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Verwaltungsgericht
Streit um Schweinemast vor Gericht

Symbolbild: Das Verwaltungsgericht Potsdam verhandelt am Montag über eine Schweinemastanlage in Haßleben.
Symbolbild: Das Verwaltungsgericht Potsdam verhandelt am Montag über eine Schweinemastanlage in Haßleben. © Foto: Pixabay
Christopher Braemer / 11.10.2017, 21:30 Uhr
Potsdam (MOZ) Das Verwaltungsgericht Potsdam will am Montag über eine umstrittene Schweinemastanlage in Haßleben (Uckermark) verhandeln. Träger der geplanten Anlage mit über 37 000 Tieren ist ein niederländischer Unternehmer. Die klagenden Verbände kritisieren vor allem, dass die bereits 2013 erteilte Genehmigung gegen Vorschriften des Umweltschutzes, des Tierschutzes, des Brandschutzes und des Planungsrechts verstoße. Zuvor waren drei Widersprüche der Gegner vom Landesumweltamt abgelehnt worden.

Umweltschützer befürchten schädliche Auswirkungen auf Naturschutzgebiete, etwa durch die anfallende Gülle, die der einer Großstadt entspräche. "Die Natur hat sich in den vergangenen 25 Jahren gerade erst erholt - und dies soll jetzt wieder einfach so aufs Spiel gesetzt werden", kritisiert BUND-Sprecher Thomas Volpers. Die Auseinandersetzung um die geplante Schweinemast zieht sich bereits seit mehr als zwölf Jahren hin. In den vergangenen Jahren hatte die Bürgerinitiative "Kontra Industrieschwein" mehrmals gegen die Schweinezucht protestiert.

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