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Klimaschutz
Kompetenzzentrum zu Lösungen für Energiewende eröffnet

Svenja Schulze (l-r, SPD), Bundesumweltministerin, Holger Kelch (CDU), Oberbürgermeister der Stadt Cottbus und Jörg Steinbach (SPD), Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg, eröffnen das Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI).
Svenja Schulze (l-r, SPD), Bundesumweltministerin, Holger Kelch (CDU), Oberbürgermeister der Stadt Cottbus und Jörg Steinbach (SPD), Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg, eröffnen das Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI). © Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
dpa / 08.11.2019, 18:50 Uhr
Cottbus (dpa) In der Lausitz arbeitet künftig eine neue Denkfabrik an Lösungen zur Energiewende: Am Freitag wurde in Cottbus das Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI) eröffnet.

Es arbeitet im Auftrag des Bundesumweltministeriums und ist eine der ersten Bundeseinrichtungen, die im Zuge der Strukturentwicklung in der Lausitz angesiedelt werden.

Das Kompetenzzentrum soll nach Aussagen von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) der Industrie dabei helfen, auf dem wachsenden Markt von klimaneutral hergestellten Gütern zu bestehen und gleichzeitig ihre klimaschädlichen Emissionen weiter zu verringern. Dazu soll das Zentrum branchenübergreifend, international und interdisziplinär für das Thema industrielle Dekarbonisierung arbeiten.

Im Vordergrund stehen dabei besonders schwer vermeidbare Emissionen, die in vielen Herstellungsprozessen in energieintensiven Branchen wie etwa der Stahl- und Zementbranche und Teilen der chemischen Industrie entstehen.

Zudem soll vom KEI das Förderprogramm des Bundesumweltministeriums "Dekarbonisierung in der Industrie" umgesetzt werden. Damit sollen sowohl die Erforschung und Entwicklung von Klimaschutztechnologien als auch deren Anwendung und Umsetzung in der Industrie finanziert werden. Das Förderprogramm soll im Laufe des kommenden Jahres starten. Die Bundesregierung stellt dafür insgesamt laut Schulze eine Milliarde Euro zur Verfügung.

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