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Hochwasser
Landesregierung will Schutz weiter ausbauen

Wie ein Deich mit Sandsäcken vor drohendem Hochwasser geschützt werden kann, wird während der Katastrophenschutzübung «Flood 2018» unweit des deutsch-polnischen Grenzflusses Neiße gezeigt.
Wie ein Deich mit Sandsäcken vor drohendem Hochwasser geschützt werden kann, wird während der Katastrophenschutzübung «Flood 2018» unweit des deutsch-polnischen Grenzflusses Neiße gezeigt. © Foto: dpa-Zentralbild/Patrick Pleul
dpa / 15.01.2019, 17:45 Uhr
Perleberg (dpa) Die rot-rote Landesregierung in Brandenburg hat bei einem Besuch in der Prignitz zugesagt, den Schutz vor Hochwasser voranzutreiben.

Regierungschef Dietmar Woidke (SPD) sagte am Dienstag laut Staatskanzlei nach einer Kabinettssitzung in Perleberg: „Es wurden und werden erhebliche Mittel eingesetzt, um die Deichanlagen an den hochwassergefährdeten Flussabschnitten auf den aktuellen technischen Stand zu bringen.“

Der Hauptdeich der Elbe zwischen Gnevsdorf und Wittenberge soll nach Angaben der Regierung bis voraussichtlich 2021 das Hinterland schützen. Für den Schutz der vom Hochwasser stark betroffenen Stadt Wittenberge sollen bis Ende 2020 zwei noch ausstehende Projekte fertig sein.

Bis Ende dieses Jahres soll entschieden werden, ob ein zusätzlicher Polder in der Kartahne-Niederung zum Schutz von Wittenberge gebaut wird. Der Flutungspolder Lenzer Wische an der Grenze zu Niedersachsen soll im Rahmen des Nationalen Hochwasserschutzprogramms frühestens 2028 zur Verfügung stehen. Der Bau wird unter Leitung Brandenburgs mit Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen umgesetzt.

Woidke nannte zudem den Lückenschluss der Autobahn 14 von Magdeburg nach Schwerin mit dem Abschnitt Wittenberge-Karstädt ein vordringliches Projekt. Für diesen Teil laufe derzeit das Verfahren zur Planfeststellung. Der Plan wurde nach Einwänden von Umweltverbänden geändert – diese Änderung wird im ersten Quartal 2019 öffentlich ausgelegt.

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