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Leistungszulagen
Brandenburgische Spitzenbeamte können kaum mit Prämien rechnen

Potsdam: Der beleuchtete Landtag von Brandenburg am Abend nach der Landtagswahl.
Potsdam: Der beleuchtete Landtag von Brandenburg am Abend nach der Landtagswahl. © Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Ulrich Thiessen / 11.09.2019, 15:57 Uhr
Potsdam (MOZ) Die brandenburgischen Spitzenbeamten können kaum mit Prämien rechnen.

Seit 2014 dürfen Referatsleitern und Abteilungsleitern Leistungsprämien und Leistungszulagen für herausragende Arbeit gezahlt werden. Die Antwort der Landesregierung auf eine kleine Anfrage von Axel Vogel (Grüne) ergab, dass in den vergangenen fünf Jahren zehn Beamte in Leitungspositionen Prämien erhielten. In der Staatskanzlei, dem Sozialministerium, dem Wirtschafts- und dem Verkehrsministerium wurde von der Regelung überhaupt kein Gebrauch gemacht.

Auch die Höhe der Prämien unterscheidet sich erheblich. Im Innenministerium wurde 2018 zwei Mal ein volles Monatsgehalt zusätzlich überwiesen, im Wissenschaftsministerium auch zwei Mal. Im Finanzministerium zeigte man sich dagegen knausrig. Dort wurde nur 2015 einmal eine Prämie gezahlt. Sie entsprach 9,6 Prozent des monatlichen Gehalts.

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