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Feiertag
Geflügelwirtschaft rechnet mit steigenden Preisen für Martinsgans

Viele Weidegänse laufen in der Wermsdorfer "Gänsefarm Eskildsen" auf der großen Freilandfläche. Rund 15.000 Mast- und 6.000 Zuchtgänse des Unternehmens, die alle aus bäuerlicher Freilandhaltung stammen, landen in den nächsten Wochen als Martins- oder Weihnachtsbraten auf den Tellern der Kunden.
Viele Weidegänse laufen in der Wermsdorfer "Gänsefarm Eskildsen" auf der großen Freilandfläche. Rund 15.000 Mast- und 6.000 Zuchtgänse des Unternehmens, die alle aus bäuerlicher Freilandhaltung stammen, landen in den nächsten Wochen als Martins- oder Weihnachtsbraten auf den Tellern der Kunden. © Foto: dpa/ZB/Waltraud Grubitzsch
dpa / 09.11.2019, 11:38 Uhr
Potsdam (dpa) Am Montag ist wieder Martinstag: Brandenburger, die traditionell zum Martinstag einen Gänsebraten essen möchten, müssen dieses Jahr mehr bezahlen als noch in den Jahren zuvor.

Auch wenn für 2018 und 2019 noch keine genauen Zahlen vorliegen, sei aufgrund gestiegener Lohn- und Futterkosten jeweils mit einer Preissteigerung zu rechnen, sagte die Sprecherin des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft, Christiane von Alemann, am Freitag.

Deutschlandweit zahlten die Verbraucher 2017 durchschnittlich 13,31 Euro für ein Kilogramm Gans - rund 1,50 Euro mehr als noch 2013. Diese Preisentwicklung gelte auch in etwa für Brandenburg, sagte die Sprecherin. Höhere Preise seien auch Folge der großen Sommerhitze. Es habe weniger Frischfutter zur Verfügung gestanden, dementsprechend mussten die Bauern mehr Konzentratfutter wie Getreide einsetzen, was höhere Kosten verursacht habe. Frische Gänse seien jedoch mittlerweile eine Delikatesse, für die die Verbraucher höhere Preise akzeptieren, sagte von Alemann.

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