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Geiselnahme
Spezialkräfte proben Ernstfall: Anti-Terror-Einsatz auf dem Wasser

Potsdam: Im Rahmen der Konferenz der Innenminister und Innensenatoren der SPD-geführten Bundesländer übt auf dem Templiner See eine Spezialeinheit der Landespolizei.
Potsdam: Im Rahmen der Konferenz der Innenminister und Innensenatoren der SPD-geführten Bundesländer übt auf dem Templiner See eine Spezialeinheit der Landespolizei. © Foto: dpa/Jörg Carstensen
dpa / 11.07.2019, 18:13 Uhr
Potsdam (dpa) Eine Geiselnahme auf einem Fahrgastschiff in Potsdam - glücklicherweise war dieses Szenario am Donnerstag nur eine Übung. Brandenburger Spezialkräfte probten den Ernstfall eines Anti-Terror-Einsatzes.

Dabei ging es um den fiktiven Fall, dass Täter mehrere Geiseln nehmen. Die Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) fuhren mit einem Schnellboot auf dem Templiner See zum Einsatzort, enterten das Ausflugsschiff und trennten Täter und Opfer. In der Luft begleitete ein Hubschrauber den Einsatz.

Bis zu vier Mal im Jahr gebe es solche Übungen, sagte der Leiter der Spezialeinheiten, Polizeidirektor Jörg Barthel. Dabei werde auch mit anderen Ländern gemeinsam geprobt. Die Polizei hatte bei diesem Einsatz besondere Zuschauer: Mehrere SPD-Innenminister und -senatoren schauten sich den Probeeinsatz aus nächster Nähe an. Sie tagten am Donnerstag in Potsdam und gingen nach ihrer Konferenz an Bord des restaurierten Salonschiffes "Fridericus Rex" aus den 1920er Jahren.

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