drehens an der Steuer-schraube. Dieser Staat wird immer raffgierig bleiben, schon um die Forderungen des öffentlichen Dienstes zu erfüllen. Und er wird immer weniger Gegenlei- stung für die Bürger und Steuerzahler erbringen. Das sehen Sie in Sachen BER Kassel-Calden Polizei"reform" Bildungspolitik in Brandenburg u.v.a.m. Das Alternativszenario in den 1990er Jahren: - Tegel bleibt - Tempelhof bleibt - Schönefeld wird massvoll ausgebaut. Kosten: keine 5 Milliarden und mehr Auch die öffentliche Hand muss sparen lernen. Berlin und Brandenburg verschwenden die Steuereinnahmen aus Bayern und Baden-Württemberg und das lässt sich niemand auf Dauer bieten. ...

Kai Nemegk 08.04.2014 - 11:36:58

Ich verstehe es nicht

Verstehe einer, warum Platzeck und Wowereit, sowie die anderen AR-Mitglieder(samt Vertreter der Die.Linke) nicht längst im Knast sind oder wenigstens Arbeitslos und Ihrer Pensionen entlastet.

Hans-Joachim 08.04.2014 - 11:36:15

Besser ein Ende mit Schrecken ...

Zur Piraten-Forderung passt der bewährte Spruch: Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

Zitronenfalter 08.04.2014 - 11:31:56

@ Georg III - "Beweislastumkehr"

Es gibt eine regierende BER-Aussitze-Mafia. Es gibt eine große Koalition zu Lasten der Bürger und Steuerzahler. Diese große Koaltion führt seit mehr als 20 Jahren den Beweis, dass BER n i c h t sach-, fach- und kostengerecht errichtet werden kann. Insofern sehe ich hier tatsächlich eine Beweislastumkehr. Der Beweis des ersten Anscheins ist: funktioniert nicht, hat nicht funktioniert und wird nicht funktionieren. Wer dieses Land regiert, muss beweisen, dass es geht. Und er - nicht etwa die Opposition - hat alle Ressourcen, um es zu tun. Dass dabei fachliche Fehler passieren, die zum Himmel stinken, und für die Politik einzustehen hat, finden Sie hier: http://www.tagesspiegel.de/downloads/9722482/8/BErBrief1 Wo ist denn das Projektpapier, dass diesen fachlichen Fehlern entgegenwirkt?

Zitronenfalter 08.04.2014 - 11:02:25

@ Georg I I - BER und Co - "NPD"

Wenn die NPD einen Baustopp fordert, dann sagt das nichts aber auch gar nichts darüber aus, ob das eine richtige oder falsche Forderung ist. Ob eine Forderung richtig oder falsch ist, ist ohne Ansehen der Person oder politischen Richtung zu fordern. Die Sommerzeit ist 1916 eingeführt worden. Sind wird deshalb alle Monarchisten? Die Sommerzeit ist 1940 wieder eingeführt worden. Sind wir deshalb alle Nazis? Und die Nachbarländer machen alle mit bei der Sommerzeit? Sind dass dann jetzt alle nationalsozialistische Monarchisten, die Europa regieren und verwalten. Es wird doch wohl s a c h l i c h e Kriterien für die Bewertung pro / contra Sommerzeit geben, oder ? Wer hier versucht, die Piraten in die Nähe der NPD zu rücken, wirft genau den Lehm der Verwalter und Regierenden, die es in Sachen BER seit 20 Jahren versaut haben und weiter versauen.

Zitronenfalter 08.04.2014 - 10:54:02

@ Georg I - BER und Co

Da Sie sich ja in Ihrem letzten Posting nochmal den Piraten zuwenden, möchte ich es unabhängig von der großen Linie auch nochmal tun. Auch die Piraten sind kein Allheilmittel. Aber dank der großen Koalition pro BER contra Bürger und Steuerzahler machen Sie mit dem Thema BER genau die Oppositionsarbeit, für die sie da sind. Und im Berliner Abgeordentenhaus ist nun gerade auch Martin Delius derjenige, der sich Anerkennung mit guter Sacharbeit im Untersuchungsausschuss erworben hat. Der BER ist ein klassisches Oppositionsthema mit dem sich selbstverständlich auch die Piraten profilieren können und dürfen. Ob sie sich damit einen guten oder einen Bärendienst erweisen, steht auf einem anderen Blatt. Dass es bei den Piraten auch massive personelle Aussetzer gab, finden Sie hier : http://www.tagesspiegel.de/berlin/unflaetige-aeusserung-ueber-twitter-mitarbeiterin-der-piraten-beleidigt-polizeichef/7550314.html und hier: http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/4000-euro-spende-an-piratin-wo-ist-das-geld-geblieben-,7169128,26343526.html# Dass jemand wie Mareike Peter, der Polizeipräsidenten anzünden möchte, vom Steuerzahler alimentiert wird, finde ich zum Kotzen. Allerdings kostet sie nur einen Bruchteil dessen, was die BER-Aussitze-Mafia uns kostet.

Georg 07.04.2014 - 18:29:13

Zitronenfalter…

… ich denke die Beweislast das ein stimmiges und daher auch finanzierbares Konzept von einer Partei zur Wahl vorgelegt wurde liegt nicht auf Seiten des Wählers sondern auf Seiten der um die Stimme des Wählers werbenden Partei. Beim Lesen Ihrer Diskussionsbeiträge gewinne ich den Eindruck als würden Sie die Beweislast umkehren wollen und die Diskutanten sollen hier Ihnen beweisen das der sofortige Baustopp des BER eine gesellschaftlich unverantwortbare Forderung der Piratenpartei ist. Auf meine Frage ob Sie uns bitte auch sagen können wie verantwortungsvolles Handlen geht, antworten Sie: "Gutem Geld kein schlechtes hinterherschmeißen, das ist das Handeln, das ich den Steuerzahlern im Land Brandenburg vorschlage." Leider ist Ihre Antwort nicht mehr als eine Plattitüde. Zitat Zitronenfalter: "Bürger und Politik können nur verhindern, dass weitere 5 oder mehr Milliarden für ein vermurkstes Projekt verschwendet werden." Woher nehmen Sie die Gewissheit das zur Fertigstellung des BER noch weitere fünf oder mehr Milliarden Euro benötigt werden. Haben Sie dazu einen Quellennachweis? Es ist zwar nicht auszuschließen das die Verantwortlichen etwas verheimlichen aber anscheinend besitzen Sie über mehr Wissen, als alle am Bau des BER beteiligten. Bisher habe ich Ihren Beiträgen keine verwertbaren Fakten entnehmen können. Sie berufen sich ausschließlich auf ein Buch von Herrn Frank Welskop. Sind in Ihren Wirtschaftlichkeitsberechnungen auch die Synergieeffekte mit eingeflossen die ein solcher Flughafen wie der BER für die Region erbringt? Ich denke da jetzt nur mal an Gewerbeansiedlungen für Zulieferer und Steuereinnahmen durch Gewerbesteuer für die angrenzenden Kommunen, nebst anderer Steuereinnahen für Bund und Land bis hin zur Umsatzsteuer. Arbeitsplätze und den damit verbunden Einnahmen für Sozialversicherer, Lohn- und Einkommensteuer und vieles mehr. Was eben so alles zum Betrieb eines Flughafens bis hin zur Peripherie gehört und sei es auch nur ein Zeitungskiosk. Im Umfeld des BER wurde bereits viel investiert und Arbeitsplätze befinden sich im Aufbau. Von der öffentlichen Hand wie auch privat. Zu all diesen Bürgerinnen und Bürgern wollen Sie nun sagen, wählt die Piratenpartei wir Stoppen den BER sofort und berufen sich dabei auf ein fünf Jahre altes Buch (Auflage 2009 und bei Amazon auf Rang Nr. 261.612) das der Wähler noch nicht einmal kaufen kann, weil die Auflage so klein war, dass diese bereits vergriffen ist. Mit der Forderung nach einem sofortigen Baustopp haben sich die Piraten einen Bärendienst erwiesen. Niemand achtet mehr auf andere Programminhalte, die im Ansatz vielleicht brauchbarer gewesen wären wie z. B. aus dem Bereich der Bildungspolitik. Der BER Baustopp überschattet alles. Taktisch äußerst unklug. Die anderen Parteien werden es im Wahlkampf noch dankend annehmen. Aber vielleicht sollten sich die Piraten dann doch lieber wieder mit Bootsfahrten, Zeitreisen und Pokerspielen beschäftigen. Da können sie wenigsten keinen allzugroßen Schaden anrichten. Zuletzt frage ich mich, weshalb die Forderung der Piratenpartei nach einen sofortigen Baustopp identisch ist, mit dem der NPD. Nur das die den sofortigen Baustopp bereits eine Woche vor den Piraten auf ihrer Internetseite hatten und die Piraten erst jetzt erst nachziehen. Auch Zahlen und Argumente sind gleich: http://www.npd-brandenburg.de/?p=3031

Tadeus Hoffnungsfroh 07.04.2014 - 16:32:46

@Zitronenfalter

Gegenbeweis sind die Flughäfen Frankfurt/Main und München. Beim Flughafenbau München gab es auch solche Naseweise, wie Sie. Trotzdem eine Erfolgsgeschichte, auch wenn auch verspätet fertiggestellt. Es ist so, werter Zitronenfalter, viele Menschen werden an diesm Flughafen noch viel Freude haben und dieser viele zu Arbeit und Wohlstand führen. Sie werden dann immer noch Orogami betreiben und Zitronen falten.

Oliver Weber 07.04.2014 - 16:26:08

@Informierter Bürger

Alles ist so. Und die es ermöglichen sitzen als Sachwalter in der landesregierung, Vorständen von Turbine und Motor, Ss Potsdam usw. Brüsten sich mit gegenseitig kennen und Verbindung haben. Treffen sich gerade bei Altkanzler und Putinversteher Schröder. Alles lupenreine Demokraten. Haben für sich Gesetze geschaffen, dass Abgeordnetenbestechung nicht strafbar ist. Obendrein gilt für diese Herrschaften, anders als für Taschendiebe, dass Dummheit nicht strafbar ist. Darauf und Ihre Vergesslichkeit vor Untersuchungsausschüssen und Gericht setzen Sie allzu gerne. Die Brandenburger Staatsanwälte spielen dar gerne mit.

Ex-Abonnent 07.04.2014 - 15:24:37

Zitrone II - Hochtief erhielt sogar 40 Millionen Entschädigung für die Verstöße im Vergaberecht

http://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Berlin_Brandenburg#Weitere_Planung_und_Vergabe Im Jahr 1997 entschieden die Gesellschafter, einen privaten Bauherren und Betreiber für das Projekt zu finden. 1999 erhielt das Unternehmen Hochtief dafür den Zuschlag. Aufgrund von Verfahrensfehlern verwarf das Oberlandesgericht Berlin diese Entscheidung. Ein weiterer Privatisierungsanlauf folgte 2002 mit den Unternehmen Hochtief und IVG. Aufgrund von finanziellen Streitigkeiten wurde das Projekt durch den Berliner Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit und den brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck gestoppt. 40 Millionen Euro Entschädigungen werden aus Steuergeldern für den entgangenen Auftrag als Entschädigung bezahlt. Nachdem sich zunächst nur Hochtief hatte qualifizieren können, wurden die Kriterien in der erneuten Ausschreibung gesenkt. Nachdem sich mehrere Bieter dafür qualifiziert hatten, wurden Preisabsprachen vermutet und die Ausschreibung nicht zur Vergabe geführt. An Stelle des zunächst favorisierten Generalunternehmer-Konzepts wurde anschließend die Ausschreibung in einzelnen Gewerken verfolgt, die von den Gesellschaftern koordiniert werden sollten.[

Ex-Abonnent 07.04.2014 - 15:18:02

Zitrone

ob Du das bestreitest oder nicht, ist 100% irrelevant.

Informierter Bürger 07.04.2014 - 15:14:11

Vorsicht Mafia - nicht nur am BER

Sie unterwandert ganze Bereiche der Gesellschaft, zum Beispiel die Bauwirtschaft. "Es gibt hierzulande keine einzige Großbaustelle, an der die Mafia nicht verdient," sagt ein deutscher Kriminalbeamter. Quelle: http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/wdr/vorsicht-mafia-100.html Wir leben in Deutschland, noch nicht bemerkt wie Konzerne immer wieder ihre große Chance wittern um bereits für tot gehaltene Projekte neu zu beleben gegen jede ökonomische Vernunft? Und Die die es noch nicht wussten, wissen jetzt warum es nicht nur beim BER so läuft wie es läuft. Aber dazu brauchen wir doch nicht die Piraten-Flaute und schon gar nicht 49 Kommentare. Bitte vormerken für heute Abend um 20:15 Uhr. Ohne Mafia läuft in Deutschland schon lange nichts mehr.

Zitronenfalter 07.04.2014 - 14:51:22

Dieses Rumgetrolle führt nicht weiter

Ex-Abonnent. Ich bestreite, dass für den jetzigen Standort und für das jetzige Konzept Hochtief als Investor mit einem schlüssigen und belastbaren Ausführungs- und Finanzierungskonzept bereitstand. Der Gegenbeweis ist zulässig. Wo ist das Ausführungs- und wo das Finanzierungskonzept von Hochtief für den jetzigen Standort dokumentiert. Welche Bank und welcher Bauexperte hat es wann abgenommen und als genehmigungsfähig und umsetzungsreif bestätigt? Im Übrigen sind wir nach wie vor nicht per Du und ich darf Ihnen ausdrücklich nochmal das Sie anbieten. Zur fehlenden Höflichkeit, die fehlende Sachkunde indiziert, hatte ich schon ausgeführt.

Ex-Abonnent 07.04.2014 - 14:42:02

Unsinn

Der Hochtief-Konzern stand als Generalunternehmer bereit, den Gesamtauftrag auszuführen. Wowereit gefiel das aber nicht. Es kam zur los-weisen Einzelvergabe vieler kleiner Mini-Aufträge. Das konnte garnicht klappen. Desweiteren wurde von der Politik der Aufsichtsrat mit 100% durch Nicht-Fachleute besetzt, darunter einige mit Wowereit befreundete Personen. Politik ist ein Störfaktor bei solch großen Projekten, weil wie bei Dir kein Fach- und Sachverstand beim Steuern größerer Projekte vorhanden ist.

Zitronenfalter 07.04.2014 - 14:31:28

Es gibt für derartige Großprojekte keine genügenden Steuerungsmöglichkeiten ...

jenseits der Politik. "Die Politik möge sich raushalten" ist naiv, weil es keine andere Steuerungsmöglichkeit für die sinnvolle Ausgabe oder grauenhafte Verschwendung von Steuermitteln gibt. Selbstverständlich steht es a u c h den Piraten zu, die Vorgänge ökonomisch wie politisch zu bewerten. Ob sie daraus Kapital schlagen können, ist eine ganz andere Frage. Für den jetzigen Standort stand niemals ein privater Investor zur Verfügung. Wer den Standort Sperenberg ernsthaft privat hätte stemmen wollen, ist mir nicht ohne weiteres nachvollziehbar. Wer stand dort ernsthaft und mit genügender Kapitalkraft als Investor zur Verfügung? Dass Politiker nicht die Baufachleute und Projektmanager sind, die ein Flughafen braucht, steht fest. Sie müssen aber dafür einstehen, dass Baufachleute und Projektmanager bestellt werden, die dazu befähigt werden. Ansonsten trifft die Politik die Verantwortung in Form eines Auswahlverschuldens. Aus dem aktuellen Brandbrief des Immobilienmanagers ergibt sich, dass unter Mehdorn die erforderlichen Strukturen nicht aufgebaut, sondern demontiert werden. http://www.tagesspiegel.de/downloads/9722482/8/BErBrief1 Diese Demontage der erforderlichen Strukturen erweckt den Eindruck, dass die Politik nicht in die Lage versetzt ist, die fachlich erforderlichen Strukturen zu schaffen. Vielmehr sieht es danach aus, dass mit Hartmut Mehdorn der Bock zum Gärtner gemacht worden ist. Dafür hat die Politik einzustehen. Und das kann nur die Politik ändern.

Frank 07.04.2014 - 14:12:37

Zitronenfalter

private Inverstoren standen bereit, den BER bei Sperenberg privat finanziert - also ohne öffentliche Mittel - zu errichten. Die Entscheidung für Schönefeld und die finanzielle Trägerschaft von Bund/Berlin/Brandenburg kam von Politikern. Politiker - erst recht Angehörige der Piraten-Spaßpartei - haben bei Entscheidungen mit derartiger Tragweite nichts zu suchen. Pfarrer, Juristen und Hygieneinspektoren können keinen Flughafenbau steuern. Woher auch ...

Ex-Abonnent 07.04.2014 - 14:02:16

Flieger

Manchmal wird man erst als unmittelbar Betroffener aus seiner Lethargie und Schafsnäsigkeit wachgerüttelt, während es den Rest weiter wenig oder garnicht interessiert, wenn Millionen und Milliarden sehenden Auges in den Sand gesetzt werden. Bei mir zB war es die nutzlose Oder-Lausitz-Trasse, die am Grundstück vorbei führen sollte.

Zitronenfalter 07.04.2014 - 13:34:21

Wenn Sie Frank Welskop nicht mögen, ist es das eine

aber seine Fakten widerlegen Sie bisher in keiner Weise. Wenn er auch die Motivation hatte, eventuell Bürgermeister in Randberlin in der Nähe von Schönefeld zu werden, ist es das Eine. Wer aber hat wann wie und wo die von ihm bezeichneten Fakten widerlegt? Fundstellen? Welche Kernfakten zur fehlenden Wirtschafltichkeit von BER sollen in dem Buch von Frank Welskop nicht stimmen? Woher nimmt unser "Flieger" denn seine Wirtschaftlichkeitsberechnung her? BER ist unwirtschaftlich. Deshalb hat ihn kein privater Investor finanziert. Welchen Nutzen soll ein derart vermurkstes Projekt für die Brandenburger haben? Keinen außer weltweit als Versager durch den Kakao gezogen zu werden. Das Geld, das in den märkischen Sand und die märkische Heide gesetzt worden ist, ist schon rettungslos verloren. Bürger und Politik können nur verhindern, dass weitere 5 oder mehr Milliarden für ein vermurkstes Projekt verschwendet werden. Brandenburg braucht keine jährlichen garantierten Millionenverluste durch den Betrieb eines Flughafens. Verlustbringer hat Brandenburg schon genug. Der Landeshaushalt beträgt etwa 10 Milliarden. Nur die Hälfte wird hier im Lande erwirtschaftet. Der Solidarpakt II läuft 2019 aus. Und was wird dann aus Brandenburg? Soll dann die Grunderwerbssteuer auf 19 Prozent erhöht werden, oder wie sollen die Millionendefizite für den Flughafenbetrieb ab 2020 ausgeglichen werden. Bayern und Baden-Württemberg werden derartige Verschwendung nicht über Jahrzehnte quersubventionieren wollen.

Flieger 07.04.2014 - 13:18:20

@Zitronenfalter

Als kritischer Leser hätten sie sich mal besser mit dem Autoren Frank Welskop befassen müssen. Als Anrainer (Schulzendorf) zum neuen BER ist es klar, dass er solch ein Urteil fällt. Würde in Sperenberg gebaut könnten sie im Buch Lobeshymnen auf den Standort und die Bauausführungen lesen. http://aka.blogsport.de/2009/10/20/frank-welskop-der-neue-liebling-der-flugbetriebsfetischisten/

Zitronenfalter 07.04.2014 - 13:05:52

Gutem Geld kein schlechtes hinterherschmeißen,

das ist das Handeln, dass ich den Steuerzahlern im Land Brandenburg vorschlage. Besser ein harter Schnitt jetzt, als weitere 5 Milliarden verbaseln. Und: keinen dauerhaften Verlustbringer weiterbauen. Sie können es sich im Kleinen in Kassel-Calden ansehen, was Provinzpolitiker fertigbringen. Sobald die EU sich des Subventionsfriedhofs BER annimmt, ist das Projekt tot.

Georg 07.04.2014 - 12:49:43

Zitronenfalter

Zitronenfalter schreibt: "Verantwortungsvolles Handeln und Denken geht anders." Können Sie uns dann bitte auch sagen, wie verantwortungsvolles Handlen geht? Doch nicht etwa so das man ein Milliardenprojekt das der Steuerzahler bereits gezahlt hat abreißt, eine Reise ins Ungewisse mit einem neuen Milliardenprojekt beginnt und die Schulden den nachfolgenden Generationen überlässt? Ist das ein verantwortungsvolles Handeln, das Sie den Wählern für das Land Brandenburg vorschlagen?

Ex-Abonnent 07.04.2014 - 12:42:44

Da sind wir längst

Unfähige Politiker regieren zB in Energiewirtschaft und Bankenwesen desaströs hinein. EU-Bürokraten träumen davon, die Exporte aus Deutschland zu drosseln.

Zitronenfalter 07.04.2014 - 11:15:43

Zurück zur Planwirtschaft

Wen Planwirtschaft nicht stört, wer mit dem Trabbi fahren will und Klopapier gegen Bezugsscheine erwerben will, der kann gerne 10 Millionen Euro pro Arbeitsplatz ausgeben. Wer aber in der gesamtwirtschaftlichen Realität des Jahres 2014 ankommt, möchte sich schon auch mal fragen, wer dafür einzuzahlen bereit ist und wer den nachfolgenden Generationen eine Schuldenlast hinterlässt, die nicht durch Gegenwert gedeckt ist. Die Fehlinvestition von heute ist die Steuer von Morgen und der Staats-bankrott von übermorgen. Verantwortungsvolles Handeln und Denken geht anders.

Aeroflot 07.04.2014 - 11:08:04

@Zitronenfalter

Fragen Sie diejenigen, welche dort einen Arbeitsplatz finden. ContenenceAls Dreck würden diese es nicht bezeichnen( im übrigen, verlieren Sie Ihre Contenance?Dreck wert?) Arbeitsplätze ohne Subvention? Gehören schon lange der Vergangenheit an. Schon lange gibt es ein vagabundieren , um Fördergeldern und Steuererleichterungen hinter her zu haschen. Die "Industrie" lässt sich Ihren Strom vom "Kleinen Mann" subventionieren. Es wird viele , gute Arbeitsplätze geben, welche vielen Familien wieder Hoffnung und Perspektive geben.Es werden gute und keine "dreckigen" Arbeitsplätze sein. Vielleicht sollten Sie Ihr Haus doch verkaufen oder ereifern Sie sich aus anderen Gründen? Alles wird gut. Nach der Zeit des Versagens, kommen gut Jahre auf uns zu.

Ex-Abonnent 07.04.2014 - 10:54:33

Ach ja

wer glaubt dass dieses Buch irgendwelche noch nicht bekannte Fakten beinhaltet, der glaubt auch dass Zitronenfalter Zitronen falten können. Aber ich will Dir Deinen Glauben nicht nehmen.

Zitronenfalter 07.04.2014 - 10:45:36

Die Verteidigung des Nichtwissens

Ganz schön trollig, Ex-Abonnement. Aber warum verteidigen Sie mit aller Gewalt Ihr Nichtwissen, anstatt das Buch von Frank Welskop einfach mal zu lesen? Wenn Sie dieses Buch in Ihrem Kopf und Herzen bewegen, wird es Ihnen gelingen, mit etwas mehr Tiefe zu argumentieren.

Zitronenfalter 07.04.2014 - 10:36:23

So flott wie Aero-Flott geht es jedenfalls nicht.

Seit mehr als 20 Jahren wird fehlgeplant und fehlgebaut. Da ist es sehr wohl an der Zeit innezuhalten und neu zu konzipieren. "Wird erfolgreich zuendegebaut" kann aufgrund des flächendeckenden Versagens nicht mehr sein. "Tausende von Arbeitsplätzen werden geschaffen" . Was sind die denn Wert, wenn der Steuerzahlen sowohl bei der Errichtung als auch beim Bau die Zeche zahlt und laufend jedes Jahr im zweistelligen Millionenbereich Verluste aus dem laufenden Betrieb ausgleichen muss. Arbeitsplätze, die nur mit Milliardensubventionen funktionieren sind einen Dreck wert. Nur Arbeitsplätze, die o h n e Subventionen funktionieren sind etwas wert. Ein wesentlicher Teil der Arbeitsplätze wird gerade N I C H T neu geschaffen, sondern von Tegel nach Schönefeld verlagert. 10 Milliarden Baukosten durch 1.000 "echte" neue Arbeitsplätze, dass wären 10 Millionen Euro pro neu geschaffenem Arbeitsplatz. Wenn für mehr als ein Lebenseinkommen pro Mitarbeiter ein neuer "Arbeitsplatz" geschaffen wird, dann wird vielleicht auch Ihnen offenkundig, dass die Zweck-Mittel-Relation nicht stimmt. Sind Sie bereit, 10 Millionen zusätzlicher Steuern zu zahlen, um einen neuen Arbeitsplatz zu schaffen ? Ich nicht. Weil es grotesk unwirtschaftlicher Unsinn ist. Selbst bei 10.000 neuen Arbeitsplätzen würde immer noch jeder neue Arbeitsplatz mit der aberwitzigen Summe von einer Million Euro sub- ventioniert. Niemand kann und will so einzahlen, dass diese irrwitzige Geldverschwendung gegenfinanziert wird. Die laufenden weiteren Verluste pro Jahr sind hier noch gar nicht einberechnet. Von Schönefeld könnte jetzt schon intercontinental geflogen werden. Es macht bloss keiner, weil es sich nicht rechnet. Es gab glaube ich, mal Direktflüge nach Washington. Die sind mangels Bedarf wieder eingestellt worden. Es mag ja sein, dass Sie irgendwann von B E R intercontintal fliegen werden. Dann aber, weil sie es hier wegen des Staatsbankrotts nicht mehr aushalten, und nicht mehr bereit sind, für flächendeckendes Politikversagen Steuern ohne genügende Gegenleistung staatlicher Stellen zu zahlen.

Ex-Abonnent 07.04.2014 - 10:27:35

Zitronenfalter

Du saugst scheinbar wie Honig auf und verkündest als unfehlbar und sakrosankt, was in einem bestimmten Buch steht. So entstehen Religionen. Dass Geld in ungeheurer Menge verschwendet wurde und der Stillstand jetzt in der Unterhaltung pro Tag eine Million (und damit pro Monat einen Limburger Bischofssitz) kostet, will ich doch garnicht bestreiten. Das Übel war/ist die Einmischung der Politik und ich kann auch bei den Piraten keinerlei Kompetenz erkennen, den Weitergang beim BER in irgendeiner Art zu steuern. Daher sollt man die Äußerungen dieser Partei und der emsigen Verfechterin hier im Forum nüchtern als das bewerten, was es eigentlich ist - Anmaßung, Wichtigtuerei, Großmäuligkeit und Schaumschlagen.

Aeroflot 07.04.2014 - 10:05:35

Erfolg

Dieser Flughafen wird erfolgreich zu Ende gebaut. Nach vielen Pleiten und Pannen, durchaus auch kein Ruhmesblatt deutscher Ingenieurskunst, wird er tausenden Menschen ein Arbeitsplatz bieten und ein ernstzunehmender Konkurrent für die Flughäfen Frankfurt/Main und München. Das diese das nicht wollen, liegt wohl auf der Hand. Zitronenfaltewr, Sie werden noch noch sinnieren, da habe ich schon den ersten Interkontinentalflug vom BER absolviert. Nichtsdestotrotz sind die verantwortlichen Politiker vom Acker zu jagen. CDU,SPD, und Die.Linke haben elendig versagt. Diese Politiker haben durch die Bank Ihre Arroganz, Überheblichkeit, Besserwisserei und Unfähigkeit bewiesen.

Zitronenfalter 07.04.2014 - 09:57:23

Auch diesem Posting fehlt es an Sachkunde und Sachlichkeit

Sehen Sie, Ex-Abonent, Ihre Höflichkeit und Sachlichkeit haben Sie immer noch nicht wiedergefunden. Andere Kommentatoren sprachen da schon (ich weiß nicht mehr, ob in Bezug auf Sie) von "Schnappatmung". Die fehlende Wirtschaftlichkeit ergibt sich nicht aus meiner Wassersuppe, sondern aus diversen Büchern zum Thema. Als Beispiel nennen ich: Frank Welskop, BBI ... http://www.frank-welskop.de/allgemein/erstmals-ausert-sich-ein-berliner-politiker-zu-den-tatsachlichen-ber-kosten-10-mrd-e/ Es ist schon mal ganz interessant, auch mal ein paar Fakten zur Kenntnis zu nehmen, statt nur rumzutrollen. Mein Thema ist die unsinnige Verschwendung öffentlicher Finanzen. Die endet, sobald das Projekt für einen Euro verkauft wird. Dann müssen andere mit eigenem Geld die Kastanien aus dem Feuer holen und es wird nicht länger Steuergeld verschwendet. Aus dem Buch ergibt sich übrigens u.a. dass der BER nicht nur die Investitionskostenvernichtet, sondern aufgrund der laufenden Kosten, die nicht eingespielt werden, im Laufe der Jahrzehnte im laufenden Betrieb jährlich weitere Millionenverluste auflaufen werden.

Ex-Abonnent 07.04.2014 - 09:22:33

Zitronenfalter

was Du hier zum Thema schreibst, ist nun mal bekloppt. Und mit dem letzten Posting hast nun noch einen draufgesetzt. Zuerst behauptest Du kraft Deiner Wassersuppe, dass dieser Flughafen unwirtschaftlich wird und dann willst Du die Chinesen den unwirtschaftlichen Flughafen bauen und betreiben lassen.

na hallo 07.04.2014 - 07:53:44

Piraten wollen Flughafen-Projekt BER begraben

Erst mal in die Landesregierung kommen und dann große Töne spucken. Der Abbruch der arbeiten am BER ist längst überfällig aber es will ja keiner der mitwirkenden Politiker. Ware ja eine Eingeständnis der Unfähigkeit. Na dann warten wir mal ab. Es werden noch ein Paar Milliarden fällig werden bis die ersten Ufos landen können. Wir werden das wohl nicht mehr erleben. MfG

Georg 06.04.2014 - 23:11:09

Nein Jack Sparrow...

... das nennt man nicht Demokratie, das nennt man Unsinn.

Georg 06.04.2014 - 23:04:55

Abnahmefähigkeit ist nicht Genehmigungsfähigkeit

Frau Heckendorn, drei Zitate von Ihnen zeigen mir das sie und Ihre Parteikollegen nicht wissen wovon Sie reden. Zitat 1: "Im Moment sind 4 Prozent des Flughafens soweit fertig, dass er genehmigungsfähig ist! 4 Prozent!" Zitat 2: "Der Artikel gibt keine Meinung eines Redakteurs wieder. Vielmehr wird aus dem Brief eines ehemaligen leitenden Mitarbeiters zitiert. Mehr Inside geht kaum. " Doch Frau Heckendorn, mehr Inside geht schon, wenn man weiß, wovon man redet. "Etwa vier Prozent des Terminals sind fertig zur Abnahme", sagte Planungschef Uwe Hörmann am Montag im Sonderausschuss des Potsdamer Landtages. Nachzulesen hier: http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1257768 Herr Uwe Hörmann ist auch kein ehemaliger leitender Mitarbeiter, er ist der Planungschef des BER und er teilte seine Aussage auch nicht imaginär per Brief mit sondern wie zu lesen ist auf dem Sonderausschuss des Potsdamer Landtages. Darüber hinaus ist Genehmigungsfähigkeit nicht Abnahmefähigkeit. Der Flughafen ist bereits zu 100 % genehmigt. Ohne Genehmigung hätte er nicht gebaut werden können. Zitat 3: "Unser Beschluss beruft sich monatelangen Recherchen unserer Mitglieder, wir haben mit Mitgliedern von Bürgerinitiativen gesprochen (Bürgerbeteiligung) und haben uns informiert beim Vorsitzenden des Untersuchungsausschuss zum BER in Berlin." Sie und Ihre Parteikollegen haben also monatelang recherchiert für Ihre Aussagen. Das war ein netter Versuch Ihr Argument aufzuwerten. Ich brauchte keine zwei Minuten um Ihre Aussage im Internet zu verifizieren. Wie war das mit der Internetpartei? Auf solchen Grundlagen möchten Sie Landespolitik machen. Freilich ohne dem Wähler zu sagen wie Sie ihre populistische Aussage finanzieren wollen. Vielleicht auch besser so. Man könnte ja nach zwei Minuten Internetrecherche herausbekommen das Ihre Zahlen und Angaben nicht stimmen.

Pirat 06.04.2014 - 22:10:28

Jack Sparrow,

Genau wie der Zeitreiseantrag würde der Pokerantrag nicht angenommen. Anträge kann schließlich jeder stellen. Demokratie heißt das wohl.

Jack Sparrow 06.04.2014 - 20:59:12

Wenn Mama und Papa aus dem Haus sind...

...machen die Kinder große Politik bzw. versuchen es zumindest. Da kommen dann so tolle Ideen zum Vorschein, dass man das gesamte Haus abreißen muss wenn das Dach undicht ist. Wer das neue dann bezahlen soll ist doch egal, sollen doch die anderen Parteien sich darum kümmern wenn man nach getaner Arbeit (Abriss) sich die neuen legalisierten Drogen kümmert. Ein weiterer geistiger Erguss an diesem Wochenende war der Antrag auf "Anerkennung von Poker als Strategiespiel". Leider vermisste ich den Antrag auf Aufnahme ins Wahlprogramm, dass Zeitreisen noch in diesem Jahrzehnt möglich sind (--> Parteitag Bochum). Aber Hauptsache der große Kindergeburtstag war schön.

Zitronenfalter 06.04.2014 - 19:54:29

Sehen Sie, es fehlt Ihnen an Höflichkeit.

Und wem es an Höflichkeit fehlt, bei dem kommen dann auch Zweifel an der eigenen Sachkunde auf. Wenn "wie bekloppt ist das denn" zum konstruktiven Lösungsvorschlag wird, dann zeigt das wohlmöglich, dass die Probleme nicht in ganzer Tiefe erfasst werden. "Die Politik soll sich heraushalten, dann wird das schon." ist von nennenswerter Naivität. Überall, wo Milliarden an Steuergeldern verschwendet werden, ist immer Politik drin. Ich erinnere daran: es wurde langjährig ein privater Investor für den Flughafen gesucht. Es hat sich jahrlang keine privater Investor gefunden. Der Grund dafür: das Projekt funktioniert nicht. Es ist unwirtschaftlich. Und es wird weder regional noch international gebraucht. Dass der BER gebraucht wird ist eine politische Lüge, der niemand mehr aufsitzen sollte. Politik versucht, so ihre Existenzberechtigung zu suggerieren, während sie tatsächlich nur die Bürger mit verschwen-derischen und unnützen Großprojekten hinter die Fichte führt. Generell gilt: für dieses Mass an politischem Versagen braucht es keine zwei Bundesländer und keine zwei Landesregierungen. Fusioniert Berlin und Brandenburg so schnell als möglich und schafft die überflüssigen Versorgungsposten ab. Berlin und Brandenburg haben nicht genügend Politiker und nicht genügend Mitarbeiter in der Landesverwaltung mit Qualität und Arbeitsethos. Und wer es ernst nimmt, wie Herr Siegle, der den Brandbrief geschrieben hat, der wird vor die Tür gesetzt. Also, machen wir Schluss mit der Baustelle BER oder verkaufen wir sie für einen Euro an die Volksrepublik China. Die baut und betreibt den BER dann für uns.

Ex-Abonnent 06.04.2014 - 18:54:31

Zitronenfalter

wie bekloppt ist das denn? In professionelle Hände gelegt, kann der Bau mit Sicherheit in wenigen Jahren vollendet werden. Und zwar dann, wenn alles in den Händen von Fachleuten liegt und die inkompetente Politik sich heraushält. So hat das beim Bau unzähliger Flughäfen der Welt bislang immer bestens geklappt. Oder ist Frankfurt/Main von Aliens erbaut worden? Das Problem ist die Politik, und da sollten sich Piraten, AfD und andere am BER unbeteiligte Kleinparteien genauso heraushalten wie die Etablierten dort rausgedrängt werden müssen. Ihrem Spitzenpersonal fehlt ebenso wie Platzeck und Wowereit schlicht und ergreifend der Sachverstand, die Errichtung eines Großflughafens in irgendeiner Art zu steuern.

Zitronenfalter 06.04.2014 - 18:16:44

Ex-Abonnent weiß (all)es besser und schmeißt dem guten Geld schlechtes Geld hinterher

Also, wo ist denn ihr konstruktiver Lösungsvorschlag? Flächendeckendes politische Versagen in Berlin, Brandenburg und im Bund führt nicht zu irgendwelchen Konsequenzen. Und darauf soll ein "weiter wie bisher" folgen? Die Ahnungslosen sollen ohne Sinn , Plan und Verstand weitere Milliarden an Steuergeldern verschwenden dürfen. Kaufmännisches Denken geht anders. Leitsatz: Du sollst gutem Geld kein schlechtes Geld hinterherschmeißen. Jedes Projekt, dass nicht läuft, muss so schnell wie möglich gestoppt werden. Je früher ein schlechtes Projekt gestoppt wird, desto weniger Geld wird künftig verschwendet. Das verschwendete Geld (mindestens 4,5 Milliarden Euro, also 45 % eines Jahreshaushalts von Brandenburg) I S T S C H O N W E G :! Darüber sollte sich keiner irgendeine Illusion machen. Das Geld ist schon weg und unrettbar verloren. Ein halber Jahreshaushalt des Bundeslandes Brandenburg ist bereits hier und heute in die märkische Heide und den märkischen Sand gesetzt worden. Daran ist nun nichts mehr zu ändern. Die Piraten beschäftigen sich hier aber - ob wählbar oder nicht - mit der Frage nach der Zukunftsgestaltung für Brandenburg, Berlin und den Bund. Und mit der Erkenntnis, dass anscheinend niemand willens und in der Lage ist, in Schönefeld-neu / BER einen neuen und funktionierenden Flughafen zu bauen, ist neu zu denken und neu zu planen. Das kann sehr wohl auch bedeuten, den Standort komplett aufzugeben, weil er nicht (mehr) realisierbar ist. Sollen denn erst noch weitere Milliarden verschwendet werden, bevor die Politik zu arbeiten anfängt und zu lügen aufhört? Wieviele gute Lehrer können eigentlich für 4,5 Milliarden Euro ausgebildet und in Berlin und Brandenburg eingestellt werden? Auf welchen Satz könnte die Grunderwerbsteuer gesenkt werden, wenn Berlin und Brandenburg nicht ohne Sinn und Verstand Geld verschwenden ?

Ex-Abonnent 06.04.2014 - 17:47:30

Piraten wollen ...

Nur weil die Regierungen in Brandenburg und Berlin zu inkompetent für die Errichtung eines Flughafens sind, sollten nicht alle anderen Flaschen und Pfeifen der Politik glauben, alles besser zu wissen und zu können.

Dietmar Werl 06.04.2014 - 17:46:58

@Nadine Heckendorn

Ich wollte damit aufzeigen, dass es in der Politik oftmals um Vertrauen geht. Schließlich wollen sie das Mandat vom Wähler für 5 Jahre in denen sie freie Entscheidungen treffen können. Mir bereitet es aber Bauchschmerzen wenn man über Dinge entscheiden will ohne irgendeinen persönlichen Wissenbackground, der evtl. durch eine Berufsausbildung o.ä. schon gegeben wäre. Damit könnte man dem Wähler gegenüber auch ehrlicher agieren, da man auf ein Mandat mit Entgelt nicht angewiesen wäre wenn es den eigenen Überzeugungen entgegenstehen würde bzw. Entscheidungen daraus.

Nadine Heckendorn 06.04.2014 - 17:39:25

Hallo Parteienkritiker,

Es handelt sich nicht um meine Insiderinformationen, sondern um Informationen eines ehemaligen leitenden Mitarbeiters. Sie dürfen mir gerne glauben, ich wäre froh gewesen, wenn der Flughafen termingerecht in Betrieb gegangen wäre. Dem ist aber nicht so. Woher beziehen Sie Ihre Informationen mit den 8 Milliarden? Bis Jahresende sollen 4,3 Milliarden ausgeben sein, sagt Herr Dr. Mehdorn. Für eine seriöse Quellenangabe wäre ich sehr dankbar. Die PIRATEN sind der Meinung, dass wir keine weitere Investitionsruine wie Cargolifter usw. Gebrauchen können. Etwas anderes ist der BER leider nicht. Ein Fass ohne Boden. Ihre Frage nach dem Landesverband und dessen Haltbarkeit: Die PIRATEN Brandenburg werden noch sehr viel länger Bestand haben, als Herr Dr. Mehdorn sein Amt als Flughafenchef inne haben wird. PS: Ich möchte nicht kleinlich wirken, aber mein Name ist Heckendorn. Viele Hecken mit einem Dorn.

Parteienkritiker 06.04.2014 - 17:00:03

@Heckedorn

Sehr geehrte Frau Heckedorn, sollte der Flughafen, entgegen Ihrer Insiderinformationen ,in 2016 oder 2017 den Betrieb aufnehmen, lösen Sie dann als Konsequenz für haltlose Spekulationen ihren Landesverband auf? Der Schaden den Sie dann zu verantworten hätten, hätten man dem Ansinnen Ihrer Partei gefolgt, betrüge rund 8 Milliarden Euro.

Nadine Heckendorn 06.04.2014 - 15:51:22

Hallo Herr Radau,

Der Artikel gibt keine Meinung eines Redakteurs wieder. Vielmehr wird aus dem Brief eines ehemaligen leitenden Mitarbeiters zitiert. Mehr Inside geht kaum. Herr Mehdorn gibt keine konkreten Antworten. Das habe ich am vergangenen Mittwoch im Verkehrsausschuss live miterleben müssen/dürfen. Warum wohl? Damit er nicht zitiert werden kann? Das könnte eine Erklärung sein. Eine andere könnte sein, dass er keinen Plan hat. Ich weiß es nicht genau. Unser Beschluss beruft sich monatelangen Recherchen unserer Mitglieder, wir haben mit Mitgliedern von Bürgerinitiativen gesprochen (Bürgerbeteiligung) und haben uns informiert beim Virsitzenden des Untersuchungsausschuss zum BER in Berlin. Also keineswegs ein Schuss aus der Hüfte. Einer Schließung können nur die Anteilseigner zustimmen. Die PIRATEN können allerdings entsprechende Anträge einbringen. Die PIRATEN wollen keinen neuen Standort festlegen. Vielmehr wollen wir, dass es zu einem neuen Standortsuchverfahren unter breiter Beteiligung der Bevölkerung kommt. Deshalb kann ich Ihnen natürlich auch nicht beantworten, wieviele Menschen betroffen sind und welche Umweltfaktoren eine Rolle spielen. Ich bin sehr gerne bereit alle Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten. Dabei scheue ich mich auch nicht, Ihnen zu sagen, wenn ich auf eine Frage keine Antwort geben kann. Das gehört zur Ehrlichkeit dazu. Die PIRATEN beziehen Position zu diesem Milliardengrab BER. Ich bin mir sicher, auch die anderen Parteien denken ähnlich, wollen aber vor der Wahl ihr eigenes Versagen und Unvermögen nicht eingestehen. Ich stelle mich gerne der Diskussion mit den Bürgern und erkläre gerne auch unseren Beschluss, hier oder vor Ort kein Problem. Danke für Ihre Respektbekundung. Das freut mich natürlich. Für mich ist diese Diskussion allerdings selbstverständlich. Wenn Sie ernsthaftes Interesse an einer Diskussion haben, lade ich Sie herzlich zu einem unserer Stammtische ein und würde dann auch dazukommen. Herzliche Grüße Nadine Heckendorn

B.Radau 06.04.2014 - 11:58:44

Hallo Frau N. Heckendorn,

"Im Moment sind 4 Prozent des Flughafens soweit fertig, dass er genehmigungsfähig ist! 4 Prozent! " Bitte woher? Zeitungsmeldungen? Egal von welchem Presseorgan? Darauf beruht Ihr Beschluss? Das ist doch wohl nicht Ihr Ernst!!! Wer hat in diesem Lande oder in dieser Bundesrepublik mehr Macht? Aber bitte man sollte die Macht der Medien nicht unterschätzen. Aber so richtig konkret werden Sie dann doch nicht, Im Übrigen hatte ich nicht nur nach den Zahlen gefragt. - Standort - Beeinträchtigung Mensch Natur - Werdegang einer evt. Durchsetzung (Schließung des BER) - evt. weiteren Zielen und und und Aber da sieht es dann dünn aus, oder? Wie gesagt ich bin kein Freund Linker oder Rechter Politik generell von keiner Parteipolitik. Der Staat besteht aus mehren Millionen Bürgern die von einem kleinen Prozentsatz Parteijüngern gelenkt werden, und jede Partei verfolgt eigene Ziele. Das Problem ist nur die Bürger verstehen diese Ziele nicht. Auch Ihr Polemischer Vorstoß mit der Schließung des BER und eines evt. Neubaus eines Flughafen mit ungewisser Standortfrage wird nicht verstanden. Die Diskussion hier beweist es. Nur wollen Sie dieses wahrscheinlich nicht verstehen. Verständnis erreicht man nur mit Überzeugung. dazu gehört aber auch Ehrlichkeit. Ehrlichkeit dem Bürger gegenüber. Diese Erreicht man nur wenn man auch den Weg klar aufzeichnet und dies ist bei diesem Beschluss nun einmal nicht gegeben. Oder können Sie hier einen Weg aufzeichnen wie dieser Beschluss evt. in der Bevölkerung durchgesetzt werden soll? Aber trotzdem Respekt, das Sie versuchen sich dieser Diskussion zu stellen.

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