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Corona-Blog
Coronavirus und seine Folgen für Brandenburg und Berlin

Eine alte Dame sitzt im Strausberger Handelszentrum. Wegen der Corona-Krise haben etliche Geschäfte geschlossen. Das Coronavirus (SARS-CoV-2, Erkrankung: Covid-19) breitet sich in Brandenburg und Berlin aus. In unserem News-Blog gibt es alle wichtigen Entwicklungen.
Eine alte Dame sitzt im Strausberger Handelszentrum. Wegen der Corona-Krise haben etliche Geschäfte geschlossen. Das Coronavirus (SARS-CoV-2, Erkrankung: Covid-19) breitet sich in Brandenburg und Berlin aus. In unserem News-Blog gibt es alle wichtigen Entwicklungen. © Foto: Gerd Markert
MOZ / 25.03.2020, 10:45 Uhr - Aktualisiert 01.04.2020, 12:37
Frankfurt (Oder) (MOZ) Das Coronavirus (SARS-CoV-2, Erkrankung: Covid-19) breitet sich in Berlin und Brandenburg aus. Alle wichtigen Infos gibt es in einem Newsblog / Newsticker / Liveticker.

Was die Corona-Verordnung in Brandenburg verbietet und erlaubt.

Hinweise zu Symptomen und Vorbeugung gibt es hier. 

Zur Corona-Testapp der Charité geht es hier.

Hinweise des Robert-Koch-Instituts (RKI) gibt es hier. 

Übersicht über die aktuellen Corona-Fallzahlen in Deutschland, bereitgestellt vom RKI. 

Corona-Bürgertelefon für das Land Brandenburg: +49 331 8665050 

#brandenburghältzusammen - kostenlose Plattform für Helfer, Hilfesuchende und Unternehmensangebote

1. April

Verwaltungsgericht stoppt Einreisesperre nach Ostprignitz-Ruppin

Das Verwaltungsgericht Potsdam hat am Mittwoch das Aufenthaltsverbot für Personen mit Zweitwohnsitz im Landkreis Ostprignitz-Ruppin gekippt. Landrat Ralf Reinhardt (SPD) hatte vergangene Woche eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen, da er eine Überlastung des Gesundheitssystems bei weiterer Ausbreitung des Coronavirus befürchtet. Die Potsdamer Richter sahen keinen drohende Kollaps der medizinischen Versorgung und gaben zwei klagenden Berlinern Recht. Eine Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht ist zugelassen.

Freiwillige aus Eberswalde helfen bei dem Kampf gegen Corona

Ehrenämtler und freiwillige Helfer unterstützen die Arbeit der Corona-Teststelle in Eberswalde. Die Hilfe ist notwendig, damit die Anwohner möglchst schnell in den Test-Zelten behandelt werden können. Außerdem arbeiten Mitarbeiter des Gesundheitsamtes als Vermittler zwischen den Patienten und entsprechenden Instanzen.

AfD will Rettungsschirm zustimmen

AfD-Fraktionschef Andreas Kalbitz kündigte an, dass er und seine Kollegen im Landtag heute dem Rettungsschirm und dem Nachtragsaushalt unter den besonderen Bestimmungen zustimmen werden. Seine Partei wolle auf Parteitaktik verzichten.  Der Oppositionspolitiker warf gleichzeitig der Bundesregierung vor, zu zögerlich Maßnahmen gegen das Coronavirus ergriffen zu haben. Weitere Informationen zur Rettungsschirm-Abstimmung finden Sie hier.

Woidke appelliert an Zusammenhalt der Brandenburger

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) rief am Mittwoch in einer Regierungserklärung die Brandenburger zu Zusammenhalt auf. Mit den  bisherigen Maßnahmen der Beschränkung gelinge es, die Kurve der Neuinfektionen etwas abzuflachen. Die Zahlen der Infektionen steige nicht mehr so schnell wie noch vor einigen Wochen. Ausdrücklich sprach er sich gegen Reisebeschränkungen zwischen Landkreisen oder zu Berlin aus.

Woidke: Rettungsschirm reicht für dieses Jahr

Der Brandenburger Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hält es für möglich, dass das Land für die Folgen der Corona-Krise noch mehr Geld investieren muss. Auf die Frage, ob der geplante Rettungsschirm von bis zu zwei Milliarden Euro reiche, sagte Woidke am Mittwoch im RBB-Inforadio: "Ganz ehrlich gesagt, wir wissen es heute nicht." Er sei sich sicher, dass das Geld für dieses Jahr reiche. Man wisse aber nicht, was danach komme.

Zahl der Krankheitsfälle in Oder-Spree stagniert

Die aktuelle Zahl der am Coronavirus Erkrankten im Landkreis lag am Dienstag wie schon am Vortag bei 69 Personen (Stand Dienstag, 12 Uhr). Es gibt vier Neuerkrankungen, allerdings auch vier Personen, die genesen sind.

Kinder machen Altenheim-Bewohnern in Frankfurt (Oder) mit Briefen Mut

842 Seniorinnen und Senioren leben in Frankfurt betreut in stationären Einrichtungen. Sie können momentan wegen der Corona-Eindämmungsverordnung keinen Besuch empfangen. Dafür bekommen sie rührende Post von Kindern, die den Senioren einen Brief schreiben oder ihnen etwas Gebasteltes zukommen lassen.

81 Corona-Erkrankte im Landkreis Dahme-Spreewald

Im Landkreis Dahme-Spreewald sind aktuell, Stand Dienstagnachmittag, vom Labor insgesamt 81 positive Fälle der Corona-Infektion bestätigt worden. Sieben Erkrankte sind zwischenzeitlich genesen. Momentan befinden sich acht Personen in stationärer Behandlung, die übrigen 73 in häuslicher Isolation. Derzeit sind 242 Quarantänen verhängt und 265 als Verdachtsfall eingestufte Personen warten auf ein Testergebnis.

Pflegeheime in Berlin brauchen dringend Personal und Material

Weil das Schutzmaterial knapp ist, wird es für die Pflegestätten während der Corona-Pandemie immer schwieriger, die Alten und Pflegenden zu schützen. Patientenschützer sind auch in Berliner Pflegeheimen in großer Sorge. "Wenn es brennt, reicht es nicht, Geld zu überweisen. Es müssen auch Personal und Material geschickt werden", sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz Eugen Brysch. "Die ganze Exekutive muss endlich handeln, angefangen bei den Bezirken", betonte Brysch.

Friedhöfe in Bad Freienwalde wieder offen

Die evangelische Kirchengemeinde Oberbarnim-Nikolai hat mitgeteilt, dass die Friedhöfe der Gemeinde ab Mittwoch wieder zugänglich sein sollen. Mit der Eindämmungs-Verordnung vom 22. März waren die Friedhöfe geschlossen worden. Nun ist es für Pfarrer Björn Ferch nicht länger tragbar, den Menschen den Gang zum Grab zu verweigern. Er bittet aber um die strikte Einhaltung der Hygienemaßnahmen.

120 Corona-Fälle in Potsdam-Mittelmark, 11 Patienten stationär betreut

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 120 (+19 zum Vortag) Personen erkrankt. Weiterhin sind die meisten Fälle im Raum Teltow, Stahnsdorf, Kleinmachnow und Treuenbrietzen zu verzeichnen. 11 (+2) der infizierten Personen müssen bisher stationär (außerhalb von PM) betreut werden. Eine ältere männliche Person aus dem Landkreis (aus Werder (Havel) ist während des Klinikaufenthalts in Potsdam der Erkrankung erlegen.

Sorgen um mögliche vermehrte Kindesmissbrauchsfälle in Brandenburg

In Brandenburg wachsen die Sorgen, dass es während der Corona-Krise vermehrt zu Kindesmissbrauchsfällen kommen kann. Nachbarn, die den Verdacht haben, dass Kinder vernachlässigt, geschlagen oder anders misshandelt werden, sollen sich demnach ans Jugendamt wenden - das gehe auch anonym. Das Amt könne prüfen, ob Polizeianzeigen gegen Familienmitglieder vorliegen oder andere Nachbarn, Lehrer oder Erzieher sich bereits gemeldet haben.

Entscheidung über Rettungsschirm für Brandenburg

Es geht um eine wegweisende Entscheidung: Der Brandenburger Landtag stimmt an diesem Mittwoch über einen Rettungsschirm von bis zu zwei Milliarden Euro wegen der Corona-Krise ab. Das Geld soll per Kredit aufgenommen werden und unter anderem Hilfe für kleine Unternehmen und für Kita-Eltern ohne Betreuungsmöglichkeit bieten. Krankenhäuser sollen besser ausgestattet werden.

2777 bestätigte Infizierte in Berlin - Anstieg weiter abgebremst

In Berlin sind zwei weitere Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Damit stieg die Zahl der Toten bis Dienstagnachmittag auf 15, wie die Senatsgesundheitsverwaltung mitteilte. In der Hauptstadt gibt es bisher insgesamt 2777 bestätigte Fälle von Infektionen. Die Zahlen zeigen weiterhin den Trend zu einer langsamer werdenden Verbreitungsgeschwindigkeit.

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31. März 

Frankfurt (Oder) ordnet Schließung der Bereitschaftspraxis am Klinikum an

Seit vergangener Woche hat die Ärztliche Bereitschaftspraxis am Klinikum geschlossen. Die Einrichtung wird von der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KV BB) betrieben und soll an dem Standort unter anderem die Zentrale Notaufnahme entlasten. Doch im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus hat das Gesundheitsamt nun die vorübergehende Schließung angeordnet.

Takeda-Werk in Oranienburg hilft niedergelassenen Ärzten mit Schutzausrüstung

Da Ärzte und Schwestern in Corona-Zeiten besonders gefährdet sind und die Schutzausrüstung immer knapper wird, haben nun mehrere niedergelassene Ärzte Unterstützung durch den Pharmakonzern Takeda erhalten. Insgesamt wurden 75 Liter Desinfektionsmittel, 175 Schutzanzüge und 13.000 Handschuhe an die Ärzte gespendet. Weiterhin bekam der Landkreis Oberhavel 1.200 Schutzkittel für die Krankenhäuser.

In Brandenburg wurden bisher 945 bestätigte COVID-19-Fälle erfasst

Die Zahl der laborbestätigten Fälle von Corona hat sich in den letzten 24 Stunden um 51 erhöht. Dies teilte das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) nun mit. Von den erkrankten Menschen sind 68 in stationärer Behandlung und 19 werden intensiv medizinisch beatmet.

In Brandenburg bleiben auch große Familienfeiern zu Ostern verboten

Die Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Krise gelten in Brandenburg auch für private Familienfeiern während der Osterfeiertage. „Das ist leider eine starke Einschränkung und Ostern wird für niemanden so sein, wie wir es kennen“, sagte Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Potsdam. Private Feiern seien nur mit den Mitgliedern des eigenen Hausstands plus einer zusätzlichen Person erlaubt, betonte Stübgen.

Gericht prüft Einreiseverbot nach Ostprignitz-Ruppin

Das Verwaltungsgericht Potsdam will noch in dieser Woche über zwei Eilanträge gegen das wegen der Corona-Pandemie vom Landkreis Ostprignitz-Ruppin erlassene Einreiseverbot entscheiden. Die Kammer prüfe derzeit die Anträge, erklärte ein Sprecher am Dienstag. Zwei Berliner hatten sich an das Gericht gewandt. Mit den Anträgen wollen sie erreichen, sich auch trotz des Verbotes an ihrem Zweitwohnsitz in Ostprignitz-Ruppin aufhalten zu dürfen.

Umbau von Berliner Messehalle in Covid-19-Zentrum beginnt

Der Umbau einer Berliner Messehalle in ein Covid-19-Behandlungszentrum soll an diesem Mittwoch beginnen. Das Behandlungszentrum mit bis zu 1000 Betten ist als Ergänzung gedacht, falls die Berliner Krankenhäuser ausgelastet sind. Schwer erkrankte Patienten sollen aber weiter in Kliniken intensivmedizinisch versorgt werden. Bislang reichen die Kapazitäten der Kliniken aus.

Brandenburg lockert Bestimmungen für Standesbeamte

Mit einer Eilverordnung soll die Arbeitsfähigkeit der Standesämter in Brandenburg während der Corona-Krise gesichert werden. Damit will das Land gewährleisten, dass beispielsweise Geburten und Todesfälle weiterhin zeitnah beurkundet sowie Ehen geschlossen werden können, wie das Innenministerium am Dienstag mitteilte. Als Beispiel führte das Ministerium an, dass Standesämter einen Sterbefall zunächst beurkunden müssten, bevor der Verstorbene bestattet werden darf. Laut der Eilverordnung dürfen Gemeinden und Städte nun flexibler Standesbeamte aus anderen Kommunen einsetzen.

Schneeballschlacht in Rheinsberg angezeigt

Mehr als zehn Personen sollen sich am Montagnachmittag im Rheinsberger Schlosspark zu einer Schneeballschlacht getroffen haben, teilte die Polizei am Dienstag mit. Damit haben sie natürlich gegen die Verordnung verstoßen, die derzeit wegen der Ausbreitung der Corona-Krise solche großen Treffen verbietet. Zeugen hatten die Schneeballschlacht der Polizei gemeldet, weil die Teilnehmer auch den Mindestabstand untereinander nicht eingehalten haben sollen. 

Spargelhof in Spaatz fehlt Personal für Spargelernte

Spargel ist ein beliebtes Saisongemüse. 2019 wurden brandenburgweit rund 22.000 Tonnen geerntet. Einen Beitrag zum Ergebnis leistete der 1991 gegründete Spargelhof in Spaatz (Gemeinde Havelaue / Landkreis Havelland). 2020 steht auch dieser wegen nun fehlender Erntehelfer aus Osteuropa vor gravierenden  Ernteproblemen.

Corona-Kontaktsperren in Brandenburg und Berlin verlängert

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat die Bürger auf zwei weitere Wochen mit drastischen Beschränkungen im öffentlichen Leben eingestimmt. Die seit Montag vergangener Woche geltenden Kontaktbeschränkungen werden bis zum Ende der Osterferien am 19. April fortgesetzt. Auch in Berlin werden die zunächst bis Sonntag befristeten Ausgangsbeschränkungen verlängert. Das kündigte Vize-Bürgermeister Klaus Lederer am Dienstag nach der Senatssitzung an, ohne einen neuen Endtermin zu nennen.

Barnimer Tagesmüttern fehlt Absicherung

Für die fast 70 Tagesmütter im Landkreis Barnim, die aktuell keine Kinder betreuen, ist die Frage, wie es weitergeht. Die Vorsitzende des Vereins Tagesmütter im Barnim, Rita Wiegmann-Ruhnke, die in Panketal eine Tagespflege betreibt, sagt, dass zunächst die Kosten für März und April gesichert seien.

Schon fast 800 Verdachtsfälle – Oberhavel will Tierheim und Tafel helfen

Weitere Materiallieferungen sind beim Landkreis Oberhavel eingetroffen. Insbesondere konnten Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken in Empfang genommen werden. Die Materialien hat der Landkreis inzwischen an die Kliniken, den Rettungsdienst und die Feuerwehren verteilt.

Inzwischen sieben Covid-19-Todesfälle in Brandenburg

In Brandenburg sind drei weitere an einer Coronavirus-Infektion erkrankte Menschen gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Covid-19-Todesfälle auf insgesamt sieben, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte.

Wissenschaft spendet Schutzausrüstung für Gesundheitseinrichtungen

Wissenschaftliche Einrichtungen in Brandenburg, darunter Hochschulen und Forschungsinstitute, haben in der Corona-Krise Schutzausrüstung für die Stadt Potsdam gespendet. Wissenschafts- und Kulturministerin Manja Schüle (SPD) übergab am Dienstag die gesammelte Ausrüstung an Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD). Die rund 30 Kisten mit Schutzanzügen, Atemschutzmasken, Handschuhen und Desinfektionsmitteln werden in der Feuerwache zentral deponiert und sollen von der Stadt je nach Bedarf verteilt werden.

Mieterbund und Wohnungsunternehmen fordern finanzielle Hilfen

Der Brandenburger Mieterbund und der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) haben angesichts der Folgen durch die Corona-Krise finanzielle Hilfen von Bund und Land verlangt. Notwendig sei ein „Sicher-Wohnen-Fonds“, forderten Rainer Radloff, Vorsitzender Brandenburger Mieterbunds, und BBU-Vorstand Maren Kern am Dienstag in einer gemeinsamen Mitteilung. Über den „Sicher-Wohnen-Fonds“ sollten Mietzahlungen im Bedarfsfall teilweise oder ganz in Form von Zuschüssen gedeckt werden.

Demonstration zu Corona mit zwei Teilnehmern in Berlin

Bei der bislang einzigen genehmigten Demonstration während der Corona-Kontaktsperre hat ein Künstler die Einhaltung der Abstandsregeln gefordert. Zugleich verlangte er am Dienstag, dass alle Einschränkungen der Grundrechte direkt nach der Corona-Pandemie wieder aufgehoben werden müssten. Dazu stellte Rainer Opolka große Bronzefiguren von springenden Wölfen und nackten Frauen auf dem Alexanderplatz auf.

Oberhavel-Kliniken bitten regionale Firmen um Hilfe

Schutzausrüstung für Krankenhäuser und Pflegeheime ist im Groß- und Fachhandel kaum noch zu bekommen. Die Oberhavel-Kliniken in Oranienburg bitten deshalb nun Firmen aus der Region um Unterstützung. #brandenburghältzusammen

Dekra bietet Drive-In-Service in Oranienburg an

Trotz Corona-Krise hält die Dekra mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz von Kunden und Beschäftigten ihren Betrieb weitestgehend aufrecht, teilte der Konzern mit. So gibt es nunmehr einen Drive-In-Service für Schadensgutachten. 

Drei neue Corona-Fälle in Ostprignitz-Ruppin

Die Zahl der Personen mit einer Corona-Erkrankung im Landkreis Ostprignitz-Ruppin ist auf 15 angestiegen. Somit erhöht sich die Zahl um drei neue Fälle. Eine der Personen stamme aus dem Raum Wusterhausen und die anderen beiden aus dem Raum Neuruppin, so das Gesundheitsamt.

Weitere Schließungen von Arztpraxen befürchtet

Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) schlägt wegen fehlender Schutzausrüstung im Kampf gegen die Corona-Pandemie Alarm. „Wenn die Ware nicht bald kommt, werden Praxen schließen“, erklärte der Vorsitzende der Vereinigung, Peter Noack, am Dienstag in Potsdam. „Dann können wir die ambulante Versorgung der Brandenburgerinnen und Brandenburger nicht mehr garantieren.“ Statt der zugesagten großen Zahl an hochwertigen Schutzmasken seien vom Bund bislang fast ausschließlich OP-Masken geliefert worden, kritisierte Noack.

Tausende Unternehmen in Brandenburg und Berlin beantragen Kurzarbeit

Tausende Unternehmen in Berlin und Brandenburg schicken ihre Mitarbeiter in der Corona-Krise in Kurzarbeit. Bis zum Wochenende haben in Berlin 22 600 Unternehmen Kurzarbeit angezeigt, in Brandenburg 14 400. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mit. Demnach lässt die Bewilligung teilweise noch auf sich warten. Für die Arbeitsagenturen kam die Antragsflut unerwartet. „Kurzarbeit spielte jahrelang in der Region so gut wie keine Rolle“, sagte der Berlin-Brandenburger Agenturchef Bernd Becking. „Wir arbeiten mit Hochdruck die Anzeigen und Anträge ab. Dennoch ist derzeit ein Rückstau zu verzeichnen.“

Acht weitere Corona-Fälle im Landkreis Uckermark

Dem Gesundheitsamt des Landkreises Uckermark sind insgesamt acht weitere bestätigte Befunde einer Covid-19-Erkrankung gemeldet worden.

Ausgehbeschränkungen in Brandenburg verlängert - finale Entscheidung für Berlin am Donnerstag

Der Berliner Senat wird diie Verlängerung voraussichtlich am Donnerstag beschließen, so kündigte es Vize-Bürgermeister Klaus Lederer (Linke) am Dienstag an. Die Mehrheit des Senats zeigte Einigkeit zu diesem Thema. Für Brandenburg wurde beschlossen, dass die Verlängerung bis nach Ostern gelte. „Wir stehen nach wie vor am Anfang einer Epidemie, deswegen sind wir alle weiter gefordert“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Potsdam. 

Brandenburg legt Strafen für Verstöße gegen Corona-Regeln fest

Ab Donnerstag gelten in Brandenburg härtere Strafen für Verstöße gegen die Regeln zum Schutz vor Covid-19. Das Kabinett hat am Dienstag einen Bußgeldkatalog beschlossen. Laut Ministerpräsident Dietmar Woidke drohen Strafen von biss zu 25.000 Euro. Die Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen trotz Verbots wird mit 50 bis 500 Euro bestraft. Die gleiche Strafe gilt, wer den Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einhält.

Zahl der Corona-Infizierten im Barnim gesunken

Es ist zwar nur eine Momentaufnahme, aber immerhin:Nach Angaben des Landkreises ist die Zahl der Corona-Infizierten im Barnim erstmals gesunken. 63 Fälle waren es noch am Wochenende, aktuell sind 58 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Stand 30. März, 0 Uhr).

Hunderte Unternehmen in den Kreisen Uckermark und Barnim haben Kurzarbeit angezeigt

Darüber informiert die Arbeitsagentur Eberswalde. Seit Mitte März seien rund 1.200 Anzeigen für Kurzarbeit eingegangen. Im gesamten vergangenen Jahr waren es knapp 20. Die Anzeigen kommen aus fast allen Branchen, unter anderem aus der Gastronomie, der Hotelbranche und dem Einzelhandel. Der Bereich zur Bearbeitung des Kurzarbeitergeldes wurde personell deutlich verstärkt.

Corona-Auswirkungen in Oder-Spree und Kritik von Landrat Lindemann

Nachdem ein Supermarkt in Beeskow wegen einer mit Corona infizierten Mitarbeiterin schließen musste, wurde dieser nun desinfiziert und wird wieder geöffnet. Weiterhin gibt es einen neuen Verdachtsfall von Covid-19 in einem Seniorenheim in Oder-Spree. Landrat Ralf Lindemann kritisiert die Möglichkeiten der Versorgung von Erkrankten, da Deutschland laut seiner Meinung nicht so gut auf eine solche Situation vorbereitet sei, wie es sollte. Besonders der Mangel an Schutzkleidung sei ein Problem.

Die Zahl der infizierten Corona-Patienten in Märkisch-Oderland ist auf 80 gestiegen

Laut eines Lageberichts vom Dienstag (10 Uhr) gibt es 925 Verdachtsfälle und 80 bestätigte Infektionen. Es befanden sich in der Region 900 Personen in häuslicher Isolation, von denen bereits 318 entlassen werden konnten.

Forderungen nach Mundschutzpflicht in Berlin

Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus wird in Berlin über eine Pflicht zum Tragen von Mundschutz nach dem Vorbild Österreichs diskutiert. In einem Antrag für das Abgeordnetenhaus fordert die AfD-Fraktion eine solche Vorschrift zum „Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den öffentlichen Räumen“, um die Bevölkerung besser zu schützen. Auch der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Thomas Isenberg, hält das für sinnvoll. „Ich verstehe sehr gut, dass Österreich oder aber Kommunen wie Jena mit einer Maskenpflicht vorpreschen. Das kann auch ein Vorbild für Berlin sein“, sagte er am Dienstag. Die Linke positionierte sich gegen eine Maskenpflicht. Die FDP hält diese im Moment für schlecht umsetzbar, weil Masken Mangelware sind.

Stadtschleuse in Brandenburg/Havel bleibt geschlossen

Die Stadtschleuse Brandenburg an der Havel wird nicht zum 1. April für den Sportbootverkehr geöffnet. Das teilte Heiner Schäfer, Leiter des Außenbezirks Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brandenburg, mit.

Polizei sammelt wieder Jugendliche in Oranienburg und Schönfließ ein

Die Oranienburger Polizei hat in der vergangenen Nacht wieder Treffen von Jugendlichen aufgelöst - in Oranienburg und Schönfließ.

Zirkus Renz in Falkensee gestrandet

Der Zirkus Hermann Renz ist in Falkensee. Ein Wochenende lang konnten die Artisten die Falkenseer begeistern. Dann hieß es auch für sie, aufhören, Schluss, Corona-Pause. Nun sitzen sie fest. Denn als nächstes wären sie nach Bad Belzig gefahren, doch die Stadt sagte dem Zirkus ab. Und nun? Das weiß Chefin Tamara Renz auch noch nicht so recht. 

Linke in Brandenburg fordert Hilfsprogramm für Landwirte

Die Linke im Landtag fordert ein Hilfsprogramm für Landwirte. Fraktionschef Sebastian Walter erklärte am Dienstag, dass die bisher vom Bund in Aussicht gestellten Hilfen nur für Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten gelten soll. Deshalb sei das Land gefordert, Zusatzhilfen für die Betriebe nach dem Vorbild der Dürrehilfe zu starten. Walter wiederholte die Forderung, eine Zahlung von 500 Euro für Beschäftigte in systemrelevanten Berufen zu gewähren. Gerade in der Logistik, im Einzelhandel und in der Pflege seien viele im Niedriglohnbereich beschäftigt. Für solch eine Maßnahme seien 60 bis 80 Millionen Euro notwendig. Die Linke fordert zudem eine Landesbürgschaft für Gutscheine, die  von Gaststätten oder Buchläden jetzt ausgegeben werden, für den Fall, dass diese in die Insolvenz gehen müssen.

Ergänzungsbau im Immanuel-Krankenhaus Bernau eröffnet

Zur geplanten Eröffnung Anfang Mai sollte es ein richtig großes Fest geben. Doch in Corona-Zeiten ticken die Uhren anders. Und so wurde der Neubau des Immanuel Klinikums  ganz unspektakulär offiziell in Betrieb genommen.

Infografik: So stark wirkt sich Corona auf das Einkommen aus | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Experten warnen vor Folgen psychischer Belastung

Die psychische Belastung der Menschen durch die Coronavirus-Pandemie ist nach Ansicht von Experten in Krisenplänen noch nicht ausreichend berücksichtigt. "Die Fachleute müssen sich darauf einstellen, dass sowohl eine Welle von Gesunden kommen wird, die plötzlich Ängste hat, die behandelt werden müssen - als auch auf die Verschlechterung der Symptomatik von bereits psychisch Erkrankten", sagte die Berliner Psychiaterin Iris Hauth, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde. Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen hat bereits eine anonyme und kostenlose Corona-Hotline geschaltet: Tel. 0800 777 22 44, täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

Das Robert-Koch-Institut zum aktuellen Corona-Sachstand

Agentur rechnet mit Einbruch auf Arbeitsmarkt wegen Corona

Die Corona-Pandamie wird aus Sicht der Bundesagentur für Arbeit den Aufschwung auf dem Berliner Arbeitsmarkt abwürgen. Bis Mitte März habe es die übliche Frühjahrsbelebung geben, dann sei der Einbruch gekommen, teilte die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg am Dienstag mit. „Dann führten die Corona-Einschränkungen in weiten Teilen der Wirtschaft zu einer Vollbremsung“, sagte Direktionsleiter Bernd Becking. „Viele Unternehmen haben Kurzarbeit angezeigt.“ Die Agentur sprach von einem noch nie erlebten plötzlichen Umschlag. In Zahlen lasse sich dieser noch nicht ausdrücken. Bis zum Stichtag am 12. März war die Arbeitslosigkeit in der Hauptstadt weiter gesunken. 154.249 Frauen und Männer waren arbeitslos gemeldet, 2341 weniger als im Februar. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkt auf 7,9 Prozent. Das war 0,1 Prozentpunkt mehr als vor einem Jahr. 

Hohen Neuendorfer Lehrer drehen Video zum Ferienstart

Das Kollegium der Waldgrundschule in Hohen Neuendorf hat  ein  Video für die Schüler zum Ferienbeginn produziert. Jeder musste eine kurze Sequenz beisteuern.

Verband fordert 100 Millionen Euro Soforthilfe für Zoos

Der Verband der Zoologischen Gärten hat wegen der Corona-Krise ein Soforthilfe-Programm in Höhe von 100 Millionen Euro für mehr als 50 Zoos in Deutschland gefordert. In einem Brief wandte sich Verbandschef Jörg Junhold, selbst Zoodirektor in Leipzig, am Dienstag auch an Kanzlerin Angela Merkel und wies auf die Notwendigkeit sofortiger Unterstützung hin. „Anders als andere Einrichtungen können wir unseren Betrieb nicht einfach runterfahren – unsere Tiere müssen ja weiterhin gefüttert und gepflegt werden.“

Klinikum in Schwedt plant mehr Intensivbetten

Das Asklepios-Klinikum hat einen Stufenplan zur Erweiterung seiner Intensivbetten für den Fall eines Anstiegs schwererer Corona-Erkrankungen vorbereitet. "Wir können sofort bis zu zehn Patienten gleichzeitig beatmen. Wir sind darauf vorbereitet, in kürzester Zeit diese Anzahl auf fast das Doppelte zu erhöhen", sagte der Ärztliche Direktor Prof. Dr. med. Rüdiger Heicappell. Weitere Informationen finden Sie hier.

Gericht prüft Reisebeschränkungen in Ostprignitz-Ruppin

Die vom Landkreis Ostprignitz-Ruppin verhängten Reisebeschränkungen, mit denen die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden sollen, werden juristisch überprüft. Wie Ruben Langer, Sprecher des Potsdamer Verwaltungsgerichts, am Montagabend auf Nachfrage sagte, gibt es vier Eilverfahren gegen den Erlass des Landrates.

Händler in Eisenhüttenstadt wollen April-Miete stunden lassen

Die Corona-Krise bringt auch für viele Mieter, vor allem Gewerbemieter, große Härten mit sich. Welche Hilfsmaßnahmen die städtische Gebäudewirtschaft (Gewi) anbietet, darüber sprach Stefan Lötsch mit Oliver Funke, Geschäftsführer der Gewi.

Beeskower Rewe-Markt wegen Corona-Verdacht geschlossen

Der Beeskower Rewe-­Markt musste am Montag Stunden vor Ladenschluss auf Weisung des Gesundheitsamtes schließen. Es gebe einen Zusammenhang mit der gegenwärtigen Corona-Pandemie.

101 Corona-Erkrankte in Potsdam-Mittelmark

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 101 (+ 3 zum Vortag) Personen erkrankt. Weiterhin sind die meisten Fälle im Raum Teltow, Stahnsdorf, Kleinmachnow und Treuenbrietzen zu verzeichnen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Brandenburg entscheidet über längere Ausgehbeschränkungen

Seit Montag vergangener Woche gelten in Brandenburg wegen der Ausbreitung des Coronavirus weitgehende Beschränkungen für das öffentliche Leben. Diese Ausgehbeschränkung soll nun erstmals bis zum Ende der Osterferien verlängert werden. Das Kabinett berät am Dienstag in Potsdam darüber. Draußen darf man nur allein, mit Angehörigen aus dem eigenen Haushalt oder einer Person außerhalb des Haushalts unterwegs sein und muss 1,5 Meter Abstand einhalten.

Nur Corona-Infizierte sollen Müll nicht mehr trennen

Bislang gibt es keinen Hinweis darauf, dass sich Menschen über den Hausmüll anstecken können, aber die Verunsicherung ist groß. In der vergangenen Woche hat das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg Regeln veröffentlicht, auf die sich jetzt auch die Entsorgungsunternehmen des Landes berufen. Auf der Internet-Startseite des Entsorgungsbetriebes Märkisch-Oderland wird darauf hingewiesen, dass das Prinzip der Mülltrennung auch weiterhin gilt. Nur erkrankte oder infizierte Personen sollen Müll in festen Plastiksäcken über den Restmüll entsorgen.

Corona-Pause für Schwerverbrecher

Rechtsanwältin Kamila Matthies aus Frankfurt (Oder) verteidigt vorwiegend Mandanten aus ihrem Heimatland Polen. Doch bis auf Eilverfahren läuft derzeit an den Gerichten so gut wie nichts. Wann die Gerichtsverhandlungen weiter gehen können, ist unklar. In normalen Zeiten hätten solch lange Unterbrechungen dazu geführt, dass die Gerichtsverfahren wieder ganz von vorn hätten begonnen werden müssen. Was sich im Gesetz geändert hat, erfahren Sie hier.

894 Infektionen in Brandenburg - 61 neue Fälle

In Brandenburg hat sich die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen bis zum Montagnachmittag auf 894 erhöht. Innerhalb von 24 Stunden kamen 61 neue Fälle hinzu, wie das Gesundheitsministerium in Potsdam mitteilte. 65 Covid-19-Patienten werden im Krankenhaus behandelt, 18 von ihnen werden künstlich beatmet. Weitere Informationen finden Sie hier.

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30. März

Brandenburg an der Havel meldet 17 Fälle von Corona

Das Gesundheitsamt der Stadt Brandenburg an der Havel meldet für Montag, 30. März, um 15 Uhr 17 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Damit ist die Zahl der Infizierten in der Stadt seit Samstag um zwei gestiegen.

Sechs Covid-19-Patienten aus dem Landkreis Oder-Spree gelten als geheilt

Im Landkreis Oder-Spree sind derzeit 69 Erkrankungen mit dem Coronavirus bekannt. Sechs von ihnen sollen wieder genesen sein.

13 Tote durch Corona in Berlin bisher - 2581 Infizierte

Berlin beklagt zwei weitere Tote durch das Coronavirus in Berlin. Somit liegt die Summe der Toten bei 13, wie die Senatsgesundheitsvermittlung mitteilte. Weiterhin sind bisher 2581 Menschen mit Covid-19 in der Hauptstadt infiziert, wovon 84 auf der Intensivstation liegen. Von Sonntag zu Montag ist die Zahl der Infizierten um 119 Personen gestiegen.

Brandenburger haben Verständnis für die Polizeikontrollen

Laut der Polizei zeigen die meisten Brandenburger Verständnis für die Corona-Kontrollen aufgrund der aktuellen Lage. Es wird wenig diskutiert und die Menschen zeigen Einsicht. Am Wochenende verzeichneten die Polizisten 665 Einsätze wegen der Corona-Maßnahmen.

Bürgermeister von Brandenburg an der Havel richtet sich an Bevölkerung

Nach der ersten Woche der landesweiten Eindämmungsverordnung richtet sich der Bürgermeister von Branden an der Havel Steffen Scheller an die Einwohner der Stadt und spricht seinen Dank aus.

Gerangel vor Supermarkt

In Brieselang kam es vor einem Supermarkt zu einem Streit über die Corona-Regeln. Nachdem eine Frau einen 39-jährigen Mann auf eine Regel hingewiesen habe, wurde sie von dem Mann beschimpft, so dass die Security dazwischen gehen musste. Der 39-Jährigen versucht die Security zu fotograffieren, woraufhin sein Handy zu Boden geworfen wurde und es zu einem Gerangel kam. Der 39-jährige Mann bekam Hausverbot.

Woidke will Ausgehbeschränkungen verlängern

Laut Staatskanzlei will Ministerpräsident Dietmar Woidke die Ausgehbeschränkungen wegen der Corona-Krise bis zum 19. April verlängern. Ob die Beschränkungen auch auf den öffentlichen Raum beziehen, werde das Kabinett am Dienstag beraten.

Wichtige Arbeiter sollen leichter über EU-Grenzen kommen

Zehntausende Erntehelfer und Altenpflegerinnen sollen nach neuen Leitlinien der EU-Kommission möglichst freie Fahrt an den innereuropäischen Grenzen haben. Sie sollten wie Ärzte, Feuerwehrleute, Polizisten, Lastwagenfahrer, Beschäftigte der Lebensmittelbranche und einige andere Berufe als „systemrelevant“ eingestuft werden, erklärte die Brüsseler Behörde am Montag. Für sie alle sollen an der Grenze spezielle Schnellverfahren eingeführt werden. Das schließe verhältnismäßige Gesundheitskontrollen ein.

500 Euro für Studenten in Not

Berliner Studenten in einer akuten finanziellen Notlage können eine einmalige Hilfe von 500 Euro beim Studierendenwerk beantragen. Aufgrund der Corona-Krise hätten viele Studenten ihre Nebenjobs verloren, begründete Sprecherin Jana Judisch am Montag in Berlin. Das Geld werde aus dem Notfonds gezahlt. 120.000 Euro stehen bereit. Die Studenten müssten nachweisen, dass sie in einer akuten Notlage sind, aber die Voraussetzungen für einen weiteren erfolgreichen Studienverlauf mitbringen.

Bis zu 300 Millionen Euro Staatshilfe für berliner Flughäfen

Die Berlin-Brandenburger Flughafengesellschaft bekommt in der Coronakrise nach eigenen Angaben bis zu 300 Millionen Euro vom Bund und den beiden Ländern. Die Eigenkapitalerhöhung soll dem Staatsunternehmen helfen, den Einbruch der Passagierzahlen finanziell zu bewältigen, wie die Flughafengesellschaft am Montag nach einer Gesellschafterversammlung mitteilte. An den Flughäfen Tegel und Schönfeld gibt es momentan nur wenige Tausend Fluggäste pro Tag, üblich sind durchschnittlich insgesamt rund 100.000.

Bayer will Testlabor in Berlin aufbauen 

Im Kampf gegen die Corona-Krise stellt der Pharmakonzern Bayer Geräte und Personal für die Diagnostik zur Verfügung. Medizinische Mitarbeiter aus dem Bereich „Pharmaceuticals“ dürften sich bis zu vier Wochen bezahlt freistellen lassen, um sich an der Virus-Bekämpfung zu beteiligen, teilte der Leverkusener Konzern am Montag mit. 140 Mitarbeiter hätten sich bereits gemeldet, um in einem Testlabor mitzuarbeiten, das Bayer in Berlin aufbauen will. Außerdem will das Unternehmen 40 Geräte bereitstellen, mit denen Corona-Tests ausgewertet werden können. Damit sollen in Berlin pro Tag bis zu 1000 Tests auf das Coronavirus durchgeführt werden.

Berliner Senat plant eigenen Bußgeldkatalog zu Corona-Regeln

Der Berliner Senat will am Dienstag über einen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Regeln diskutieren. Möglicherweise solle er auch beschlossen werden, kündigte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Montag im Innenausschuss an. Die Senatsgesundheitsverwaltung und sein Innenressort hätten den Katalog gemeinsam erarbeitet.

79 Corona-Infizierte in Märkisch-Oderland

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten ist in Märkisch-Oderland von 76 auf 79 gestiegen, heißt es im Lagebericht des Krisenstabes von Montag, 10 Uhr. In Krankenhäuser werden davon Elf Personen behandelt.

Bürgertelefon Brandenburg erweitert Service

Das Bürgertelefon erweiterte seine Servicezeiten um zwei Stunden und beantwortet nun montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr Fragen unter 0331 866 5050 - etwa zu den Einschränkungen oder zur Notbetreuung von Kindern. Auch per Mail können die Bürger Fragen schicken.

Polizisten in Berlin werden angehustet

Die Berliner Polizei hat beklagt, dass es bei den Kontrollen zu den Coronaregeln vereinzelte Übergriffe mit Anspucken und Anhusten gegen Polizisten komme. Die Bevölkerung verhalte sich in weiten Teilen vorbildlich, sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik am Montag. „Wir haben aber einzelne Ausnahmen, wo wir angespuckt oder angehustet werden. Das entzieht sich absolut meinem Verständnis. Das finde ich unglaublich. Wir werden das auch ahnden als gefährliche Körperverletzung.“

Brandenburger Datenschutzbeauftragte sieht Handy-Ortung und Corona-App kritisch

Die Brandenburger Datenschutzbeauftragte Dagmar Hartge steht der im Kampf gegen das Coronavirus diskutierten Handy-Ortung von Infizierten und den Einsatz einer Anti-Corona-App äußerst kritisch gegenüber.

Märkische Unternehmen für die Krise gut aufgestellt

Angesichts der Corona-Krise hat Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) an die Unternehmen im Land appelliert, „positiv nach vorne zu blicken und nicht den Kopf in den Sand zu stecken“. Zwar müsse man davon ausgehen, „dass die Auswirkungen der Pandemie auf die Bilanz 2020 erheblich sein werden“, erklärte Steinbach laut Mitteilung. Doch die am Montag vom Landesamt für Statistik vorgelegten Zahlen zum Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr zeigten, dass die märkischen Unternehmen vor der Krise gut aufgestellt gewesen seien.

Ärzte in Brandenburg fordern mehr Schutzausrüstung vom Bund

Die Ärzte in Brandenburg warnen vor möglichen Ausfällen durch Quarantäne und fordern deshalb mehr Atemmasken und Schutzkittel gegen eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus. „Jeden Tag haben wir die Aufgabe, zahlreiche schwerkranke und chronisch kranke Menschen zu versorgen. Das müssen und wollen wir mit dem geringstmöglichen Infektionsrisiko für Mitarbeiter und Patienten leisten“, erklärte der Präsident des Landesärztekammer, Frank-Ullrich Schulz, am Montag.

Personalsuche der Kliniken und Heime geht weiter - erste Erfolge

Auf der Suche nach Verstärkung in der Corona-Krise sind manche Krankenhäuser und Pflegeheime laut der Berliner Krankenhausgesellschaft (BKG) fündig geworden. Eine systematische Übersicht und Zahlen lägen zwar nicht vor, aber einzelne Einrichtungen hätten von einer guten Resonanz berichtet, teilte eine BKG-Sprecherin am Montag auf Anfrage mit. Pflegekräfte, aber auch teilweise Anästhesisten konnten demnach eingestellt werden.

Die neue Regelung zur Notbetreuung gilt auch für Physiotherapeuten und Logopäden

Das stellte der Sprecher des Koordinierungsstabes der brandenburger Landesregierung, Gabriel Hesse, am Montag klar. Am Wochenende hatte die Landesregierung verfügt, dass dieses Personengruppe ihre Kinder weiter betreuen lassen kann, wenn nur ein Elternteil in diesen Berufen tätig ist. Ursprünglich galt das nur für Alleinerziehende oder wenn beide Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten. In den vergangenen beiden Wochen hatte sich jedoch herausgestellt, dass viele Krankenschwestern und Pfleger zur Kinderbetreuung zu Hause geblieben sind, weil ihre Partner mehr verdienten und die Familien nicht auf dieses Einkommen verzichten können. Hesse erklärte, dass es das Ziel bleibe, die betreuten Gruppen so klein wie möglich zu halten. Deshalb sind auch nach der neuen Regelung die Eltern aufgefordert, erst andere Betreuungsmöglichkeiten zu prüfen.

Noch zu früh für Lockerung der Ausgangsbeschränkungen 

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hält eine Lockerung der Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise noch nicht für angezeigt. „Es ist zu früh, etwas anzukündigen“, sagte der SPD-Politiker im Interview der „Berliner Zeitung“. „Aber wir besprechen das jetzt schon mit Gewerkschaftern, Unternehmern und Medizinern.“ Er sei fest überzeugt, so Müller: „Es gibt keinen Stichtag, an dem alles wieder ist wie zuvor. Wir werden den Alltag schrittweise wieder hochfahren. Und wir werden auch danach mit Regeln leben müssen - zum Beispiel in Büros, Unternehmen und Verwaltungen, wo viele Menschen zusammenarbeiten.“

BASF in Schwarzheide beginnt Probebetrieb für Desinfektionsmittel

Der Chemiekonzern BASF beginnt an seinem brandenburgischen Standort Schwarzheide (Oberspreewald-Lausitz) den Probebetrieb von Hand-Desinfektionsmitteln als Reaktion auf Engpässe in der Corona-Krise. Das teilte ein Sprecher des Unternehmens am Montag mit. „Wir haben die große Herausforderung, wenn es klappt, dass wir weiterhin Nachschub bei den Rohstoffen bekommen, davon hängt alles ab.“ 

Unternehmensverbände warnen vor langem Stillstand

Aus Sicht vieler Unternehmen könnten die Einschränkungen wegen der Coronakrise weitreichende Folgen haben. „Die Unternehmen tun alles, um die Krise zu bewältigen und die Beschäftigung zu sichern. Je länger der Stillstand dauert, desto schwieriger wird das“, erläuterte Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) am Montag in einer Mitteilung. „Politik und Verwaltungen können auch hier helfen. Im Bereich Bau sollten die Ämter prüfen, die Sanierung von Straßen oder Schulen vorzuziehen. Auch Anträge und Genehmigungen müssen trotz Krise so rasch wie möglich bearbeitet werden.“

Gesundheitssenatorin Kalayci zu Schutzkleidung: „Die Not ist groß“

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci hat Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Schutzkleidung für Klinikpersonal eingeräumt. „Der Markt ist leer gefegt und höchst schwierig, weil Schutzkleidung international Mangelware ist und die Lieferketten nicht funktionieren“, sagte die SPD-Politikerin in einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ (Montag). „Es gibt auf der Bundesebene und auf der Landesebene zentrale Beschaffung. In den nächsten Tagen und Wochen hoffe ich auf Lieferungen. Die Not ist groß.“

Erster Nachtragshaushalt für Berlin umfasst rund eine Milliarde Euro 

Der geplante erste Nachtragshaushalt zur Bewältigung der Corona-Krise in Berlin dürfte nach Einschätzung von Finanzsenator Matthias Kollatz zusätzliche Ausgaben von einer Milliarde Euro oder mehr umfassen. Einfließen sollen etwa 100 Millionen Euro für das neue Notfallkrankenhaus auf dem Messegelände sowie neue Ausrüstung und Schutzkleidung, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

Verbote werden zunehmend akzeptiert

Die Berliner Bevölkerung verhält sich in der Coronakrise nach Einschätzung von Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) zunehmend vernünftiger. Es habe mit der Akzeptanz und Durchsetzung der zahlreichen Verbote anfangs Anlaufschwierigkeiten gegeben, sagte Geisel am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. „Polizei und Ordnungsämter mussten in nicht unerheblichen Umfang tätig werden.“ Es seien viele Strafverfahren etwa gegen Geschäftsbetreiber eingeleitet worden. 

Corona-Infektionen in Brandenburg steigen auf 846

In Brandenburg hat sich die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen auf 846 erhöht (Stand: 8.00 Uhr). Innerhalb von 24 Stunden kamen 104 neue Fälle hinzu, teilte das Gesundheitsministerium in Potsdam mit. 65 Covid-19-Patienten werden im Krankenhaus behandelt, 16 von ihnen werden künstlich beatmet.

Brandenburgs Haushaltsausschuss spricht sich für Rettungsschirm von zwei Milliarden Euro aus

Der Haushaltsausschuss des Landtages hat den Weg für einen Rettungsschirm in Höhe von zwei Milliarden Euro frei gemacht. Am Mittwoch wird das Plenum das Finanzministerium ermächtigen, entsprechende Kredite aufzunehmen. Der finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Steven Bretz, erklärte am Montag im Ausschuss, dass von der zweiten Milliarde möglichst wenig ausgegeben werden soll. Der Landtag wird sich über jede entsprechende Maßnahme aus diesem Paket  ein Mitspracherecht vorbehalten.

Tegel wird vorerst nicht geschlossen

Vor einer Schließung des Flughafen Tegel, muss die Flughafengesellschaft (FBB) noch eine Reihe von Fragen (SPD) am Montag im Landtag beantworten.

Zu klären sei noch, wie teuer die Wiedereröffnung des Airports werden würde. Auch die Kosten für die Verlegung der Flugbereitschaft der Bundesregierung nach Schönefeld fehlten bislang. Zu bedenken sei auch, dass Tegel für Berliner Frachtflüge und Hilfslieferungen gebraucht werde.

Eine Milliarde Euro an Steuerausfällen in Brandenburg

Brandenburg muss in diesem Jahr wegen der Corona-Krise mit einer Milliarde Euro an Steuerausfällen rechnen. Dazu kommen 1,9 Milliarden Euro an Mehrausgaben.

Darüber teilte Finanzministerin Katrin Lange (SPD) am Montag den Haushaltsausschuss des Landtages mit. Die Zahlen sind gerechnet für einen wirtschaftlichen Ausfall von anderthalb Monaten. Lange informierte, dass durch die Schließung der Grenze für Pendler aus Polen rund 1000 Lkw-Fahrer fehlen.

Der Landtag soll am Mittwoch einen Rettungsschirm in Höhe von zwei Milliarden Euro beschließen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Caritas muss Werkstätten umstellen

Das gewöhnliche Geschehen in der Caritas-Werkstatt, die mit "alles, außer gewöhnlich" wirbt, ist durch das Coronavirus ganz schön durcheinander gewirbelt worden. "Wir haben eine große Verantwortung für alle Menschen, die bei uns arbeiten und die uns anvertraut sind. Da ist es selbstverständlich, dass wir auf die dramatisch veränderten Bedingungen auch flexibel reagieren müssen", sagt der Leiter der Caritas-Werkstatt St. Johannesberg in Oranienburg.

Eberswalde will Markthändler finanziell entlasten

Der Bund hat ein Sofortprogramm aufgelegt und Milliarden lockergemacht, das Land stellt seinerseits zig Millionen als Hilfe bereit. Und jetzt legt Eberswalde nach.

Gespenstische Ruhe am Olympiastützpunkt Frankfurt (Oder)

Leere Hallen, ausgestorbene Felder, verwaiste Internatsräume – wo sonst Nachwuchs-Hoffnungen und kommende Olympiateilnehmer trainieren, sich in Wettkämpfen gegenüberstehen und miteinander leben, herrscht gähnende Leere. Seit zwei Wochen ist das Gelände an der Stendaler Straße gesperrt und die direkt angrenzende Sportschule mit ihren Internatsgebäuden geschlossen.

Wriezens Feuerwehr schützt sich vor Corona

Der Bürgermeister der Stadt Wriezen, Karsten Ilm, hat lokale Unternehmer um Mithilfe gebeten. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt und der Ortsteile bräuchte dringend Desinfektionsmittel, um die Sicherheit ihrer Einsätze weiterhin gewährleisten zu können. Vor allem um sich selbst vor dem sich ausbreitenden Coronavirus zu schützen.

Haushaltsausschuss berät über Rettungsschirm gegen Corona-Krise 

Der geplante Rettungsschirm von zwei Milliarden Euro gegen die Corona-Krise in Brandenburg ist am Montag Thema im Haushaltsausschuss des Landtags. Die Fachpolitiker entscheiden über eine Verdoppelung des Rahmens möglicher Hilfen.

Berliner Schaubühne meldet Kurzarbeit an

Die Stilllegung des Kulturbetriebs wegen des Coronavirus trifft auch die Berliner Schaubühne hart. „Was uns im Moment am meisten umtreibt, ist die Frage: Wie lange wird es dauern?“, sagte der künstlerische Leiter Thomas Ostermeier (51) der dpa. „Wenn dieser Zustand möglicherweise wirklich ein Jahr anhält, dann sieht die Welt danach nicht mehr so aus wie vorher.“

(mit dpa)

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