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Neue Pressegesellschaft will Lausitzer Rundschau erwerben

Die Märkische Oderzeitung und die Lausitzer Rundschau wollen künftig mehr zusammen arbeiten.
Die Märkische Oderzeitung und die Lausitzer Rundschau wollen künftig mehr zusammen arbeiten. © Foto: MOZ
MOZ / 13.03.2018, 18:10 Uhr - Aktualisiert 13.03.2018, 18:51
Frankfurt (Oder) (MOZ) Die Neue Pressegesellschaft beabsichtigt über ihre Tochtergesellschaft Märkisches Medienhaus den vollständigen Erwerb der bisher zur Mediengruppe Saarbrücker Zeitung gehörenden Lausitzer Rundschau.

Mit dem geplanten Erwerb der Lausitzer Rundschau würde die Neue Pressegesellschaft ihre vorhandenen Aktivitäten in Brandenburg stärken, wo sie über das Tochterunternehmen Märkisches Medienhaus bereits die Märkische Oderzeitung, den Oranienburger Generalanzeiger, den Ruppiner Anzeiger, die Gransee Zeitung, den Hennigsdorfer Generalanzeiger und diverse Wochenblätter heraus gibt. Beide Mediengruppen wollen sich zukünftig im Printbereich noch konsequenter auf ihre regionalen Schwerpunktmärkte konzentrieren.

Thomas Brackvogel, Geschäftsführer der Neue Pressegesellschaft: „Die Lausitzer Rundschau ist ein starkes Medienunternehmen, das nah beim Leser ist. Das passt sehr gut zu uns. In der strategischen Ausrichtung sehen wir viele Parallelen zur Neue Pressegesellschaft und dem Märkischen Medienhaus. Auch wenn beide Häuser ihre redaktionelle Eigenständigkeit bewahren sollen, könnte hier eine starke Stimme für Brandenburg entstehen. Allein schon durch die räumliche Nähe erwachsen zahlreiche Möglichkeiten, die Märkte - analog wie digital - noch intensiver zu bearbeiten.“

Dr. Joachim Meinhold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Saarbrücker Mediengruppe: "Mit der geplanten Übernahme der Lausitzer Rundschau durch die Neue Pressegesellschaft würden wir vor dem Hintergrund der Herausforderungen im Printbereich unseren Fokus neben dem internationalen Übersetzungs-, Digital- und Dokumentationsgeschäft von AMPLEXOR stärker auf die Heimatmärkte der Saarbrücker Zeitung und des Trierischen Volksfreunds ausrichten. Sowohl im Saarland als auch im Trierer Raum bestehen aufgrund der hohen Bekanntheit und Akzeptanz unserer Marken große Potenziale.

Beide Parteien haben sich abschließend hinsichtlich der Transaktion verständigt, über Details wurde Stilschweigen vereinbart. Der Anteilserwerb bedarf noch der Zustimmung der Gremien der Saarbrücker Mediengruppe und des Bundeskartellamtes.

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