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Zukunft unklar
Kein Geld vom Land für Kindernachsorgeklinik

Gebäude der Kindernachsorgeklinik auf ihrem Gelände.
Gebäude der Kindernachsorgeklinik auf ihrem Gelände. © Foto: Sergej Scheibe
Ulrich Thiessen / 13.12.2019, 06:30 Uhr
Wandlitz (MOZ) Das Land sieht keine Möglichkeiten, die Kindernachsorgeklinik in Bernau-Wandlitz finanziell zu unterstützen. Das erklärte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Donnerstag im Landtag. Eine Förderung sei seit vergangenem Herbst mehrfach geprüft worden, aber rechtlich nicht machbar. Auch der Einsatz von Lotto-Mitteln komme nicht in Frage, da fünf Millionen Euro benötigt würden und dies die Summe ist, die allen Ressorts zusammen aus der Glücksspielabgabe zur Verfügung steht. Mehrere Abgeordnete hatten sich mit mündlichen Anfragen und Nachfragen im Landtag für die Rettung der für Ostdeutschland einmaligen Einrichtung stark gemacht. Seitens der Linken wurde im Anschluss ein Landesförderprogramm für Reha-Einrichtungen gefordert. Ähnlich wie das Krankenhaus-Investitionsprogramm brauchen auch Reha-Kliniken Landesgelder, erklärte Andreas Büttner (Linke), Ex-Gesundheitsstaatssekretär.

Der Landrat von Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt (SPD), sucht derweil nach eigenen Angaben nach Wegen, einen Klinikneubau in Strausberg zu sichern. Er sei mit Akteuren im Gespräch. Seiner Meinung nach könnte das Land der Stiftung beitreten. Das neue Sonderinvestitionsprogramm böte dazu die Möglichkeit, so Schmidt.

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