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Wahlkampf
Brandenburg hat Rohstoff der Zukunft

Ministerpräsident Dietmar Woidke bei der MOZ
Ministerpräsident Dietmar Woidke bei der MOZ © Foto: René Matschkowiak
Ulrich Thiessen / 12.07.2019, 06:30 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Brandenburg hat nach Ansicht von SPD-Chef Dietmar Woidke den Rohstoff der Zukunft: Die erneuerbaren Energien.

Industriebetriebe würden schon heute gern CO2-neutral produzieren. Es fehlten jedoch entsprechende Regelungen für die Einspeisung der aus Wind und Sonne gewonnenen Energie und die Technik für eine konstante Stromversorgung. Bei der Speicherung sei man in den vergangenen fünf Jahren kaum vorangekommen, kritisiert er.

Da es in den vergangenen zehn Jahren auch nicht gelungen sei, die Stromtrassen zu den Industriestandorten im Süden Deutschlands zu bauen, werden früher oder später die Produktionsstätten dorthin verlagert, wo der saubere Strom jetzt schon produziert wird. Woidke zeigte sich überzeugt, dass der große Anteil erneuerbarer Energien mittelfristig ein Standortvorteil für Brandenburg werden wird.

Der SPD-Politiker schloss es aus, sich für den Bundesvorsitz seiner Partei zu bewerben. "Mein Spielplatz ist Brandenburg, ich bleibe hier", sagte er gegenüber dieser Zeitung. Die Entscheidung für eine Doppelspitze begrüßte er allerdings ausdrücklich. Es wäre wünschenswert, wenn dabei auch jemand mit ostdeutscher Biografie zum Zuge käme. Vorschläge wollte Woidke dazu nicht machen. Er riet seiner Partei, sich mit den Personalfragen Zeit zu lassen. Es müsse darum gehen, eine gute Entscheidung zu treffen.

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