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1200 öffentliche WLAN-Hotspots in Brandenburg geplant

An fast 1200 Orten in Brandenburg stehen künftig öffentliche Internetzugangspunkte, sogenannte WLAN-Hotspots.
An fast 1200 Orten in Brandenburg stehen künftig öffentliche Internetzugangspunkte, sogenannte WLAN-Hotspots. © Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa
dpa / 11.07.2019, 18:39 Uhr
Drebkau (dpa) An fast 1200 Orten in Brandenburg stehen künftig öffentliche Internetzugangspunkte, sogenannte WLAN-Hotspots.

Der erste vom Land finanzierte kostenfrei nutzbare Hotspot ist am Donnerstag in Südbrandenburg in Betrieb genommen worden. Er ist am Museum "Sorbische Webstube" in Drebkau (Spree-Neiße) angebracht. Insgesamt werden im Landkreis Spree-Neiße 40 Hotspots installiert. Unter den Standorten in Südbrandenburg sind unter anderem auch das Elster-Natoureum (Elbe Elster), das Heimatmuseum Dissen (Spree-Neiße), das Amphitheater der neuen Bühne Senftenberg xx und der Fontane-Park (Dahme-Spreewald).

Ein kostenloser WLAN-Zugang zum Internet werde an Orten, an denen viele Menschen zusammenkommen, mittlerweile zu Recht erwartet, erklärte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD). Mit dem Projekt wurde nach europaweiter Ausschreibung die Vodafone GmbH beauftragt.

In den nächsten 14 Monaten sollen Steinbachs Angaben zufolge im gesamten Land Brandenburg bis zu 1200 Hotspots installiert werden. Sie stehen an touristischen Zentren sowie kommunalen und landeseigenen Liegenschaften. Die Landesregierung zahlt für Installation, Betrieb und Wartung der Hotspots in den kommenden fünf Jahren insgesamt etwa fünf Millionen Euro. Sie setzt damit einen Beschluss des Landtages um.

Die Industrie-und Handelskammer Cottbus (IHK) zeigte sich mit der Einrichtung der WLAN-Hot-Spots zufrieden, sieht aber den größeren Nutzen für die Wirtschaft in der flächendeckenden Verfügbarkeit von schnellem Internet und lückenloser Funkversorgung im Mobilfunk - besonders in ländlichen Regionen. "Die Errichtung von leistungsfähigen Breitbandnetzen sollte für die Zukunftsfähigkeit des Landes höchste Priorität haben", sagte Lothar Probst, IT-Referent bei der IHK.

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