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über Forderung der Verbraucherschützer
Es droht ein Donnerwetter

Andreas Wendt
Andreas Wendt © Foto: Gerrit Freitag
Meinung
Andreas Wendt / 20.06.2019, 07:55 Uhr
Potsdam (MOZ) Dieser und der vorangegangene Sommer haben es deutlich gezeigt: Es kann überall jeden treffen.

Auch wenn der Fokus im Hitzesommer 2018 und bei den ersten Unwettern in diesem Jahr auf Brandenburgs brennenden Wäldern lag, haben Tausende Menschen bei Waldbränden, Gewittern und vor allem Starkregen mit ganz anderen Problemen zu kämpfen und sind bei der Schadensbeseitigung meist auf sich allein gestellt oder auf die Solidarität von Mitmenschen angewiesen.

Auch wenn sie schon viele Jahre zurückliegen, haben noch immer viele Brandenburger finanziell an den Folgen der Jahrhundert-Hochwasser von 2002 und 2013 zu knabbern. Für nicht wenige sind die Wetterkatastrophen zu persönlichen Katastrophen geworden, weil sie ihre Existenz bedrohen.

Und das vor allem deshalb, weil Elementarschäden nur als Zusatz zur Wohngebäude- und Hausratversicherung abgeschlossen werden können. Verbraucherschützer legen jetzt den Finger in diese offene Wunde, und die Versicherer werden sich vermutlich sträuben, dieses kaum kalkulierbare Risiko auf sich zu nehmen oder die Policen zu solch hohen Preisen anbieten, dass sie für Hauseigentümer unerschwinglich werden. In diesem Fall muss die Politik ein Machtwort sprechen.

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Paul Müller 20.06.2019 - 17:06:41

Auf der anderen Seite wird auch alles zu gebaut ...

... wo wir als Kinder noch unseren Spass (zu Fuss oder mit dem Rad) auf / mit gefluteten Wiesen hatten, dort stehen heute Einfamilienhäuser :)

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