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Grüne Spitzenkandidaten trauen sich wieder ins Kanu

dpa / 01.05.2014, 08:22 Uhr - Aktualisiert 01.05.2014, 13:38
Frankfurt (Oder) (dpa) Keine Angst vorm Kentern: Grüne Spitzenkandidaten haben sich im Wahlkampf wieder ins Kanu gesetzt. Die europäische Spitzenkandidatin im Europawahlkampf, Ska Keller, und die deutsche Nummer eins, Rebecca Harms, paddelten am Donnerstag von Frankfurt (Oder) aus ans andere Oderufer. Nach 30 Minuten hatten sie das polnische Slubice erreicht - trockenen Fusses. Beim Bundestagswahlkampf 2013 war Grünen-Spitzenkandidat Jürgen Trittin mit dem Kanu gekentert - in der Werra in Hedemünden (Niedersachsen).

Grüne Spitzenkandidaten paddeln für Wahlkampf auf der Oder
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Grüne Spitzenkandidaten paddeln für Wahlkampf

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"Auch Jürgen kann gut paddeln. Das war ein unglücklicher Zufall. Bei unserer Aktion ging es heute um ein gemütliches, grenzüberschreitendes Paddeln", erklärte Keller. Die Politikerinnen wollten an den EU-Beitritt Polens vor zehn Jahren erinnern und den immensen Wandel würdigen, der sich an der Oder seit 1945 vollzogen hat. "Diese Entwicklung dürfen und werden wir nicht von Rechtspopulisten und Europagegnern ausbremsen lassen", betonte Keller.

Auch polnische Parteifreunde paddelten mit den Grünen mit. "Das war super easy, gar nicht anstrengend und die Strömung auf der Oder war sehr gut beherrschbar", sagte Keller.

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Edeltraud Lademann 02.05.2014 - 11:14:23

Korrektur

Es muss korrekt "projizieren" geschrieben werden.

Edeltraud Lademann 02.05.2014 - 11:05:37

Projezieren Sie Ihre abwegigen Gedanken nicht auf mich!

Es ist noch eins liegen geblieben: http://files.homepagemodules.de/b61606/f14t5544p9971426n3.jpg Nein, im Ernst, gehören die Boote nicht sogar den Slubicern? Bei uns in der VHS kann man mit diesen Booten Kanutouren machen.

Stiefelriemen 02.05.2014 - 09:58:53

@Frau Lademann

Frau Lademann sie haben noch ein gravierendes Risiko außer Acht gelassen! Wie schnell hätte die Rückreise doch auch zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen müssen wenn’s da nicht Leute gegeben hätte die auf die Kanus aufgepasst hätten!

Personalabteilung 01.05.2014 - 21:03:49

Leute die sich ...

... selber Spitznamen geben ... ne ne, die haben irgendein narzisstisches Problem ...

o-ha meinunger 01.05.2014 - 20:35:48

"ska"

lasst sie doch. sie sieht sich eben als künstlerin oder so etwas ähnliches. künstlernamen kommen nach Meinungsforschungsinstituten bei den zielpersonen-wähler- besser an. die verwendung von "spitznamen" suggeriert volksnähe. so wie kanu fahren. ist doch alles niedlich. da steckt doch keine berechnung oder manipulation dahinter. ich nenne mich ab heute "o-ha". wird das deutsche, unbürokratische namensrecht doch hergeben? oder sicherheitshalber lieber "oh-weh"?

gutmensch2.0 01.05.2014 - 20:08:45

@frau lademann

sag ich doch! er spricht ja viele richtige sachen an, nur traue ich ihm nicht mehr ueber den weg seitdem er damals vehement fuer die "antideutschen" agitierte. ich sehe ihn als eine art agent provocateur. er war mitverantwortlich fuer die spaltung der radikalen linken, auf die jetzt selbst immer einschlaegt. er ist bei weitem kein "volksheld" ala robin hood oder stoertebecker, er verarscht die leute und und zieht "linken" und rechten die kohle aus den taschen.

Edeltraud Lademann 01.05.2014 - 18:52:16

mein "Gutster" 2.0

Wir, der Jürgen und Ich, sind politische Freunde.

gutmensch2.0 01.05.2014 - 18:40:33

@Ex-Abonnent

ganz schön psychotisch deine these. wenn sie ska heißen will, dann heißt sie ska! oder wollen jetzt alle menschen, die sich lieber mit ihren spitznamen anreden lassen, eigentlich herrn guevara nacheifern? @ frau lademann der jürgen will nicht mit ihnen gehen. der nutzt sie doch nur aus....

Edeltraud Lademann 01.05.2014 - 18:13:05

@ Bo Derek

In 30 Minuten SCHWIMMEN wir ohne Kanu! zum jährlichen Oderschwimmen 4 km ab Autobahnbrücke bis zur Treppe der Schiffsanlegestelle! Die teuren Europa-Kandidaten ließen sich auch von Rettungskräften in einem Begleitboot absichern wie man auf einem der Fotos erkennt. Tja, wie leicht hätten sie, ganz auf sich gestellt, sonst wohin abtreiben können. Die Stömung ist nicht ohne, ich kenne sie wie gesagt schwimmerisch und auch vom Boot aus.

Bo Derek 01.05.2014 - 17:49:52

30 Minuten !!!

Europa trennt mehr als bisher gedacht. 30 Minuten benötigt man zum "Übersetzen" von Frankfurt/Oder nach Slubice. Diese Wahlkampfveranstaltung war entweder ein unbedachter, einfallsloser, unliebsam vorbereiteter "Rohrkrepierer oder aber eine tiefsinnige," Freudsche Fehlleistung". Im Unterbewusstsein ist den grünen bewusst, dass Europa viel weniger eint, als es uns Parteiideologen vorgaukeln. Insofern wohl doch eine gekonnte, symbolische Aktion der Grünen, welche auf Grund der gewählten Metapher in Bezug auf das uns verbindende Kanu, schlussendlich doch gelungen ist. Der Grad der Verbindung entspricht dem eines Kanu. Beweis für die (Un)Intelligenz der Politik.

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