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2017 waren nach rückläufigen Zahlen wieder mehr Gurken geerntet worden

Gurken-Erntestart
Gutes Wachstum bei hohen Temperaturen

Der ukrainische Erntehelfer Dmitro Andrjichuk schüttet frisch geerntete Einlege-Gurken in eine Kiste auf einem Gurkenflieger.
Der ukrainische Erntehelfer Dmitro Andrjichuk schüttet frisch geerntete Einlege-Gurken in eine Kiste auf einem Gurkenflieger. © Foto: dpa/Patrick Pleul
dpa / 14.06.2018, 08:20 Uhr - Aktualisiert 14.06.2018, 12:20
Steinreich (dpa) Sie ist das Aushängeschild einer ganzen Region: die Spreewald-Gurke. Die Anbaufläche war zuletzt rückläufig, dieses Mal sieht es anders aus.

Nach rückläufigen Zahlen ist die Anbaufläche der Spreewald-Gurke wieder gewachsen. Sie erreiche in diesem Jahr rund 560 Hektar, teilte der Spreewaldverein aus Lübben (Dahme-Spreewald) am Donnerstag mit. 2017 waren es mit rund 500 Hektar etwas weniger.

Die Ernte der Einlege-Gurke begann offiziell am Donnerstag, viele Betriebe sind aber schon seit Tagen auf den Feldern. Vielerorts hatte sich der Pflanzstart im Frühjahr wegen der kalten Witterung verzögert. Die nun schon seit längerem andauernde Wärme habe diese Verspätung aber wettgemacht, hieß es aus den Anbaubetrieben.

2017 waren nach rückläufigen Zahlen wieder etwas mehr Gurken geerntet worden, obwohl die Anbaufläche leicht abnahm. Mehr als 30 000 Tonnen Einleger- und Schälgurken kamen zusammen, wie der Spreewaldverein im November in einer Bilanz mitteilte. Er vertritt die Anbau- und Einlegebetriebe in der Region.

Der Spreewald ist das bundesweit zweitgrößte Anbaugebiet von Gurken, die eingelegt werden; nur Bayern verfügt über noch größere Felder. Seit 1999 ist die Bezeichnung Spreewald-Gurke von der EU geschützt. Das bedeutet, dass nur Gurken aus dieser Region so genannt werden dürfen. Im nächsten Jahr wird es 20 Jahre her sein, dass das hiesige Gemüse diese Schutzbezeichnung trägt. In dieser Saison sind laut Spreewaldverein im Gurken-Anbau 2700 Menschen und in der Verarbeitung noch einmal mehr als 500 beschäftigt.

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