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Protest
Aktion von Kohlekraftgegnern - Gericht entscheidet über U-Haft

Umweltaktivisten haben einen Kohlebagger besetzt.
Umweltaktivisten haben einen Kohlebagger besetzt. © Foto: dpa/ZB/Julian Stähle
dpa / 05.02.2019, 14:16 Uhr
Jänschwalde (dpa) Nach Protestaktionen in den Tagebauen Jänschwalde und Welzow Süd könnten 23 Kohlekraftgegner möglicherweise in Untersuchungshaft kommen.

Da sie ihre Identität nicht Preis geben wollten, könnten die Aktivisten dem Gesetz nach in Haft kommen, erklärte der Sprecher des Amtsgerichts Cottbus, Michael Höhr. Die Staatsanwaltschaft Cottbus hatte die Haft der 11 Frauen und 12 Männer beantragt. „Wir prüfen derzeit, was mit den Menschen passiert“, sagte Höhr am Nachmittag. Noch am Dienstag sollten alle 23 Aktivisten dem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Kohlekraftgegner waren am Montag im Rahmen der Protestaktion von der Polizei festgenommen worden. Sie hatten Bagger besetzt. Die Umweltschützer protestierten nach eigenen Angaben gegen den Abschlussbericht der Kohlekommission. Die Polizei ermittelt gegen die Umweltschützer wegen Hausfriedensbruchs und Störung öffentlicher Betriebe.

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