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Justizminister ergattert nach Niederlage doch noch einen Direktwahlkreis

Minister
Ludwig soll in Cottbus antreten

Justizminister Stefan Ludwig
Justizminister Stefan Ludwig © Foto: Gerd Markert
Harriet Stürmer / 21.12.2018, 07:30 Uhr - Aktualisiert 21.12.2018, 19:49
Cottbus (MOZ) Nach seiner Niederlage in Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) hat Brandenburgs Justizminister Stefan Ludwig (Linke) nun doch noch einen Direktwahlkreis für die Landtagswahl im kommenden Jahr gefunden.

Er soll im Wahlkreis 44 in Cottbus-Süd antreten, wie der Vorstand der Cottbuser Linkspartei empfiehlt. Die Entscheidung soll am 8. Januar auf einer Gesamtmitgliederversammlung fallen. Matthias Loehr, der den Wahlkreis 44 im Landtag vertritt, wechselt in den Wahlkreis 43 nach Cottbus-Nord.

Ludwig war vor vier Wochen in seinem angestammten Wahlkreis Königs Wusterhausen, wo er von 2002 bis 2009 Bürgermeister war, überraschend als Direktkandidat gescheitert. Er verlor mit nur einer Stimme gegen die bis dahin weitgehend unbekannte Bad Saarowerin Astrid Böger. Daraufhin wurde der 51-Jährige vom Landesvorstand nicht für einen vorderen und damit für den Einzug in den Landtag sicheren Listenplatz auf der Landesliste berücksichtigt.

„Seine langjährigen Erfahrungen in Verwaltung, Kommunal- und Landespolitik sowie seine juristische Expertise möchte der Vorstand im nächsten Landtag vertreten wissen“, heißt es nun vom Vorstand der Cottbuser Linken.

Die Wahl der Landesliste soll am 26. und 27. Januar in Wildau stattfinden.

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