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Syrien, Russland und Afghanistan
Flüchtlingszahlen in Brandenburg weiter rückläufig

Ein Lehrbuch liegt in einem Deutschkurs für Flüchtlinge vor einem jungen Mann auf der Schulbank.
Ein Lehrbuch liegt in einem Deutschkurs für Flüchtlinge vor einem jungen Mann auf der Schulbank. © Foto: Hendrik Schmidt/dpa
Ulrich Thiessen / 18.10.2019, 07:00 Uhr
Potsdam (MOZ) In den ersten neun Monaten dieses Jahres wurden 2664 Personen als Neuzugänge in der Zentralen Ausländerbehörde des Landes in Eisenhüttenstadt registriert. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es mit 3183 deutlich mehr. Für das ganze Jahr 2018 werden 3840 Zuwanderer in der Statistik des Innenministeriums genannt.

Im Jahr 2015 war mit 28 124 Flüchtlingen der Höchststand erreicht worden. Seitdem ist ein kontinuierlicher Rückgang bei den Asylsuchenden zu verzeichnen. 2016 kamen 9817 Personen nach Brandenburg, 2017 wurden 4515 registriert.

Die stärksten Gruppen stellen in diesem Jahr Personen aus Syrien (270) gefolgt von der Russischen Föderation (263) und Afghanistan (209). Dahinter rangieren Herkunftsländer wie Irak, Iran und Pakistan. Im vergangenen Jahr stellten die  Iraner mit 371 Personen noch die stärkste Flüchtlingsgruppe. In diesem Jahr taucht Georgien erstmals unter den zehn häufigsten Herkunftsländern auf. Von dort kamen bis Ende September 151 Menschen.

Laut einer Statistik des zuständigen Sozialministeriums lebten im vergangenen Jahr rund 36 500 Flüchtlinge und Geduldete in Brandenburg. Die Zahl der hier lebenden Ausländer wird mit 124 300 Personen angegeben. Das entspricht einem Anteil von fünf Prozent an der Gesamtbevölkerung.

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