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Freie Wähler verlangen Bürgerentscheide vor Kreisreform

dpa / 01.12.2015, 13:30 Uhr
Potsdam (dpa) Für Bürgerentscheide zu der geplanten Verwaltungsstrukturreform in Brandenburg hat sich die Gruppe BVB/Freie Wähler im Landtag ausgesprochen. "Wir können nicht erkennen, dass Gegenargumente ausreichend berücksichtigt wurden", sagte der Freie-Wähler-Landtagsabgeordnete Péter Vida am Dienstag. Nur wenn die Bürger in den betroffenen Landkreisen zustimmten, dürfe es eine Fusion von Kreisen geben.

Nach den Plänen von SPD und Linken sollen aus den bislang 14 Landkreisen und 4 kreisfreien Städten maximal 10 Regionalverwaltungen gebildet werden. Als Grund wird der erwartete Rückgang der Einwohner in den Regionen angeführt.

Aus Sicht von Vida ist die von SPD und Linken in Aussicht gestellte Einsparung an Kosten und Personal durch eine Kreisreform eine Legende. "Im bundesweiten Vergleich sind keine Personaleinsparungen durch größere Kreise erkennbar", sagte er.

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Norbert Wesenberg 02.12.2015 - 07:49:38

Gut gebrüllt Herr Woitke...

...und passt wie die Faust aufs Auge. Und so sollte man sich auch nicht wundern wenn zuweilen die Presse als "Pinocio Presse" betitelt wird. Warum diesmal der Kommentar von Herrn Thiessen sich so weit von den Potsdamer Realitäten entfernt hat, dass sollte er schon mal erklären. Oder ist er ein "Opfer" der Connection Spinnerei des Bundespresseballs geworden? Man hat jedenfalls schon Besseres von ihm gelesen.

Norbert Wesenberg 01.12.2015 - 14:58:27

"Freie Wähler verlangen Bürgerentscheide vor Kreisreform"

Richtig, nur haben wir in Brandenburg leider die Diktatur des Proletariats gegen die Diktatur von Rot-Rot eingetauscht. Und die ist genau so "unfehlbar" wie ihr Vorgänger.

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