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Zukunftsmusik
Heidekrautbahn will mit Wasserstoffzügen fahren

dpa / 11.02.2019, 08:23 Uhr - Aktualisiert 11.02.2019, 15:52
Wandlitz/Berlin (dpa) Die Heidekrautbahn will umweltfreundlicher fahren. Die Niederbarnimer Eisenbahn AG (NEB) plant, ab 2022 auf ihrer Strecke RB 27 Wasserstoffzüge einzusetzen.

Einer dieser Züge wird am Montagvormittag auf einer Sonderfahrt vorgestellt. Der Brennstoffzellenzug „Coradia iLint“ sollte von Basdorf nach Berlin Gesundbrunnen rollen. Nach Angaben des Unternehmens bewegt er sich komplett emissionsfrei und geräuscharm.

Über den Einsatz der umweltfreundlichen Züge liefen derzeit Gespräche mit den am Projekt beteiligten Partnern, hieß es vom NEB. Dazu gehörten der Landkreis Barnim, die Länder, der VBB und das Energieunternehmen Enertrag. „Noch ist nichts spruchreif“, sagte eine NEB-Sprecherin.

Die Heidekrautbahn fährt aus dem Norden Berlins über Basdorf in die Landkreise Oberhavel und Barnim. Das Eisenbahnunternehmen NEB plant, bis 2023 die Stammstrecke auszubauen. Ziel sei ein Halbstundentakt der Züge zwischen Berlin-Gesundbrunnen und Klosterfelde bei Wandlitz (Barnim), teilte der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg mit.

Die Heidekrautbahn führte bis zum Mauerbau von Wilhelmsruh nach Basdorf. Da das alte Gleisbett noch vorhanden ist, rechnet die NEB damit, die Stammstrecke bis 2023 fertigzustellen. Berlin und Brandenburg geben für die Reaktivierung der Strecke 760 000 Euro. Eine entsprechende Planungsvereinbarung hatten die beiden Länder und die NEB Anfang Januar unterzeichnet.

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