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Corona-Krise
Schutzkleidung bleibt in Brandenburg weiterhin knapp

Weil die bisherigen Lieferungen nicht ausreichen, will Brandenburgs Regierung nun selbst weltweit nach Anbietern suchen. Es werden auch Unternehmen gesucht, die ihre Produktion umstellen können.
Weil die bisherigen Lieferungen nicht ausreichen, will Brandenburgs Regierung nun selbst weltweit nach Anbietern suchen. Es werden auch Unternehmen gesucht, die ihre Produktion umstellen können. © Foto: Daniel Karmann/dpa
Ulrich Thiessen / 25.03.2020, 11:03 Uhr - Aktualisiert 25.03.2020, 11:22
Potsdam (MOZ) Die Versorgung mit Schutzkleidung hat für den brandenburgischen Krisenstab oberste Priorität. Nachdem die Bestellungen über die Bundesebene nicht zu den erwarteten Lieferungen geführt hat, wird Brandenburg nun selbst nach seriösen Anbietern weltweit suchen.

Außerdem werden weiter Unternehmen gesucht, die ihreProduktion kurzfristig auf die dringend benötigten Ausrüstungen umstellen können. Die Gewerkschaft ver.di warnte am Mittwoch davor, dass in vielen Einrichtungen der Schutz der Mitarbeiter vor Ansteckungen kaum noch gewährleistet werden kann.

Alles über das Coronavirus und seine Folgen für Brandenburg und Berlin in unserem Corona-Blog.

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Norbert Wesenberg 25.03.2020 - 12:41:37

So ist das,...

...wenn man schon vor Wochen mehrere warnende Hinweise per Mail eines deutschen Herstellers von Schutzmasken im Bundesgesundheitsministerium einfach so ignoriert.

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