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Ansturm bleibt
Preise für Immobilien steigen

Potsdam: Zwei Eigenheimen befinden sich in einer entstehenden Siedlung im Bau.
Potsdam: Zwei Eigenheimen befinden sich in einer entstehenden Siedlung im Bau. © Foto: dpa/Ralf Hirschberger
dpa / 12.07.2018, 18:59 Uhr
Potsdam (dpa) Käufer von Eigentumswohnungen oder Bauinteressenten müssen in Brandenburg immer tiefer in die Tasche greifen - vor allem im Berliner Speckgürtel. Der Umsatz bei den Immobilienverkäufen sei 2017 im Vergleich zum Vorjahr auf 5,9 Milliarden Euro um 8 Prozent gestiegen, sagte Innenstaatssekretärin Katrin Lange am Donnerstag in Potsdam. Vorgestellt wurde der Grundstücksmarktbericht 2017. Darin flossen Daten der Gutachterausschüsse ein, deren Mitglieder vom Innenministerium für fünf Jahre bestellt werden.

Immobilien zur Selbstnutzung oder als Geldanlage seien immer beliebter. „Der Boom ist ungebrochen“, sagte Lange. Vor allem das Berliner Umland und Orte, die mit dem Nahverkehr gut erschlossen seien, profitierten davon.

Am teuersten sind derzeit Grundstücke, die individuell bebaut werden können, in der Gemeinde Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) mit etwa 527 Euro pro Quadratmeter. Am preiswertesten ist Bauland in Heideblick (Dahme-Spreewald) mit 5,48 Euro oder in Ziesar (Potsdam-Mittelmark) mit 6,47 Euro für den Quadratmeter. Im Durchschnitt lag der Preis für einen Quadratmeter Bauland bei etwa 110 Euro.

Außerhalb des Berliner Umlands holten einige Orte auf, wie der Vorsitzender des Oberen Gutachterausschusses, Jürgen Kuse, sagte. Beispiele seien Brandenburg an der Havel und Cottbus, wo die Zahl der Kaufverträge um 78 beziehungsweise 156 Prozent gestiegen sei. Auch Rathenow, Fürstenwalde und Eberswalde vermeldeten demnach Zuwächse.

6628 Kaufverträge wurden im Vorjahr für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser unterzeichnet. Die Zahl blieb nach den Angaben nahezu stabil, der Umsatz stieg jedoch um 10 Prozent. Die höchsten Preise wurden mit rund 800 000 Euro in Kleinmachnow erzielt, gefolgt von der Landeshauptstadt Potsdam mit knapp 600 000 Euro. Am wenigsten kosteten Einfamilienhäuser in Golzow (Märkisch-Oderland) mit 38 300 Euro oder Rhinow (Havelland) mit 47 800 Euro.

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