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Finanzielle Förderung von Zeitzeugen
Mehr Geld für Erinnerung und Erforschung der SED-Diktatur

Auch für die Stasi-Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen soll es mehr finanzielle Mittel geben.
Auch für die Stasi-Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen soll es mehr finanzielle Mittel geben. © Foto: Paul Zinken/dpa
dpa / 14.11.2019, 16:48 Uhr
Berlin (dpa) Für die Aufarbeitung der DDR-Geschichte und der SED-Diktatur stellt der Bund im kommenden Jahr mehr Geld bereit.

In ein Zentrum zur Oppositions- und Widerstandsgeschichte in der ehemaligen Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg sollen dabei 250.000 Euro als Startfinanzierung fließen. Weitere 250.000 Euro gehen in eine Machbarkeitsstudie für ein "Mahnmal für die Opfer des Kommunismus". Das teilte die kulturpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Elisabeth Motschmann, nach den Etatberatungen im Kulturausschuss am Donnerstag in Berlin mit.

Die Mittel für die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur werden demnach um eine Million Euro erhöht. Auch die Gelder für den Auftritt von Zeitzeugen an Schulen steigen von 180.000 auf 380.000 Euro. Sichergestellt werden soll auch die Finanzierung der Zeitschrift "Stacheldraht" der Union der Opfer Kommunistischer Gewaltherrschaft, die ab 2020 zusätzlich 95.000 Euro bekommt. Der Bundeshaushalt für kommendes Jahr soll Ende November beschlossen werden.

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