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Vogelsänger in Frankfurt
Umweltminister läutet offiziell Apfelernte ein

Jörg Vogelsänger (SPD), Brandenburgischer Landwirtschaftsminister, isst zum offiziellen Start der Brandenburger Apfelsaison einen Apfel der Sorte Gala in einer Plantage des Obsthofes Dohrmann. In diesem Jahr erwarten Brandenburgs Apfelanbauer eine sehr gute Apfelernte im Vergleich zum witterungsbedingt schlechteren Jahr 2017.
Jörg Vogelsänger (SPD), Brandenburgischer Landwirtschaftsminister, isst zum offiziellen Start der Brandenburger Apfelsaison einen Apfel der Sorte Gala in einer Plantage des Obsthofes Dohrmann. In diesem Jahr erwarten Brandenburgs Apfelanbauer eine sehr gute Apfelernte im Vergleich zum witterungsbedingt schlechteren Jahr 2017. © Foto: Patrick Pleul/dpa
dpa / 03.09.2018, 13:02 Uhr - Aktualisiert 03.09.2018, 17:33
Frankfurt (Oder) (dpa) Brandenburg ist am Montag offiziell in die Apfelernte gestartet. Landesumweltminister Jörg Vogelsänger eröffnete mit dem Präsidenten des Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg, Klaus Henschel, symbolisch die Erntesaison für das Obst, wie das Ministerium für Landwirtschaft mitteilte. Anlass der offiziellen Eröffnung auf dem Obsthof Dohrmann in Frankfurt (Oder) sei auch, bei Brandenburgern und Berlinern dafür zu werben, vor Ort in den Hofläden einzukaufen oder sogar selbst Äpfel, Birnen oder Pflaumen vom Baum zu ernten, hieß es.

„Inoffiziell“ hatte die Erntesaison bereits vor rund drei Wochen begonnen, sagte Christian Dohrmann vom Obsthof. „Aufgrund des durchweg warmen Wetters sind wir viel früher dran als sonst.“ Üblich sei der Erntebeginn erst etwa Mitte September.

Die Obstbauern rechnen nach Angaben des Agrarministeriums mit einer sehr guten Ernte. Sie gehen davon aus, dass von den knapp 900 Hektar, auf denen Apfelbäume stehen, etwa 30 100 Tonnen gepflückt werden. Das wäre nach dem guten Jahr 2016 der zweithöchste Ertrag seit 1991.

„Wir haben viele Früchte, es sind manchmal schon zu viele“, sagte Dohrmann. Wegen der Menge an den Bäumen konnten sich nicht alle Früchte richtig entwickeln. Viele seien daher zu klein geraten. Durch die Hitze hätten viele Früchte auch starke Sonnenbrände erlitten. „Braune Flecken und darunter zerstörtes Fruchtfleisch sind ein Qualitätsmangel“, sagte er. Das Obst lehne der Handel ab. Daher könne es nur für Saft und Most verwendet werden.

Die wichtigsten Anbaugebiete sind in den Landkreisen Märkisch-Oderland und Potsdam-Mittelmark sowie in Frankfurt (Oder).

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