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Woidke warnt in Brandbrief vor Folgen des Klimaschutzplans

Symbolbild: Hinter dem Braunkohletagebau ist in Garzweiler (Nordrhein-Westfalen) das Braunkohlekraftwerk Neurath zu sehen.
Symbolbild: Hinter dem Braunkohletagebau ist in Garzweiler (Nordrhein-Westfalen) das Braunkohlekraftwerk Neurath zu sehen. © Foto: dpa
dpa / 08.11.2016, 16:01 Uhr
Potsdam (dpa) Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat in einen Brandbrief an die Bundesregierung vor Folgen des deutschen Klimaschutzplanes gewarnt. "Die Formulierungen zur Kohleverstromung sind aus industriepolitischer aber auch aus energiepolitischer Sicht untragbar", schrieb Woidke am Dienstag an Umweltministerin Barbara Hendricks, Energieminister Sigmar Gabriel (beide SPD) und Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU). Bislang seien erneuerbare Energien nicht in der Lage, den Industriestandort Deutschland mit sicherer und preiswerter Energie zu versorgen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Chef Sigmar Gabriel wollten am Dienstagabend abschließend über den Klimaschutzplan beraten. Die Lausitz im Süden Brandenburgs ist ein großer Braunkohlestandort.

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Rainer Ebeling 08.11.2016 - 20:22:04

Klimaschtzplan und die Folgen

Frau Hendricks möchte gerne die Welt retten, sie muss was Handfestes vorweisen für den Klimagipfel in Marrakesch kommende Woche. Da wird dann in einer Hau-Ruck Aktion schnell noch etwas beschlossen, ohne die Folgen zu bedenken. Folgen für unsere Lebensqualität, die wohl kaum jemand Bedacht hat. Die Industrie warnt vor einer Kostenexplosion, aber das ist ja nicht das einzige Problem, sondern Mensch und Natur kommen unter die (Wind-)Räder und wie Herr Woidke sagt folgerichtig: bislang seien erneuerbare Energien nicht in der Lage, den Industriestandort Deutschland mit sicherer und preiswerter Energie zu versorgen. Also was sollen diese Träume, zurück zur Realität sollte die Devise sein und daher ist der Brandbrief die richtige Antwort.

harald woitke 08.11.2016 - 18:05:46

Was interessiert Woidke die Klimakatastrophe

Der Braunkohlestandort über alles auf der Welt. Klimakatastrophe bekämpfen kann man von den Schwellenländern verlangen, deren Wohlstand ist eh geringer. Fluchtursachen bekämpfen, alles nur billige, kostenlose Sonntagsreden und dummes Geschwätz. Der Herr MP will den Braunkohlestandort erhalten! Niveaulevel eines amerikanische Präsidentschaftskandidaten Trump, welcher die Ergebnisse des Klimagipfels für Amerika auch nicht anerkennen will. Die Rot/Rote Landesregierung will Wirtschaftserfolge nachweisen und die Grünen sind mit der Unterstützung der Verwaltungsstrukturreform beschäftigt, so dass sie nicht protestieren. wäre auch schlecht für eventuelle R2G-Gedankenspielchen. Weltklima- auch das weiß Woidke besser. Der neoliberale Wirtschaftspolitiker.

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