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Männer prügeln auf Flüchtling ein

Thomas Gutke / 02.06.2016, 20:00 Uhr
Frankfurt(Oder) (MOZ) In Frankfurt hat es erneut einen offenbar fremdenfeindlich motivierten Übergriff gegeben. Bis zu sechs Männer sollen in einem Fahrstuhl auf einen Asylbewerber aus Syrien eingeprügelt und ihn rassistisch beleidigt haben. Der Vorfall, bei dem sich der Mann die Hand brach, spielte sich bereits am 11. Mai ab. Die Polizei ermittele wegen Körperverletzung, habe aufgrund der ersten Angaben des Opfers jedoch bislang keinen fremdenfeindlichen Hintergrund erkennen können, erklärte Ingo Heese von der Polizeidirektion Ost.

Laut dem Verein Opferperspektive stieg die Zahl rechter Übergriffe 2015 in Brandenburg um 120 Prozent auf 203 Vorfälle. 67 Prozent der Taten seien rassistisch motiviert. Laut Opferperspektive setze sich der traurige Trend auch in diesem Jahr fort. Erst am vorigen Montag hatte eine fremdenfeindliche Attacke auf mehrere Flüchtlinge im Frankfurter Stadtzentrum bundesweit Schlagzeilen gemacht.

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Piet Pritt 05.06.2016 - 22:31:51

@lustiger Rolf

Ich habe mir das Video sogar mehrmals angesehen und stimme in der Bewertung mit der Aussage des sächsischen Polizeipräsidenten überein. Wenn du dich weiterhin an die Interpretation des aufgeregt gackernden linken Medienkartells klammern möchtest, dann sei dir das unbenommen. ;-)

Rolf Lustig 04.06.2016 - 11:06:01

@Pritt

Dann haben Sie sich nicht das Video angesehen. Weitere Vermutungen zu Ihrem Sinnes- und Geisteszustand möchte ich da nicht anstellen.

Piet Pritt 03.06.2016 - 23:29:32

völlig korrektes Handeln

Natürlich war das Festhalten unter den beschriebenen Bedingungen notwendig und die Freiheitsberaubung gerechtfertigt, da von der Person weiterhin eine Gefahr für sich und andere ausgegangen ist. Dieses trifft erst recht zu, da diese Person sich in einem psychisch unberechenbaren, labilen Zustand befunden hatte, wie der MOZ-Kommentator Thomas Gutke in seinem Beitrag zurecht betonte. Ich wies bereits auf den Jederman-Festnahme-Paragraphen § 127 StPO hin.

Rolf Lustig 03.06.2016 - 17:07:22

@Herr Berg

Wenn Sie die Kommentare genau lesen sehen Sie, dass dies durchaus auch das Thema trifft. Des weiteren habe ich Stellung zur einseitigen Sichtweise der Kommentatoren genommen und auch erwähnt, dass die Medien durchaus einseitig berichten, man aber immer beide Seiten betrachten muss.

O. Berg 03.06.2016 - 13:48:55

@ROLF LUSTIG

Hallo Herr Lustig, Ihnen gefällt also nicht die "einseitige" Meinungsäußerung der Kommentatoren zu diesem Thema allerdings scheint Ihnen nicht bewußt zu sein, daß ein direkter Zusammenhang zwischen der wohl auch von Ihnen erkannten einseitigen Berichterstattung in den Medien und den Erkenntnissen vieler Menschen über eine versuchte unterschwellige, manipulative Einflußnahme auf deren Denkweise. Es hat nun rein gar nichts mit Hetze zu tun wenn Bürger die Medien ihren eigentlichen Aufgaben einer beobachtenden Funktion anmahnen und sich einer massiven ideologischen Einflußnahme durch diese widersetzen. Sie dürfen sich gerne weiterhin der einseitigen Berichterstattung als Basis Ihrer Meinungsbildung bedienen, viele, viel wache Bürger tun es nicht oder nicht mehr. P.S. Wenn Sie hier eine objektive Betrachtungsweise einfordern, dann dürfen Sie gerne zu denen von Ihnen völlig am Thema vorbei zitierten: "...rechtsorientierten leitenden Polizeibeamten in der Uckermark denke ..." dann auch gleich z.B. die linksradikalen Gewalttaten gegen Polizisten und Andersdenken mit anführen. Damit erreichen Sie zwar keine objektive Auseinandersetzung mit diesem MOZ-Artikel aber Sie beweisen damit m.E., daß Ihnen sachlichen Argumente fehlen und sie Ihren Leitmedien bereits aufgesessen sind.

Rolf Lustig 03.06.2016 - 10:42:21

@Ralf Welkisch

Das Praktikum habe ich schon lange hinter mir, danke für die Empfehlung. Wenn von Interesse... http://www.maz-online.de/Brandenburg/Zwei-Polizisten-vom-Dienst-suspendiert http://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/Moerke-feuert-Uckermark-Polizeifuehrung;art25,5195918

Ralf Welkisch 03.06.2016 - 10:26:12

@ROLF LUSTIG

Hallo Rolf, hast du Bekannte bei der Polizei oder Bundespolizei ? Wenn ja dann frage diese mal nach ihren Erlebnissen! Wenn nicht, mache doch mal ein "Praktikum" und begleite die Polizei nur für einen Tag . Dann kannst du dir selber eine Meinung dazu erlauben... Denn ich kenne keinen Polizeibeamten, welcher eine "rechtsorientierte" Meinung hat!

Piet Pritt 03.06.2016 - 10:04:37

@Ralf Welkisch

Ich gehe doch ganz fest davon aus, sollte sich die Geschichte letztendlich ganz anderes abgespielt haben, wie heute ausführlich nur auf Aussagen des Betroffenen beruhend in dem Artikel beschrieben, dann wird dem Autor von Seiten der MOZ-Redaktion ebenfalls die Titelseite des Frankfurter Stadtbotens für eine ausführliche Richtigstellung zur Verfgung gestellt. Oder sollte ich mich etwa irren?

Rolf Lustig 03.06.2016 - 09:59:32

Genau

So einseitig wie wahrscheinlich in den Medien berichtet wird, sind hier die Kommentare. Wenn ich an die rechtsorientierten leitenden Polizeibeamten in der Uckermark denke ... Beide Seiten objektiv betrachten, und das Bild wird deutlich. Bei all den schrecklichen Erfahrungen, die z.B. Afghanen etc. machen mussten, ist es nicht verwunderlich, dass psychische Krankheiten auftreten. Aber hier hat man nichts besseres zu tun, als mit zu hetzen. Ekelhaft.

Ralf Welkisch 03.06.2016 - 09:49:18

Einseitige Berichterstattung der MOZ

Heute morgen musste ich feststellen, dass die erste Seite des Frankfurter Lokalteils mit einem halbseitigen Artikel über diesen angeblichen Angriff auf einen Syrer gefüllt war. Nach dem Lesen dieses Artikels waren wir als Abonnementenhaushalt alle der Meinung, dass die MOZ immer einseitiger berichtet und nicht mehr fähig ist politisch neutral zu berichten. Denn wenn die Polizei feststellt, es war kein fremdenfeindlicher Hintergrund zu erkennen, dann ist es meisten auch so. Außerdem hat die MOZ in Fällen wo in Frankfurt Frauen/Mädchen durch Asylbwerber belästigt oder missbraucht wurden nie einen solch großen Artikel geschrieben... Diese Fälle waren nur als kurze, ungenaue Meldungen auf hinteren Seiten zu finden. Liebe Journalisten der MOZ, bitte fragt mal nach den persönlichen Erfahrungen von Frankfurtern, die mit arabischen Asylbewerbern tägtäglich zu tun haben. Z.B. Betreuer Asylheim, Mitarbeiter des AA, Servicekräfte der Sparkasse, Polizisten oder vielen anderen. Denn wer das aggressive und fordernde Auftreten der arabischen Asylbewerber erlebt hat, weiß das die MOZ sehr weit von der Realität entfernt ist. Mehrere bekannte Bundespolizisten haben mir unabhängig voneinander bestätigt, dass von den meisten Asylbewerbern immer Rassismus behauptet wird wenn sie ihren Willen nicht durchsetzen können.... Liebe MOZ Redaktion, da wir weiterhin Abonnementen bleiben möchten, berichtet doch bitte nicht mehr so einseitig und ohne den Versuch dem Leser eure politische Meinung aufzuzwingen....

Piet Pritt 03.06.2016 - 09:41:46

@127 StPO

§ 127 Vorläufige Festnahme (1) Wird jemand auf frischer Tat betroffen oder verfolgt, so ist, wenn er der Flucht verdächtig ist oder seine Identität nicht sofort festgestellt werden kann, jedermann befugt, ihn auch ohne richterliche Anordnung vorläufig festzunehmen. Die Feststellung der Identität einer Person durch die Staatsanwaltschaft oder die Beamten des Polizeidienstes bestimmt sich nach § 163b Abs. 1. Soweit in dem Video erkennbar, hat der "Behinderte"(wie kommt der Autor dazu, einen der lediglich psychologisch betreut wird, so diskriminierend zu bezeichnen?) die Flasche in seiner Hand entweder gestohlen oder bedroht damit das Markt-Personal. Somit liegt eine "frische Tat" vor. Dank an den Beitrag von O.Berg. Dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen. Das Anfangs von dir Geschriebene, ist mir am Frühstückstisch bei der MOZ-Lektüre auch sofort ins Auge gefallen. ;-)

Isa Schroth 03.06.2016 - 08:46:55

Gebt Euch wenigstens Mühe beim Manipulieren!

@Redaktion Siehe Kommentar O.Berg! Merkt Ihr selber, ne? Ihr seid Brandstifter und Demagogen! Anders kann man Euch nicht bezeichnen.

O. Berg 03.06.2016 - 07:59:26

Notwendige journalistische Distanz und Sorgfalt notwendig

"....hat es erneut einen offenbar fremdenfeindlich motivierten Übergriff gegeben." "...habe aufgrund der ersten Angaben des Opfers jedoch bislang keinen fremdenfeindlichen Hintergrund erkennen können, erklärte Ingo Heese von der Polizeidirektion Ost." Die Angaben der Polizei passen einigen Medien in Deutschland wohl nicht in ihre eigene Richtung der Berichterstattung über Flüchtlinge und so interpretieren und mutmaßen sie fleißig weiter im Sinne der genehmen Meinungsvorgaben aus Berlin. Ein weiteres bemerkenswertes Beispiel ist die Berichterstattung der großen Medienhäuser über das zu Recht vorgenommene Festsetzen eines ausgetickten Asylbewerbers in Arnsdorf. Dazu titelt man jedoch in großen Aufmachern heute in den sog. Leitmedien: "Polizeipräsident hält Festhalten des Flüchtlings in Arnsdorf für "sinnvoll" oder: "Polizei findet Fessel-Aktion der Bürgerwehr "sinnvoll" Man zweifelt mittlerweile die Ermittlungsergebnisse der Polizei an und stellt sich mit eigenen Interpretationen der Sachverhalte als Sachwalter einer Meinungshoheit dar - unglaublich! Ist es nicht die immer geforderte Zivilcourage der Bürger, die vornehmlich durch die Medien angemahnt wird? Hätte es sich in diesem Fall um einen deutschen Bürger gehandelt wäre die ganze Geschichte wohl höchsten 5 Zeilen in einem regionalen Blättchen wert gewesen und alle hätten das Eingreifen von couragierten Bürgern gelobt. Passend dazu darf man heute in "Welt.de" lesen: "Merkel sorgt sich um Vertrauensverlust in die Medien Angela Merkel macht es unruhig, dass viele Menschen der Presse kaum noch Glauben schenken." Wundert sich noch jemand über Vertrauensverlust in die Medien? Dann kommt noch ein Satz: "Für Qualitätsjournalismus müsse auch die Politik die notwendigen Bedingungen schaffen, so die Kanzlerin." Was und wie die Politik das noch wieder korrigieren möchte, bleibt wohl ihr Geheimniss.

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