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zum Nachwuchsmangel
Dilemma ohne Ende

Harriet Stürmer
Harriet Stürmer © Foto: Gerd Markert
Meinung
Harriet Stürmer / 12.07.2018, 19:32 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Wer derzeit dringend einen Maler, Tischler oder Klempner braucht, der kann schon mal verzweifeln. Monatelange Wartezeiten sind im Handwerk inzwischen üblich. Und ein Ende des Dilemmas ist nicht in Sicht.

Denn der Nachwuchsmangel dürfte sich weiter verschärfen. Im Süden Brandenburgs stehen in den nächsten fünf Jahren rund 2500 Betriebe vor einer Übergabe und suchen einen Nachfolger. Doch der ist weit und breit nicht in Sicht.

Zugleich hält der große Bau- und Immobilienboom, den die Republik zurzeit erlebt, wohl noch eine Weile an. Der Ansturm auf Eigentumswohnungen und Häuser bleibt groß, weil die niedrigen Zinsen die Anschaffung von Wohneigentum befeuern. Gleichzeitig haben viele Kommunen den Neubau lange vernachlässigt und holen das jetzt nach – insbesondere im Speckgürtel. Und das Ende vom Lied? Das Angebot an Handwerkerleistungen wird zurückgehen, der Preis bei der hohen Nachfrage hingegen steigen. Keine guten Aussichten!

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