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Straftaten
Brandenburg unterstützt Initiative für messerfreie Zonen

Karl-Heinz Schröter (SPD), Innenminister Brandenburgs
Karl-Heinz Schröter (SPD), Innenminister Brandenburgs © Foto: dpa-Zentralbild/Bernd Settnik
dpa / 15.05.2019, 13:33 Uhr
Potsdam (dpa) Brandenburg will eine Initiative der Länder Niedersachsen und Bremen für eine Ausweisung von messerfreien Zonen an gefährdeten Orten unterstützen.

Sein Haus habe für die Sitzung im Bundesrat am kommenden Freitag Zustimmung signalisiert, sagte Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) am Mittwoch im Landtag auf eine Frage des CDU-Landtagsabgeordneten Björn Lakenmacher. Danach soll an belebten Orten wie Fußgängerzonen, Einkaufszentren und Bahnhöfen oder im Umfeld von Schulen und Kindergärten das Mitführen von Messern verboten werden können.

Dies sei bislang nur möglich, wenn es bereits entsprechende Straftaten gegeben habe, erläuterte Schröter. Künftig solle das Messer-Verbot als Vorsorgemaßnahme möglich sein und das Sicherheitsgefühl der Bürger verbessern. Die Zahl der Straftaten, bei denen Täter Messer einsetzten, sei in Brandenburg von 263 Fällen im Jahr 2014 auf 387 Fälle im vergangenen Jahr gestiegen.

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kay-uwe granz 16.05.2019 - 01:59:35

Helmut Schmidt (1981): „Wir können nicht mehr Ausländer verdauen, das gibt Mord und Totschlag"

„Und sie laufen! Nass und nässer wirds im Saal und auf den Stufen: welch entsetzliches Gewässer! Herr und Meister, hör mich rufen! – Ach, da kommt der Meister! Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los“

Paul Müller 15.05.2019 - 21:03:14

:) und in Berlin wurden ...

... trotz Drogenverbot, Flächen markiert, an denen Dealer ihre Drogen verkaufen dürfen https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/05/berlin-kreuzberg-goerlitzer-park-standplaetze-fuer-drogen-dealer.html macht Sinn ...

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