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AfD sieht Staatsversagen in Ostdeutschland

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dpa / 31.07.2014, 09:45 Uhr - Aktualisiert 31.07.2014, 10:50
Berlin (dpa) Vor den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg hat der Chef der eurokritischen AfD, Bernd Lucke, den etablierten Parteien "Staatsversagen" in Ostdeutschland vorgeworfen. Lucke kritisierte nach Angaben eines Sprechers am Mittwoch in Berlin vor allem eine dramatische Sicherheitslage sowie demografische und wirtschaftliche Probleme im Osten.

 

Die AfD-Spitzenkandidatin in Sachsen, Frauke Petry, sprach sich vor Journalisten für die Drei-Kinder-Familie als Modell in der deutschen Gesellschaft aus. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften seien zwar zu tolerieren, sie stellten aber keine Ehe dar. Alexander Gauland, Spitzenkandidat der AfD in Brandenburg, kritisierte die hohe Kriminalität im Grenzgebiet zu Polen und forderte, über eine Aussetzung des Schengen-Abkommens nachzudenken, um Grenzkontrollen wieder einführen zu können.

 

Nach ihrem Erfolg bei der Europawahl mit 7,1 Prozent hofft die Alternative für Deutschland (AfD) auf den Einzug in die drei ostdeutschen Landtage. In Sachsen wird am 31. August gewählt, in Thüringen und Brandenburg am 14. September.

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