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"Buschzulage" für Landlehrer kam bislang nicht zum Einsatz

In die Randregionen zu unterrichten, ist für viele Lehrer unattraktiv
In die Randregionen zu unterrichten, ist für viele Lehrer unattraktiv © Foto: dpa
dpa / 20.03.2016, 14:35 Uhr
Potsdam (dpa) Allen Anstrengungen des brandenburgischen Bildungsministeriums zum Trotz hat sich anscheinend noch kein Lehrer mit einer finanziellen Zulage in Randregionen wie Prignitz, Uckermark oder Lausitz locken lassen. Das berichtete die "Märkische Allgemeine" (Samstag) unter Berufung auf die Antwort auf eine parlamentarischen Anfrage der CDU-Landtagsfraktion. "Da die Einstellungen der Lehrkräfte für das Schuljahr 2016/17 gerade erst angelaufen sind, bedurfte es noch keiner zuschlagsbehafteten Einstellungsangebote", erklärte Bildungsminister Günter Baaske (SPD) in diesem Zusammenhang.

Da es schwer ist, junge Lehrer für Schulen in ländlichen Regionen zu begeistern, hatte Baaske vor gut einem Jahr die Initiative zu finanziellen Anreizen ergriffen. Sie gelten für Stellen, die seit längerer Zeit nicht nachbesetzt werden können. So können pro Lehrer über drei Jahre monatlich 300 Euro extra gezahlt werden, wenn sie diese Stellen übernehmen.

"Der Bildungsminister sollte dringend ernsthafte Lösungen erarbeiten, statt weiter auf die offenbar nicht umsetzbare Buschprämie zu hoffen", zitiert die Zeitung den bildungspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion, Gordon Hoffmann.

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