Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Ministerium
Lunapharm darf weiter keine Arzneien herstellen

Das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit hatte vor drei Monaten das Verbot zunächst bis einschließlich 7. Dezember verlängert.
Das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit hatte vor drei Monaten das Verbot zunächst bis einschließlich 7. Dezember verlängert. © Foto: dpa
dpa / 07.12.2018, 15:59 Uhr
Potsdam (dpa) c

„Die Anordnung zum Ruhen der Herstellungserlaubnis gilt fort“, teilte das Gesundheitsministerium in Potsdam am Freitag auf Anfrage mit.

Das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit hatte vor drei Monaten das Verbot zunächst bis einschließlich 7. Dezember verlängert. Wie lange die Anordnung nun gilt, ließ das Ministerium offen. Unabhängig davon ist dem Unternehmen bis 6. Februar 2019 noch die Erlaubnis für den Großhandel untersagt.

„Weitere Auskünfte zum Fall können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht geben, um die Durchführung des schwebenden Verfahrens nicht zu gefährden“, hieß es. Lunapharm wehrt sich gegen die Vorwürfe.

Die Staatsanwaltschaft hatte ein Verfahren wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Krebsmedikamenten, die in Griechenland gestohlen wurden, eingeleitet. Weil die Brandenburger Behörden trotz früher Hinweise nicht eingeschritten waren, hatte die damalige Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) ihren Rücktritt erklärt.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2018 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG