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Zu sehen sind Originalrequisiten aus den insgesamt 14 Krimi-Komödien

Filmmuseum
Originalrequisiten aus 14 Olsenbande-Filmen

Der Hut von Egon Olsen wird im Filmmuseum ausgestellt. Die neue Sonderausstellung "Mächtig gewaltig. Die Olsenbande" zeigt originale Requisiten, Plakate, und Filmausschnitte der dänischen Filmserie.
Der Hut von Egon Olsen wird im Filmmuseum ausgestellt. Die neue Sonderausstellung "Mächtig gewaltig. Die Olsenbande" zeigt originale Requisiten, Plakate, und Filmausschnitte der dänischen Filmserie. © Foto: dpa/Bernd Settnik
dpa / 28.06.2018, 18:43 Uhr
Potsdam (dpa) Es gab immer einen Plan, der garantiert schiefging: An die dänische „Olsenbande“ und ihre Filme mit Kultstatus in der DDR erinnert vom 3. Juli an eine Schau im Potsdamer Filmmuseum. Zu sehen sind viele Originalrequisiten aus den insgesamt 14 Krimi-Komödien, die seinerzeit in Ostdeutschland ein riesiges Publikum hatten.

Erzählt wird das Leben der Darsteller, wie die Filme entstanden oder warum es im Osten auch heute noch so viele Fans gibt. Der erste Film entstand 1968, der letzte 1998. Zu sehen sind Filmausschnitte, Kostüme oder auch Dekorationen aus den Komödien. Eingespielt wird in Endlosschleife die Melodie, mit der jeder Fan sofort einen „Olsenbande“-Film erkennt.

Im Mittelpunkt der Streifen stehen drei Ganoven, die jedoch keine brutalen Taten verübten. Fans sehen das Trio als dänische Antwort auf James Bond „007“ - jedoch mit vielen Gags und dank Synchronisation komischen Dialogen, die seit langem Kult sind.

Am Ende schlossen sich immer hinter Egon (Ove Sprogøe) die Gefängnistore. Er wollte Tresore knacken und Banken oder Versicherungen um Millionensummen erleichtern. Dafür nutzte er ganz banale Alltagsdinge, die in den zum Teil kruden Geschichten eine wichtige Rolle spielten.

Egon war immer standesgemäß mit Anzug und Weste gekleidet, er trug eine Melone und kaute auf einer halbgerauchten Zigarre herum: Statussymbol eines Kapitalisten. Das Markenzeichen von Benny (Ove Verner Hansen) war der tänzelnde Gang und seine überbordende Lustigkeit. Der dicke Kjeld (Poul Bundgaard) wiederum war in seiner Rolle ein richtiger Angsthase. Die Filme zeigten dänisches Leben mit einer gehörigen Prise Selbstironie, hieß es bei der Präsentation der Ausstellung.

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