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Partei soll Daten falsch dargestellt haben

Civey
Umfrage-Institut wehrt sich gegen die märkische AfD

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Symbolfoto © Foto: dpa/Lino Mirgeler
Mathias Hausding / 01.08.2018, 16:39 Uhr - Aktualisiert 02.08.2018, 15:12
Potsdam (MOZ) Das Umfrageinstitut Civey wehrt sich gegen die Verwendung seiner Daten durch die Brandenburger AfD. Am Montag hatte die Partei in einer Pressemitteilung verkündet, dass sie laut Civey derzeit die stärkste politische Kraft im Land sei. „Wären heute Landtagswahlen, käme die AfD mit 24,2 Prozent auf den ersten Platz“, heißt es. Allerdings verzichtete die AfD auf jegliche Erläuterungen dazu, wann und wie die Umfrage entstanden ist.

Laut Civey waren die Daten „weder zur Veröffentlichung autorisiert noch freigegeben“. Sie seien eine für Nutzer einsehbare Momentaufnahme aus einer Echtzeit-Abstimmung im Internet. Für eine korrekte Interpretation müsse der Befragungszeitraum und der statistische Fehler von 2,5 Prozentpunkten berücksichtigt werden. Civey-Geschäftsführer Gerrit Richter: „Die Aussage, dass die AfD stärkste Kraft in Brandenburg ist, kann auf dieser Datenbasis keinesfalls getroffen werden. Wir haben die AfD Brandenburg aufgefordert, solche Veröffentlichungen in Zukunft zu unterlassen.“ Tatsächlich gebe es in der Umfrage seit Wochen einen geringen Abstand zwischen den beiden Parteien. Meistens lag die CDU jedoch vorn.

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