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Coronavirus
Corona-Blog zum Nachlesen im Archiv

Eine ältere Frau sitzt mit Mundschutz in einem Einkaufszentrum in Strausberg. Das Coronavirus (SARS-CoV-2, Erkrankung: Covid-19) breitet sich in Brandenburg und Berlin aus. In unserem News-Blog gibt es alle wichtigen Entwicklungen. Hier sind ältere Einträge archiviert.
Eine ältere Frau sitzt mit Mundschutz in einem Einkaufszentrum in Strausberg. Das Coronavirus (SARS-CoV-2, Erkrankung: Covid-19) breitet sich in Brandenburg und Berlin aus. In unserem News-Blog gibt es alle wichtigen Entwicklungen. Hier sind ältere Einträge archiviert. © Foto: Gerd Markert
MOZ / 11.04.2020, 19:08 Uhr - Aktualisiert 06.05.2020, 13:14
Frankfurt (Oder) (MOZ) Das Coronavirus (SARS-CoV-2, Erkrankung: Covid-19) breitet sich in Berlin und Brandenburg aus. Moz.de berichtet in einem Newsblog.

Hier sind ältere Einträge archiviert. 

Zum aktuellen Corona-Blog geht es hier entlang.

4. Mai 

Wieder Leben auf der Stadtbrücke zwischen Frankfurt (Oder) und Słubice

Direkt nach Mitternacht wurde auf der Stadtbrücke zwischen Słubice und Frankfurt (Oder) eine Lichterkette aus Autos gebildet. Seit Montag können Berufspendler wieder ohne 14-tägige Quarantänepflicht nach Polen einreisen. Auf polnischer Seite wurde die Ankündigung im Vorfeld mit Vorsicht betrachtet, ob die Lockerungen tatsächlich in Kraft treten.

Mehr als 164.000 Corona-Nachweise in Deutschland - über 6800 Tote

Bis Montagabend wurden in Deutschland über 164.000 Fälle einer Corona-Infektion registriert. Für mehr als 6800 Menschen kam es im Zusammenhang mit einer Infektion zum Tod.

Erzieherin einer Kita in Fürstenwalde auf Corona getestet

Aufgrund eines Verdachts auf eine Infektion mit dem Coronavirus, wird eine Erzieherin der Kita Parkspatzen nun getestet. Die Kita bleibt aus Gründen der Vorsicht bis zum Ende der Woche geschlossen.

Aufnahmestopp auf zwei Stationen der Ruppiner Kliniken

In der vergangenen Woche wurde ein Mitarbeiter, der auf der Geriatrie tätig ist, positiv auf das Coronavirus getestet. Daraufhin wurden 65 Patienten und Mitarbeiter der Ruppiner Kliniken ebenfalls getestet. Um die Sicherheit aller Personen zu gewährleisten, wurden alle notwendigen Maßnahmen umgesetzt, um "eine etwaige Verbreitung des Virus zu verhindern". Dazu zählt ein Aufnahmestopp auf zwei Stationen der Kliniken.

476 Corona-Fälle in Potsdam Mittelmark

Im Landkreis Potsdam Mittelmark wurden keine Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag verzeichnet. Die Gesamtzahl liegt weiterhin bei 476 Fällen einer Corona-Infektion.

Glienicker Herbstfest von Corona bedroht

Das größte Fest der gemeinde Glienicke steht auf der Kippe. Das traditionelle Herbstfest des Gewerbevereins, findet dieses Jahr nicht in gewohnter Form statt. Dies teile der Vorstannd des Gewerbevereins nun mit.

Keine Neuinfektion im Barnim

In den vergangenen 24 Stunden wurden im Barnim keine Neuinfektionen verzeichnet. Nach Angaben des Gesundheitsamtes liegt die Zahl der laborbestätigten Corona-Fälle weiterhin bei 386.

KZ-Gedenkstätten Sachsenhausen und Ravensbrück öffnen teilweise wieder

Sieben Wochen waren die Gedenkstätten Sachsenhausen und Ravensbrück wegen der Corona-Einschränkung geschlossen. Ab dem 5. Mai wird teilweise wieder für den Besucherverkehr geöffnet. Dies teilte die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten am Montag in Oranienburg mit.

Berliner Demokratie- und Europafest abgesagt

Das Berliner Demokratie- und Europafest 2020 findet wegen der Corona-Krise nicht statt. Da bis zum 31. August keine Großveranstaltungen erlaubt sind, wird es in diesem Jahr nicht zu dem Fest kommen. Zuvor wurde es bereits vom 16. Mai auf den 29. August verschoben.

Zahl der Infizierten steigt in Brandenburg/Havel auf 59

Nach dem langen Wochenende ist die Zahl der Corona-Infektionen in der Stadt Brandenburg auf 59 angestiegen. Bisher ist kein Todesfall bekannt und 46 Personen gelten mittlerweile als genesen.

Velten verlangt auch im Mai keine Kita-Gebühren

Wegen der aktuellen Corona-Lage bleiben Kitas weiterhin in Velten geschlossen. Eltern deren Kinder sich nicht in der Notbetreuung in kommunalen Kindergärten befinden, müssen auch im Mai keine Kitagebühren entrichten. Die Anmeldungen für Notfallbetreuungen nehmen indes weiter zu.

Gesundheitssenatorin - Ändern gerade Corona-Teststrategie

Berlin weitet den Kreis der Menschen aus, die auf das neue Coronavirus getestet werden sollen. Die Teststrategie werde gerade geändert, sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Montag im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses.

Berliner Friseure haben wieder geöffnet - Schlangen vor Salons

Nach wochenlanger Schließung wegen der Corona-Pandemie durften die Berliner Friseure am Montag wieder öffnen.

Bildungsministerin sieht Brandenburgs Schulen gut gerüstet - Verband skeptisch

Seit Montag sind die Schulen in Brandenburg wieder voller: Die sechsten Klassen der Grundschulen, die neunten und zwölften Klassen der Gesamtschulen und die elften Klassen der Gymnasien begannen mit dem Unterricht.

Havelländische AfD sieht wegen Corona keinen Grund für übersteigerte Sorge

Dominik Kaufner und Gerald Hübner plädieren für Aufhebung "aller Corona-bedingten freiheitsbeschränkenden Maßnahmen".

Weniger Corona-Neuinfektionen in Brandenburg - fast 3000 Fälle

Die Zahl neuer Corona-Infizierter wächst in Brandenburg deutlich langsamer. In den vergangenen 24 Stunden seien zehn Fälle neu registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium am Montag in Potsdam zum Stand von 8.00 Uhr mit. Insgesamt seien 2999 Menschen gemeldet, die sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Die Zunahme lag in den vergangenen beiden Tagen noch bei 24 und 44. Im Krankenhaus würden aktuell 155 Patienten behandelt, davon werden 15 maschinell beatmet. Der Hotspot ist weiter Potsdam mit 601 Corona-Infizierten, während in der Prignitz nur 23 positiv getestete Fälle registriert sind. Bisher starben 151 Corona-Patienten im Land. Als genesen gelten rund 2280 Menschen, 40 mehr als am Vortag.

Ärztekammer: Nach wie vor Probleme bei Schutzmasken

Bei der Versorgung mit spezieller Ausrüstung für den medizinischen Bereich bestehen nach Darstellung der Berliner Ärztekammer weiter Probleme. Das gelte etwa für Masken der Schutzstufen FFP2 und FFP3, sagte der Mediziner Thomas Werner aus dem Vorstand der Berliner Ärztekammer am Montag. Werner, selbst Chirurg in Friedrichshain, äußerte sich in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses im Abgeordnetenhaus. Zum Thema Corona-Tests mahnte er an, von anlassbezogenen Tests wegzukommen - vielmehr müsse man sich zu einem konsequenten Screening hin entwickeln.

Generell sei die Zahl an Covid-19-Fällen in Berlin bisher beherrschbar gewesen, bilanzierte der Mediziner. Das sei aber eine Momentaufnahme. Niemand könne sagen, wie lange die Situation so bleibe. In Berlin werden derzeit nach Daten der Senatsverwaltung für Gesundheit mehr als 500 Infizierte im Krankenhaus behandelt, davon 152 auf Intensivstationen.

Landes-Erntefest in Wulkow wird auf 2021 verschoben

Bei der Großveranstaltung werden tausende Besucher erwartet. Wie sich die Corona-Pandemie entwickelt, kann derweil niemand vorhersagen.

Vorbereitungen für Urlaub in Corona-Zeiten laufen

Betreiber von Campingplätzen, Hoteliers, Gastwirte, Vermieter von Ferienhäusern und Reiseveranstalter stehen in den Startlöchern.

Schulen in Brandenburg öffnen für weitere Klassen

Eine Woche nach den Schülern der Jahrgangsstufe 10 kehren am Montag auch die Schüler der sechsten Klassen der Grundschule zum Präsenzunterricht in die Schulen zurück. Um die Abstandsregeln einhalten zu können, werden die jeweils Klassen in zwei Gruppen auf verschiedene Räume verteilt. Es gelten strenge Hygienemaßnahmen. Auch weitere Jahrgangsstufen steigen ein.

Corona-Lockerungen zum Wochenstart - die Länder wollen noch mehr

Zum Wochenstart werden in vielen Bundesländern die wegen der Corona-Pandemie geltenden Beschränkungen weiter gelockert. Friseure dürfen ihre Salons wieder öffnen, Hunderttausende Schüler können wieder in Schulen lernen. Doch die Länder wollen weitere Lockerungen.

Europa lockert die Corona-Regeln und das öffentliche Leben erwacht

Die Spanier durften schon am Wochenende wieder ins Freie zum Sport und zum Flanieren. Zahlreiche europäische Länder lockern zu Wochenbeginn einige, teils drastische Anti-Corona-Maßnahmen. Allerdings haben viele strikte Vorsichtsregeln weiter Bestand. So sieht es in den einzelnen Ländern nun aus.

Schulranzenhersteller Thorka in Eberswalde produziert 4000 Masken am Tag

Das Unternehmen hat seine Produktion auf Mund-Nasen-Schutz umgestellt. Der Schulmappenabsatz ist eingebrochen. Und hier ist die Geschichte dazu.

Die Friseursalons dürfen in Deutschland nun wieder öffnen

Zur Wiedereröffnung der Friseursalons in Deutschland nach der wochenlangen Zwangspause in der Corona-Krise rechnet das Handwerk mit einem Kundenansturm.

Brot ist in der Corona-Krise in Berlin und Brandenburg gefragt

Während der Corona-Krise essen viele Berliner und Brandenburger häufiger zu Hause als sonst. Brot ist dadurch wieder mehr gefragt. Viele Bäcker haben aber trotzdem Sorgen, denn andere Produkte sind zur Zeit weniger gefragt.

Berlins Gesundheitsausschuss berät über Corona-Krise und häusliche Gewalt

Die Bewältigung der Corona-Krise beschäftigt zum wiederholten Mal den Gesundheitsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. Einer der Tagesordnungspunkte am Montag (9.00 Uhr) ist die Entwicklung der häuslichen Gewalt - auf Antrag der Fraktionen von SPD, Linke und Grünen. Vertreter der Senatsverwaltungen für Inneres sowie für Justiz wurden deshalb um Anwesenheit gebeten. Viele Fachleute befürchten, dass die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen der vergangenen Wochen Konflikte in Familien befeuern. Angesichts geschlossener Kitas und Schulen könnten etwa Misshandlungen von Kindern länger unentdeckt bleiben, hieß es. Die Polizei berichtete kürzlich von mehr Notrufen wegen Gewalt in Familien, vor Ort stellten sich die Vorfälle demnach aber oft als Lärmbelästigung oder Streit heraus.

Wegen Corona stehen in Buckow bereits weitere Konzerttermine auf der Kippe

Die ersten Absagen hat es wegen Corona bereits geben müssen. Nun stehen auch weitere Events des Kulturlebens in Buckow auf der Kippe.

Ein Viertel der Kinder in Notbetreuung in Frankfurt (Oder)

Seitdem die Notbetreuung, die wegen Corona eingerichtet ist, für weitere Personengruppen geöffnet wurde, werden in den Horten und Kitas der Stadt 421 weitere Kinder betreut.

Oberhavels Sechstklässler kehren heute zurück an die Grundschulen

Nach fast sieben Wochen Zwangspause kehrt wieder Leben in den Grundschulen des Landkreises ein. Ab heute werden zunächst die sechsten Klassen wieder unterrichtet. In der kommenden Woche folgen dann die fünften Klassen in den Grund- und Förderschulen. Abstands- und Hygieneregeln sind oberstes Gebot.

3. Mai

Milliarden Euro gesucht für einen Corona-Impfstoff für alle

Schnellstmöglich ein Corona-Impfstoff für alle: In einem weltweiten Kraftakt sollen am Montag 7,5 Milliarden Euro für die Entwicklung von Mitteln gegen das tödliche Virus gesammelt werden, die dann alle Länder zu fairen Preisen bekommen sollen. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatte eine Geberkonferenz einberufen.

Krankenhaus in Strausberg öffnet seinen Kreißsaal wieder für Besichtigungen

Da durch die Corona-Pandemie die Infoabende mit Kreißsaal-Besichtigungen nicht in gewohnter Weise durchgeführt werden könnten, würden nun individuelle Termine angeboten, teilte das Krankenhaus MOL mit. Per Telefon können interessierte, werdende Eltern mit Hebammen einen Termin absprechen.

Mehr als 163.400 Corona-Nachweise in Deutschland und über 6700 Todesfälle

In Deutschland sind bis Sonntagabend mehr als 163.400 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.15 Uhr: mehr als 162.700 Infektionen). Mindestens 6728 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 20.15 Uhr: 6659). Hier geht es zu den Zahlen.

Rheinsberger Tourist-Info und Museum geschlossen

Wegen der Corona-Krise schließt Rheinsbergs Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow die Tourist-Info sowie das Tucholskymuseum und schickt die Mitarbeiter in Kurzarbeit. Die Touristiker der Stadt sind entsetzt.

Warum die Kinderbibliothek in Frankfurt (Oder) noch nicht geöffnet hat

Die Einrichtungen des Kultureigenbetriebs Frankfurt (Oder) kehren mit den Corona-Lockerungen zurück. Die Kinderbibliothek noch nicht.

Zwei neue Corona-Fälle in OPR nachgewiesen

Die Zahl der bestätigten Infizierten im Landkreis Ostprignitz-Ruppin ist am Wochenende auf 76 Personen angestiegen.

Nun 6004 Corona-Fälle in Berlin - weiter 154 Tote

In Berlin haben sich bisher mindestens 6004 Menschen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. 154 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, sind bislang gestorben, wie aus jüngsten Zahlen der Senatsgesundheitsverwaltung vom Sonntag hervorgeht. Das waren keine Veränderung gegenüber dem Vortag.

90 der Toten waren 80 Jahre und älter, 36 waren 70 bis 79 Jahre alt. 17 Gestorbene waren zwischen 60 und 69 Jahre, neun 50 bis 59 und zwei 40 bis 49 Jahre alt. Laut Verwaltung liegen derzeit 511 Patienten in Krankenhäusern, von denen 152 intensivmedizinisch behandelt werden. Die übrigen Corona-Kranken seien in häuslicher Isolation.

146 Barnimer gelten jetzt als genesen

Die Zahl der Covid-19-Erkrankungen ist im Barnim am Wochenende nur leicht gestiegen. Es gibt elf neue Infizierte, wie aus Daten des Gesundheitsamtes hervorgeht (Stand: 2. Mai, 24 Uhr). Insgesamt sind es jetzt 386.

Balanceakt - Berlins Kliniken streben behutsame Öffnung an

Leere Betten, leere Kassen: Berlins Kliniken gelten als Hauptstütze in der Corona-Pandemie. Doch das Freihalten vieler Betten, die im Moment niemand braucht, bringt sie in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Was tun?

Mehr Fläche, mehr Alte - Warum der Osten weniger unter Corona leidet

Ein Blick auf die deutschen Corona-Zahlen zeigt: Vor allem Ostdeutschland ist bislang verhältnismäßig schwach betroffen. Laut Medizinern spielt die Demografie wohl eine entscheidende Rolle - aber auch der Geldbeutel.

Oranienburger Kleiderkammer öffnet wieder probeweise

Zunächst dürfen ab Donnerstag nur Spenden abgegeben werden. Die Helfer der Kleiderkammer wollen die Abläufe zum Corona-Schutz üben, bevor es wieder in den Regelbetrieb geht.

Tanzschulen in Bernau und Wandlitz wollen mit Bauchtanz Corona-Krise überleben

Wann Tanzschulen wieder öffnen können ist ungewiss. Viele Lehrer machen aus der Not eine Tugend und produzieren Videos.

Frankfurter Lungenspezialist im Interview: "Wir gehen waffenlos in diesen Kampf"

Lungenspezialist Dr. Michael Kiehl vom Klinikum Frankfurt (Oder) erklärt im Interview, was Covid-19 so gefährlich macht.

2. Mai

In den Kitas in Frankfurt (Oder) wird es wieder voller

Die Zahl der Kinder in Notbetreuung hat sich in Frankfurt (Oder) zuletzt fast verdoppelt. Einige Kitas kommen bereits an Kapazitätsgrenzen.

469 Corona-Fälle, 66 Patienten in Potsdam-Mittelmark stationär untergebracht

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind 469 (+8 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (146) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von Kleinmachnow, Teltow, und Beelitz.

Nur leichter Anstieg der Corona-Infektionen in Brandenburg

Knapp zwei Wochen nach den ersten Lockerungen der Corona-Beschränkungen steigt die Zahl der Covid-19-Infektionen in Brandenburg weiter nur leicht an. Insgesamt seien inzwischen 2965 laborbestätigte Fälle statistisch erfasst (Stand 2. Mai, 10 Uhr), teilte das Gesundheitsministerium am Samstag mit. Das ist ein Plus von 44 Fällen innerhalb von 24 Stunden. Gleichzeitig gelten nach Berechnungen des Landesgesundheitsamts rund 2220 Menschen als genesen, ein Plus von zehn Fällen gegenüber dem Vortag. 151 Infizierte Menschen starben, das waren drei mehr als am Vortag.

Aktuell gab es in fünf Landkreisen und den kreisfreien Städten außer Potsdam gegenüber dem Vortag keine neuen Infektionen. Potsdam liegt mit inzwischen 599 Fällen weiter an der Spitze, gefolgt vom Landkreis Potsdam-Mittelmark (461) und dem Landkreis Barnim (384). Mit bislang 23 Infektionen wurden die wenigsten Fälle im Landkreis Prignitz registriert.

Keine bestätigten Corona-Infektionen mehr in Cottbus

In Cottbus gibt es nach Angaben der Stadtverwaltung keine labordiagnostisch bestätigten Fälle von Corona-Infektionen mehr.

Werneuchen will kostenloses Mittagessen für bedürftige Kinder

Kinder aus einkommensschwachen Familien müssen in der Corona-Krise bislang auf die warme Mahlzeit weitgehend verzichten.

200 Corona-Schutzmasken für Barnimer Seniorenheime

Carla Kniestedt von bündnisgrünen Landtagsfraktion hat in Eberswalde die dringend gebrauchte Spende übergeben.

Präsente für Schöneicher Pflegekräfte

Respekt und Wertschätzung: Mit Präsenten haben Schöneicher Bürger Helferinnen und Helfern im Einsatz gegen die Pandemie gedankt.

Lobetaler Senioren mit Ballons auf Kontaktsuche

Knapp 50 Heliumluftballons haben den Himmel über Lobetal bunt gemacht. Sie sollen kontaktfreudige Barnimer erreichen.

Betrüger kontrollieren in Fürstenwalde Masken-Pflicht

Offenbar versuchen Betrüger mit einer neuen Masche an Geld zu kommen: Es seien Personen in der Stadt unterwegs gewesen, die sich bei Einzelhändlern als Mitarbeiter der Kreisverwaltung ausgegeben hätten, um das Tragen der Schutzmasken zu kontrollieren, informierte Bürgermeister Matthias Rudolph (BFZ) auf Nachfrage von Gerold Sachse (Linke) im Hauptausschuss.

Angermünder Sechstklässler beginnen Unterricht in Kleingruppen

Am Montag gehen die sechsten Klassen wieder in die Angermünder Schulen. Es gibt strenge Regeln in der Corona-Zeit.

Landkreis untersagt Eröffnung der Turmsaison in Bad Freienwalde

Eigentlich wollten die Bad Freienwalde am Maifeiertag die Turmsaison eröffnen. Am Abend vorher kam die Absage.

Massiver Anstieg von Kurzarbeit in Brandenburg

Im April zeigen sich die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt in ihrer vollen Wucht: Die Arbeitslosigkeit in Brandenburg ist stark gestiegen. Die Kurzarbeit ist so hoch wie nie zuvor.

Minister Jörn Steinbach begeistert von Corona-Baustelle des Schwedter PCK

Der Wirtschaftsminister ist beeindruckt von den Sicherheitsvorkehrungen. Die Raffinerie ist zurzeit eine Großbaustelle.

So überstand eine Hohen Neuendorfer Familie Covid-19

Das Ehepaar Martina und Steffen Leonhardt hat sich auf einer Reise mit dem Coronavirus infiziert. Die Familie hat die Krankheit unterschiedlich verkraftet.

Schlag ins Gesicht - Ein Kommentar über die Unsicherheit der Virologen

Es ist nachvollziehbar und gleichzeitig ein Schlag ins Gesicht für die Top-Virologen, dass Länder wie Brandenburg nun selbst Studien zur Covid-19-Ansteckungsgefahr durch Kinder starten wollen.

Von Friseurbesuch bis Gottesdienst - Das ist ab 4. Mai in Berlin wieder erlaubt

Nach den Lockerungen im Einzelhandel können sich Berlinerinnen und Berliner ab Montag auf neue Änderungen einstellen. Kleinere Demonstrationen sind wieder erlaubt, und so manche Kultureinrichtung öffnet wieder ihre Türen.

Nur Schritt für Schritt - Ein Kommentar über die Lockerung der Corona-Restriktionen

Bund und Länder lockern Schritt für Schritt die Restriktionen im Kampf gegen das Coronavirus. Vielen ist das zu langsam, meint unser Autor Günther Marx.

Brandbrief der Altlandsberger und Strausberger Tanzschule

In Altlandsberg und Strausberg gibt Step & Dance seit Wochen keine Kurse mehr, die Schule steht kurz vor dem Aus – ein Hilferuf.

Brandenburgs Hebammen haben Umsatzeinbußen

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen in der Corona-Krise bedeuten für die Hebammen in Brandenburg großen Mehraufwand. Gleichzeitig sorgen sie für weniger Einnahmen, weil Kurse entfallen müssen. Allerdings wissen sich viele Hebammen mit kreativen Angeboten zu helfen.

5936 Corona-Fälle in Berlin - 152 Tote

In Berlin haben sich bis Freitag mindestens 5936 Menschen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. 152 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, sind bislang gestorben, wie aus jüngsten Zahlen der Senatsgesundheitsverwaltung hervorgeht. Das waren drei mehr als am Vortag.

89 der Toten waren 80 Jahre und älter, 35 waren 70 bis 79 Jahre alt. 17 Gestorbene waren zwischen 60 und 69 Jahre, neun 50 bis 59 und zwei 40 bis 49 Jahre alt. Laut Verwaltung liegen derzeit 527 Patienten in Krankenhäusern, von denen 160 intensivmedizinisch behandelt werden. Die übrigen Corona-Kranken seien in häuslicher Isolation.

1. Mai

René Wilke warnt vor zunehmender Polarisierung in der Corona-Krise

Die Stadtverordneten in Frankfurt kehren auf die politische Bühne zurück. Der OB kündigt ein Wiederaufbauprogramm an.

Lieferung von Desinfektionsmittel und Masken für Potsdam-Mittelmark

Gestern erhielt der Landkreis erneut eine Materiallieferung. Inzwischen ist ausreichend Handdesinfektionsmittel als auch OP- und FFP 2 Masken vorhanden.

Hilfe für die Tierheimtiere und -mitarbeiter in Brandenburg/Havel

Das Corona-Virus ist auch im Brandenburger Tierheim ein allgegenwärtiges Thema. Vor allem die Versorgung der Tiere ist eine Herausforderung.

Dutzende Menschen demonstrieren in Berlin gegen Corona-Verordnung

Am Rosa-Luxemburg-Platz haben sich am 1. Mai erneut zahlreiche Menschen für eine Demonstration gegen die Corona-Eindämmungsverordnungen zusammengefunden.

Drei Spielpläne des Brandenburger Theaters gegen Kultur-Flaute in Arbeit

Das Brandenburger Theater strickt an gleich drei Spielplänen. Auch ein Online-Spielplan gegen Langeweile zu Hause ist dabei.

BVG fährt ab Montag wieder nach dem Normalfahrplan

Die Berliner Verkehrsbetriebe fahren ihren Betrieb wieder hoch. Wegen der Lockerungen würden aber auch wieder mehr Leute die „Öffis“ nutzen, meint die FDP-Fraktion und pocht auf Kontrollen der Maskenpflicht.

Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann soll bis Juli wieder in den Regelbetrieb

Nah dem Corona-Ausbruch im Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann soll das Krankenhaus bis Juli wieder in den Regelbetrieb zurückgeführt werden.

Zehdenick fühlt sich vom Landkreis übergangen

Stadtverordnete kritisieren die Unterbringung von Infizierten auf dem Schulcampus, ohne dass die Kommune ein Mitspracherecht erhielt.

38 Mittelmärker am Corona-Virus verstorben

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind aktuell 461 (+14 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Es werden aktuell 77 der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut.

Verstöße gegen Corona-Verordnung: Berliner Polizei schreibt 35 Anzeigen

Wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnungen hat die Polizei am Donnerstag und in der Nacht zum 1. Mai insgesamt acht Strafanzeigen gestellt. In der Nacht waren rund 500 und am Tag 250 Polizisten im Einsatz, wie aus der Bilanz von Freitag hervorgeht. Unter anderem lösten die Beamten in Berlin-Friedrichshain eine nicht genehmigte Versammlung von Demonstranten auf. Die Teilnahme an nicht genehmigten Demonstrationen ist derzeit eine Straftat. Insgesamt wurden nach Polizeiangaben tagsüber sowie in der Nacht rund 500 Menschen überprüft. 27 von ihnen erhielten Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten.

Immer mehr Corona-Patienten auf dem Weg der Besserung - 36 neue Fälle

Der Anteil der Corona-Patienten in Brandenburg, die als genesen gelten, nimmt stetig zu. Am Freitag stieg die Zahl der registrierten Genesenen auf 2210, wie das Gesundheitsministerium in Potsdam mitteilte. Das entspricht einem Anteil von rund 76 Prozent der Infizierten. Am Vortag lag diese Quote noch bei rund 72 Prozent.

Offiziell sind in Brandenburg 2921 Corona-Fälle bestätigt, 36 mehr als noch am Donnerstag. Fast 600 Infizierte und damit die meisten im Bundesland wurden in Potsdam gezählt. Die Zahl der gestorbenen Patienten erhöhte sich innerhalb von einem Tag um drei auf 148. 45 der Toten waren aus Potsdam.

Stadtverordnete in Frankfurt (Oder) nehmen Betrieb wieder auf

Im Kleist Forum in Frankfurt (Oder) hat am Donnerstagnachmittag erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie die Stadtverordnetenversammlung wieder getagt.

Podcast-Folge 3: Corona in Brandenburg

Die dritte Podcast-Folge von "Dit is Brandenburg" ist da: Sie beschäftigt sich mit dem Thema der Stunde – Corona! Dazu sprechen wir über unseren Alltag in der Krise.

Notfallklinik in Berlin nach vier Wochen Bauzeit fertig

Das Corona-Notfall-Krankenhaus auf dem Berliner Messegelände ist fertig. Damit hat der Aufbau der Einrichtung gerade mal vier Wochen gedauert. Die Klinik soll zunächst Platz für 500 Betten bieten, 100 davon sind mit Beatmungsgeräten ausgestattet.

Nonnemacher wirbt für mehr Platz für Flüchtlinge

In mehreren Flüchtlingsunterkünften in Brandenburg sind gehäuft Corona-Infektionen aufgetreten. Das führt dazu, dass einige unter Quarantäne stehen, weil das Infektionsrisiko groß ist. Gesundheitsministerin Nonnemacher sagt, was helfen könnte.

Situation der Brandenburger Spargelhöfe bleibt weiter schwierig

Die Nachfrage nach frischem Brandenburger Spargel ist nach wie vor groß. "Doch die Umsatzeinbußen wegen der Einschränkungen angesichts der Corona-Krise auch. Für die Landwirte bleibt die Saison weiter sehr schwierig", sagte Jürgen Jakobs, Vorsitzender des Vereins Beelitzer Spargelbauern.

Friseure öffnen ab Montag

Der graue Haaransatz versteckt unter einem Tuch oder die zu langen Haare gebunden zu einem Zopf: Der wochenlang zurückliegende Friseurbesuch ist mittlerweile auf manchen Köpfen zu sehen. Ende ist in Sicht. Auch Brita Meißner vom "Neue Linie"-Friseur in Brandenburg an der Havel öffnet ihr Geschäft wieder.

Arbeitslosigkeit in Frankfurt (Oder) im April deutlich gestiegen

Üblicherweise falle die Arbeitslosigkeit im April, erklärte Jochem Freyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Frankfurt, bei der Vorstellung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Doch in Zeiten von Corona ist auch in diesem Bereich alles etwas anders. In Frankfurt stieg die Arbeitslosenquote im Monat April auf 8,6 Prozent. Das sind 2533 Menschen.

Erste Länder setzen Corona-Lockerungen um

Familien können sich am langen Wochenende rund um den Maifeiertag auf erste Lockerungen der Corona-Regeln freuen. Bund und Länder hatten sich auf mehrere vorsichtige Lockerungsschritte der bundesweit geltenden Schutzmaßnahmen geeinigt. Sie betreffen neben Spielplätzen auch Zoos, Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten - auch hier gibt es aber keinen bundesweit einheitlichen Zeitpunkt für eine Öffnung.

Entscheidung über weitere Schulöffnungen kommende Woche

In der Coronakrise vertagen Bund und Länder die Entscheidung über weitere Öffnungen von Schulen und Kitas auf den 6. Mai. Mehr Informationen zur Bund-Länder-Beratung finden Sie hier.

Neunjährige aus Neuenhagen näht und spendet Masken

Da hat sich das Weihnachtsgeschenk wirklich rentiert: Die neunjährige Laura aus Neuenhagen hat der Asklepios Klinik in Birkenwerder 14 Masken gespendet, die sie zu Hause an ihrer eigenen Nähmaschine hergestellt hat. Sie hat das Gerät erst im Dezember geschenkt bekommen. "Das hat uns beeindruckt", sagte Geschäftsführerin Judith Hummel.

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Neue Wege für Hof im Familienzentrum in Beeskow

Mit der Corona-Eindämmungsverordnung ist es auch im Familienzentrum am Storkower Marktplatz still geworden. Die Stühle sind hochgestellt, nur der Leiter der städtischen Einrichtung, Detlef Grabsch, hält im Büro die Stellung. Damit zumindest ein Minimal-Angebot aufrechterhalten wird, bietet er eine telefonische Beratung an, speziell auch zum Notfall-Kinderzuschlag, der in der Corona-Krise eingeführt wurde.

Kita-Besuch in Ahrensfelde ist im April beitragsfrei

Es war eine teils zermürbende, langatmig geführte Diskussion, die schließlich doch noch zu einem Ergebnis führte: Für den ablaufenden Monat April müssen Eltern in Ahrensfelde für ihren Nachwuchs keine Kitagebühren zahlen. Des weiteren beschloss die Gemeindevertretung in ihrer jüngsten Sitzung, dass im Mai zunächst keine Gebühren eingezogen werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Weiter Abstand, viel Polizei, kleine Kundgebungen am 1. Mai-Demos in Berlin

Polizisten und Demonstranten mit Mund-Nasen-Schutz - das gibt es erstmals an einem 1. Mai in Berlin. Das Coronavirus hat alles verändert. Nur 20 Leute dürfen sich an einem Ort versammeln - mit Abstand und Genehmigung. Linke Gruppen haben trotzdem Aktionen angekündigt.

Björn Lüttmann (SPD): Sozialstaat muss erhalten bleiben

Der Oranienburger SPD-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Sozialausschusses spricht über Herausforderungen für die Gesundheits- und Sozialpolitik während der Coronakrise. Das Interview finden Sie hier.

Recyclinghof in Wandlitz öffnet

Ab Montag steht neben den bereits geöffneten Recyclinghöfen in Bernau und Eberswalde nun auch der Wertstoffhof in Wandlitz wieder für die Entsorgung zur Verfügung. Informationen zur Öffnungszeit und Regulationen finden Sie hier.

Schulen der Region bereiten sich auf Wiedereröffnung vor

Die Schulen in Eisenhüttenstadt bereiten sich auf die schrittweise Wiedereröffnung vor. Desinfektionsmittel werden gesucht.

Dutzende am Boxhagener Platz in Berlin versammelt

Am Vorabend des 1. Mai haben sich trotz der Corona-Beschränkungen einige Dutzend Menschen am Boxhagener Platz in Berlin-Friedrichshain versammelt. Sie trugen schwarzen Mund-Nasen-Schutz oder dunkle Kapuzen und Schals, einige auch Sonnenbrillen - und standen auf Abstand. Auf Balkonen umliegender Häuser waren Lautsprecher aufgestellt.

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30. April

Meldungen der Standesämter deuten auf mehr Tote hin

Seit der letzten Märzwoche sind laut Statistischem Bundesamt in Deutschland vergleichsweise viele Menschen gestorben. Seitdem lägen die Sterbezahlen "tendenziell" über dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre, teilte das Amt in Wiesbaden mit. "Da die Grippewelle 2020 seit Mitte März als beendet gilt, ist es naheliegend, dass diese vergleichsweise hohen Werte in einem Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen." Für die jüngeren Daten nutzen die Statistiker die Sterbefallmeldungen der Standesämter. Derzeit liegen damit vorläufige Daten bis 5. April vor.

Gut 5880 Corona-Fälle in Berlin - zwei weitere Tote

In Berlin haben sich bis Donnerstag 5881 Menschen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das sind 60 mehr als am Vortag, wie aus den jüngsten Zahlen der Senatsgesundheitsverwaltung hervorgeht. 149 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, sind bislang gestorben - das sind zwei mehr als am Mittwoch. 88 der Toten waren 80 Jahre und älter, 35 waren 70 bis 79 Jahre alt. 15 Gestorbene waren 60 bis 69 Jahre alt, neun 50 bis 59 Jahre und zwei 40 bis 49 Jahre. Laut Verwaltung liegen derzeit 566 Patienten in Krankenhäusern, von denen 162 intensivmedizinisch behandelt werden. Die übrigen Corona-Kranken seien in häuslicher Isolation.

Gemeinschaftliche Gottesdienste wieder denkbar

Gemeinschaftliche Gottesdienste sollen nach dem Willen von Bund und Ländern wieder möglich werden - soweit es der Infektionsschutz zulässt. Auch besondere religiöse Feste wie Taufen, Beschneidungen oder Hochzeiten sowie Trauergottesdienste sollen in kleinem Kreis möglich sein. Die Übersicht, was während des Gottesdienstes erlaubt ist und was nicht, finden Sie hier.

Parolen auf dem Hennigsdorfer Asphalt statt Demo zum 1. Mai

Es ist ein Novum: Erstmals wird in Deutschland der Tag der Arbeit ohne die üblichen Demonstrationen und Kundgebungen der Gewerkschaften über die Bühne gehen. Auch in Hennigsdorf musste die traditionelle Demo abgesagt werden. Spuren wollen die Gewerkschafter dennoch hinterlassen: Mit abwaschbarer Sprühkreide wurden am Donnerstag Parolen auf den Hennigsdorfer Asphalt gebracht.

Corona-Regeln in Deutschland werden leicht gelockert

In der Corona-Krise haben sich Bund und Länder auf vorsichtige Lockerungen der bundesweit geltenden Schutzmaßnahmen geeinigt. Sie betreffen unter anderem Spielplätze und Gotteshäuser. Mehr dazu finden Sie hier.

Stadtverordnete in Frankfurt (Oder) nehmen Sitzungsbetrieb wieder auf

Im Kleist Forum in Frankfurt (Oder) hat am Donnerstagnachmittag erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie die Stadtverordnetenversammlung wieder getagt. Über die Beschlüsse erfahren Sie hier mehr.

Quarantäne im Asylheim Stolpe-Süd in Henningsdorf wird teilweise verlängert

Landrat Ludger Weskamp (SPD) denkt über kurzfristige zusätzliche Sozialarbeit und die Einrichtung eines WLAN-Hotspots nach, um die Situation im Asylheim Stolpe-Süd in Hennigsdorf zu entspannen. Fünf Blöcke stehen dort nach Coronavirus-Infektionen unter Quarantäne.

Steine bemalen und verstecken als Hobby in Corona-Zeiten in Hennigsdorf

Vielerorts reihen sich bemalte Kiesel zu langen Schlangen. In Hennigsdorf aber werden die kleine Kunstwerke versteckt, gefunden und wieder ausgewildert.

Wieder weniger Covid-19-Patienten in Oberhavel

Die Zahl der Covid-19-Patienten im Landkreis Oberhavel sinkt vorerst weiter. Am Donnerstag wurden 112 Erkrankte gemeldet, vier weniger als am Vortag. Die Zahl der positiv auf das neuartige Coronavirus getesteten Menschen seit dem Ausbruch der Pandemie stieg auf 268. 104 Erkrankte befinden sich in häuslicher Quarantäne, acht Personen müssen stationär behandelt werden. 150 Personen sind bereits geheilt. 1695 Menschen wurden bereits negativ auf das Coronavirus getestet, bei 374 Personen steht das Testergebnis noch aus. Weitere Informationen finden Sie hier.

Polen öffnet Grenzen für Berufspendler wahrscheinlich ab Montag

Aufatmen in der polnisch-deutschen Grenzregion: Aller Voraussicht nach wird ab Montag, 4. Mai die 14-tägige Quarantänepflicht beim Grenzübertritt nach Polen für Berufspendler aufgehoben, die zur Arbeit ins Nachbarland pendeln. Welche Berufsgruppen trotzdem noch in Quarantäne muss, lesen Sie hier.

Brandenburg will Spielplätze wieder öffnen

Die Menschen in Brandenburg können auf eine weitere Lockerung der Corona-Beschränkungen hoffen. Vor allem für Kinder hatte Regierungschef Woidke gute Nachrichten in einem Livestream bei Twitter. Eine Zusammenfassung gibt es hier.

Schwere Zeiten für Fürstenwalder Rathausbrauerei

Keine Feste mehr, die Restaurants bieten nur zum Mitnehmen an, die Maibock-Produktion verschoben – die Bierbrauer haben es aktuell nicht leicht. Ein Einblick in die Fürstenwalder Rathausbrauerei gibt es hier.

Bergfest 2020 in Rüdersdorf abgesagt

Die Würfel sind gefallen: Der Museumspark Rüdersdorf hat jetzt bekanntgegeben, dass das diesjährige Bergfest, das für den 3./4. Juli geplant war, nicht stattfinden wird.

Weitere Corona-Tests in Wittstock und Wusterhausen von Flüchtlingen geplant

In der kommenden Woche sollen auch Flüchtlinge, die in Wusterhausen und Wittstock leben, auf das Coronavirus getestet werden. Das berichtete Vize-Landrat Werner Nüse in einem Pressegespräch am Donnerstag. Es sei nicht auszuschließen, dass einige von ihnen Kontakt zu den Geflüchteten hatten, die in Kyritz und Rheinsberg bereits positiv getestet worden sind und nun im Jugenddorf Gneweikow untergebracht sind.

Keine Noten für Homeschooling - Versetzung für alle Schüler

Wegen des wochenlangen Unterrichtsausfalls sollen in Brandenburg für die Leistungen beim Homeschooling keine Noten erteilt werden. Außerdem soll in diesem Jahr grundsätzlich kein Schüler sitzenbleiben. In den Jahrgängen, die nach dem 20. April wieder zur Schule gingen, können dagegen die Leistungen im Präsenzunterricht unter bestimmten Bedingungen bewertet werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Nonnemacher will eigene Studie zur Ansteckung von Kindern

Brandenburgs Gesundheitsministerin ist unzufrieden mit der nach wie vor schlechten Datenlage zur Bedeutung von Kita- und Schulschließungen für das Corona-Infektionsgeschehen. "Es gibt dazu international keinerlei publizierte Erfahrungen", sagte Ursula Nonnemacher (Grüne) am Donnerstag im Bildungsausschuss des Landtags. "Wir haben keine Berichte, welchen Anteil die Schließungen an der Reduzierung der Infektionen haben." Als Konsequenz plant die gelernte Ärztin nun, dass Brandenburg dazu selbst Daten erhebt.

Kreistagssitzung in Ostprignitz-Ruppin wird vorgezogen

Die Sitzung des Kreistages in Ostprignitz-Ruppin, die für den 18. Juni geplant war, wird auf den 28. Mai vorverlegt. Damit wird dem Wunsch der Kreistagsfraktionen nachgekommen, die nach dem coronabedingten Ausfall der Sitzung im März, eine Wiederaufnahme der Gremienarbeit gefordert hatten.

Merkel spricht nach Corona-Konferenz mit den Bundesländern

Kritik an staatlichen Corona-Notkrediten für Studierende

Der Plan von Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU), mit Krediten der staatlichen Förderbank KfW den Studenten in der Corona-Krise unter die Arme zu greifen, stößt auf Kritik. Die Kredite seien eine "unangemessene und unzureichende Reaktion auf die Notlage vieler Studierender", teilte Verdi am Donnerstag mit. Ab dem 8. Mai können Studentinnen und Studenten bei der staatlichen Förderbank KfW ein zunächst zinsloses Darlehen von bis zu 650 Euro im Monat beantragen.

Drei Corona-Infizierte im Barnim verstorben

Innerhalb eines Tages sind im Barnim drei weitere Menschen der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 erlegen: einer in Eberswalde und zwei in Bernau. Sie litten an schweren Vorerkrankungen. In Bernau ist die Zahl der am Coronavirus Gestorbenen damit auf 15 geklettert, in Eberswalde sind drei Todesfälle zu beklagen. Weitere Informationen finden Sie hier.

KaDeWe, Karstadt und Kaufhof dürfen wieder auf ganzer Fläche öffnen

Das Kaufhaus KaDeWe darf nach einer Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts vorerst wieder auf der gesamten Fläche öffnen. Das Verbot für die Öffnung größerer Verkaufsflächen gelte vorerst nicht für "ein großes Berliner Kaufhaus", teilte ein Gerichtssprecher am Donnerstag mit. Mehr dazu lesen Sie hier. Auch die Karstadt- und Kaufhof-Filialen dürfen in der Hauptstadt nach einer Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts wieder auf ganzer Fläche öffnen.

Spielplätze sollen bundesweit wieder öffnen dürfen

Bund und Länder wollen die seit Wochen wegen der Corona-Pandemie gesperrten Spielplätze wieder öffnen. Allerdings soll es dabei Auflagen für die Kommunen geben.

Neue Bauprojekte in Dallgow unsicher

Unter Auflagen tagten am Mittwoch die Gemeindevertreter in Dallgow-Döberitz. Dabei wurde klar, dass Corona auf die Finanzen der Gemeinde negative Auswirkungen haben wird.

Ein weiterer Corona-Fall in Ostprignitz-Ruppin

In Ostprignitz-Ruppin ist die Zahl der stationär betreuten Covid-19-Patienten deutlich zurückgegangen. Es wird nur noch eine Person in der Klinik behandelt, die zudem nicht mehr künstlich beatmet werden muss und sich auf dem Weg der Besserung befindet. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bund und Länder wollen Gottesdienstbesuch erlauben

In der Corona-Krise wollen Bund und Länder wieder Gottesdienstbesuche erlaube. Auch besondere religiöse Feste wie Taufen, Beschneidungen oder Hochzeiten sowie Trauergottesdienste sollen in kleinem Kreis möglich sein - allerdings müssen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Mehr erfahren Sie hier.

Kliniken sollen weniger Intensivbetten frei halten

Die Kliniken sollen nach dem Willen von Bund und Ländern wieder mehr Operationen und andere wichtige Behandlungen aufnehmen. Die Infektionsentwicklung in der Corona-Krise und eine präzise Übersicht durch ein neues Intensivbetten-Register ließen es zu, einen "etwas größeren Teil" der Kapazitäten wieder für planbare OPs zu nutzen. Darüber verständigten sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten bei einer Telefonschalte am Donnerstag. Aktuell werden demnach 40 Prozent der Intensivbetten frei gehalten - dies sollen nun weniger werden.

Berliner Polizei registriert 22 Ordnungswidrigkeiten gegen Corona-Verordnung

Die Berliner Polizei hat stadtweit am Mittwoch und in der Nacht zu Donnerstag die Einhaltung der Corona-Verordnung kontrolliert. Nach ihren Angaben wurden 22 Ordnungswidrigkeiten angezeigt. Tagsüber überprüften rund 440 und nachts etwa 250 Beamte die Beachtung der Auflagen und Vorschriften. Es seien sechs Objekte und 215 Menschen im Freien kontrolliert worden. Laut Polizei wurden seit dem 14. März 2535 Objekte sowie 13 246 Menschen im Freien überprüft. Die Bilanz: 1273 Straftaten und 2546 Ordnungswidrigkeiten; in 899 Fällen wurde die Schließung von Objekten angeordnet.

Brandenburg legt Landesprogramm für Studenten auf Eis

Brandenburg legt sein geplantes Soforthilfe-Programm für Studenten wegen der angekündigten Finanzhilfe des Bundes auf Eis. Das Bundesbildungsministerium habe sich "dem massiven Druck der Länder und aller relevanten Verbände" gebeugt und lege ein Nothilfeprogramm für Studierende auf - zumindest teilweise als Zuschuss, schrieb Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) am Donnerstag auf Twitter.

Digitalwirtschaft erwartet Wachstumsschub nach Corona-Schock

Die Einschränkungen zur Bekämpfung des Coronavirus haben auch die Internetwirtschaft in Deutschland getroffen. Mittelfristig erwartet die Branche allerdings einen Wachstumsschub durch die Folgen der Corona-Krise.

Längere Paketlieferzeiten durch Corona

Das Paketaufkommen befindet sich derzeit laut DHL auf einem Niveau, dass der Vorweihnachtszeit ähnelt. Der Paketdienst war nach eigenen Angaben schlecht auf den großen Anstieg an Onlinebestellungen vorbereitet. Täglich neun Millionen Sendungen werden momentan verzeichnet; deutlich mehr als der Jahresdurchschnitt von ungefähr fünf Millionen Paketen am Tag. Dementsprechend verlängern sich nun die Lieferzeiten. DHL hat etwa 190.000 Post- und Paketzusteller im Einsatz, die versuchen, der aktuellen Lage zu trotzen und die steigende Zahl der Privatsendungen zu bewältigen.

Infografik: Paketlieferzeiten nun doch von Corona betroffen | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Keine neuen Covid-19-Fälle in Brandenburg an der Havel

Die Zahl der Covid-19-Infizerten liegt nach Meldung des Gesundheitsamts in Brandenburg an der Havel weiterhin bei 56. Eine weitere Person gilt als genesen, sodass die Anzahl auf 45 wächst. 65 Personen (+5) befinden sich derzeit in Quarantäne, 12 Personen davon sind in stationärem Aufenthalt (+1).

Naturkundemuseum in Berlinöffnet am 12. Mai wieder

Ab dem 12. Mai wird das Museum für Naturkunde in Berlin wieder geöffnet. Der Sauriersaal, die Präparationsausstellung und die Biodiversitätswand seien dann wieder zugänglich. Dies teilte die Museumsverwaltung am Donnerstag mit. Allerdings bleiben interaktive Ausstellungselemente vorerst geschlossen und es gelten Schutz- und Hygieneregeln für die Wiedereröffnung.

Berliner Corona-Notfallklinik nach vier Wochen Bauzeit fertig

Das Corona-Notfall-Krankenhaus auf dem Berliner Messegelände ist fertig. Das teilte Gesundheitsministerin Dilek Kalayci am Donnerstag im Abgeordnetenhaus mit. Damit habe der Aufbau der Einrichtung gerade mal vier Wochen gedauert.

Bildungssenatorin Scheeres verteidigt Musterhygieneplan

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) hat die Kritik der Opposition zurückgewiesen, dass der Senat die Schulen bei Thema Hygiene alleine lasse. Die Senatsverwaltung arbeite mit den Bezirken und Schulträgern "Hand in Hand". "Der Mysterhygieneplan bietet den Schulen einen Rahmen für ihre Hygienemaßnahmen und wird laufend angepasst", sagte Scheeres am Donnerstag in der Fragestunde im Abgeordnetenhaus. Der Senat habe zudem Desinfektionsmittel für die Schulen bereitgestellt. Scheeres verwies darauf, dass die Reinigung der Schulen Aufgabe der Bezirke sei.

Anteil der Corona-Genesenen in Brandenburg steigt

Der Anteil der Corona-Patienten in Brandenburg, welche als genesen gelten, nimmt immer weiter zu. Am Donnerstag waren 2070 Genesene registriert, wie das Gesundheitsamt in Potsdam mitteilte. Das entspricht einem Anteil vonn knapp 72 Prozent an der Zahl der Infizierten. Die Quote lag am Tag zuvor bei 70 Prozent und am Dienstag bei knapp 69 Prozent. In Brandenburg sind 2860 positive Corona-Fälle offiziell bestätigt, das war im Vergleich zum Vortag ein Plus von 25. Die meisten Infizierten wurden mit 589 in Potsdam gezählt. 187 Patienten werden landesweit in Krankenhäusern behandelt, davon 21 mit maschineller Beatmung. Bisher starben 145 Corona-Patienten, die meisten aus Potsdam.

Systemrelevante Berufe unterdurchschnittlich bezahlt

Menschen in systemrelevanten Berufen in Berlin und Brandenburg verdienen im Schnitt weniger als der Durchschnitt. Das teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg im Rahmen einer vierteljährlichen Erhebung am Donnerstag mit. Zu den sogenannten systemrelevanten Berufsgruppen zählen während der Corona-Pandemie unter anderem Beschäftigte in Krankenhäusern, Arztpraxen, Altenheimen, im Lebensmitteleinzelhandel oder auch im Bereich der Wach- und Sicherheitsdienste.

FDP-Abgeordneter Kluckert: Senat hat Lockdown-Phase nicht genutzt

Die FDP hat dem Berliner Senat vorgeworfen, die Stadt nicht ausreicchend auf Lockerungen in der Corona-Krise vorbereitet zu haben. Das Virussei weiterhin gefährlich, aber das Gesundheitssystem sei mittlerweile hochgefragen, sagte der gesunddheitspolitische Sprecher Florian Kluckert. "Mittlerweile sind die Nebenwirkungen der Pandemie beinahe größer als das Virus selbst.". Auch die Durchsetzung der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr sei zu spät vorrgenommen worden, warf Kluckertder Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) vor.

Keine generelle Maskenplficht in Brandenburger Gerichten

Die Maskenplficht zum Schutz vor dem Coronavirus ist in Brandenburger Gerichten nicht vorgeschrieben, doch in einigen Bereichen gibt es sie. Justizministerin Susanne Hoffmann (CDU) sagt am Donnerstag im Rechtsausschuss des Landtags, sie habe sich mit dem Gerichtspräsidenten darauf verständigt, dass das Tragen eine Mund-Nasen-Schutzes von den örtlichen Gegebenheiten abhänge.

Kurzarbeit für mehr als 9000 Menschen in Oberhavel angemeldet

Die Corona-Pandemie schlägt sich nun auch auf die Arbeitsmarktzahlen im Landkreis Oberhavel nieder. Mehr als 9000 Menschen sind inzwischen von Kurzarbeit betroffen oder bedroht. Die Zahl der Arbeitslosen stieg im April auf über 6000. Das waren 700 mehr als im März und 370 mehr als im April vergangenen Jahres. Die Quote ging von 4,7 auf 5,3 Prozent hoch. "Die Entwicklung war so leider zu erwarten", sagte der Leiter der Oberhaveler Arbeitsagentur, Christoph Fischedick, am Donnerstag dem Oranienburger Generalanzeiger.

Entscheidung über weitere Corona-Lockerungen erst am 6. Mai

Der Bund will erst bei der nächsten Schaltkonferenz mit den Ministerpräsidenten am 6. Mai entscheiden, ob ein weiterer größerer Öffnungsschritt bei den strikten Corona-Beschränkungen möglich ist.

Müller will Hilfe für Gastronomie und mehr Kurzarbeitergeld in Berlin

Nach wochenlanger Schließung wegen der Corona-Pandemie hält es Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) für angebracht, den Blick verstärkt auf Hotels, Gaststätten und Tourismus zu richten. Auch der Berliner CDU-Fraktionsvorsitzende Burkard Dregger hat eine Perspektive für Gastronomie und Hotellerie gefordert. Michael Müller hat sich mit Blick auf den 1. Mai außerdem dafür ausgesprochen, das Kurzarbeitergeld zu erhöhen.

Steinbach: Betriebe in Brandenburg kümmern sich weiter um Ausbildung

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) hat an die Unternehmen appelliert, trotz der derzeitigen schwierigen Situation den Fachkräftenachwuchs nicht aus dem Blick zu verlieren. Wer das tue, werde es schwerer haben, nach der Krise wieder durchzustarten, betonte Steinbach am Donnerstag in einer Mitteilung. Er sei beeindruckt, welche Lösungen viele Betriebe gefunden hätten, Auszubildende in der Zeit der Schließung der Berufsschulen eng zu begleiten. Gemeinsam würden sie mit ihnen zielgerichtet auf den Ausbildungsabschluss hinarbeiten. Brandenburg biete Jugendlichen auch in der aktuellen Situation vielfältige Möglichkeiten, eine berufliche Ausbildung zu beginnen, betonte der Minister.

Berliner AfD-Fraktionsgeschäftsführer: Beschränkungen sind unverhältnismäßig

Angesichts der aktuellen Lage in der Corona-Pandemie hat der AfD-Fraktionsgeschäftsführer Frank-Christian Hansel ein Ende der Alltagsbeschränkungen gefordert. Diese seien unverhältnismäßig, sagte Hansel am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. „Die Angst vor einem wirtschaftlichen Einbruch muss genauso ernstgenommen werden wie die Angst vor dem Virus selbst.“ Es sei jetzt an der Zeit, hunderttausenden Berlinern wieder eine wirtschaftliche Perspektive zu geben. „Es ist niemandem mehr zu erklären, warum nur Läden eröffnen dürfen, aber nicht Gastronomie“, sagte Hansel.

Kinder laut Studie genauso ansteckend wie Erwachsene

Nach einer Analyse der Berliner Charité sind Kinder in Deutschland, in der gegenwärtigen Corona-Pandemie, genauso ansteckend wie Erwachsene. Die Anzahl der Viren, die sich in den Atemwegen nachweisen lässt, unterscheide sich nicht großartig bei unterschiedlichen Altersgruppen. Die Studie wurde von Forschenden der Charité vorabveröffentlicht und noch nicht von unabhängigen Experten überprüft. Aufgrund der Studienergebnisse waren die Herausgeber vor einer uneingeschränkten Öffnung von Schulen und Kitas.

Landkreis OPR verlängert Online-Angebot der Bibliotheken

Der kostenlose Zugang zur Online-Bibliothek in Ostprignitz-Ruppin wird für die Nutzer bis zum 30. Juni verlängert. Diese können so auf 12.000 Bücher und Hörbücher für Kinder und Erwachsene zugreifen.

Arbeitsmarkt bricht wegen Corona in Brandenburg und Berlin ein

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie lässt sich auf dem Arbeitsmarkt in Brandenburg und Berlin deutlich spüren. Die Zahlen sind im Vergleich zu Vorjahren und den letzten Monaten stark gestiegen. Damit ist der seit Jahren anhaltende Aufschwung in den Regionen jäh gestoppt.

Helene Beach Festival wegen Corona abgesagt

Das Helene Beach Festival 2020 wurde wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Die Absage trifft die Veranstalter besonders hart, da sie dieses Jahr das 10-jährige Jubiläum des Festivals feiern wollten. Eigentlich sollte die Großveranstaltung vom 23. bis 26 Juli 2020 stattfinden. Die bereits verkauften Tickets können ohne Aufpreis in ein Early-Bird-Ticket für das Jahr 2021 umgewandelt werden.

Polizei will am 1. Mai größere Menschenversammlungen auflösen

Die Berliner Polizei will Menschenansammlunge am 1. Mai schnell auflösen. Die Beamten willen bei größeren Demonstrationen, Versammlungen und möglichen Unruhen wegen der Corona-Risiken härter vorgehen als in den vergangenen Jahren.

Woidke für einheitliches Vorgehen der Länder in der Corona-Krise

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sprach sich für ein einheitliches Vorgehen von Bund und Ländern in der Corona-Krise aus. Woidke warnte, dass das bisher Erreichte aufs Spiel gesetzt werden könnte. Die Warnung sprach der Ministerpräsident vor einer Telefonkonferenz der Länder-Regierungschefs mit Kanzlerin Angela merkel (CDU) aus.

Zahl der Arbeitslosen in Brandenburg steigt auf 83.140

In Brandenburg ist die Zahl der Arbeitslosen in der Corona-Krise auf 83.140 gestiegen. Dies ist ein Anstieg von 7570 Menschen im Vergleich zum März sowie 6430 mehr als im April letzten Jahres. Dies gab die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit bekannt.

Coronavirus Lagebericht des Robert-Koch-Institut Live

Zahl der Arbeitslosen in Berlin steigt auf 182.618

In Berlin ist die Zahl der Arbeitslosen in der Corona-Krise auf 182.618 angestiegen. Dies sind 28.369 Menschen mehr als im März und 33.804 Menschen mehr als im April letzten Jahres.

391.234 Menschen von Kurzarbeit in Berlin und Brandenburg betroffen

Aufgrund der Corona-Krise sind in Berlin und Brandenburg 391.234 Menschen von Kurzgeld betroffen.  Im Vorjahr lag die Zahl der Menschen in Kurzarbeit im April bei 900. Außerdem wurde für 546.697 Menschen in Berlin und Brandenburg Kurzarbeit angemeldet.

Kaum Verstöße gegen 800-Quadratmeterregel im Berliner Handel

Die umstrittene Größenbeschränkung für Geschäften während der Corona-Krise wird in Berlin weitestgehend eingehalten. Es wurden kaum Verstöße festgetellt. Seit Mittwoch letzter Woche dürfen auch große Kauf- und Warenhäuser wieder öffnen, insofern sie ihre Verkaufsfläche auf 880 Quadratmeter reduzieren.  Bei Verstößen wird ein Bußgeld von 10.000 Euro fällig. Der Handelsverband Berlin-Brandenburg kritisiert die Mahnahme von Beginn an scharf.

Zahl der Corona-Todesfälle auf 35 gestiegen

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind naktuell 441 (+ 1 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Es sind die meisten Fälle (137) in Werder (Havel) sowie in Kleinmachnow, Teltow, Stahnsdorf, Michendorf, Schwielowsee und Nuthetal zu verzeichnen. Es werden aktuell 79 (-3) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis hat sich um vier erhöht und liegt jetzt bei insgesamt 35 Menschen.

Mehrere Infektionen mit Corona in Seniorenheim in Königs Wusterhausen

Wegen um sich greifender Corona-Infektionen dürfen Bewohner eines Seniorenheims in Königs Wusterhausen die Einrichtung vorerst nicht mehr verlassen. Dort seien mittlerweile 16 Bewohner und fünf Mitarbeiter positiv auf Sars-Cov-2 getestet worden, teilte der Landkreis Dahme-Spreewald am Mittwochabend mit.

Barnimer Baubranche trotzt der Corona-Krise

Bei uns ist alles im Lot", sagt Michael Steffen von Strebedt Hoch- und Ingenieurbau in Eberswalde und bestätigt damit die Aussagen vieler Kollegen aus der Branche. Bereits seit Jahren läuft Brandenburgs Bauwirtschaft auf Hochkonjunktur, es gibt eine satte Auftragslage. Während ein Großteil der Leute sich momentan um den Job sorgt oder bereits arbeitslos ist, läuft auf vielen Baustellen der Betrieb weiter. Es scheint, als wäre das Bauwesen resistent gegen die Krise.

Beeskower Friseure proben für den Neustart

Schnipp, schnapp - Haare ab. Was bei Germany‘s next Topmodel regelmäßig zu Nervenzusammenbrüchen bei den jungen Mädchen führt, wird derzeit bei vielen Frauen und Männern und noch mehr bei den Friseursalons seit sechs Wochen herbeigesehnt. Wenn  Bundes- und Landespolitik heute nicht noch einen Strich durch die Rechnung machen, dürfen sie am Montag wieder öffnen, dürfen sie wieder Haare färben und schneiden.

Auch in der Krise solidarisch sein

Jeden Tag zeigt uns das Fernsehen Bilder von Städten, die so leer sind, dass sich schon Fotografen aufmachen, um diese einzigartige Situation für die Nachwelt festzuhalten. Ich habe das zur Kenntnis genommen, aber berührt hat es mich eigentlich wenig", erzählt Renate Köhler aus Neuruppin. Doch vor einigen Tagen änderte sich das – um Einkäufe zu erledigen war die 72-Jährige im Reiz, als viele Geschäfte noch geschlossen waren.

Heimatverein Kagel hat Zwangspause

Den aktiven Mitgliedern des Heimatvereins Kagel beschert die Corona-Krise eine harte Zeit. Normalerweise treffen sich die Frauen und Männer dienstags, um ihr Kleinod neben der Kirche in Schuss zu halten. Dabei wird natürlich viel geredet und gescherzt. "Das fehlt uns sehr", sagt Elisabeth Turowski. Die wichtigsten Informationen verschickt sie seit dem 20. März per E-Mail.

Schwedter Politessen wieder auf Jagd nach rücksichtslosen Parksündern

Die Botschaft ist deutlich: "Ohne Politessen geht es nicht!", sagt Schwedts Ordnungsamtsleiterin Heike Voigt. Wegen der Überwachung der Regeln, die im Zuge der Pandemie aufgestellt worden sind, hatte die Stadt die Überwachung des ruhenden Verkehrs eingestellt. In der Folge gab es zahlreiche Beschwerden, weil rücksichtslose Bürger Kurzzeitparkplätze dauerhaft besetzten, Einfahrten und Feuerwehr-Zufahrten blockierten.

Schuldenberater Seelow berät zur Soforthilfe

Wir sind nach wie vor für Menschen mit finanziellen Sorgen da", sagt David Krienke, Leiter der Schuldner- und Insolvenzberatung des Diakonischen Werks Oderland-Spree. "Aufgrund der Kontaktbeschränkungen zurzeit vor allem telefonisch."

In Berlin werden wegen Corona weitere Unterkünfte für Obdachlose gesucht

Die Berliner Sozialverwaltung will mit dem Auslaufen der Kältehilfe zum 1. Mai nach weiteren Ganztags-Unterkünften für Obdachlose in der Corona-Pandemie suchen. "Wir prüfen, welche freien Träger Kapazitäten haben, geeignete Unterkünfte zu betreiben", sagte Sprecher Stefan Strauß.

Berlin erwartet fünf Milliarden Euro neue Schulden durch Corona

Finanzsenator Matthias Kollatz geht davon aus, dass Berlin wegen der Corona-Krise um die fünf Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen muss.

Berlins Friseure rechnen zur Wiedereröffnung nach Corona-Stopp mit Ansturm

Nach wochenlanger Schließung wegen der Corona-Pandemie dürfen Friseure in Berlin ab Montag wieder ihre Salons öffnen - und rechnen zum Teil mit einem "riesigen Ansturm. Wir hören von Friseuren beides: Manche sind besorgt, dass die Kunden aus Unsicherheit nicht kommen. Aber die meisten gehen davon aus und setzen auch Hoffnungen darauf, dass es einen großen Andrang geben wird", sagte Daniel Jander, Sprecher der Handwerkskammer Berlin. Viele Salons vergeben bereits online oder telefonisch Termine und sind für die erste Zeit nach der Öffnung ausgebucht.

Corona – Bezirke in Berlin öffnen wieder ihre Spielplätze

Nach wochenlanger Schließung öffnen die Berliner Bezirke ab dem 30. April wieder ihre Spielplätze. Darauf hat sich in der vergangenen Woche der Rat der Bürgermeister geeinigt.

Angermünder Schüler werden staffelweise unterrichtet

Geteilte Klassen, Mundschutz, Abstand auch in den Pausen. Für die Abschlussjahrgänge in den weiterführenden Schulen sowie in den Berufsschulen in Angermünde hat der Unterricht schrittweise wieder begonnen. Doch vom normalen Schulalltag ist der weit entfernt.

Eberswalder Bäckermeister wird durch Corona zum Online-Star

Ein Bäcker sollte sich mit Mehl und Hefe auskennen, vielleicht noch mit Getreide und Früchten. Doch in Corona-Zeiten ist auch in der Privatbäckerei Wiese in Eberswalde so einiges anders als sonst. Generell aufgeschlossen Neuem gegenüber und gut vernetzt über Kreisgrenzen hinaus muss auch der 47-jährige Chef Björn Wiese vieles dazulernen.

Finanzhilfe für Brandenburger Kommunen

Die Erleichterung ist Jens Graf anzuhören. Wenn der  Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg über das Treffen mit Finanzministerin Katrin Lange (SPD) und Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Dienstagabend in der Potsdamer Staatskanzlei spricht, dann ist er zufrieden. 

Kevin Kühnert über Arbeit, Wettbewerb und Corona-Maßnahmen

Seinen letzten Auftritt vor dem Lockdown hatte Kevin Kühnert im März in Heidelberg. Einen Tag später sagte er alle Termine ab – auch dieses Interview musste wegen der Corona-Krise per Videokonferenz geführt werden. Kurz darauf benannte sich der Politiker dann auch bei Twitter um. "Kevin allein zu Haus Kühnert" heißt er dort jetzt. Der Humor ist dem stellvertretenden SPD-Chef also nicht verloren gegangen. Und doch blickt er voller Sorge auf die Situation: Kühnert warnt vor Rückzugsgefechten bei den Arbeitnehmerrechten und verlangt bessere Arbeitsbedingungen für Krankenpfleger und Paketboten.

Sommerurlaub trotz Corona?

Viele Deutsche wollen nach dem Osterurlaub nicht auch noch auf den Pfingst- oder Sommerurlaub verzichten. Laut einer Umfrage des Buchungsportals Holiday-Check halten 40 Prozent der Bundesbürger trotz der Corona-Pandemie an ihren Ferienplänen fest. Klar ist: Urlaub, wie man ihn bisher kannte, wird in diesem Jahr nicht möglich sein. Welche Urlaubsträume realistisch sind und welche eher nicht – neun Fragen und Antworten.

Unklare Corona-Regelungen zu Berliner Flohmärkten

Für Flohmarktfans wird der kommende 1. Mai besonders bitter. Der Riesenflohmarkt am Ostbahnhof, das Jahres-Event für viele Sammler und Händler aus Berlin und Brandenburg, musste wie alle anderen Großveranstaltungen abgesagt werden.

Woidke und Länderkollegen beraten mit Merkel über Beschränkungen

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und seine Länderkollegen stimmen sich in einer Telefonkonferenz am Donnerstag erneut mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise ab. Dabei geht es unter anderem um die Effekte der bisherigen Lockerung der Beschränkungen und um die Frage weiterer Schritte. Woidke, der auch amtierender Bundesratspräsident ist, hatte vor einem Flickenteppich gewarnt und einheitliche Regelungen angemahnt. Er warnte zugleich vor einem Bumerang, wenn es zu schnell zu weiteren Lockerungen kommen würde. Merkel hatte sich im Bundestag kürzlich besorgt gezeigt und gefordert, das Erreichte nicht zu verspielen. Brandenburg führte am vergangenen Freitag eine Maskenpflicht in Nahverkehr und Geschäften ein. Gottesdienste und Versammlungen sollen ab 4. Mai für bis zu 50 Teilnehmer wieder möglich sein, dann sollen auch Friseurläden öffnen.

Anstieg der Arbeitslosenzahl in Berlin und Brandenburg erwartet

In Berlin und Brandenburg wird aufgrund der Corona-Krise ein Anstieg der Arbeitslosenzahl erwartet. Aktuelle Daten will die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit für beide Bundesländer am Donnerstag (10.00 Uhr) vorlegen. Weil die Zahlen auf einer Stichtagserhebung Mitte des Monats beruhen, hatte sich die Krise im März auf dem Arbeitsmarkt noch nicht bemerkbar gemacht. Bis Mitte März habe es die übliche Frühjahrsbelebung gegeben, teilte die Regionaldirektion damals mit. Dann sei jedoch der Einbruch gekommen. Tausende Menschen sind seither in Kurzarbeit. Am 22. April hatten laut Regionaldirektion in Berlin rund 53.000 Unternehmen Kurzarbeit angezeigt. Auch hier will sie die jüngsten Zahlen am Donnerstag präsentieren.

Berliner Abgeordnetenhaus berät über Corona-Krise

Das Berliner Abgeordnetenhaus berät am Donnerstag (ab 10.00 Uhr) einmal mehr über die Corona-Krise und die Auswirkungen auf die Hauptstadt. Dabei steht die schwierige Abwägung zwischen Gesundheitsschutz und einem langsamen Wiederhochfahren der Wirtschaft im Mittelpunkt. Die Opposition dringt darauf, nach Öffnung des Handels etwa auch Gaststätten und Hotels eine Perspektive aufzuzeigen. Diese sind wegen der Ausbreitung des Coronavirus weiter geschlossen, viele Betreiber haben Existenzsorgen. Die Plenarsitzung findet wie schon die letzten mit besonderen Abstands- und Hygieneregeln statt und ist auch kürzer als üblich. Weil nach der ersten nunmehr auch die zweite Besuchertribüne für Abgeordnete reserviert wird, können allerdings mehr Parlamentarier als zuletzt daran teilnehmen. Maximal ist nun Platz für 123 von 160 Abgeordnete.

Bildungspolitiker debattieren über Öffnung von Schulen und Kitas

Die weitere Öffnung von Schulen und Kitas in der Corona-Krise steht am Donnerstag (13.00 Uhr) im Landtag im Mittelpunkt der Debatte des Bildungsausschusses. Nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz, dass bis zu den Sommerferien Ende Juni alle Jahrgänge wieder eine Möglichkeit zum Schulbesuch bekommen sollen, wollen die Abgeordneten Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) dazu befragen. Denn bislang gibt es noch keine Termine, zu denen die jüngsten Grundschüler der Klassen 1 bis 4 sowie die Jahrgangsstufen 7 und 8 zumindest zeitweise in die Klassenräume zurückkehren können. In den Kitas wurde die Notbetreuung inzwischen so ausgeweitet, dass nach Angaben der Landesregierung rund die Hälfte der Kinder wieder betreut wird. Für die anderen Kinder und ihre Eltern fehlt bislang aber eine Perspektive.

Senioren dürfen Heim in Königs Wusterhausen nicht verlassen - 16 Bewohner infiziert

Wegen um sich greifender Corona-Infektionen dürfen Bewohner eines Seniorenheims in Königs Wusterhausen die Einrichtung vorerst nicht mehr verlassen. Dort seien mittlerweile 16 Bewohner und fünf Mitarbeiter positiv auf Sars-Cov-2 getestet worden, teilte der Landkreis Dahme-Spreewald am Mittwochabend mit.

29. April 

Hamburg sagt traditionelles Jahresfest in Berlin ab

Die Hansestadt Hamburg hat das traditionelle Jahresfest der Berliner Landesvertretung dieses Jahr coronabedingt abgesagt. Das Fest „Hamburg in Berlin“, zu dem jedes Jahr die Hauptstadt-Politprominenz und mehrere Tausend Gäste kommen, sollte am 3. September im Tempodrom stattfinden. „Auch wenn bis zum geplanten Veranstaltungsdatum noch einige Zeit vergehen wird, so legen es die aktuellen Entwicklungen der Corona-Ausbreitung nahe, dass selbst bis zu diesem Zeitpunkt kein Zustand erreicht sein wird, der es möglich macht, unser Hamburg-Fest (...) durchzuführen“, teilte die Bevollmächtigte der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund, Almut Möller, am Mittwochabend mit.

Mehr als 5800 Corona-Fälle in Berlin - Mitte am stärksten betroffen

In Berlin haben sich bis Mittwoch 5821 Menschen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das sind 83 mehr als am Vortag, wie aus den jüngsten Zahlen der Senatsgesundheitsverwaltung hervorgeht. 147 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, sind gestorben - wiederum zehn mehr als am Dienstag; da hatte die Zunahme im Vergleich zum Montag ebenfalls zehn betragen. 88 der Toten waren 80 Jahre und älter, 34 waren 70 bis 79 Jahre alt. Dazu kommen 14 Menschen im Alter zwischen 60 und 69 sowie neun 50 bis 59-Jährige; zwei der Gestorbenen waren 40 bis 49 Jahre alt. Laut Verwaltung liegen derzeit 604 Patienten in Krankenhäusern, von denen 157 intensivmedizinisch behandelt werden. Die übrigen Betroffenen seien in häuslicher Isolation. Unter den Bezirken liegt weiterhin Mitte mit 861 Covid-19-Fällen in Front, gefolgt von Charlottenburg-Wilmersdorf (672) und Neukölln (632).

Interview: Museen sind der ideale Ort zur Einübung von Distanz

Mitte März hieß es auch für die Häuser des Brandenburgischen Landesmuseums für Moderne Kunst in Frankfurt (Oder) und Cottbus: coronabedingte Schließung. Nun dürfen sie wieder öffnen, unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Ulrike Kremeier, die Direktorin der Museen, erläutert in einem Interview, was das bedeutet.

Polen verlängert Grenzkontrollen bis zum 13. Mai

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie will Polen seine Kontrollen an den Grenzen zu anderen EU-Ländern bis zum 13. Mai beibehalten. Einen entsprechenden Erlass habe Innenminister Mariusz Kaminski unterzeichnet, teilte das Ministerium in Warschau am Mittwoch mit. Die Grenzen zu Deutschland, Tschechien, zur Slowakei und zu Litauen können bis dahin nur an bestimmten Übergängen überquert werden. 

Wie Schulen in Frankfurt (Oder) die Wiederöffnung organisieren

Ab Montag soll der Unterricht auch an Grundschulen in Frankfurt (Oder) wieder anlaufen. Doch Fehlinformationen hinsichtlich des Termins führte zuvor zu großer Verunsicherung.

Tuch, Schal oder Maske Pflicht zum Schulstart in Oder-Spree

Im Landkreis Oder-Spree beginnt für die Jahrgangsstufen 6 der Grund- und Förderschulen, die Jahrgangsstufen 9 der Ober- und Gesamtschulen, der Gymnasien und der Förderschulen sowie die Jahrgangsstufe 11 der Gymnasien und die Jahrgangsstufe 12 der Gesamtschulen wieder der Präsenz-Unterricht. Wegen der Corona-Pandemie gilt es, vieles zu beachten.

Zahl der Corona-Infizierten bleibt in Oder-Spree stabil

Alte Reederei als Kulturinstitution Fürstenbergs komplett stillgelegt

Die Akteure der Alten Reederei in Fürstenberg durchleben eine existenzielle Krise. Bis auf Weiteres ist das Kino geschlossen. Auch der Kaffenkahn wird dieses Jahr nicht auslaufen.

119 Barnimer Corona-Patienten sind wieder gesund

Die Zahl der positiv laborbestätigten Fälle ist im Barnim innerhalb von 24 Stunden um acht gestiegen. 119 dieser Patienten gelten inzwischen als genesen (+2). 608 Barnimer sind in Quarantäne (+24), weitere 751 konnten ihre häusliche Isolation inzwischen beenden (+2). Elf Infizierte liegen im Werner-Forßmann-Krankenhaus. Keiner muss beatmet werden. Mehr Informationen finden Sie hier.

Schwedt sagt das Stadtfest 2020 wegen der Corona-Krise ab

Fachbereichs- und Projektleiterin Andrea Schelhas bedauert die Entscheidung der Stadt und sagt: "Wir bleiben bei unserem Konzept für das Stadtfest und hoffen, dass uns auch alle Akteure und Partner die Treue halten, bis Veranstaltungen in dieser Dimension wieder erlaubt sind." Immerhin erwartet die Stadt bis zu 60.000 Besucher aus nah und fern. Neuer Termin soll der 3. bis 5. September 2021 sein. Um die Zeit bis dahin nicht zu lang werden zu lassen, wurde durch den Förderverein der Musik- und Kunstschule eine Idee geboren. Welche das ist, erfahren Sie hier.

Saxofon-Duo der Polizei erfreut Senioren in Frankfurt (Oder)

Die Senioren vom ASB-Seniorenheim genossen am Mittwochvormittag den Auftritt von "Jörg und Jörg", dem Saxofon-Duo vom Landespolizeiorchester. In dem 20-minütigen "Kleinstkonzert" spielten Jörg Dornenburg und Jörg Lücke in der Markendorfer Straße bekannte Melodien und Volkslieder. Anliegen war es, bei den Patienten und Bewohnern, die zu Zeiten der Corona-Pandemie keine Besuche empfangen dürfen, Freude, Abwechslung und Unterhaltung in den Alltag zu bringen.

Brandenburg begrüßt Pläne für zügigere Bauvorhaben

Das Brandenburger Umweltministerium hält die Pläne der Bundesregierung gegen Verzögerungen bei Bauvorhaben durch die Corona-Krise für sinnvoll. "Wir gehen davon aus, dass uns dies bei der Durchführung von Genehmigungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung helfen und Rechtssicherheit geben wird", teilte Sprecherin Frauke Zelt am Mittwoch in Potsdam mit. Dabei gehe es um alle Bauprojekte, nicht nur um bestimmte.

Zahl der Corona-Patienten in Oberhavel sinkt

Die Zahl der Corana-Patienten in Oberhavel geht zurzeit zurück. 116 Covid-19-Erkrankte zählte die Kreisverwaltung am Mittwoch, fünf weniger als am Dienstag. Auf der anderen Seite gab es zwei bestätigte Neuinfektionen. Damit haben sich seit dem Ausbruch der Pandemie insgesamt 265 Menschen im Landkreis nachweislich mit dem neuartigen Sars CoV2-Virus infiziert. Mehr Informationen finden Sie hier.

Zwei neue Corona-Fälle in Frankfurt (Oder)

In Frankfurt (Oder) sind zwei weitere Corona-Fälle aufgetreten. Die Zahl der laborbestätigten Covid-19-Infektionen stieg von 25 auf 27. Darüber informierte die Stadtverwaltung am Mittwoch. Weitere Informationen finden Sie hier.

Mann im Taucheranzug geht in Müllrose einkaufen

Auf Nummer sicher ging in dieser Woche ein Mann, der im Edeka-Markt in Müllrose einkaufen war. Wenn schon Maskenpflicht, dann aber komplett, dachte er sich und kam im Taucheranzug in den Supermarkt.

Vorübergehende Schließung des Flughafens Tegel wird vorbereitet

Die Betreiber des Berliner Flughafens Tegel bereiten in der Corona-Krise eine vorübergehende Schließung des Flughafens vor. Dazu soll bei der Luftfahrtbehörde die Befreiung von der Betriebspflicht beantragt werden, wie das Unternehmen am Mittwoch ankündigte. Der Flugbetrieb würde dann auf den zweiten Berliner Flughafen in Schönefeld konzentriert.

Gericht billigt 800-Quadratmeter-Verordnung für Einzelhandel

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat die erlaubte Öffnung von Verkaufsflächen mit nur bis zu 800 Quadratmetern während der Corona-Krise gebilligt. Angesichts der vom Robert Koch-Institut nach wie vor angenommenen hohen Gefährdungslage sei die Entscheidung über die Lockerungen "rechtlich nicht zu beanstanden", teilte das Gericht am Mittwoch mit. "Es sei prinzipiell davon auszugehen, dass die erforderlichen Hygienemaßnahmen in kleineren Geschäften mit weniger Kunden leichter gewährleistet werden könnten." Ein Möbel- sowie ein Warenhauskonzern und ein Anbieter von Sport- und Bekleidungsartikeln hatten per Eilverfahren die Verordnung kippen wollen

Berliner Abgeordnetenhaus berät über Corona-Krise

Das Berliner Abgeordnetenhaus berät am Donnerstag (ab 10.00 Uhr) einmal mehr über die Corona-Krise und die Auswirkungen auf die Hauptstadt. Dabei steht die schwierige Abwägung zwischen Gesundheitsschutz und einem langsamen Wiederhochfahren der Wirtschaft im Mittelpunkt. Die Opposition dringt darauf, nach Öffnung des Handels etwa auch Gaststätten und Hotels eine Perspektive aufzuzeigen. Diese sind wegen der Ausbreitung des Coronavirus weiter geschlossen, viele Betreiber haben Existenzsorgen.

Mehr als 158.600 Corona-Nachweise in Deutschland und 6069 Tote

In Deutschland sind bis Mittwochnachmittag mehr als 158.600 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: mehr als 157.200 Infektionen). Mindestens 6069 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 6000). Weitere aktuelle Zahlen

Corona in der Kita Parkspatzen in Fürstenwalde

Eine Erzieherin der Fürstenwalder Kita "Parkspatzen" hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte Stadtsprecherin Anne-Gret Trilling mit. Die Kita-Kinder, deren Eltern sowie fünf weitere Erzieherinnen müssen nun bis zum 8. Mai in Quarantäne. Mehr Informationen

Weitere Corona-Infektionen im Raum Kyritz

Die Zahl der Corona-Fälle ist im Landkreis OPR weiter gestiegen. 25 Personen aus dem Raum Kyritz werden für die Zeit der Quarantäne im Jugenddorf Gnewikow untergebracht. Lesen Sie hier weiter.

Landeselternrat fordert Wahlrecht bei Prüfungen und Unterricht

Zehntklässler sollten wählen können, ob sie an den Prüfungen für den Mittleren Schulabschluss (MSA) teilnehmen wollen, oder nicht. Das fordert der Landes-Eltern-Rat (LER), teilt René Mertens, Sprecher des LER. 

Pflegeverbände begrüßen Maskenpflicht in der Pflege

Der Berliner Senat stellt Überlegungen zu einer Maskenpflicht für das Personal in Kliniken und in der Altenpflege an. Die Krankenhaus- und Pflegeverbände sehen dies positiv.

Berlins Bildungssenatorin Scheeres übergibt erste Tablets für benachteiligte Schüler

Sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler sollen in Berlin Tablets erhalten, um in der Corona-Krise zuhause besser lernen zu können. Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) übergab am Mittwoch die ersten 22 Endgeräte an die Schule an der Jungfernheide. Insgesamt sollen 9500 Tablets als Leihgabe an Schüler verteilt werden. Mehr zu dieser Hilfe in Corona-Zeiten.

Mehr als 1660 Kinder in Märkisch-Oderland wegen Corona in Notbetreuung

1663 Kinder wurden laut Lagebericht vom Mittwoch in der vergangenen Woche in Kindertagesstätten im Landkreis betreut. Das sind 975 mehr als im Vergleich zur Vorwoche. Lag der Anteil da noch bei 4,6 Prozent, so sind es nun 11,1. Auch in den Kindertagespflegestätten sind inzwischen mehr Kinder. 

Seeed gibt neue Termine für ausgefallene Konzerte bekannt

Die Band Seeed musste wegen der Corona-Einschränkungen ihre Konzerte auch auf der Parkbühne Wuhlheide absagen. Nun gibt es neue Termine: Dienstag, 10.08.2021 (anstatt 11.08.2020), Mittwoch, 11.08.2021 (anstatt 12.08.2020), Freitag, 13.08.2021 (anstatt 14.08.2020), Samstag 14.08.2021 (anstatt 15.08.2021) und Sonntag, 15.08.2021 (anstatt 16.08.2020).

Der Arbeitsmarkt in Deutschland gerät unter Druck

Die Bundesregierung erwartet wegen der Corona-Krise eine höhere Arbeitslosigkeit in Deutschland. Demnach dürfte im laufenden Jahr die Erwerbstätigkeit um 370.000 Personen zurückgehen. Besonders betroffen seien das Gastgewerbe, der Handel sowie die Unternehmensdienstleistungen.

Brandenburg Reisebüros demonstrieren mit leeren Koffern

Mit Koffern und unbesetzten Sonnenliegen haben am Mittwoch Brandenburger Reisebüros vor dem Potsdamer Landtag auf ihre prekäre finanzielle Lage angesichts der Corona-Krise aufmerksam gemacht. In Brandenburg sind 1500 Reisebürounternehmen mit 3500 Mitarbeitern und 1,5 Milliarden Euro Umsatz betroffen. Ihre Forderungen.

Mehr als 157.500 Corona-Nachweise in Deutschland

In Deutschland sind bis Mittwochvormittag mehr als 157.500 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 156.200 Infektionen). Mindestens 6056 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 5845). Weitere Zahlen finden Sie hier.

Infektionszahlen in Brandenburg/Havel steigen wieder

Die Zahl der mit Covid-19-Infizierten ist seit Freitag in Brandenburg an der Havel erstmals angestiegen. Aktuell sind 56 laborbestätigte Fälle beim Gesundheitsamt gemeldet, einer mehr als am Vortag. Die Zahl der Personen in Quarantäne steigt auf 60 (+2). Unverändert befinden sich elf davon aktuell in medizinischer Behandlung im Klinikum Brandenburg. Die Zahl der Genesen bleibt unverändert bei 44. Hier finden Sie eine Grafik.

DRK Gransee sammelt Altkleidercontainer ein

Der Kreisverband Gransee des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) stellt seine Altkleidersammlung an nahezu allen Standorten in seinem Zuständigkeitsbereich ein. Auslöser ist die Corona-Krise.

Digitales Semester: Studenten in Berlin können Geld für Technik beantragen

Studentinnen und Studenten in Berlin sollen eine Finanzspritze bekommen können, wenn ihnen Technik wie ein Headset oder ein Laptop zur Teilnahme am digitalen Sommersemester fehlt. Studierende können demnach ab Montag (4. Mai) auf der Webseite des Studierendenwerks einen Förderantrag stellen. Das Sommersemester hat am 20. April begonnen, Seminare und Vorlesungen werden wegen der Corona-Krise im Internet abgehalten. Rückmeldungen an den Hochschulen hätten ergeben, dass ein Teil der Studierenden „nicht über eine ausreichende technische Ausstattung verfügt, um am digitalen Lehrprogramm angemessen teilzunehmen zu können“, hieß es. Hier sind die Details.

Ab Montag öffnen in OPR Schulen für weitere Klassenstufen

"Ab dem 4. Mai wird es, wie in der Weisung des Bildungsministeriums Brandenburgs angekündigt, weitere Lockerungen an den Schulen geben", darauf weist Landkreissprecher Alexander von Uleniecki hin. So wird Unterricht, stets unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, in der Jahrgangsstufe sechs an Grundschulen wieder möglich sein. Auch weitere Jahrgangsstufen kehren zurück.

Initiative stellt Know-how für Corona-Warn-App zur Verfügung

Die internationale Initiative, die unter dem Namen PEPP-PT ein Konzept für eine Corona-Warn-App vorgelegt hat, will ihr Know-how nun auch den von der Bundesregierung beauftragten Firmen SAP und Deutsche Telekom bereitstellen. Man habe in den vergangenen Wochen in einem riesigen Kraftakt eine europäische Software-Architektur für länderspezifische Corona-Contact-Tracing-Apps entwickelt, teilte die Gruppe aus Wissenschaftlern, Unternehmen und einzelnen Entwicklern am Mittwoch mit. "Wir stellen unsere Erkenntnisse, Testergebnisse und technischen Komponenten weiterhin allen zur Verfügung."

Oberkrämers Bibliotheken öffnen am 4. Mai wieder

Die Bibliotheken in Vehlefanz und Bötzow sind ab Montag, 4.  Mai, wieder für Besucher zugänglich. Allerdings coronabedingt nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Aufsichtsrat für vorübergehende Schließung des Flughafen Tegel

Der Berliner Flughafen Tegel soll nach dem Willen der Betreibergesellschaft vorübergehend vom Netz gehen. Damit will das Unternehmen auf die eingebrochenen Passagierzahlen in der Corona-Krise reagieren. Dafür ist aber auch die Zustimmung der Flughafen-Eigentümer notwendig, das sind der Bund und die Länder Berlin und Brandenburg. Sie tagen am Mittwochnachmittag in einer Gesellschafterversammlung.

Bundeskabinett ebnet Weg für mehr Corona-Tests

Angesichts der Corona-Epidemie sollen Tests auf das Virus deutlich ausgeweitet werden. Das sieht ein Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor, den das Bundeskabinett beschlossen hat. Auch im Umfeld besonders gefährdeter Menschen etwa in Pflegeheimen soll damit verstärkt getestet werden können.

Seniorenheim statt Philharmonie: Organist gibt in Berlin Konzert auf Lkw

Der renommierte US-amerikanische Organist Cameron Carpenter möchte sein Publikum trotz ausfallender Konzerte aufgrund der Corona-Krise nicht im Stich lassen. Mit seiner auf einem Lastwagen montierten Orgel startete der 39-Jährige daher am Mittwoch eine viertägige Tour durch Berlin. „In Zeiten von Corona erreiche ich so die Menschen zuhause, an ihren Fenstern und auf ihren Balkonen“, sagte Carpenter bei seinem Auftakt vor dem Caroline Bartheau Seniorenheim in Spandau am Mittwoch. Unter dem Motto „All you need is Bach“ will er bis Samstag vor rund 30 Pflegeheimen und Wohneinrichtungen für behinderte Menschen aus den berühmten „Goldberg“-Variationen von Bach spielen.

Brandenburger Regierung prüft Finanzhilfen für Tierheime

Die Tierheime in Brandenburg können in der Corona-Krise auf mögliche finanzielle Hilfe der Landesregierung hoffen. Das Ministerium prüfe, ob es Mittel aus dem Rettungsschirm für die Folgen der Corona-Krise auch für die Tierheime geben könne, die sich in einer finanziellen Notlage befinden, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Mittwoch im Haushaltsausschuss des Landtags in Potsdam. „Ich bin relativ sicher, dass wir das einreichen werden.“ Parallel arbeite die Regierung außerdem gerade an einer Förderrichtlinie für Investitionen und Ausfälle.

Hilfe für Kultureinrichtungen und freie Künstler in der Corona-Krise

Von der Corona-Krise betroffene Kultureinrichtungen können ab Mittwoch in Brandenburg finanzielle Hilfe beantragen. Das Land stellt dafür rund 35 Millionen Euro aus dem Corona-Rettungsschirm bereit, um anteilig Einnahmeausfälle bei öffentlichen und privaten gemeinnützigen Kultureinrichtungen und Kulturträgern auszugleichen, wie das Kulturministerium am Mittwoch mitteilte. Die Antragssteller müssen Mitglied in der Künstlersozialkasse sein. Für das Stipendienprogramm stellt das Land vier Millionen Euro bereit. Das Geld werde nicht auf die Grundsicherung angerechnet. „Kultur ist kein Luxus, Kultur ist lebensnotwendig“, sagte Schüle in Potsdam. Man verlange jedoch eine Gegenleistung, betonte sie: „Kunst“.

Die Mehrheit der Befragten hält die eingeführten Lockerungen für richtig

Infografik: Mehrheit hält Lockerungen für richtig | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Gastronomie und Hotellerie in Berlin brauchen Perspektive

Gespräche über Lockerungen für Hotels und Restaurants sollte es nach Überzeugung von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller noch im Mai geben.

Die Corona-Krise zeigt laut Ministerpräsident Woidke den Wert von Zusammenhalt

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat angesichts der Corona-Krise zum 1. Mai an die Solidarität und den Zusammenhalt der Menschen appelliert.
Gerade in Krisenzeiten komme es darauf an, betonte Woidke am Mittwoch zum diesjährigen Feiertag.

Die Bergmann-Klinik könnte nach Virusausbruch bald voll öffnen

Das Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann könnte nach dem Coronavirus-Ausbruch aus Sicht der Brandenburger Landesregierung voraussichtlich in ein paar Wochen wieder normal öffnen. Die beiden neuen Geschäftsführer Hans-Ulrich Schmidt und Tim Steckel hätten dem Ministerium am Dienstag über ihre Pläne berichtet, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Mittwoch in Potsdam

Mit Corona infizierte Heimbewohner in Hennigsdorf sind nach Kremmen verlegt

Von den mit dem Coronavirus infizierten Asylbewerbern aus einer Gemeinschaftsunterkunft in Stolpe-Süd in Hennigsdorf sind laut Kreisangaben vier Personen nach Kremmen verlegt worden. Dabei handelt es sich um eine Familie, bestehend aus drei Personen, und um eine allein reisende Frau, bestätigte Kreis­sprecherin Ivonne Pelz am Mittwoch. Von den vier Verlegten sind bisher drei positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Die Zahl der Corona-Krankenhauspatienten in Brandenburg ist deutlich gesunken

Die Zahl der Corona-Patienten, die in Brandenburg im Krankenhaus behandelt werden müssen, ist gesunken. 142 Menschen würden derzeit stationär behandelt, davon 22 maschinell beatmet, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Landtags in Potsdam. „Das ist im Vergleich der letzten Tage ein Tiefstand.“ Insgesamt stieg die Zahl der Infizierten auf 2860, das seien 45 mehr als vor 24 Stunden. Bisher starben 137 Corona-Patienten, das war ein Todesfall mehr als zuvor. Die Entwicklung sei sehr unterschiedlich, der Schwerpunkt liege weiter in Potsdam und den Kreisen Potsdam-Mittelmark und Barnim.

Corona-Hotspot Bernau entspannt sich

Laut der Gesundheitsministerin des Landes Brandenburg, Ursula Nonnemacher, hat sich die Lage in der Bernauer Brandenburgklinik entspannt. Die Klinik werde voraussichtlich nächste Woche wieder ans Netz gehen.

OPR-Busse verfügen über Spuckschutzwände

In den Bussen der Ostprignitz-Ruppiner-Personennahverkehrsgesellschaft (ORP) werden jetzt sukzessive Spuckschutzwände eingebaut. Diese sollen das Fahrpersonal vor dem direkten Kontakt mit Fahrgästen schützen. Sofern diese Wände vorhanden sind, werden ab dem 1. Mai auch wieder die vorderen Türen geöffnet.

Mehr als 157.500 Corona-Nachweise in Deutschland

Deutschland verzeichnet mittlerweile 157.500 Corona-Nachweise. 6056 Menschen sind nach einer Infektion im Land verstorben. Laut Schätzungen des Robert-Koch-Institutes haben rund 120.400 Menschen die Infektion bereits überstanden. Dazu kommt eine vermutete, hohe Dunkelziffer an Personen, die ohne spürbare Merkmal das Virus überwunden haben.

Wegen Corona keine Maifeier des SPD-Ortsvereins in Rathenow

Jedes Jahr am 1. Mai findet die Politparty auf dem Schleusenplatz in Rathenow statt. Gastgeber ist der Ortsverein der SPD. Dieses Jahr ist das Fest wegen Corona nun abgesagt.

Hennigsdorfer Tüftler sorgen für Hygiene mit Ellbogen-Trick

Innerhalb von zwei Wochen hat das Hennigsdorfer Unternehmen Flamm Syscomp auf eine Marktlücke im Hygienebereich gestoßen und haben diese gefüllt. Als Schutzmaßnahme für ihre Mitarbeiter entwickelten sie einen Türklinkenaufsatz, welcher es erlaubt, Klinken per Ellenbogen zu öffnen. Dadurch werden Infektionsrisiken minimiert. Diese Idee hatte vor ihnen niemand und so konnten sie mit ihrem Edelstahlaufsatz eine Neuheit schaffen.

Bundesregierung rechnet mit schwerer Rezession

Die Bundesregierung rechnet infolge der Corona-Krise mit einer schweren Rezession in Deutschland. Sie erwartet in ihrer Frühjahrsprojektion, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr um 6,3 Prozent sinkt, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Koalitionskreisen erfuhr. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Dies wäre ein stärkerer Wirtschaftseinbruch als in der weltweiten Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren. 

Grütters will Strukturfonds für Kulturszene in Corona-Krise

Kulturstaatsministerin Monika Grütters will nun ebenfalls einen Strukturfonds zur Rettung der Kulturszene in der Corona-Krise. Die Länder hatten zuletzt mehr Einsatz vom Bund gefordert und eine gemeinsame Arbeitsgruppe angeregt. „Es bedarf weiterer gemeinsamer Anstrengungen, um eine drohende Verarmung der Kunst- und Kulturlandschaft nach der Corona-Krise zu verhindern“, hieß es in einem Schreiben an Grütters sowie die Minister für Finanzen und Wirtschaft, Olaf Scholz (SPD) und Peter Altmaier (CDU). Auch die Länder verweisen auf Forderungen etwa des Kulturrates nach einem Infrastrukturfonds. Nach dessen Schätzung müsste ein solcher Fonds etwa 500 Millionen Euro umfassen.

Wirtschaftsminister sieht Chance für Tourismus in Brandenburg

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) sieht in der Corona-Krise für den Tourismus im Land eine mögliche Chance. Der Flugverkehr werde mit Sicherheit noch sehr viel länger auf sich warten lassen, sagte Steinbach am Mittwoch im RBB-„Inforadio“. „Urlaub in Brandenburg machen“ sei somit „die angesagte Überschrift“. Einschränkungen werde es aber sicherlich geben.

FU-Wissenschaftler sieht die Corona-Pandemie als komplexe Katastrophe

Stimmt unsere Wahrnehmung der Corona-Pandemie - oder wird sie unterschätzt, weil der Blick auf sie verkehrt ist? Nach Überzeugung des Berliner Sozialwissenschaftlers Prof. Martin Voss ist sie eine Katastrophe.

Reisewarnung wegen Corona wird bis mindestens 14. Juni verlängert

Die Bundesregierung verlängert die weltweite Reisewarnung wegen der Coronavirus-Pandemie bis mindestens 14. Juni verlängern. Seit Mitte März gilt in Deutschland zunächst bis zum 3. Mai eine weltweite Reisewarnung für Touristen. Mehr über die Maßnahme lesen Sie hier.

Farbbeutel und Rauchtöpfe statt Demonstration - 1. Mai in Berlin-Kreuzberg

Berlins Alternativ-Stadtteil Kreuzberg war schon immer für Überraschungen gut. Das galt besonders am 1. Mai. In den 80er- und 90er-Jahren tobten sich tausende Menschen aus der linken Szene bei Straßenschlachten gegen die Polizei aus. In späteren Jahren gab es stundenlange Demonstrationen gefolgt von einem kurzen Anrennen gegen die Staatsmacht. Zuletzt verdrängten Straßenpartys die Revolutionsversuche. In diesem Jahr sind größere Demonstration wegen der Corona-Risiken verboten. Geplant ist trotzdem einiges.

Frisöre in Frankfurt (Oder) bereiten sich auf Wiedereröffnung vor

In den 59 Frisörbetrieben in Frankfurt (Oder) laufen die Vorbereitungen gerade auf Hochtouren, denn ab nächsten Montag dürfen sie wieder öffnen. Doch das Arbeiten wird anders sein, als zuvor. "Neben dem Mindestabstand von 1,50 Meter zwischen den jeweiligen Arbeitsplätzen ist das Tragen von Schutzmasken im Salon für Kunden und Mitarbeiter zur Pflicht geworden.

Eisenhüttenstädter setzen Masken auf

Die Eisenhüttenstädter haben sich schnell auf die seit Wochenbeginn gültige Maskenpflicht beim Einkaufen eingestellt. Während am Montag vieles noch gewöhnungsbedürftig schien – so waren in den hiesigen Apotheken noch regelmäßig maskenlose Kunden anzutreffen – hatte sich einen Tag später schon vieles eingepegelt.

Bernauer Firmen setzen auf Distanz - und Masken

"Der Auftragseingang wird schwächer", sagt Martin Schäfer. Gemeinsam mit Christian Grünberg leitet er BK – Kunststoffe Bernau. Ob die Auftragslage mit dem Coronavirus und den Maßnahmen zur Eindämmung zu tun hat? Martin Schäfer weiß es nicht genau. Schon vor Corona habe es Anzeichen beispielsweise aus dem Maschinenbau und der Industrie gegeben, die einen Auftragsrückgang begünstigen würden. Einen Mix zwischen der Entwicklung vor Corona und der gegenwärtigen Pandemie vermutet der Geschäftsführer.

MOZ-Filmreihe "Corona zum Trotz" über Optikerin in Schwedt

Ramona Jähnke muss dieser Tage vieles im Blick haben. Denn außer den Augen ihrer Kunden gilt es für Augenoptiker-Meisterin auch, die Vorschriften und Regeln zu beachten, die wegen der Pandemie Einzug in den Alltag gehalten haben. Über Unternehmen wie das von Ramona Jähnke dreht ein Filmteam des Märkischen Medienhauses zurzeit eine Serie mit dem Titel "Corona zum Trotz". Am Dienstag war das Team in Schwedt auf Tour.

Maskenpflicht auf Eberswalder Wochenmarkt

Der Wochenmarkt am Dienstag im Zentrum der Barnimer Kreisstadt war der erste, an dem die Maskenpflicht galt. Kunden und Verkäufer sind unterschiedlich mit dieser neuen Herausforderung umgegangen, die kaum jemand zu ignorieren wagte. Am verbreitetesten waren Schals und Tücher, die immer dann auf Mund und Nase geschoben wurden, wenn es zum direkten Kontakt zwischen Interessenten und Anbietern kam. Gelegentlich waren aber auch richtige Masken zu sehen.

Unterricht in MOL mit Masken und Abstand

In der Seelower Oberschule "Bertolt Brecht" findet seit Montag wieder der Unterricht für die Zehntklässler im Schulgebäude statt. 66 Jugendliche bereiten sich dort auf ihre Abschlussprüfungen vor. "Alle wurden zu Beginn ausführlich belehrt, über die Hygiene-Vorschriften und die Abstandsregeln", erzählt Bianca Rader, kommissarisch stellvertretende Schulleiterin.

Angermünder Erzieherinnen sammeln Müll statt Kinder zu betreuen

Weggeworfene Zigarettenkippen, benutzte Papiertaschentücher ... Karin Büttner entgeht kein Unrat in den Straßen von Angermünde. Mit Greifzange und blauem Plastiksack rückt sie dem Müll zu Leibe. Jeden Tag, viele Stunden lang. Doch das ist kein freiwilliger Frühjahrsputz, den die Kitaleiterin aus Crussow und viele ihrer Kolleginnen leisten, sondern ihr vorübergehender Arbeitsplatz im Auftrag ihres Arbeitgebers, der Stadt Angermünde. Die hat alle Erzieherinnen, die wegen der Corona-Beschränkungen derzeit nicht in ihrem Beruf arbeiten können, kurzerhand mit artfremden Arbeiten betraut.

Auszeit am Seeufer – an den Badestränden um Fürstenwalde geht es sehr ruhig zu

Die Badestellen der Region locken die ersten Schwimmer und Strandgäste an. Aufgrund der Corona-Krise bieten viele Badestellen nur eingeschränkte Möglichkeiten. So sind die Spielplätze und Klettergerüste an den Spreeufern in Hangelsberg und Berkenbrück gesperrt, auch die Betreiber der Imbiss- und Gastronomie-Angebote lassen mancherorts ihr Geschäft ruhen, einige bieten Snacks zum Mitnehmen an.

Auch in der Uckermark im Bus nur noch mit Maske

Über Nacht sind die Fahrgastzahlen der Uckermärkischen Verkehrsbetriebe dramatisch von 22.000 am Tag auf 3500 abgestürzt - als die Uckermark in die Corona-Starre fiel. Seit Montag wird der Fahrbetrieb wieder hochgefahren. Im Bus gilt Maskenpflicht und das Abstandsgebot.

Landräte in Brandenburg zum Einreiseverbot nach Ostprignitz-Ruppin

Es war ein Alleingang, der seinesgleichen sucht: Als der Landrat von Ostprignitz-Ruppin in einer Allgemeinverfügung im März für seinen Kreis ein Einreiseverbot verhängte, ging ein Aufschrei durch das Brandenburger Land. Ralf Reinhardt (SPD) wollte verhindern, dass das Ruppiner Seenland während der Kontaktsperre  in Pandemie-Zeiten zum Ausflugsziel zahlreicher Touristen wird, die dem Stadtleben entfliehen wollen.

Landesregierung von Brandenburg unterstützt digitale Lehre

Die Vorlesungen finden online statt und selbst Experimente in technischen Studienrichtungen müssen derzeit irgendwie digital ausgeführt werden: Die derzeitigen Umstände stellen sowohl Lehrende als auch Lernende an den Hochschulen und Universitäten vor neue Herausforderungen. Und wie zu hören ist, wird dies von vielen Beteiligten nicht nur als Belastung, sondern – im Gegenteil – als kreative Herausforderung betrachtet.

Für Brandenburgs Prämiensparer steigen die Chancen auf Nachzahlungen

Die Entscheidung des Oberlandesgerichtes (OLG) Sachsen über unzulässige Zinsanpassungen im Prämiensparen hat Bedeutung auch für Verbraucher in Brandenburg.  "Das Urteil vor wenigen Tagen lässt die Chancen der betroffenen Sparer wesentlich steigen, ihre ausstehenden Zinsen noch zu erhalten", unterstreicht Erk Schaarschmidt, Finanzexperte bei der Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB).

Abgeordnete im Landtag Brandenburgs werfen AfD Verschwörungstheorien vor

Der Landtag hat am Dienstag in einer Sondersitzung den AfD-Antrag auf Einrichtung eines Corona-Sonderausschusses abgelehnt. Die Debatte davor war ein Schlagabtausch über die Bewertung der Pandemie. "Nicht das Virus hat die Corona-Krise verursacht, sondern eine auf Glauben und Gehorsam setzende Politik", erklärte der AfD-Abgeordnete Christoph Berndt.

EU-Abgeordneter Christian Ehler hat in Brüssel nun sein "Home-Office"

Der frühere Unternehmer Christian Ehler vertritt Brandenburg bereits seit 16 Jahren im EU-Parlament und hat dabei so manche Höhen und Tiefen der Gemeinschaft erlebt. Doch die jetzige Situation ist auch für ihn außergewöhnlich. Christian Ehler im Interview.

Maskenpflicht für Personal in Berliner Kliniken und Altenpflege 

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) will eine Maskenpflicht für das Personal in Krankenhäusern und in der Altenpflege per Verordnung festschreiben. „In der Corona-Epidemie sind ja die Älteren und chronisch Kranken besonders betroffen. Die müssen besonders geschützt werden“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Der Ruf nach Schutzmasken und Schutzkleidung sei in der Pflege und den Kliniken groß. „Wir haben es in Berlin sehr gut geschafft, die Altenpflege mit Mund-Nase-Schutzmasken und anderer Schutzkleidung zu beliefern. Deswegen ist das ein Muss, in diesem Bereich auch Schutzmaske zu tragen - für alle Beschäftigten, stationär und ambulant“, so die Senatorin. „Für die Bewohner der Pflegeheime empfehlen wir die Alltagsmasken.“

Reisebüros fordern in Berlin mehr staatliche Hilfe

Mehrere Inhaber von Reisebüros wollen an diesem Mittwoch in Berlin für Staatshilfen demonstrieren. Unter dem Motto „Reisebüros in Not, uns droht der Tod“, wollen sie am Mittag (12 Uhr) vor dem Bundeskanzleramt ihrer Forderung nach einem Rettungsschirm Nachdruck verleihen. Nach Polizeiangaben sind 20 Demonstranten angemeldet - sie müssen die Corona-Abstände einhalten. Zeitgleich sind in mehreren Städten Aktionen geplant. So wollen die Initiatoren mit 50 Bussen durch Dresden fahren, in München sollen zahlreiche Koffer auf den Odeonsplatz gestellt werden. Die Reisebeschränkungen in der Corona-Krise haben den Tourismus weltweit zusammenbrechen lassen. Nicht nur Reisebüros, auch Veranstalter, Hoteliers, Gastronomen und Verkehrsunternehmen geraten in Schwierigkeiten. Der Staat greift Kleinunternehmern mit Soforthilfen wie Zuschüssen und Darlehen unter die Arme. 

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28. April

Konfirmation im Miniformat in Nieder Neuendorf

Der Pfingstsonntag sollte für 16 Jugendliche aus Nieder Neuendorf und Hennigsdorf zu einem Höhepunkt in ihrem bisherigen Leben werden: Festgottesdienst zur Konfirmation samt anschließender Familienfeier. Doch Corona kennt auch hier kein Pardon. Eine vollbesetzte Kirche wird es zu Pfingsten in Nieder Neuendorf nicht geben. So ganz möchte Pastorin Barbara Eger das Fest aber nicht ausfallen lassen. Von ihrer Idee lesen Sie hier.

Kurzarbeit am MVZ des Klinikums Frankfurt (Oder)

Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) des Klinikums Frankfurt (Oder) hat im April für einige Teilbereiche Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit angezeigt. Welche Bereiche vor allem betroffen sind, erfahren Sie hier.

Familienminister wollen Kitas "behutsam" öffnen

Die Familienminister von Bund und Ländern sprechen sich in der Corona-Krise für einen "behutsamen" Wiedereinstieg in die Kinder-Tagesbetreuung in vier Phasen aus. Das teilte das Ministerium von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) am Dienstag mit. Die Empfehlung sei, "in den kommenden Wochen und Monaten aus bildungs- und entwicklungspsychologischen Gründen" einen Wiedereinstieg zu ermöglichen - ein konkretes Zieldatum für die Wiederaufnahme des Kita-Betriebs wurde aber nicht genannt. Mehr zu den geplanten Phasen der Wiedereröffnung lesen Sie hier.

Erster Corona-Patient in Bad Saarow wieder entlassen

Kay-Arne Ziske kann aufatmen. Nach einem schweren Verlauf der Lungenkrankheit Covid-19 konnte er nun geheilt aus dem Helios-Klinikum Bad Saarow entlassen werden. Viereinhalb Wochen musste der Grünheider behandelt werden. Er war der erste Patient im Helios-Klinikum, der an der vom Coronavirus verursachten Krankheit litt. Seine Geschichte lesen Sie hier.

Tarifangebot in Eisenhüttenstadt einstimmig abgelehnt

Die Verdi-Tarifkommission hat das Tarifangebot des Städtischen Krankenhauses Eisenhüttenstadt nach einer ausführlichen Beratung am Montag einstimmig als unzureichend abgelehnt. Das teilte Ralf Franke, Gewerkschaftssekretär für den Verdi-Bezirk Cottbus, am Dienstag mit. Als Gründe für die Ablehnung nennt er unter anderem,  dass die Geschäftsführung des Krankenhauses es abgelehnt hatte, eine steuerfreie Prämie für alle Beschäftigten des Krankenhauses als Anerkennung für die Arbeitsleistung während der Corona-Krise zu zahlen. Weitere Gründe erfahren Sie hier.

Mehr als 157.500 Corona-Nachweise in Deutschland - 6054 Tote

In Deutschland sind bis Dienstagabend mehr als 157.500 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.15 Uhr: mehr als 156.200 Infektionen). Mindestens 6054 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 20.15 Uhr: 5842). Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 117.400 Menschen die Infektion überstanden.

212 Corona-Infizierte in Oder-Spree - Bundeswehr hilft in Beeskow bei Corona-Kontaktermittlung

Seit Beginn des Corona-Krankheitsausbruchs wurden im Landkreis Oder-Spree 121 Fälle einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus offiziell bestätigt. 89 der erkrankten Personen sind inzwischen geheilt und zwei Personen sind verstorben. Das Kreisgesundheitsamt hat indessen personelle Verstärkung mithilfe der Bundeswehr bekommen.

Studenten finden im Hedwighaus in Frankfurt (Oder) stabilität

Im Hedwighaus des Oekumenischen Europacentrums in Frankfurt (Oder) sind corona-bedingt nur zehn von 15 Zimmern belegt. Die Gemeinschaft ist enger geworden.

Kritik an Situation in Flüchtlingsheimen von Märkisch-Oderland

Willkommensinitiativen verteilen Masken an die Gemeinschaftsunterkünften in Märkisch-Oderland und üben dabei Kritik an den aktuellen Zuständen in den Heimen. Lesen Sie mehr dazu hier.

Zahl der Infizierten steigt in Oberhavel zurzeit nicht weiter an

Die Corona-Zahlen im Landkreis Oberhavel stagnieren. Bis Dienstag wurden 263 Menschen positiv auf das neuartige Sars-CoV2-Virus getestet worden. Zwischen Montag- und Dienstagmittag wurde kein einziger neuer Fall registriert. "Das ist eine sehr positive Nachricht und zeugt davon, dass sich die Oberhavelerinnen und Oberhavel weiterhin sehr vorbildlich an die Eindämmungsverordnung des Landes halten. Das bestätigt uns regelmäßig auch die Polizei. Die dort registrierten Verstöße gegen die geltenden Regeln sind überschaubar", lobte Landrat Ludger Weskamp (SPD). Lobende Worte hatte der Landrat am Dienstag auch für die Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft in Stolpe-Süd übrig, wo in der in der vergangenen Woche eine Vielzahl von Corona-Infektionen bestätigt worden waren.

Flughafen-Eigentümer beraten über Tegel-Schließung

Vertreter des Bundes und der Länder Berlin und Brandenburg sprechen an diesem Mittwoch noch einmal darüber, ob der Flughafen Tegel vorübergehend vom Netz gehen soll.

Brandenburgs Kommunen erhalten finanzielle Hilfen vom Land

Angesichts massiver Steuerrückgänge infolge der Corona-Krise will die Brandenburger Landesregierung auch die Städte und Gemeinden aus dem Corona-Rettungsschirm finanziell unterstützen. "Um drohende finanzielle Notlagen abzuwenden, ist ein Beitrag des Landes gerechtfertigt und unabweisbar", sagte Finanzministerin Katrin Lange (SPD) am Dienstag nach einem Krisengipfel mit Spitzenvertretern der Kommunen.

Zwei weitere Todesfälle im Barnim

Innerhalb von 24 Stunden hat es im Barnim in der Corona-Krise zwei weitere Todesfälle gegeben. Betroffen war erneut die Stadt Bernau, in der mittlerweile 13 Infizierte der neuartigen Krankheit erlegen sind. Unverändert zwei Tote sind in der Stadt Eberswalde zu beklagen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Reisebüros demonstrieren für mehr staatliche Hilfe in Berlin

Mehrere Inhaber von Reisebüros wollen an diesem Mittwoch in Berlin für Staatshilfen demonstrieren. Unter dem Motto „Reisebüros in Not, uns droht der Tod“, wollen sie am Mittag (12 Uhr) vor dem Bundeskanzleramt ihrer Forderung nach einem Rettungsschirm Nachdruck verleihen. Nach Polizeiangaben sind 20 Demonstranten angemeldet - sie müssen die Corona-Abstände einhalten.

Rund 5740 Corona-Fälle in Berlin - zehn weitere Tote

In Berlin haben sich bis Dienstag 5738 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Im Vergleich zum Vortag waren das 61 Fälle mehr, wie die Senatsgesundheitsverwaltung am Montagabend mitteilte. 137 Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, sind bislang gestorben - das waren zehn mehr als am Montag. 502 Patienten werden den Angaben zufolge in Kliniken behandelt, 158 von ihnen intensivmedizinisch. Die Behörde wies darauf hin, dass die Daten „aufgrund technischer Umstellungen in der Meldesoftware der Berliner Gesundheitsämter unvollständig“ seien.

Maskenpflicht und Schulbeginn in der Uckermark

Zum Einkaufen nur noch mit Mund-Nasen-Schutz, diese neue Vorschrift zur Eindämmung der Corona-Pandemie muss auch in Angermünde umgesetzt werden.

Hartz-IV statt goldener Zeiten für die Kunst im Oderbruch

Soloselbständige wie Künstler und Musiker kämpfen in Zeiten der Corona-Pandemie um ihre Existenz und wissen inzwischen nicht mehr, wie sie noch klarkommen sollen. Eigentlich hatte das Land Brandenburg auch für sie Soforthilfe angekündigt. Doch jetzt sind viele Anträge in der Schwebe. "Wir haben hier ein Problem", sagt Mario Eska. Das Mitglied der Linken im Kreistag hat einen großen Freundes- und Bekanntenkreis in der Kulturszene. Kreative gebe es gerade im Oderbruch sehr viele, erklärt er.

Neuruppin überträgt bald Sitzungen im Netz

Die Stadt Neuruppin geht in Sachen Digitalisierung einen großen Schritt nach vorn: Künftig sollen Sitzungen des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) und der Stadtverordnetenversammlung (SVV) als Livestream auf der Webseite der Stadt übertragen werden.

Charité untersucht Viruskonzentration im Rachen von Kindern

In Berlin läuft dem Virologen Christian Drosten zufolge eine Untersuchung zur Rolle von Kindern in der Coronavirus-Pandemie. Im Labor an der Charité sei man dabei, die Viruskonzentration im Rachen von Kindern zu bestimmen, sagte der Wissenschaftler am Dienstag im NDR-Podcast. Über Ergebnisse und die Datengrundlage könne er wahrscheinlich an diesem Donnerstag sprechen. Drosten erhofft sich demnach mehr Erkenntnisse darüber, ob Kinder das Virus ebenso abgeben wie Erwachsene. Das sei wichtig für die Debatte über Kita-Öffnungen.

Oranienburger Stadtbibliothek öffnet wieder

Die Oranienburger Stadtbibliothek nimmt den Betrieb schrittweise wieder auf. Seit Dienstag ist der Rückgabeautomat wieder aktiviert. Ab kommender Woche werde auch eine eingeschränkte Medienausleihe wieder möglich sein, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit.

RTL dreht in Velten zum Thema Corona

Unter dem Motto "Eine Kleinstadt in Corona-Zeiten" werden Reporter am 29. April ein Portrait von Velten für die Donnerstag-Ausgabe der Nachrichtensendung RTL aktuell filmen.

Heftiger Streit im Landtag über Soforthilfe für Soloselbstständige

Im Brandenburger Landtag ist eine Debatte über die Soforthilfe für Soloselbstständige entbrannt. Die Opposition fordert von der Landesregierung, Einschränkungen zurückzunehmen. Und die Grünen scheren aus der ablehnenden Haltung der Koalitionspartner aus.

Brandenburg stellt zehn Millionen Euro für Bildungseinrichtungen und Sportvereine zur Verfügung

Das Land Brandenburg stellt wegen der Corona-Krise zehn Millionen Euro für gemeinnützige Bildungseinrichtungen, die Jugendhilfe und Sportvereine bereit. „Es besteht ein klares Landesinteresse daran, dass Jugendherbergen, Sportvereine und Weiterbildungseinrichtungen diese sehr schwierigen Zeiten überstehen“, sagte Finanzministerin Katrin Lange (SPD) am Dienstag. Daher sollen die Träger der Einrichtungen mit einem Festbetrag unterstützt werden, damit sie drei Monate lang einen Notbetrieb überstehen können. Dafür müsse der Antragsteller versichern, dass er durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohende Notlage geraten sei, teilte das Bildungsministerium mit. Kulturministerin Manja Schüle (SPD) will am Mittwoch ein Förderprogramm für Kultureinrichtungen vorstellen.

Berliner Bibliotheken ab 11. Mai wieder offen

Ausleihen geht, Bleiben nicht - ab dem 11. Mai nehmen Berlins Öffentliche Bibliotheken wieder den Betrieb auf. Die Umsetzung der infektionstechnischen Maßnahmen hänge von den Möglichkeiten vor Ort ab, teilte der Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlin (VÖBB) am Dienstag mit. Mancherorts werde es nur Ausgabeschalter, anderswo auch Selbstausleihe geben. Zudem sollen die Besucher Gesichtsmasken tragen, den Bibliotheksausweis bereithalten und nur mit Karte zahlen. Die Arbeitsplätze bleiben geschlossen, der Präsenzbestand unter Verschluss.

Aktuell 42 Covid-19-Kranke in Märkisch-Oderland

Aktuell gelten 42 Personen im Landkreis Märkisch-Oderland als erkrankt. Zwölf von ihnen werden in Krankenhäusern behandelt, darunter fünf auf Intensivstationen. Die Zahl der Verdachtsfälle steigt weiterhin an. Sie lag am Dienstag bei 1741. Das sind 35 mehr als am Vortag. In häusliche Isolation mussten sich bisher 1556 Menschen begeben. Das ist ein Plus von 27 im Vergleich zum Vortag. 1325 Betroffene durften die Quarantäne bereits verlassen. Die Zahl der Abstrichuntersuchungen wurde jetzt auf 1116 beziffert. Weitere Informationen finden Sie hier.

Zahl der Corona-Fälle in Ostprignitz-Ruppin steigt auf 69

Die Zahl der Covid-19-Fälle ist im Landkreis am Dienstag Ostprignitz-Ruppin auf 69 gestiegen. Dabei wurden Personen positiv auf den Coronavirus getestet und vier wurden über klinische Symptome ermittelt. Drei Patienten werden stationär behandelt und eine Person wird weiterhin künstlich beatmet. Unter den Neu-Iinfizierten befindet sich jedoch auch ein Mitarbeiter der Ruppiner Kliniken, der jedoch laut Kreissprecher Alexander von Uleniecki nur Kontakt zu wenigen Patienten hatte. Gegenwärtig laufe die Ermittlung der Kontakte und Isolationsmaßnahmen werden eingeleitet.

Brandenburger Landtag lehnt AfD-Antrag für Corona-Sonderausschuss ab

Der Brandenburger Landtag hat mit breiter Mehrheit einen Antrag der AfD-Fraktion abgelehnt, einen Sonderausschuss zur Corona-Krise einzurichten. Gegen den Ausschuss stimmten am Dienstag in einer Sondersitzung des Landtags alle übrigen Fraktionen.

Kein neuer Corona-Fall in Brandenburg an der Havel

Die Zahl der Corona-Infektionen in Brandenburg an der Havel bleibt unverändert. Seit 24. April sind 55 laborbestätigte Falle beim Gesundheitsamt gemeldet. 44 Personen sind mittlerweile genesen, 58 befinden sich noch in Quarantäne. Das sind sechs mehr als am Vortag. Elf Personen werden aktuell stationär behandelt (-3), von ihnen stammen 11 aus dem Umland (-1).

Zehntklässler gehen in Oberhavel wieder zu Schule

Die Zehntklässler in Oberhavel gehen wieder zur Schule. Alle Einrichtungen haben dafür strenge Regeln aufgestellt.

BVG-Kontrolleure verteilen Mund-Nasen-Schutz an Masken-Muffel in Berlin

Masken-Muffel in der Berliner U-Bahn bekommen zwar kein Bußgeld, aber im Zweifelsfall den fehlenden Mund-Nase-Schutz. Die Kontrolleure, die in der BVG unterwegs sind, haben nach Angaben von Innensenator Andreas Geisel (SPD) entsprechende Masken dabei - „solange sie vorrätig sind“. Und sie verteilten sie an Fahrgäste, die ohne Maske unterwegs seien, um die Maskenpflicht im ÖPNV auf diese Weise durchzusetzen. An eine Maske zu kommen, dürfte allerdings auch sonst nicht schwierig sein, sagte der Innensenator am Dienstag nach der Sitzung des Senats vor Journalisten. „Man sieht ja überall in den Läden, dass sie da sind.“

Berlins Wirtschaftssenatorin schlägt Maskenpflicht für Altenheime vor

Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) macht sich für eine Maskenpflicht in Pflegeeinrichtungen nach dem Vorbild Hamburgs stark. Pop habe in der Senatssitzung am Dienstag deutlich gemacht, dass von 10 000 mit dem Coronavirus infizierten Heimbewohnern in Deutschland inzwischen 2000 gestorben seien, berichteten Teilnehmer. Auch der Covid-19-Ausbruch in einer Lichtenberger Seniorenwohnanlage zeige, dass hier Handlungsbedarf bestehe und „dringend“ etwas passieren müsse. Innensenator Andreas Geisel (SPD) kündigte in der Pressekonferenz nach der Sitzung an, der Senat werde am kommenden Dienstag über eine Maskenpflicht in Senioren- und Pflegeheimen beraten.

Antragstellung für Corona-Zuschuss wegen Betrugsgefahr gestoppt

Soloselbstständige, Freiberufler und Unternehmen in Berlin konnten am Dienstag vorübergehend keinen Corona-Zuschuss beantragen. Die Investitionsbank (IBB) stoppte die Antragstellung für gut drei Stunden. Es war eine Website entdeckt worden, die der Seite der IBB nachempfunden war. Dabei bestand die Gefahr von Identitätsdiebstahl - also die Möglichkeit, dass Betrüger mit Hilfe der falschen Website Daten von Unternehmern abgreifen und ihrerseits damit Hilfen beantragen. Gegen 16 Uhr wurde das Online-Formular auf der korrekten Website www.ibb.de wieder freigeschaltet. Das Landeskriminalamt untersuche die Hintergründe der Fälschung.

Unterricht trotz Quarantäne-Station auf dem Zehdenicker Schulcampus

Obwohl der Landkreis Oberhavel im Lehrlingswohnheim auf dem Gelände der Exin-Oberschule eine Quarantänestation für Corona-Erkrankte und Verdächtsfälle eingerichtet hatte, begann für 55 Zehntklässler der Unttericht direkt nebenan. Wie mit der Situation umgegangen wird, erfahren Sie hier.

Lebensmitteleinkauf im Internet beliebter geworden

Verbraucher in Deutschland haben einer Umfrage der Unternehmensberatung Boston Consulting Group zufolge seit Beginn der Corona-Beschränkungen vermehrt online Lebensmittel eingekauft.

Arche-Gründer warnt vor Schäden für Kinder durch Corona-Isolation

Per Videobotschaft hat der Gründer des Vereines "Die Arche", Bernd Siggelkow, die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten direkt darauf angesprochen, dass diese die Entscheidung über die Öffnung von Schulen und Kitas beschleunigen und so das gewohnte Leben der Kinder langsam wieder beginnen kann. "Kinder brauchen ihre vertrauten Ansprechpartner", sagt er.

Telekom und SAP sollen Corona-App entwickeln

Die Bundesregierung hat entschieden, dass ihre Corona-Warn-App federführend von der Deutschen Telekom und dem Software-Konzern SAP entwickelt wird. Und die Fraunhofer-Gesellschaft und das Helmholtz-Institut CISPA sollen bei der Entwicklung beraten, wie die Ministerien für Gesundheit und Inneres sowie das Kanzleramt am Dienstag mitteilten. Sie bekräftigten den Fokus auf einen dezentralen Ansatz, was eine bessere Verknüpfung mit Apples iPhones und den Android-Smartphones erlauben wird.

Entwicklung der Corona-Kurve

Die Zahl der gemeldeten Covid-19-Fälle nimmt in Deutschland weiter zu - allerdings flacht sich die Kurve mittlerweile merklich ab. Die Zahl der weltweit bestätigten Fälle beläuft sich auf über drei Millionen Infizierte. Die meisten Covid-19-Erkrankungen in Europa verzeichnet Spanien. Die meisten Toten hat Italien zu beklagen.

Infografik: So entwickeln sich die Corona-Kurven | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Delivery Hero setzt in Corona-Krise auf Zusatzgeschäfte

Der Essenslieferdienst Delivery Hero hat auch in der Corona-Krise weiter ein starkes Wachstum verzeichnet und will künftig stärker von Lieferungen anderer Waren profitieren. Beim sogenannten Quick Commerce, also der Lieferungen innerhalb von einer Stunde, will Delivery Hero Vorreiter sein, wie Vorstandschef Niklas Östberg am Dienstag in einer Telefonkonferenz sagte. Neben Lebensmitteln könnten auch zum Beispiel Medikamente über die eigene Plattform schneller zum Kunden gebracht werden.

Zoo und Tierpark in Berlin sind wieder geöffnet - Tausende Tickets verkauft

Zur Wiedereröffnung von Zoo und Tierpark Berlin am Dienstag haben sich bereits tausende Besucher Online-Tickets gesichert. In den ersten 30 Minuten des Online-Verkaufs am Montagnachmittag seien 2500 Eintrittskarten weggegangen, sagte eine Zoo-Sprecherin am Dienstag. „Bis heute Morgen wurden insgesamt 16.000 Tickets für die kommenden zehn Tage verkauft.“ Vor den großen Toren des Zoos hätten am Morgen bereits die ersten Besucher sehnsüchtig auf die Wiedereröffnung des Zoos gewartet.

Lockerungen für Gastronomie in Brandenburg von CDU und AfD gefordert

Die Fraktionen der mitregierenden CDU und die oppositionelle AfD im Brandenburger Landtag haben erste Lockerungen für die Gastronomie in der Corona-Eindämmungsverordnung gefordert. Als ersten Schritt sollten Gaststätten mit einem Außenbereich diesen wieder für Publikum öffnen dürfen, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Frank Bommert am Dienstag bei der Vorstellung eines Positionspapiers. Auch Hotels sollten wieder öffnen dürfen, meinte Bommert.

Maskenpflicht im Einzelhandel nun auch in Berlin

Wie schon in Bussen und Bahnen gilt nun auch im Einzelhandel bundesweit eine Maskenpflicht. Berlin führt sie als letztes Bundesland ein, wie der Senat am Dienstag beschloss.

Polens größtes Rockfestival nur als Online-Veranstaltung

Polens größtes Rockfestival „Pol'and'Rock“ wird in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht als Open-Air-Event stattfinden. Als Ersatz solle es vom 30. Juli bis 1. August ein Online-Festival geben, teilten die Veranstalter am Dienstag auf ihrer Internetseite mit. „Wir machen für euch die schönste Hausparty der Welt - ein Internettreffen voller Liebe, Freundschaft und Musik“. Im kommenden Jahr werde das Festival wieder als Open-Air nach Kostrzyn nahe der deutsch-polnischen Grenze zurückkehren.

2815 Corona-Infizierte in Brandenburg

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Brandenburg ist in den vergangenen 24 Stunden um 24 Fälle auf 2815 gestiegen. Die meisten Infizierten seien mit 582 weiterhin in Potsdam gemeldet, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Auf Platz zwei liegt mit 438 Fällen der Landkreis Potsdam-Mittelmark. Dann folgen der Landkreis Barnim mit 360 Fällen und Oberhavel mit 263. 136 Menschen starben an einer Corona-Infektion. Etwa 1930 Patienten gelten nach Berechnungen des Landesamtes für Gesundheit als genesen. Das war ein Plus von 70 Fällen gegenüber dem Vortag.

Kultusminister: Rückkehr in Schulen vor Sommerferien

Trotz Corona-Beschränkungen sollen alle Schüler vor den Sommerferien zumindest tageweise die Schule besuchen können. Das schlagen die Kultusminister der Länder den Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in einem Konzept vor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Konzertveranstalter Schwenkow erwartet Flaute bis nächstes Jahr

Private Veranstaltungsfirmen müssen sich aus Sicht des Konzertveranstalters Peter Schwenkow in der Corona-Krise auf eine besonders lange Durststrecke einstellen. „Vor dem Frühjahr 2021 wird sich wohl nichts wesentlich ändern“, sagte Schwenkow der Wochenzeitung „Die Zeit“. Denn selbst wenn Konzerte und andere große Live-Events wieder erlaubt seien, sei offen, ob die Fans zurückkehren oder aus Sorge zu Hause bleiben und ob Künstler verfügbar seien.

Café im Schlosspark Oranienburg öffnet wieder

Das Café im Schlosspark Oranienburg soll ab dem Maifeiertag wieder täglich von 10 bis 17.30 Uhr geöffnet sein. Das teilte die Stadtservice Oranienburg GmbH (SOG) am Dienstag als Betreiberin mit. Für Kunden gebe es wegen der Corona-Pandemie aber Einschränkungen.

Kein Spielraum bei Hilfe für Soloselbstständige laut Steinbach

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) sieht keinen Spielraum für das Land, um Soloselbstständigen bei der Bewältigung der Folgen der Corona-Krise finanziell unter die Arme zu greifen. Für deren Lebenshaltungskosten müssten sie über ihren Schatten springen und ALG II beantragen, sagte Steinbach dem "Prignitzer" am Dienstag. Eine eigene Lösung für Soloselbstständige in Brandenburg hält er für falsch.

Corona-Ansteckungsrate steigt wieder

Die Ansteckungsrate mit dem neuartigen Coronavirus ist in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) wieder gestiegen. Laut der am Montagabend veröffentlichten RKI-Statistik steckt jeder Infizierte nunmehr wieder einen weiteren Menschen an, die sogenannte Reproduktionsrate liegt bei 1,0. Das bedeutet, dass die Zahl der Neuerkrankungen nicht mehr leicht zurückgeht wie in den vergangenen Tagen. Das RKI hat deshalb zu anhaltender Disziplin in der Corona-Pandemie aufgerufen. Die Menschen sollten sich weiter an die gültigen Regeln halten, betonte RKI-Präsident Lothar Wieler.

Linke und Freie Wähler fordern volle Soforthilfe für Selbstständige

Die Landtagsfraktionen von Linker und Freien Wählern haben Brandenburgs Landesregierung angesichts der Corona-Krise dringend aufgefordert, Selbstständigen, Freischaffenden und Kleinunternehmen wieder die komplette Soforthilfe in Höhe von 9000 Euro zu zahlen. Die Regierung habe Ende März die Richtlinie dahingehend geändert, dass diese Gruppe entsprechend der Bundesrichtlinie nur Soforthilfe für Betriebskosten, aber nicht für den Lebensunterhalt erhalten können, sagte der Fraktionschef der Linken, Sebastian Walter, am Dienstag. Der Fraktionschef der mitregierenden CDU, Jan Redmann, wies die Forderung der Oppositionsfraktionen zurück. „Sinn und Zweck der Soforthilfe ist es, den Betrieb zu erhalten und daher werden die Betriebskosten ersetzt“, sagte er. Für den Lebensunterhalt gebe es den Anspruch auf Grundsicherung, den Selbstständige nun ohne Vermögensprüfung beantragen könnten. Auch Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) lehnt den Vorstoß der Opposition ab.

Berliner Initiative: Bildungsverwaltung wälzt bei Hygiene Verantwortung ab

Die Bürgerinitiative Schule in Not hat der Senatsverwaltung für Bildung vorgeworfen, beim Thema Infektionsschutz Verantwortung auf die Schulen abzuwälzen. Der neue Musterhygieneplan lasse viele Fragen unbeantwortet, kritisierte die Initiative am Dienstag. So sei nicht klar, wer Tische, Türklinken und Treppenläufe in den Schulen „mehr als einmal täglich“ reinigen soll, bemängelte die Initiative. Für die Zeit bis zu den Sommerferien seien Lösungen nötig, die Schulöffnungen in einem gewissen Maße ermöglichten und gleichzeitig den Infektionsschutz gewährleisteten, so die Bürgerinitiative. Eine Voraussetzung dafür seien zusätzliche, beim Bezirk angestellte Tagesreinigungskräfte.

Aus Alt mach Neu: Zollhemden werden zu Alltagsmasken

Not macht erfinderisch: Derzeit werden in Berlin mehrere hundert Alltagsmasken aus ehemaliger Zolldienstkleidung geschneidert. Die Masken entstehen im Rahmen eines Upcycling-Projekts aus Lagerbestände an letzten mintgrünen Zollhemden, wie die Generalzolldirektion am Dienstag mitteilte. Ein Hemd ergibt etwa vier Masken, der flexibel einstellbare Gummizug wird aus alten Zoll-Parkas gewonnen.  Der Großteil der bisher genähten Masken wurde an die Mitarbeiter der Berliner Behindertenwerkstätten verteilt.

"Will mich von Merkel nicht erziehen lassen", Theaterregisseur Castorf widerspricht

Frank Castorf ist Regisseur an der Beriner Volksbühne und äußerte am Dienstag Zweifel an den Corona-Maßnahmen in einem Interview mit dem Spiegel. Die Worte "Lockdown" und "Shutdown" machen ihn "bösartig" er erhalte sich "die Bereitschaft zum Fantasieren". Castorf ist für seine oft überspitzen Äußerungen bekannt, die Beschränkung von Freiheiten ermutigt ihn erneut zur Kritik.

27 Strafanzeigen wegen Corona-Verstößen in Berlin

In der Nacht zu Dienstag hat die Berliner Polizei erneut einige Strafanzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnungen gestellt. Die Polizei war am Tage mit 450 und in der Nacht mit 240 Beamten im Einsatz. Seit dem 14. März bestätigt die Polizei 1269 Straftaten und 2479 Ordnungswidrigkeiten im Bezug auf Corona-Regelungen. Außerdem wurde die Schließung von 899 Objekten angeordnet.

Mehrheit ist für Geisterspiele der Bundesliga

Wie sich die Fortsetzung der Bundesliga gestaltet ist bisher noch nicht entschieden. Laut Umfragen wünscht sich jedoch eine leichte Mehrheit, dass der Ball wieder rollt - auch ohne Zuschauer im Stadion.

Infografik: Mehrheit ist für Geisterspiele | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Aktueller Lagebericht des Robert-Koch-Instituts

Elternsprecher kritisiert Ignoranz gegenüber Wohl der Kinder

In der Debatte über mögliche weitere Lockerungen der Corona-Regeln fordert der Brandenburger Landeskitaelternbeirat mehr Rücksicht auf die Kleinsten in der Gesellschaft. "Die Interessen insbesondere der Kita-Kinder gehen derzeit völlig unter", gibt Danilo Fischbach, der Sprecher des Beirats, zu bedenken.

Spahn: Kliniken sollen wieder in Normalbetrieb

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Länder aufgefordert, die Zahl der Intensivbetten herunterzufahren, die in den Krankenhäusern für Covid-19-Patienten reserviert sind. Die Entwicklung bei den Neuinfektionen lasse es zu, ab Mai einen Teil der Krankenhauskapazitäten auch wieder für planbare Operationen zu nutzen, heißt es nach Informationen des Redaktionsnetzwerkes Deutschland (RND) in einem Konzept, das Spahn an seine Länderkollegen verschickt hat.

Jedes neunte Geschäft im Einzelhandel von Insolvenz bedroht

Rund jedes sechste Einzelhandelsgeschäft in Deutschland könnte nach Angaben des Handelsverbands infolge der Corona-Krise Insolvenz anmelden müssen. "Wir fürchten, dass nun bis zu 50.000 Geschäfte von Insolvenzen betroffen sein könnten, weil ihr Eigenkapital insbesondere wegen hoher Mietforderungen nicht ausreicht", sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth.

20 Menschen in Berlin am Lagerfeuer - Wasserschutzpolizei löscht Flammen

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie kommt in Berlin auch die Wasserschutzpolizei mit Fontänen zum Einsatz. Sie löschte am Montag von einem Boot aus mit einem „10-minütigen Wasserschleier“ ein Lagerfeuer am Ufer in Grünau, wie die Polizei am Dienstag twitterte. Zuvor hatten dort etwa 20 Menschen am Feuer gesessen. Nach Lautsprecherdurchsagen der Sicherheitskräfte flüchteten sie, ohne die Flammen im Wald zu löschen. Das erledigte dann die Bootsbesatzung.

Seniorenwohnhaus in Lichtenberg wegen Corona-Infektionen geräumt

Der älteste Bewohner ist 101 - der jüngste 50: Wegen mehrerer Corona-Infektionen ist ein Seniorenwohnhaus in Berlin-Lichtenberg komplett geräumt worden. Dutzende sind an Covid-19 erkrankt - darunter auch Personal. Mehrere Rentner sind in kritischem Zustand.

Demonstration gegen Grenzschließung in Osinów Dolny

Wie in zahlreichen Grenzstädten entlang der Oder demonstrierten auch in Osinów Dolny zahlreiche Menschen. Am vergangenen Freitag protestierten in zahlreichen Grenzstädten entlang der Oder sowohl Deutsche als auch Polen gegen die anhaltenden Grenzschließungen zwischen den beiden EU-Nachbarstaaten.

Appell von Stadtvertretern aus Słubice und Frankfurt (Oder)

In einem gemeinsamen Appell haben Stadtverordnete beider Städte Lockerungen im Grenzverkehr gefordert. "Wir wollen gemeinsam das Virus bekämpfen, anstatt uns voneinander abzuschotten", heißt es in dem öffentlichen Schreiben, das an den Polen-Beauftragten der Bundesregierung Dietmar Woidke und den polnischen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki gerichtet ist. Neben freiem Grenzverkehr für Berufspendler und Familienangehörige, die auf beiden Seiten der Oder leben und lernen, fordern die Stadtvertreter gegenseitige Unterstützung bei der ärztlichen Behandlung von Patienten.

Rathausmitarbeiterin in Beeskow trotz Verdacht nicht getestet

Die Mitarbeiterin des Beeskower Rathauses, in deren Haushalt ein Familienmitglied nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert ist, wurde entgegen der Planung vom Freitag doch nicht getestet. Ein Test erfolge erst, wenn eine Kontaktperson mögliche Covid-19-Symptome zeige. Man handele dabei strikt nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Das erklärte Christian Stauch, persönlicher Referent des Landrats.

MHB-Studenten sind freiwillige Helfer in der Krise

Rund 200 Studenten der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) helfen während der Corona-Krise in Krankenhäusern, Gesundheitsämtern oder an Teststellen. Can Gero Leineweber und Josephine Steinborn sind zwei von ihnen. Der 24-Jährige ist Medizinstudent im neunten Fachsemester. Die 23-Jährige ist ausgebildete Kinderkrankenschwester und studiert jetzt ebenfalls Medizin im zweiten Semester. Neben ihrem Studium, das aktuell nur online stattfindet, sind beide nun in der Rettungsstelle der Ruppiner Kliniken im Einsatz.

Masken nähen gegen die Corona-Pandemie in Beeskow und Storkow

Seit Montag gilt in Bussen und Bahnen sowie im Einzelhandel die Maskenpflicht. In Storkow ist bereits zuvor eine konzertierte Masken-Herstell-Aktion ins Leben gerufen worden. Unter dem Motto "Storkow näht gegen Corona" sind bereits mehr als 1500 Masken hergestellt worden. Das berichtet Ingo Wolf von der Caritas, der die Aktion ins Leben rief.

Soldaten gegen Corona im Barnim

Vorerst bis Ende Mai helfen 15 Soldaten aus dem Fernmeldebataillon 610, das in Prenzlau stationiert ist, im Barnimer Gesundheitsamt aus.  "Wir sind hier, weil Landrat Daniel Kurth um Amtshilfe gebeten hat", sagt Oberstleutnant Tobias Jahn. Der Kommandeur hat für die Corona-Mission ausschließlich Zeit- und Berufssoldaten ausgewählt, die im Barnim zu Hause sind.

EWE-Finanzhilfe für Bauernvolk Eggersdorf

Noch vollkommen unversehrt und in diesem Jahr garantiert weiter ungebraucht liegen sie in Kartons bereit: Das Design der 7000 Mehrwegbecher hat Andreas Lüders eigenhändig am Computer entworfen – extra für das Historische Dorffest seines Vereins "Bauernvolk Eggersdorf", welches seit 22 Jahren und seit 2012 auf seinem Firmengelände (Am Fuchsbau 5), einem Abfallentsorgungsbetrieb, stattfindet und das er wegen der Corona-Pandemie absagen musste.

Ärztin aus Bernau wird TV-Star in Japan

Das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg war jetzt auch im japanischen Frühstücksfernsehen unter dem Titel "Kon‘nichiwa, Japan!" zu sehen. Zu verdanken ist dies Maki Okamoto, die seit Juli 2019 als Assistenzärztin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kardiologie in Bernau tätig ist. Die junge Ärztin hatte sich in einem Blog zur aktuellen Lage mit dem Corona-Virus in Deutschland geäußert und mahnte ihre Landsmänner und -frauen, sich weiterhin zuhause aufzuhalten und keine Angst vor dem Lockdown zu haben.

Scheuer will Maskenpflicht auf Fernverkehr ausweiten

In Brandenburg und Berlin ist das Tragen von Masken in Bussen und Bahnen am Montag gut angelaufen. "Wir sind wirklich begeistert", sagte eine Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe am Nachmittag. Trotz des reibungslosen Verlaufs will Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) weitere Einschränkungen erlassen. Am Montag sprach er sich für das Tragen von Masken im Fernverkehr aus.

In Deutschland sterben weniger Senioren als in anderen Ländern - warum?

In Pflegeheimen herrscht Besuchsverbot, und Enkel bleiben zu Hause – Omis Gesundheit zuliebe. Während jüngere Menschen eine Infektion mit dem Coronavirus oft kaum bemerken, kann es Ältere schwer treffen. Deshalb liegt der Schluss nahe: In Staaten mit vergleichsweise vielen Alten gibt es mehr Tote. Doch so einfach ist es nicht.

Obst und Gemüse im Supermarkt deutlich teurer

Wer in den vergangenen Wochen Lebensmittel im Supermarkt eingekauft hat, dem sind vor allem die gestiegenen Preise für frisches Obst und Gemüse aufgefallen. Teilweise müssen die Verbraucher in diesem Frühjahr 75 Prozent mehr bezahlen. Vor allem Blumenkohl, Brokkoli Spargel und Blattsalat sind zwischen 30 bis 75 Prozent teurer geworden. Grund für die hohen Preise sind die durch die Corona-Krise bedingten Grenzschließungen, der Mangel an ausländischen Saisonarbeitern und die Lücken in den internationalen Lieferketten.

CDU-Ministerin Julia Klöckner wird unterschätzt

Als die Corona-Krise vor ein paar Wochen losging, stand das Urteil der Öffentlichkeit über Julia Klöckner weitgehend fest. Wegen eines verunglückten Videos mit dem Nestlé-Chef galt sie vielen als hübsch anzusehende Puppe der Lebensmittelindustrie. Die Ministerin für Landwirtschaft und Ernährung verstehe sich offenkundig als oberste Lobbyistin für Bauern und Hersteller. Doch auch in den Augen vieler Landwirte galt Klöckner als Fehlbesetzung. Die großen Sorgen um die Zukunft, die drohenden Auflagen für einen ökologischeren Anbau und eine artgerechtere Viehhaltung – all das verstehe die geborene Pfälzerin nicht. Immer wütender wurden die Bauern und immer größer die Sorgen in der CDU. Doch je intensiver die Corona-Krise Deutschland beschäftigte, desto besser fand Julia Klöckner in ihr Amt.

In Kriegsgebieten leiden Menschen unter dem Coronavirus

Es war ein dramatischer Appell an das Welt­gewissen. "Beendet die Seuche des Krieges und bekämpft die Krankheit, die unsere Welt verwüstet", sagte UN-Generalsekretär Antonio Guterres und forderte angesichts der Corona-Bedrohung einen sofortigen Waffenstillstand in allen Teilen der Welt. "Bringt die Waffen zum Schweigen, stoppt die Artillerie, beendet die Luftangriffe." Es sei an der Zeit, sich gemeinsam auf den wahren Kampf unseres Lebens zu konzentrieren. Im Blick hat der Chef der Vereinten Nationen dabei vor allem die Bürgerkriege im Nahen Osten, in Syrien, im Jemen und in Libyen, wo seine Mahnungen jedoch bisher auf taube Ohren stoßen.

Berliner Senat berät über Maskenpflicht im Einzelhandel

Das Thema Maskenpflicht in Berlin beschäftigt den Senat am Dienstag ein weiteres Mal. In der vergangenen Woche hat er bereits beschlossen, dass in Bussen, S- und U-Bahnen ein Mund-Nase-Schutz getragen werden soll, also eine einfache OP-Maske, notfalls auch ein Schal oder Tuch. Mittlerweile wird allerdings immer lauter diskutiert, ob das reicht. Nicht nur die CDU, auch die SPD will die Maskenpflicht auf den Einzelhandel ausweiten.

Zoo und Tiergarten in Berlin öffnen wieder - Besucher benötigen Online-Ticket

Nach wochenlanger Schließung öffnen der Berliner Zoo und der Tierpark am Dienstag (9.00 Uhr) wieder für Besucher - allerdings mit einigen Einschränkungen. Das Aquarium, die Tierhäuser und die Spielplätze bleiben vorerst geschlossen. Auch die Panda-Jungen sind zunächst nicht zu sehen. Besucher müssen vorab ein Online-Ticket kaufen. Jeweils für die Zeitfenster von 9-13 Uhr sowie 13-17 Uhr soll es feste Ticketkontingente geben. Die Regelung gilt auch für Jahreskarten-Besitzer, die ein Zeitfenster kostenlos wählen können. Ermäßigte Tickets und Rabatt-Coupons werden zunächst nicht angeboten.

Hohe Arztdichte in Berlin - viele ältere Ärzte

Berlin gehört zu den Bundesländern mit der höchsten Arztdichte. Fast 284 niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten versorgen im Schnitt 100.000 Einwohner, wie aus Daten des Bundesarztregisters (Stand Ende 2019) hervorgeht, die die Deutsche Presse-Agentur ausgewertet hat. Am besten schneidet im bundesweiten Vergleich Bremen mit durchschnittlich rund 301 Ärzten ab. Gleichzeitig haben beide Städte auch die ältesten Ärzte: Das Durchschnittsalter liegt jeweils bei 55 Jahren. Der Anteil der über 65-Jährigen: 15 Prozent.

Brandenburg hat geringste Dichte an Praxis-Ärzten

Brandenburg hat bundesweit die geringste Arztdichte. Rund 188 niedergelassene Ärzten und Psychotherapeuten versorgen im Schnitt 100.000 Einwohner, wie aus Daten des Bundesarztregisters (Stand Ende 2019) hervorgeht, die die Deutsche Presse-Agentur ausgewertet hat. Am besten schneidet im bundesweiten Vergleich Bremen mit durchschnittlich rund 301 Ärzten ab. 

27. April

Scheeres verteidigt Festhalten an Abiturprüfungen

Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres hat ihre Entscheidung verteidigt, an den Abiturprüfungen festzuhalten und zunächst die 10. Klassen zurück in die Schule kommen zu lassen.

Kultusminister diskutieren Rückkehr-Vorschlag für Schulen

Die Kultusminister der Länder stehen kurz vor einer Einigung auf ein Konzept für die schrittweise weitere Öffnung der Schulen. An diesem Dienstag sollen letzte Details geklärt werden.

Beeskower Rathausmitarbeiterin trotz Verdacht nicht getestet

Die Mitarbeiterin des Beeskower Rathauses, in deren Haushalt ein Familienmitglied nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert ist, wurde entgegen der Planung vom Freitag doch nicht getestet. Warum nicht, erfahren Sie hier.

Gerichte in Berlin lockern Corona-Einschränkungen

Das Kammergericht, das Landgericht Berlin und die Berliner Amtsgerichte haben erste Einschränkungen in ihren Häusern gelockert, die wegen der Corona-Krise galten.

Mehr als 156.200 Corona-Nachweise in Deutschland

In Deutschland sind bis Montagabend mehr als 156.200 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.15 Uhr: mehr als 155.400 Infektionen). Mindestens 5842 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 20.15 Uhr: 5734). Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 114.500 Menschen die Infektion überstanden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Weniger registrierte Verbrechen in Berlin während der Corona-Krise

Die Zahl der registrierten Verbrechen ist in Berlin durch die Corona-Einschränkungen deutlich zurückgegangen. Die Straftaten während der Corona-Pandemie seien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt um rund 23 Prozent zurückgegangen, sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses.

Hoteliers in Strausberg sehnen sich nach Gästen

Während es in vielen anderen Wirtschaftsbereichen erste Lockerungen der Corona-Maßnahmen gibt, ging die Hotel- und Gastronomiebranche bisher so gut wie leer aus. Die Betriebe in der Region um Strausberg hoffen, dass sich das schnell ändert. Marcell Kästner, Hoteldirektor vom Lakeside-Burghotel in Strausberg, sieht die Branche mit einer äußerst schwierigen Situation konfrontiert.

Schutzmasken für Berliner Polizei reichen für 32 Tage

Polizei und Feuerwehr in Berlin sind nach Angaben des Senats inzwischen für die nächsten Wochen gut mit Schutzausrüstung gegen die Corona-Pandemie ausgestattet. Die Situation habe sich etwas entspannt, auch weil am Wochenende größere Lieferungen in Berlin angekommen seien, sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Montag. Eine Million einfacher Mund-Nasen-Schutz sowie 250.000 sogenannter spezieller FFP-Masken seien eingetroffen. Das Zentrallager für die Berliner Behörden "füllt sich allmählich, es kommen wöchentlich Lieferungen an".

Hennigsdorfer 1.Mai-Demo marschiert ins Internet

Nie sind in der Geschichte des Gewerkschaftsbundes die Demonstrationen ausgefallen. Auch in Hennigsdorf bleiben wegen Corona die Straßen leer. Ganz allein mit seinem roten Fähnchen in der Hand muss deshalb aber niemand zu Hause sitzen. Unter dem Motto "Solidarisch ist man nicht alleine!" wird es am 1. Mai ab 11 Uhr im Internet einen Livestream geben. Was Sie beim Livestream erwartet, erfahren Sie hier.

Appell zur Grenzöffnung von Stadtvertretern aus Słubice und Frankfurt (Oder)

In einem gemeinsamen Appell haben Stadtverordnete beider Städte Lockerungen im Grenzverkehr gefordert. "Wir wollen gemeinsam das Virus bekämpfen, anstatt uns voneinander abzuschotten", heißt es in dem öffentlichen Schreiben, das an den Polen-Beauftragten der Bundesregierung Dietmar Woidke und den polnischen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki gerichtet ist. Neben freiem Grenzverkehr für Berufspendler und Familienangehörige, die auf beiden Seiten der Oder leben und lernen, fordern die Stadtvertreter gegenseitige Unterstützung bei der ärztlichen Behandlung von Patienten.

Rund 5680 Corona-Fälle in Berlin

In Berlin haben sich bis Montag 5677 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Im Vergleich zum Vortag waren das 33 Fälle mehr, wie die Senatsgesundheitsverwaltung am Montagabend mitteilte. 127 Erkrankte sind demnach gestorben - das waren zwei mehr als am Sonntag. 542 Betroffene werden den Angaben zufolge in Kliniken behandelt, 152 von ihnen intensivmedizinisch. Die restlichen Erkrankten seien Zuhause isoliert. Als genesen gelten den Angaben zufolge inzwischen 4652 Menschen. Die Behörde wies darauf hin, dass die Daten „aufgrund technischer Umstellungen in der Meldesoftware der Berliner Gesundheitsämter unvollständig“ seien. 

Zoo und Tiergarten in Berlin öffnen wieder - Besucher benötigen Online-Ticket

Nach wochenlanger Schließung öffnen der Berliner Zoo und der Tierpark am Dienstag (9.00 Uhr) wieder für Besucher - allerdings mit einigen Einschränkungen. Das Aquarium, die Tierhäuser und die Spielplätze bleiben vorerst geschlossen. Auch die Panda-Jungen sind zunächst nicht zu sehen. Besucher müssen vorab ein Online-Ticket kaufen. Jeweils für die Zeitfenster von 9-13 Uhr sowie 13-17 Uhr soll es feste Ticketkontingente geben. Die Regelung gilt auch für Jahreskarten-Besitzer, die ein Zeitfenster kostenlos wählen können. Ermäßigte Tickets und Rabatt-Coupons werden zunächst nicht angeboten.

438 Corona-Fälle in Potsdam-Mittelmark

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind 438 (+ 2 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Es sind die meisten Fälle (135) in Werder (Havel) sowie in Kleinmachnow, Teltow, Stahnsdorf, Michendorf, Schwielowsee und Nuthetal zu verzeichnen. Es werden aktuell 82(+ 1) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Weitere Informationen finden Sie hier.

Erstmalig Maskenpflicht: Eine Reportage aus Schorfheide bis Eberswalde

Noch gibt es die Bedeckungen für Mund- und Nase nicht ab jeder Ecke zu kaufen. Diesmal will ich wissen, wo man die Abdeckungen für Mund und Nase bekommen kann. Ein Blick in die Gesichter von Schorfheide bis Eberswalde.

Oberhavel versorgt Pflegedienste mit Corona-Schutzausrüstung

Für die Anwesenden war es eine Rettung: Die kostenfreie Materialverteilung an Desinfektionsmittel, Handschuhe und Masken vom Landkreis Oberhavel kam für einige Pflegedienste gerade noch rechtzeitig. "Es ist schon deutlich bemerkbar, wie viel mehr Material wir verbrauchen. Daher ist es sehr beruhigend, sowohl für uns als auch für die Patienten, dass wir jetzt wieder ausgerüstet sind", sagte sagte Ronny Apitz, der für den Kranken- und Pflegefahrdienst Michael Bethke am Montag in der Schlange vor der Kreisverwaltung wartete.

Handwerk fordert steuerlichen "Corona-Bonus"

Das Handwerk schlägt für einen Neustart in der Corona-Krise einen zeitlich begrenzten steuerlichen "Corona-Bonus" vor. Durch den Bonus mit einem Höchstbetrag von 12.000 Euro soll der private Konsum gestärkt werden. Diese Summe sollen Bürger maximal steuerlich absetzen können - und zwar nicht nur für haushaltsbezogene Dienste, die schon jetzt steuerlich gefördert werden, sondern auch darüber hinaus, forderte der Branchenverband ZDH. Der Vorschlag ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets, mit dem das Handwerk wieder auf die Beine kommen und eine Pleitewelle in der Branche mit Millionen Beschäftigten verhindert werden soll. 

Nachhaltiger Schutz zu Corona-Zeiten aus Hohen Neuendorf

Mit einer klaren Mission sind David Schlaebitz und Ricki Schneider aus Hohen Neuendorf gemeinsam mit Willi Wilke aus Birkenwerder unterwegs. Die jungen Gründer von "Army of Earth" produzieren nachhaltige Mode in Heimarbeit an der Nähmaschine, um etwas für den Klimaschutz und gegen die Umweltverschmutzung zu tun.

133 Oberhaveler Corona-Patienten gelten als geheilt

Die Corona-Infektionszahlen in Oberhavel haben sich nach den starken Anstiegen in der vergangenen Woche wieder stabilisiert. Am Montagabend meldete der Landkreis 263 Corona-Fälle in Oberhavel – vier mehr als am Freitag. Davon bislang positiv getesten Menschen gelten 133 bereits als geheilt. Mehr Informationen finden Sie hier.

Derzeit 63 Corona-Fälle in Ostprignitz-Ruppin

Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin liegt die Zahl der Corona-Fälle aktuell bei 63. Zwar wurde am Wochenende eine weitere Person positiv getestet, doch zugleich gab es bei den großflächigen Tests der vergangenen Woche in Rheinsberg eine Doppelerfassung. Insgesamt wurden nun 58 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet, fünf weitere sind sogenannte klinische Covid-19-Fälle. Vier Patienten werden aktuell noch stationär im Landkreis behandelt und eine Person wird künstlich beatmet, die sich jedoch auf dem Weg der Besserung befindet.

Kulturkirche Linde sagt alle Veranstaltungen ab

Obwohl das Jahresprogramm längst steht, haben die Mitglieder des Fördervereins wegen der Corona-Pandemie nun die Reißleine gezogen und alle Veranstaltungen für das laufende Jahr abgesagt, wie Siegfried Becker als Sprecher mitteilte.

Nach der Arbeit werden in Zehdenick Masken genäht

Seit einer Woche sieht es im Hallo-Nachbar-Laden in der Marktstraße 2 in Zehdenick wie in einer Nähwerkstatt aus. Es werden Behelfsmasken für Zehdenicker Einrichtungen gefertigt. Chef der kleinen Manufaktur ist Mohammad Zabih Azizi, der beruflich als Schneider beim Schuhhersteller "Trippen" beschäftigt ist. Er überwacht das Zuschneiden und näht die Teile final zusammen. Abdullah Amiri, Auszubildender bei "Trippen" , sitzt an der zweiten Nähmaschine.

Trotz erweiterter Kita-Notbetreuung appeliert Berlins Senatsverwaltung an Eltern

Zum Start der erweiterten Kita-Notbetreuung haben Elternvertreter und die Senatsverwaltung für Bildung Berliner Familien dazu aufgerufen, individuelle Betreuungsmodelle zu finden. "Es bleibt auch nach wie vor das Ziel, soziale Kontakte zu reduzieren. (...) Damit in kleinen Gruppen betreut werden kann, ist zum Beispiel eine stunden- oder tageweise Betreuung möglich", sagte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). Kitas und Eltern müssten den Bedarf klären und abstimmen, was machbar sei.

Virologe Drosten erhält Morddrohungen

Der in der Corona-Krise viel in den Medien präsente Virologe Christian Drosten wird nach eigenen Angaben mit dem Tod bedroht. Für viele Deutsche sei er der Böse, der die Wirtschaft lahmlege, sagte der Wissenschaftler von der Berliner Charité in einem Interview der britischen Zeitung "Guardian". Er leite die Drohungen an die Polizei weiter. Nachts wach hielten ihn allerdings vielmehr die E-Mails von Eltern, die ihm von ihren Sorgen vor der Zukunft berichteten.

Mehr als 156.000 Corona-Nachweise in Deutschland

In Deutschland sind bis Montagnachmittag mehr als 156.000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: mehr als 155.100 Infektionen). Mindestens 5817 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 5720). Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 114.500 (Vortag: 112.000) Menschen die Infektion überstanden. Mehr Informationen finden Sie hier.

Rettungshubschrauber hat Spezialtrage für Corona-Patienten

Für den sicheren Transport von Covid-19-Patienten ist der am Unfallkrankenhaus Berlin stationierte Helikopter mit einer Spezialtrage ausgerüstet worden. Hoch ansteckende Erkrankte oder Verdachtsfälle könnten in dem durchsichtigen Isolierkasten zum Beispiel beatmet werden, sagte der ärztliche Leiter des Hubschraubers "Christoph Berlin", Jörg Beneker, am Montag. Mit dem 40.000 Euro teuren sogenannten EpiShuttle sei der Transport für die Mannschaft trotz der Enge am Bord sicher. Nach der Ankunft, auf dem Weg auf die Station, sei die Umgebung geschützt. Mehr zum EpiShuttle erfahren Sie hier.

Schlossmuseum in Oranienburg wird bald wieder öffnen

Das Schlossmuseum in Oranienburg soll Besuchern ab dem 12. Mai wieder offen stehen. Das teilte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) am Montag in Potsdam mit. Öffnen sollen dann auch wieder die Schlösser in Rheinsberg, Caputh und Berlin-Charlottenburg. Allerdings müssen auch Museumsgänger Einschränkungen und Hygieneauflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Kauf nehmen.

Unternehmen erhalten in Corona-Krise Zahlungen zurück

Für Unternehmen, die aufgrund der Corona-Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind, gibt es steuerliche Erleichterungen. Darauf einigten sich Bund und Länder, teilte das Brandenburger Finanzministerium am Montag mit. Betroffene Unternehmen sollten kurzfristig finanziellen Spielraum erhalten, sagte Finanzministerin Katrin Lange (SPD). Es solle keine negativen Folgen im Besteuerungsverfahren geben. Unternehmen könnten damit Mittel zur Verfügung stehen, um ausstehende Rechnungen und Löhne zu bezahlen. Was möglich ist, erfahren Sie hier.

Berlin erwartet Entscheidung über 800-Quadratmeter-Regel bis Donnerstag

Das Berliner Verwaltungsgericht will bis Donnerstag über das Verkaufsverbot für Geschäfte mit einer Fläche von mehr als 800 Quadratmetern entscheiden. Das sagte ein Gerichtssprecher am Montag. Geklagt haben demnach Galeria Karstadt Kaufhof und weitere Einzelhändler. Der Senat hatte die Vorgabe beschlossen, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen. Die entsprechende Regelung in Bayern war am Montag vom Verwaltungsgerichtshof in München für verfassungswidrig erklärt worden. Der Handelsverband Berlin-Brandenburg sprach von einem richtigen Signal.

Havelland veröffentlicht kaum Fakten in der Krise

Im Havelland sei die Anzahl der am Coronavirus infizierten Menschen zuletzt langsamer angestiegen.  In einer Mitteilung der Kreisverwaltung ist von 150 dokumentierten Corona-Infektionen die Rede, ferner von fünf Todesfällen im Zusammenhang mit der Krankheit. Wegen der wenigen Zahlen erscheint die Krisenkommunikation im Landkreis bis dato eher spärlich. Dass im Land Brandenburg jeder nach Belieben harte Fakten kommunizieren kann, belegt der direkte Online-Vergleich.

Klimaschutz in Corona-Zeiten - jetzt erst recht?

Raus aus der Corona-Krise - und dem Klima helfen: In Wirtschaft und Politik wird der Ruf lauter, Milliarden-Hilfsprogramme an Klimaschutz-Zielen auszurichten. Minister aus rund 30 Ländern begannen am Montag auf Einladung der Bundesregierung Gespräche dazu, wie der Kampf gegen die Pandemie mit dem gegen die Erderwärmung verbunden werden kann.

Corona-Alltag - Das sind die neuen Lockerungen in Berlin

Nach wochenlanger Schulschließung sind seit Montag die Zehntklässler zurück in den Schulen, auch in die Kitas ist wegen der erweiterten Notbetreuung mehr Leben eingekehrt. Alleinerziehende dürfen ihren Nachwuchs ab sofort in die Kita geben, auch die Liste der systemrelevanten Berufe wurde erweitert. Weitere Lockerungen bezüglich Zoss, Friseure und vielem mehr stehen in den nächsten Tagen an. Welche Daten sind wichtig?

Schlechte Stimmung bei deutschen Exporteuren

Die Stimmung in der Exportwirtschaft ist so schlecht wie noch nie. Die ifo Exporterwartungen der Industrie sind im März von minus 19 Punkten auf minus 50 Punkte gefallen. Damit wurde das Niveau der Finanzkrise deutlich unterboten. Bisheriger Negativrekord war der März 2009 mit minus 34,1 Punkten.

Infografik: Schlechte Stimmung bei deutschen Exporteuren | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Experten lehnen Masken in Kitas und Grundschulen ab

Experten der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin halten eine Maskenpflicht für Kita-Kinder für "definitiv nicht umsetzbar". "Auch in den unteren Klassen der Grundschule wird das sehr schwierig", heißt es in einer am Montag veröffentlichten Empfehlung zum Tragen von Masken bei Kindern.  Was laut Experten "sinnvoll und auch längerfristig zumut- und umsetzbar" ist, erfahren Sie hier.

Vierter Corona-Todesfall in Märkisch-Oderland

Der Landkreis Märkisch-Oderland verzeichnet den vierten COVID-19 Todesfall. Am frühen Sonntagmorgen verstarb eine 85-jährige Frau im Krankenhaus Strausberg. Landrat Gernot Schmidt drückt den Angehörigen sein Beileid aus: "Ein weiteres Mal waren die Kraft von Ärzten und Pflegern, war die Kraft eines Patienten, der des Coronavirus unterlegen. Mein Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen." Die aktuellen Infektionszahlen finden Sie hier.

Senator: 1. Mai-Demonstration darf nicht Ischgl von Berlin werden

„Ich will nicht, dass Versammlungen unsere Gesundheit gefährden und Demonstrationen wie die sogenannte revolutionäre 1. Mai-Demonstration zum Ischgl von Berlin werden.“ - Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Montag zu Maßnahmen gegen mögliche Demonstrationen am 1. Mai in Berlin. Der österreichische Skiort Ischgl war als Ausgangspunkt für Corona-Infektionen in die Schlagzeilen geraten. Die übliche große linksradikale Demonstration am 1. Mai in Berlin fällt wegen der Corona-Krise in diesem Jahr aus - Zusammenstöße zwischen Protestierern und der Polizei sind aber keineswegs ausgeschlossen.

Zahl der Corona-Infizierten in Brandenburg nur leicht gestiegen

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Brandenburg ist in den vergangenen 24 Stunden nur um elf Fälle auf 2791 gestiegen. Die meisten Infizierten seien mit 571 weiterhin in Potsdam gemeldet, teilte das Gesundheitsministerium am Montag mit. Auf Platz zwei liegt der Landkreis Potsdam-Mittelmark mit 436 Fällen, gefolgt vom Landkreis Barnim mit 359. Die Zahl der Toten mit einer Corona-Infektion stieg um drei auf 131. Etwa 1860 Menschen gelten nach Berechnungen des Landesamtes für Gesundheit als genesen. Das war ein Plus von 25 Fällen gegenüber dem Vortag.

Regierung erwartet höhere Akzeptanz der Corona-App

Die Bundesregierung hofft, dass ihre Festlegung auf eine dezentrale Speicherung von Kontaktdaten die Akzeptanz für die geplante Corona-Warn-App erhöhen wird. Dass die Daten bei der nun angestrebten Software-Lösung nur auf den einzelnen Geräten gespeichert würden, "schafft Vertrauen", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert an diesem Montag in Berlin. Dies diene dem Ziel, dass möglichst viele Bürger die App auch nutzten.

Brandenburger und Berliner halten sich in Zügen an Maskenpflicht

Brandenburger und Berliner Bahnreisende bedecken seit Inkrafttreten der Maskenpflicht am Montag Nasen und Münder weitestgehend vorbildlich. Diesen Eindruck haben Mitarbeiter der Deutschen Bahn gewonnen. "Wir weisen unsere Fahrgäste aktiv in den Zügen, auf den Bahnsteigen und über alle unsere Informationskanäle auf die behördlich verfügte Anordnung der Maskenpflicht und die allgemeinen Hygieneregeln hin", sagte ein Bahn-Sprecher auf Anfrage. „Wir sind wirklich begeistert“, sagte eine Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).

Elternvertreter und Lehrergewerkschaft kritisieren Schulstart in Berlin

Die Berliner Elternvertreter sehen im Zusammenhang mit der Öffnung der Schulen an diesem Montag noch viele Fragezeichen. Der "Musterhygieneplan", den die Senatsverwaltung für Bildung dafür präsentiert hat, sei zwar eine gute Sache, sagte der Vorsitzende des Landeselternausschusses, Norman Heise, am Montag. "Aber er ist den Schulen am Freitag zugegangen, sie sollen das am Montag umsetzen - wie soll das funktionieren?" Die Senatsverwaltung überlasse den Schulen die Umsetzung der Hygienevorgaben nach dem Motto "Hier habt ihr das, und nun macht mal", kritisierte Heise. Auch die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) sieht auf die Berliner Schulen erhebliche Probleme zukommen.

Berliner Bezirke verbessern Corona-Nachverfolgung

Mit der Aussicht auf einen noch viele Monate dauernden Kampf gegen das Coronavirus stellen sich Berliner Bezirke technisch besser auf. Unter anderem das Gesundheitsamt Mitte setzt auf eine neue Software, die etwa die Nachverfolgung von Kontakten von Infizierten effizienter machen soll. Die Einführung sei in allen zwölf Bezirken verabredet, sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Montag bei einem Besuch im Lagezentrum im Rathaus Wedding. Man sei nicht in der Lage, mit den bisherigen Excel-Tabellen weiterzuarbeiten, sagte der Amtsarzt von Mitte, Lukas Murajda.

Zahl der Infizierten in Brandenburg an der Havel bleibt seit Freitag gleich

Die Zahl der Covid-19-Infektionen ist in Brandenburg an der Havel über das Wochenende nicht angestiegen. Seit Freitag liegt die Zahl bei 55. In Quarantäne befinden sich aktuell 52 Personen, 14 davon mussten sich in stationären Aufenthalt begeben. 12 davon stammen aus dem näheren Umland. Die Zahl der Genesenenerhöht sich auf 44.

Innensenator hält aktuelle Lockerungen in Berlin für gerechtfertigt

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) hält die derzeitige Lockerung der Corona-Regeln angesichts der stagnierenden Infektionszahlen für angemessen und notwendig. Es gebe derzeit etwas mehr als 1000 registrierte akut infizierte Menschen in Berlin, daher sei es beim Verhältnis zur Einwohnerzahl von 3,7 Millionen Menschen "schon gerechtfertigt, über Lockerungen zu sprechen", sagte Geisel am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Über die Möglichkeit weiterer Lockerungen lesen Sie hier.

Brandenburger Linke fordern keine Benotung in diesem Schuljahr

Nach dem Schulstart für die Schüler der zehnten Klassen hat die Brandenburger Linke Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) aufgefordert, die Benotung in diesem Schuljahr auszusetzen. Welche Gründe die Linke vorlegt, lesen Sie hier.

Geschäfte in Brandenburg sind auf Maskenpflicht vorbereitet

Alltagsmasken gehören seit Montag vermehrt zum Bild in Geschäften in Brandenburg. "Die Händler sind supergut darauf vorbereitet", sagte Wolfgang Kampmeier vom Handelsverband Berlin-Brandenburg auf Anfrage. Er ist zuständig für die Region Mittel- und Nordwestbrandenburg. Die Brandenburger müssen in Geschäften eine Alltagsmaske tragen, in den vergangenen Tagen sei das schon freiwillig praktiziert worden, sagte Kampmeier. In kleineren Geschäften hätten sich Inhaber und Verkäuferinnen auf die Situation gut eingestellt. Wie, erfahren Sie hier.

Ruhiger Saisonstart im Optikpark in Rathenow

Mit wenigen Tagen Verspätung startete der Optikpark in Rathenow am 22. April in die diesjährige Besuchssaison  – obgleich mit der Corona-Pandemie geschuldeten Einschränkungen.

Protestaktionen am 1. Mai in Berlin-Kreuzberg angekündigt

Wenige Tage vor dem 1. Mai haben linke Gruppen statt der üblichen großen Demonstration dezentrale Protestaktionen in Berlin-Kreuzberg angekündigt. Wegen der Corona-Pandemie werde man nicht wie sonst zu einer Demonstration im klassischen Sinne aufrufen, schrieb das Veranstalter-Bündnis am Montag auf einer linksradikalen Internetseite. Man wolle aber "angesichts der herrschenden rassistischen, kapitalistischen und patriarchalen Verhältnisse auch nicht passiv bleiben".

Corona-Kontrollen in Berlin: Mehr als 2500 Objekte überprüft

Die Berliner Polizei hat seit rund sechs Wochen in der Corona-Krise 2514 Objekte in der Hauptstadt kontrolliert. In 898 Fällen wurde die sofortige Schließung etwa von Lokalen, Imbissen, Shisha-Bars oder Wettbüros angeordnet, wie die Polizei am Montag mitteilte. Zudem wurden 12 641 Menschen im Freien wegen der Corona-Kontakteinschränkungen überprüft. Insgesamt wurden demnach 1242 Straftaten und seit dem 23. März 2440 Ordnungswidrigkeiten als Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz festgestellt. 

Polens Regierung will über Lockerungen für Pendler beraten

Nach Protesten gegen die strengen Corona-Regeln für Pendler an der deutsch-polnischen Grenze will die Regierung in Warschau in den kommenden Tagen über Lösungen beraten. Das Thema solle in der nächsten Sitzung des Krisenstabs besprochen werden, sagte Regierungssprecher Piotr Müller dem öffentlich-rechtlichen Radiosender Trojka am Montag. "In dieser Woche wird die Diskussion darüber sehr intensiv sein."

436 Corona-Fälle in Potsdam-Mittelmark, Verdachtsfälle auf 2.174 gestiegen

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind am gestigen Sonntag 436 (+ 2 zum Vortag) Personen infiziert. Weiterhin sind die meisten Fälle (135) in Werder (Havel) sowie in Kleinmachnow, Teltow, Stahnsdorf, Michendorf, Schwielowsee und Nuthetal zu verzeichnen. Es werden aktuell 81 (-1) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis hat sich gegenüber gestern nicht erhöht und ist bei insgesamt 31 Menschen geblieben.

Erweiterte Notbetreuung: Landeselternausschuss fordert Solidarität

Zum Start der erweiterten Kita-Notbetreuung hat der Landeselternausschusses Kita (LEAK) an Eltern appelliert, das Betreuungsangebot solidarisch in Anspruch zu nehmen. „Es geht darum, möglichst vielen Eltern in der Corona-Krise eine Entlastungsmöglichkeit zu bieten, zumindest an einigen Tagen oder Vormittagen in der Woche“, sagte die LEAK-Vorsitzende Corinna Balkow am Montag.  Damit sich nicht zu viele Kinder gleichzeitig in der Kita aufhalten und die Notbetreuung lange aufrechterhalten wird, sollten Eltern bislang versuchen, individuelle Betreuungszeiten auszumachen.

CDU-Fraktionschef fordert Bußgeld bei Missachtung der Maskenpflicht

Die Berliner CDU-Fraktion dringt auf Kontrollen der Maskenpflicht in der Coronavirus-Krise und setzt sich auch für Bußgelder ein. „Das gehört zur konsequenten Umsetzung dazu“, sagte Fraktionschef Burkard Dregger am Montag. Der CDU-Politiker hält bei Verstößen gegen die Maskenpflicht Bußgelder von 25 bis 500 Euro für angemessen. Das entspricht der Höhe, die der im April vom Senat beschlossene Bußgeldkatalog vorsieht, wenn sich Menschen in Gruppen von mehr als zwei Personen zusammenstellen und sich womöglich den Aufforderungen der Polizei widersetzen. Auch, dass die Maskenpflicht nicht für den Einzelhandel gilt, sieht der CDU-Politiker Dregger kritisch: „Berlin ist damit das einzige Bundesland, in dem das nicht gilt. Das ist absolut falsch“, sagte er. Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) sprach sich ebenfalls für die Maskenpflicht beim Einkaufen aus.

Die Corona-Infektionsrate in den Bundesländern - Brandenburg im unteren Bereich

Diese Grafik zeigt, wie stark die einzelnen Bundesländer von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen sind. Berlin liegt hierbei im mittleren Vergleichsbereich und Brandenburg sogar im unteren Mittelbereich.

Infografik: Coronavirus: Die Infektionsrate in den Bundesländern | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Großer Polizeieinsatz wegen Beerdigung im Clan-Milieu in Berlin

Die Berliner Polizei will eine Beerdigung im Milieu der arabischstämmigen Clans mit einem großen Einsatz begleiten. Um die Corona-Regeln durchzusetzen, seien am Montagvormittag mehrere hundert Polizisten im Einsatz, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei befürchtet, dass sich die Angehörigen der bekannten Großfamilie nicht an die Bestimmungen, dass höchstens 20 Menschen bei einer Trauerfeier erlaubt sind, halten. "Wir haben Verständnis für die Trauer, müssen aber sehen, wie wir trotzdem mit angemessenem Respekt dafür Sorge tragen, dass die Regeln eingehalten werden."

Gutschein-Plattform: Berliner helfen bedrohten Läden mit viel Geld

Die Gutschein-Plattform „Helfen.Berlin“ hat nach eigenen Angaben bislang mehr als 33.000 Gutscheine im Wert von mehr als einer Million Euro für durch die Corona-Krise bedrohte Geschäfte, Cafés und Restaurants ausgestellt. Werbeagenturchef Karsten Kossatz sprach am Montag im rbb-Inforadio von “einem Andrang, mit dem wir so nicht gerechnet hätten“. Dass sich mittlerweile etwa 2500 Geschäfte registriert hätten, zeige, dass es in Berlin einen riesigen Bedarf gebe.

Schulen in Berlin starten wieder - Mundschutz-Pflicht im Einzelhandel gefordert

Berlins Schulen öffnen ab Montag wieder. Aber so wie vor der Schließung Mitte März wird es nicht mehr sein. Zudem gilt von Montag an in Berlin eine Maskenpflicht im Nahverkehr. Zugleich ist eine Debatte entbrannt, dies im Einzelhandel ebenfalls einzuführen. Mehr zu den heute beginnenden Lockerungen finden Sie hier.

Berliner Polizei stoppt mehrere Fahrraddemos in Berlin

Die Berliner Polizei hat an verschiedenen Orten der Hauptstadt Teilnehmer-Gruppen einer Fahrraddemonstration gestoppt. 16 solcher "Fahrrad-Demos" seien am Sonntagnachmittag angetroffen worden, sagte ein Polizeisprecher am frühen Montagmorgen.

Schulöffnungen, Abschlussvorbereitungen und Maskenpflicht in Brandenburg

Eine Woche nach dem Start der Abiturprüfungen in Brandenburg kehren am Montag die Schüler der Jahrgangsstufe 10 zum Unterricht in ihre Schulen zurück. Sie bereiten sich auf die Prüfungen zum Mittleren Abschluss zum Schuljahresende vor. Auch weitere Änderungen gibt es ab heute.

Maskenpflicht und mehr für Schüler: Das ändert sich heute in Deutschland

In der Coronavirus-Krise geht es in Deutschland mit den Lockerungen weiter: Bereits vergangene Woche kehrten Tausende Jugendliche in vielen Bundesländern für Prüfungen oder Prüfungsvorbereitungen an die Schulen zurück - jetzt kommt der nächste Schwung.

Vermummungsverbot auch bei 1. Mai-Demo in Berlin?

Obwohl größere Demonstrationen derzeit verboten sind, könnte es in diesem Jahr am 1. Mai wieder krachen. In Berlin, wo höchstens Kundgebungen mit nicht mehr als 20 Personen erlaubt sind, ruft die autonome Szene zu "dezentralen Aktionen" am 30. April und 1. Mai auf. Doch gilt in Zeiten des Maskengebots das Vermummungsverbot?

Schulen in Märkisch-Oderland bereiten Neustart des Unterrichts vor

Ab dem 4. Mai sind an der Grundschule "Alex Wedding" in Falkenberg wieder Präsenzamgebote geplant. Schritt für Schritt sollen die Schüler in die Schule zurückkehren. Eine riesige Aufgabe für Lehrer und Schulleitung.

Camper in Fürstenwalde hoffen auf Lockerung

Längst ist auch auf dem Campingplatz neben dem Flakensee alles für den Saisonstart vorbereitet, doch die Camper dürfen nicht kommen. Die Hoffnung der Betreiber und der Dauercamper auf eine Lockerung der Einschränkungen ist da.

Die Eggersdorfer Grundschule rüstet sich für die Wiedereröffnung

Nach Wochen von "Homeschooling", Aufgabenzetteln und Fernbetreuung bereitet sich auch die Eggersdorfer Grundschule auf einen langsamen Start des Regelbetriebs vor.

Der A-cappella-Chor Neuruppin probt jetzt online

Eigentlich wären jetzt die Sänger des Neuruppiner A-cappella-Chores damit beschäftigt ihre Koffer zu packen. Denn eigentlich sollte es vom 30. April bis 3. Mai zum Deutschen Chorfest nach Leipzig gehen. Nun aber gab es wegen Corona lange Zeit nicht einmal Chorproben - doch jetzt gibt es sie wieder.

Die Maskenpflicht gilt ab dem 27. April auch in Bussen in Ostprignitz-Ruppin

In den Bussen der Ost-prignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft (ORP) gilt wie in den anderen Transportmitteln des öffentlichen Personennahverkehr in Berlin und Brandenburg, dazu zählen auch Regionalbahnen und Regionalexpresslinien, ab Montag die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Das Einführungsdatum einer Corona-App ist noch ungewiss

Nachdem beschlossen wurde, die Daten von Usern nun doch dezentral zu speichern, äußern sich einige Kritiker der App zufrieden mit der Entscheidung. Offen ist aber weiterhin, ab wann eine derartige App eingeführt werden kann. Mehr zur App ...

Das Kanzleramt bekennt sich zu einer regional angepassten Reaktion auf Corona-Krise

Bei der Überprüfung der Maßnahmen mit den Ländern "muss auch berücksichtigt werden, dass die Epidemie sich in Deutschland nicht gleichmäßig ausbreitet, sondern die Lage regional unterschiedlich sein kann", schreibt Kanzleramtschef Helge Braun. Hier finden Sie mehr zu seiner Zwischenbilanz.

Das Handwerk fordert einen steuerlichen "Corona-Bonus"

Das Handwerk schlägt für einen Neustart in der Corona-Krise einen zeitlich begrenzten, steuerlichen "Corona-Bonus" vor. Durch den Bonus mit einem Höchstbetrag von 12.000 Euro soll der private Konsum gestärkt werden. Der Vorschlag ist Teil eines umfassendes Maßnahmenpakets, mit dem das Handwerk wieder auf die Beine kommen und eine Pleitewelle in der Branche mit Millionen Beschäftigten verhindert werden soll.

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26. April

Aufnahme von Patienten in der Bernauer Brandenburgklinik gestoppt

In der Bernauer Brandenburgklinik (Barnim) zieht der Corona-Ausbruch immer weitere Kreise. Inzwischen sind in der Reha-Einrichtung 72 Patienten und 60 Mitarbeiter infiziert, wie das Gesundheitsamt des Landkreises mitteilte.

Die Zahl der Quarantäne-Fälle in Eberswalde steigt

Damit ist die Zahl der positiv laborbestätigten Fälle innerhalb von zwei Tagen kreisweit um 17 gestiegen. 104 der mit dem Corona-Virus Infizierten sind bereits genesen (+8), es gibt unverändert 19 Todesfälle zu beklagen. Ein Anstieg ist bei den Verdachtsfällen in Quarantäne zu verzeichnen – von 494 auf 560 (+66).In der Stadt Eberswalde sind 44 bestätigte Fälle nachgewiesen (+2). Es wurden 115 Verdachtsfälle in Quarantäne gemeldet (+8). In der Gemeinde Schorfheide gibt es 18, im Amt Britz-Chorin-Oderberg acht und im Amt Joachimsthal (Schorfheide) zwei Infizierte (jeweils +/-0). In Quarantäne befinden sich 64 Schorfheider (+6), 19 Einwohner von Britz-Chorin-Oderberg (+4) und sechs Einwohner von Joachimsthal (Schorfheide) (+/-0).

Zweite Protestaktion zur Öffnung der Grenzen in Słubice

Nach den Protesten am Freitagabend auf polnischer Seite der Stadtbrücke wurden diese am Sonnabend fortgesetzt. Allerdings erschienen weniger Leute.

Mauern verdecken häusliche Gewalt

Die gegenwärtigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sind ein notwendiges Übel. Was man jetzt jedoch nicht sieht, ist, was hinter den Mauern geschieht", sagte Christian Klahr, Außenstellenleiter vom Weißen Ring in Märkisch-Oderland. Der bundesweit tätige Schutz- und Hilfeverein für Kriminalitätsopfer befürchtet, dass es durch die Corona-Krise vermehrt zu Straftaten im häuslichen Bereich kommen wird.

Familien und Pendler fordern in Rosow Öffnung der Grenze

In Rosow trafen sich Berufspendler und Familien, um für eine Öffnung der Grenze zu demonstrieren. Was Sie umtreibt, lesen Sie hier.

Über 155.400 Corona-Nachweise in Deutschland

In Deutschland sind bis Sonntagabend mehr als 155.400 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.15 Uhr: mehr als 154.000 Infektionen). Zu den weiteren Zahlen.

Mitarbeiter der Frankfurter Stadtverwaltugn mit SARS-CoV-1 infiziert

Nach laborbestätigter Infektion mit dem Coronavirus von Beschäftigten des Bürgerbüros können für Montag vereinbarte Termine mit Bürgern in den Räumen des Bürgerbüros nicht stattfinden. Diese Bereiche betrifft es:

Rettungsschirm deckt Hilfe für Solo-Selbstständige

Die Soforthilfe in der Corona-Krise für kleine Unternehmen und Solo-Selbstständige in Brandenburg ist vom Rettungsschirm des Landes gedeckt. "Es gilt das klare politische Versprechen, diese Soforthilfe an alle Berechtigten auszuzahlen", teilte der Sprecher des Finanzministeriums, Ingo Decker, mit.

Verbotene Feier in Rheinsberg eskaliert

Eine private Feier in Rheinsberg war nicht nur verboten wegen der Regeln gegen das Coronavirus - sie hat auch zu einem heftigen Streit geführt, bei dem ein Mann schwer verletzt wurde.

Brandenburger Handel zurückhaltend nach Öffnung kleiner Läden 

Am ersten Wochenende nach der Öffnung kleiner Geschäfte in Brandenburg hat der Handel eine zurückhaltende erste Bilanz gezogen. Wer sich als Händler an den Öffnungen beteiligt habe, habe am Samstag einen besseren Tag gehabt als in der Vorwoche, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, Nils Busch-Petersen. "Doch es bleibt ein Tropfen auf den heißen Stein."

Bundesarbeitsminister plant Gesetz für Recht auf Homeoffice

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will das Recht auf Arbeit von zu Hause aus gesetzlich verankern: "Ich arbeite an einem neuen Gesetz für ein Recht auf Homeoffice, das ich bis Herbst vorlegen werde". "Jeder, der möchte und bei dem es der Arbeitsplatz zulässt, soll im Homeoffice arbeiten können - auch wenn die Corona-Pandemie wieder vorbei ist", sagte Heil der "Bild am Sonntag".

Brandenburger Polizei notiert 140 Corona-Verstöße in 24 Stunden

Die Polizei in Brandenburg hat auch am Wochenende das Einhalten der Corona-Verordnung überwacht und landesweit zahlreiche Verstöße festgestellt. Von Samstag (3.00 Uhr) auf Sonntag (3.00 Uhr) habe es 114 Einsätze gegeben, teilte ein Sprecher des Lagedienstes mit. Die Beamten notierten demnach 140 Verstöße „quer durch die Reihe“. Es ging dabei sowohl um das Missachten des Mindestabstands zwischen Menschen als auch um unerlaubte Gruppenbildungen. In Brandenburg dürfen Gruppen mit mehr als zwei Personen nicht zusammen spazieren gehen, es sei denn, sie leben in einem Haushalt. Ab Montag ist für das Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel wie Bus und Bahn zudem eine Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich. Gleiches gilt auch für den Besuch von Geschäften.

Zahl der Corona-Infizierten steigt auf 2780 in Brandenburg

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Brandenburg ist auf 2780 gestiegen. Sie nahm im Vergleich zum Vortag um 42 zu, berichtete das Gesundheitsministerium am Sonntag in Potsdam mit dem Stand von 10.00 Uhr. Das entspricht einem Anstieg von 1,5 Prozent. Derzeit sind 199 Patienten zur Behandlung in Krankenhäusern, 26 von ihnen werden maschinell beatmet. Bisher starben 128 Patienten, das ist zum Vortag ein Anstieg um drei Tote. Zuvor waren innerhalb eines Tages zwölf Tote hinzugekommen. Schwerpunkt der Infizierten und der Todesfälle ist weiter Potsdam, gefolgt von den Kreisen Potsdam-Mittelmark und Barnim. Rund 1835 Menschen gelten als genesen. Die Zahl nahm nur um 15 zum Vortag zu nach einem Plus von 160 zuvor.

Demonstration gegen Corona-Regeln in Berlin

Trotz eines weitgehenden Verbots von Demonstrationen wegen der Corona-Pandemie haben sich am Samstag in Berlin-Mitte mehr als Tausend Menschen versammelt, um gegen die derzeitigen massiven Einschränkungen zu protestieren. Viele hielten den allgemein vorgeschriebenen 1,50-Abstand nicht ein. Einzelne Teilnehmer wurden von der Polizei weggetragen. 105 Verstöße wurden zur Anzeige gebracht. 

Wolfgang Schäuble warnt vor Überlastung des Staates

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat angesichts der massiven Hilfen in der Corona-Krise vor einer Überforderung des Staates gewarnt.Es gebe im Moment ein verbreitetes Gefühl, "wir könnten jedes Problem mit unbegrenzten staatlichen Mitteln lösen, und die Wirtschaft kriegen wir hinterher wieder mit einem Konjunkturprogramm in Gang", sagte der CDU-Politiker dem "Tagesspiegel".

Renitente Zechkumpane in Frankfurt (Oder) kassieren Corona-Strafe

Dass das Bewusstsein über die Gefährlichkeit des Coronavirus und die notwendigen Abstandsregeln noch nicht bei allen Bürgern angekommen ist, mussten Franfkurter Polizeibeamte am Freitagnachmittag bei einem Einsatz Am Hedwigsberg feststellen.

Wirtschaft und Menschen in Stettin und Uckermark fühlen sich benachteiligt

Bewohner dies- und jenseits der Oder fühlen sich durch die aktuelle Situation benachteiligt. Wirtschaftsgremien beider Seiten schreiben eine Petition, um ihren Unmut Luft zu machen. Jetzt werde "sichtbar, wie verzahnt die Oderregion inzwischen ist und dass solche nationalen Regelungen weitreichende Konsequenzen in beiden Ländern nach sich ziehen", heißt es in der gemeinsamen Petition. Natürlich müsse die Gesundheit der Menschen im Mittelpunkt stehen, "aber wenn die Wirtschaft weitergehen soll und auch in den jeweiligen Staaten weitergearbeitet wird, dann sollten auch Grenzpendler weiterhin ins jeweils andere Land zur Arbeit fahren dürfen".

Corona-Folgen spitzen Familienkrisen auch in Oberhavel zu

"Die alten Probleme spitzen sich gerade zu. In der Krise beschleunigen sie sich enorm", hat der Oberhaveler DRK-Familien-Psychologe Peter Dietrich festgestellt. Etwa bei der Hälfte der derzeit rund 300 Klienten in der DRK-Beratung gehe es um Trennung und Scheidung. Am meisten werde dabei um das Umgangsrecht mit den Kindern gestritten. "Corona wird dabei wie eine Keule eingesetzt", so Dietrich. Mütter wie Väter argumentieren damit, dass unter diesen Pandemie-Ausnahmezuständen die eingeführten Regeln zum Umgang nicht mehr gelten. "Alte Vorwürfe werden wieder hervorgeholt, Corona so instrumentalisiert", sagt Peter Dietrich.

Corona-App nun doch mit dezentralisierter Speicherung

In der Diskussion um die Entwicklung einer Corona-Warn-App ist die Bundesregierung nach den Worten von Kanzleramtschef Helge Braun auf dezentralisierte Speicherung der Nutzerdaten eingeschwenkt. Im Gespräch mit dem ARD-Hauptstadtstudio ließ Braun den Kurswechsel erkennen. Man werde nunmehr "eine dezentralisierte Architektur vorantreiben, die die Kontakte nur auf den Geräten speichert und damit Vertrauen schafft". Bisher war stets von einer zentralisierten Variante die Rede.

Immer mehr häusliche Gewalt und Notrufe in Berlin

Indes gehen verstärkt Notrufe wegen Gewalt in Familien bei der Polizei ein. Wurden in den ersten 16 Wochen des Jahres 2019 knapp 3460 solcher Anrufe angenommen, waren es im gleichen Zeitraum dieses Jahres rund 4100, wie ein Sprecher mitteilte. Besonders deutlich sei der Anstieg seit Mitte März mit wöchentlich mehr als 300 solcher Anrufe. Vom 16. März bis 19. April rückten Polizisten zu 1580 Einsätzen wegen Gewaltverdachts in Familien aus. Doch die Situation vor Ort sei dann oft eine andere, hieß es. Alarmierungen stellten sich auch als Lärmbelästigung oder Streit heraus. Es sei möglich, dass wegen der häuslichen Isolation Nachbarn lautstarke Auseinandersetzungen eher registrierten und schneller die Polizei rufen, hieß es in der Senatsverwaltung für Gesundheit.

Menschen mit Beeinträchtigungen wollen wieder arbeiten 

Seit fast fünf Wochen dürfen laut Landesverordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Brandenburg etwa 12.000 Menschen mit Behinderung nicht mehr arbeiten gehen . Sie sehnen sich zurück. Den 28 Werkstätten geht Geld verloren.

Transportunternehmen in Frankfurt (Oder) in der Krise

Der Busbetrieb sei komplett eingestellt, einige Aufträge weggefallen. Es gibt polnische Auslieferungsfahrer, die sonst nach Frankfurt pendeln und im Moment kein Geld verdienen. "Für die ist das sehr hart", sagt Michael Lange. Man versuche aber, die Arbeit so zu verteilen, dass alle teilhaben und somit auch die Kollegen, die in Kurzarbeit gehen mussten, gehalten werden. Denn man wolle mit der Mannschaft, wie sie jetzt besteht, auch nach der Corona-Krise weitermachen.

Erster Shopping-Samstag in Corona-Krise verläuft ruhig

Der ruhige Verlauf nach der Wiedereröffnung großer Teile des Einzelhandels in der Corona-Krise hat sich auch am Wochenende fortgesetzt. In den meisten Orten blieb der Andrang am Samstag wie schon unter der Woche verhalten. "Das Gros der Betriebe hat auf, viele haben die Chance genutzt", hieß es etwa vom Handelsverband Niedersachsen-Bremen. In den Innenstädten sei aber noch deutlich weniger los gewesen als an normalen Samstagen.

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25. April

Rund 1000 Menschen protestieren vor Berliner Volksbühne

Etwa 1000 Menschen haben am Samstag in Berlin gegen die Corona-Einschränkungen demonstriert - zeitweise dicht an dicht beieinander stehend. Viele von ihnen standen vor Absperrgittern, die die Polizei rund um den Rosa-Luxemburg-Platz aufgestellt hatte, weil derartige Kundgebungen derzeit nicht erlaubt sind und die Polizei verhindern wollte, dass der Platz zu voll wird.

Ministerin rät zu Geduld für Kita-Öffnung in Brandenburg

Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) lässt offen, wann die Kitas in der Corona-Krise wieder im Normalbetrieb öffnen."Eine Öffnung der Kitas können wir erst angehen, wenn wir besser wissen, wie sich die Infektionsraten entwickeln", sagte Ernst der "Märkischen Allgemeinen" aus Potsdam (Samstag). "Dreijährigen kann man keine Abstandsregel oder Husten-Etikette vermitteln." Im Kita-Alter hätten die Erzieherinnen und Erzieher eine enorme Nähe zu den Kleinen. Über eine Kita-Öffnung entschieden die Gesundheitsbehörden.

Potsdamer Einkaufsstraße gut besucht - aber kein Ansturm auf Läden

Am ersten Wochenende nach der Öffnung kleiner Geschäfte in Brandenburg sind die Innenstädte wieder belebter. In Potsdam war die große Einkaufsstraße in der Innenstadt am Samstag gut besucht. In vielen Geschäften sahen sich Kunden um, es gab aber keinen regelrechten Ansturm. In den Läden galten Begrenzungen für den Eintritt - zum Beispiel nur mit Einkaufskorb oder mit dem Hinweis, dass nur eine begrenzte Zahl an Kunden im Laden sein soll. Seit vergangenem Mittwoch haben Geschäfte mit bis zu 800 Quadratmeter Verkaufsfläche wieder geöffnet, auch Auto- und Fahrradhändler sowie Buchhandlungen. Weiter gilt: mindestens 1,50 Meter Abstand halten.

Gesundheitsamt MOL mahnt zur Vorsicht

Steffen Hampel ist Amtsarzt in Märkisch-Oderland und als Einsatzleiter im Rampenlicht der Corona-Krise. Er mahnt zur Vorsicht. Was das bedeutet, habe die Wissenschaftsjournalistin und TV-Moderatorin Mai Thi Nguyen-Kim Anfang April in einem Video auf ihrem Kanal maiLab gut erklärt - dies ist es:

Die Corona-Krise legt auch Ein-Euro-Jobs in Frankfurt (Oder) auf Eis

Die Corona-Krise hat in Frankfurt (Oder) erste Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. Darüber informierte Frank Mahlkow, Leiter des Jobcenters, bei einem Pressegespräch. Er gehe gegenüber dem Vormonat von 120 bis 150 Arbeitslosen mehr aus. Im März waren in der Stadt 2357 Menschen arbeitslos gemeldet, die Quote lag bei 8,0 Prozent. Sie könnte wieder bis auf 8,5 Prozent ansteigen, so Mahlkow. Die offiziellen Zahlen für den Monat April werden Ende der kommenden Woche bekannt gegeben.

Eberswalder Taxis sorgen für mehr Sicherheit vor Corona

Mindestabstand 1,5 Meter – das ist in manchen Berufen kaum möglich. Auch Taxifahrer und ihre Kunden begeben sich miteinander auf engsten Raum – eine Situation, die einer Eberswalderin, die sich kürzlich bei der MOZ gemeldet hat, Sorgen bereitet. Fahrdienst-Kundin klagt über fehlende Vorkehrungen, doch mittlerweile haben viele Unternehmen reagiert.

Nach Corona öffnet der Angermünder Tierpark wieder

Seit Mittwoch können Besucher wieder im Angermünder Tierpark spazieren gehen. Während der Schließung wegen der Corona-Pandemie konnten die Mitarbeiter neben der täglichen Betreuung der Tiere einige Arbeiten im Park durchführen oder veranlassen, die bei normalem Publikumsverkehr schwierig sind, wie die Baumpflege. Jedoch ist der Spielplatz noch abgesperrt und Imbiss gibt es zum Mitnehmen.

Corona reißt in Fürstenwalde erste Finanzlöcher

Steuerausfälle, Mehraufwendungen im Gesundheitssystem und Stützung der Daseinsfürsorge – durch die Corona-Pandemie werden erhebliche Negativauswirkungen auf die öffentlichen Haushalte erwartet. Einen ersten Kassensturz nahm in seiner jüngsten Sitzung der Fürstenwalder Finanzausschuss vor.

Reisebusbetriebe fürchten um ihre Existenz

Alle Busse auf dem Hof, keine Urlauber in Sicht: Für viele Reisebusbetreiber wird die Corona-Flaute bedrohlich. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) plant nun Nothilfen für die schwer gebeutelte Busbranche. Damit soll eine Pleitewelle verhindert werden. Die Lage der mittelständisch geprägten Branche wird wegen der einschneidenden Beschränkungen als dramatisch eingeschätzt. Die Busse seien "auf Null" gesetzt worden, Personenverkehr und Bustouristik komplett zum Erliegen gekommen, hieß es. Reisebusse könnten nicht mehr fahren, auch die Schülerbeförderung dürfte nur langsam wieder in Gang kommen.

Oberste Ordnungshüterin spendet Hennigsdorfern dickes Lob

"Das ist ein dickes Lob wert an die Hennigsdorfer." Edith Wiesner, im Rathaus die Chefin des Fachbereichs Bürgerdienste und damit auch des Ordnungsamtes, kann einen strengen Blick haben. Dass sie aber auch bereit ist, ganz andere Töne anzuschlagen, erweist sich dieser Tage. "Ich habe bis zu 14 Leute draußen", erzählt sie. Draußen haben: Das heißt in diesen Wochen, auf Corona-Streife zu gehen.

700 Polizisten wegen Corona und Demonstration im Einsatz

Die Berliner Polizei ist am (heutigen) Samstag vor allem wegen der Corona-Kontrollen und einer Demonstration mit insgesamt 700 Leuten im Stadtgebiet unterwegs. Davon seien 180 Polizisten für die Demonstration am Nachmittag am Rosa-Luxemburg-Platz in Mitte zuständig, sagte eine Sprecherin.

Wie an den vergangenen Samstagen wollten dort zahlreiche Menschen gegen die massiven Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie protestieren, obwohl Kundgebungen mit mehr als 20 Teilnehmern derzeit verboten sind. Vor einer Woche hatten sich einige Hundert Menschen versammelt. Die Polizei löste die Veranstaltung auf. Auch für diesen Samstag war ein konsequentes Vorgehen gegen Verstöße angekündigt worden.

Zahl der Genesenen in Brandenburg steigt deutlich

Immer mehr Corona-Patienten in Brandenburg gelten als genesen. Das Gesundheitsministerium berichtete am Samstag in Potsdam, dass derzeit rund 1820 Menschen als genesen gelten, das seien 330 mehr als am Vortag. Die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Menschen stieg in den vergangenen 24 Stunden um 91 auf 2738 bestätigte Fälle (Stand 10.00 Uhr). Derzeit werden 196 Patienten in Krankenhäusern behandelt, davon werden 23 maschinell beatmet. Bisher starben 125 Patienten, das ist zum Vortag ein Anstieg um zwölf Tote. Schwerpunkt der Infizierten und der Todesfälle ist weiter Potsdam, gefolgt von den Kreisen Potsdam-Mittelmark und Barnim.

Auch Bäume halten Abstand

Brandenburger Polizisten tragen Masken zum Schutz von Bürgern

Polizisten sollen in Brandenburg zum Schutz vor einer Ausbreitung des Coronavirus ab Montag Masken tragen. Die Bürger hätten einen Anspruch auf einen größtmöglichen Gesundheitsschutz, heißt es in einem Schreiben des Innenministeriums, das der dpa am Samstag vorlag. Deshalb gelte ab dem 27. April vorerst eine eingeschränkte Maskenpflicht für Polizisten in der Öffentlichkeit und mit Bürgerkontakt. Der Mund-Nasen-Schutz soll zum Beispiel getragen werden, wenn der gebotene Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann oder im Einsatz bei Versammlungen. In öffentlichen Bussen und Bahnen sowie in Geschäften gilt ab Montag für alle Brandenburger die Pflicht zum Tragen von Alltagsmasken.

So starten Brandenburgs Schulen nach der Corona-Pause

Seit dem 18. März sind die Schulen in Brandenburg bis auf eine Notbetreuung geschlossen. Ab Montag soll der Unterricht nun langsam wieder beginnen. Dafür hat das Bildungsministerium einen Stufenplan vorgestellt.

Corona-Krise führt zu mehr Hausmüll in Brandenburg

Wegen der Corona-Krise fällt in vielen Brandenburger Kommunen mehr Hausmüll an. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. "Seit den Einschränkungen durch Corona wurden in Haushalten gut 80 Tonnen mehr Restabfall pro Woche gesammelt", sagte Potsdams Stadtsprecher Jan Brunzlow. Das seien zwölf Prozent mehr als in einer durchschnittlichen Woche. Auch das Sperrmüllaufkommen habe sich seitdem um 20 Tonnen pro Woche erhöht.

Ökonomen rechnen trotz Corona-Krise nicht mit Inflation

Ungeachtet gigantischer Staatsausgaben rechnen Ökonomen in der Corona-Krise vorerst nicht mit einem Inflationsschub - eher im Gegenteil mit sinkenden Preisen. Ein wesentlicher Faktor dabei ist der Absturz der Ölpreise, so die Einschätzung mehrerer Volkswirte. "Angesichts der Schwere der aktuellen Rezession und vor dem Hintergrund des ausgesprochen starken Ölpreisverfalls sollte die Konsumentenpreisinflation im Jahresdurchschnitt 2020 deutlich niedriger ausfallen als im Vorjahr", sagt Michael Menhart, Chefvolkswirt des weltgrößten Rückversicherers Munich Re.

Die Badesaison in Berlin startet ohne Freibäder

Berlins Freibäder sind startklar - aber wegen der Corona-Pandemie darf niemand rein."Entscheidend ist, wie Mitte Mai die Rechtsverordnung aussieht", sagte Sprecher Matthias Oloew, Sprecher der Berliner Bäder-Betriebe. Das Unternehmen bereite bis dahin mehrere Szenarien als Vorschlag vor. Hauptidee sei ein eingeschränkter Betrieb in Hallen- und Freibädern, ergänzte Oloew. Denn es werde immer unwahrscheinlicher, dass die Bäder später wie üblich an den Start gehen könnten.

Demonstration gegen Corona-Regeln in Berlin

Mit einer erneuten Demonstration wollen einige Gruppen und Einzelne am Samstag (15.30 Uhr) in Berlin gegen die Corona-Kontaktbeschränkungen protestieren. Obwohl keine Demonstration offiziell bei der Polizei angemeldet ist, gibt es einen Aufruf im Internet für den Rosa-Luxemburg-Platz an der Volksbühne.

Regierungschef Woidke bittet Polen um Öffnung für Pendler

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat Polen um eine Lockerung der strengen Corona-Regeln für Pendler gebeten, die in Deutschland arbeiten.
"Aus meiner Sicht sollten Berufspendler die Möglichkeit haben, zu ihren Arbeitsplätzen auf der anderen Seite der Grenze zu kommen", schrieb Woidke.

Neue Leitung startet im Bergmann-Klinikum

Das vom Coronavirus-Ausbruch betroffene Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann hat seit Samstag für ein halbes Jahr eine neue Leitung.Nach der Beurlaubung der zwei bisherigen Geschäftsführer übernehmen Hans-Ulrich Schmidt und Tim Steckel die Leitung.

Die Brandenburger Landesregierung hat einen ersten Bericht der bisherigen Klinikspitze erhalten. Der Zwischenbericht sei eingegangen und werde nun geprüft, teilte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Gabriel Hesse, am Samstag mit. Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) hatte beide bisherigen Geschäftsführer nach der Häufung von Infektions- und Todesfällen für ein halbes Jahr beurlaubt. Die Klinikleitung hatte zugesagt, bis Freitag wie vom Land gefordert einen Zwischenbericht vorzulegen. Schubert sieht ihn als eine Grundlage, damit das Klinikum wieder Patienten aufnehmen kann. Derzeit gilt ein Aufnahmestopp bis auf Notfälle.

Politik rät zu Masken im Schulbus in Brandenburg

Die Ministerin bat Schüler zum Schutz vor dem Coronavirus bei wenig Platz in Bus und Bahn um das Tragen einer Maske - aber nicht als Pflicht. Eine wesentliche Bedingung für die allmähliche Öffnung der Schulen sei die Vermittlung der hygienischen Mindeststandards, dazu gehöre der Abstand von mindestens 1,50 Meter, sagte Ernst. "Wenn der Mindestabstand mal nicht eingehalten werden kann, zum Beispiel im Schulbus, der Tram oder der Bahn, dann bitte einen Mund- und Nasenschutz benutzen." Das könne ein Schal, ein Tuch sein oder eine selbstgefertigte Stoffmaske über Mund und Nase.

Frankfurt (Oder) und Słubice demonstrieren für offene Grenzen

In Frankfurt und Słubice versammeln sich hunderte Menschen an der Stadtbrücke und am Oderufer in Frankfurt und Słubice. Das Motto "Grenzen auf!" Als der Mini-Zug der 20 Teilnehmer auf der Brücke zum Stehen kommt, säumen ihn hunderte "Zuschauer" an den Brückengeländern und an der Oderpromenade. Sie stimmen mit ein, als die "Ode an die Freunde" angestimmt wird, auf Deutsch und auf Polnisch. 

Die Demonstrationen polnischer Schüler und Pendler sind störungsfrei verlaufen. Etwa 50 Menschen haben gegen die Schließung der polnischen Grenzen durch die Regierung in Warschau demonstriert, wie ein Sprecher der Polizei Fürstenwalde am Samstag sagte. Auf polnischer Seite hätten einige Menschen mehr an den Protesten teilgenommen, hieß es. Die Demonstration hat laut Polizeisprecher um 19 Uhr begonnen und sei nach einer Stunde beendet gewesen.

Streit über Sitzungen während der Pandemie in Erkner

Eigentlich sollte im April wegen der Corona-Pandemie nur in verkleinerter Runde und zu absolut dringlichen Themen getagt werden - mit nur zwölf Abgeordneten. Doch sie trafen sich am Donnerstag in großer Runde in der Stadthalle, sehr zum Zorn einiger Beteiligter. Und so stand die kommunalpolitische Arbeit und die Demokratie in dieser außergewöhnlichen Zeit auch im Mittelpunkt der Diskussion.

Union will mit TV-Abschlag Kurzarbeitergeld aufstocken

Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin will mit dem durch die Deutsche Fußball Liga angekündigten TV-Geld das Kurzarbeitergeld der Clubmitarbeiter aufstocken.

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24. April 

Masken für Oberschule Strausberg dank MOZ-Hilferuf

Um die Schüler und Lehrer der Anne-Frank-Oberschule Strausberg vor dem Coronavirus zu schützen, hatte Schulleiterin Annegret Ortner am Mittwoch in der MOZ um Hilfe bei der Beschaffung gebeten. Nach kurzer Zeit hatte sie einen Anruf der Strausberger Wohnungsbaugesellschaft (SWG), die ihr 100 Masken als Spende versprach. Am Freitag wurde die Spende dann offiziell übergeben.

Mehr als 5500 Corona-Fälle in Berlin - 113 Menschen gestorben

Bisher haben sich in Berlin 5532 Menschen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, 56 mehr als am Vortag. Von ihnen würden derzeit 523 im Krankenhaus isoliert und behandelt, davon 154 intensivmedizinisch, teilte die Senatsgesundheitsverwaltung am Freitagabend mit. Alle übrigen Betroffenen seien häuslich isoliert. Die Zahl der zuvor von Sars CoV-2 infizierten Toten beträgt danach 113. Mehr als die Hälfte von ihnen (66) waren 80 Jahre und älter, 27 der Gestorbenen zwischen 70 und 79 Jahre alt. Dazu kommen laut Gesundheitsverwaltung zehn Patienten in der Altersgruppe 60 bis 69 sowie acht in der Gruppe 50 bis 59. Zwei der Gestorbenen waren 40 bis 49 Jahre alt. Der bei weitem am stärksten betroffene Bezirk bleibt Mitte mit 826 Corona-Fällen, gefolgt von Charlottenburg-Wilmersdorf (646) und Neukölln (585). Die meisten Infizierten wurden bisher mit 1192 in der Altersgruppe 30 bis 39 gezählt; an zweiter Stelle liegen hier die 50 bis 59-Jährigen (946). Die Behörde wies darauf hin, dass die Daten „aufgrund technischer Umstellungen in der Meldesoftware der Berliner Gesundheitsämter unvollständig“ seien. Angaben zur Zahl der Genesenen gab es in der aktuellen Statistik nicht.

500 weitere Kinder in Oberhavel kommen in die Notfallbetreuung

Die Ausweitung der Notfallbetreuung für Kita- und Schulkinder im Landkreis Oberhavel gilt ab Montag. Dafür wurden 500 zusätzliche Anträge genehmigt.

Zweiter Todesfall in Ostprignitz-Ruppin

Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion kam es im Landkreis Ostprignitz-Ruppin zu einem zweiten Todesfall. In den Ruppiner Kliniken verstarb eine 88-Jährige. Kreissprecher Alexander von Uleniecki sprach den Angehörigen und Freunden der Verstorbenen sein Beileid aus.

Bundeswehr hilft im Barnim im Gesundheitsamt aus

15 Soldaten der Bundeswehr unterstützen das Barnimer Gesundheitsamt, indem sie an sogenannten Scaltstellen eingesetzt werden. Der Landkreis hat mehr als 330 Infizierte gilt somit als einer der drei Corona-Hotspots in Brandenburg.

Keine Zunahmen von Infizierten im Hennigsdorfer Heim

Nachdem die Anzahl der infizierten Menschen in den Gemeinschaftsunterkünften in Hennigsdorf schnell auf 69 angestiegen ist, kamen nun keine weiteren Fälle unter den Geflüchteten hinzu. Die betroffenen Häuser stehen unter kompletter Quarantäne. Am Freitag haben Umzüge begonnen, um die erkrankten Menschen von den gesunden zu trennen.

Dutzende Corona-Fälle an Bernauer Klinik - Aufnahmestopp

In der Bernauer Brandenburgklinik (Landkreis Barnim) häufen sich die Corona-Infektionen. Inzwischen sind 72 Patienten und 60 Mitarbeiter infiziert, wie der Landkreis am Freitagabend mitteilte. Sechs der Mitarbeiter gelten demnach bereits als genesen, elf der Patienten starben. Den Angaben nach litten sie alle an schweren, teilweise unheilbaren Vorerkrankungen. Zuvor hatte rbb24 berichtet. In den betroffenen Häusern der Klinik werden laut Landkreis seit rund einer Woche keine neuen Patienten aufgenommen.

Protestaktion der Gastbetriebe in Rheinsberg

Am Freitag haben die Gastronomen und Hoteliers in Rheinsberg auf ihre schwierige Lage während der Corona-Krise aufmerksam gemacht. Sie fordern damit weitere Unterstützung durch die Politik. Bei der Aktion platzierten sie viele leere Stühle und ein festlich geschmückter Tisch auf dem Triangelplatz

Schlaubetal-Campingplatz Schervenzsee weiterhin gesperrt

Das Coronavirus sorgt weiterhin für Schließungen am Schervenzsee. Mieter und Pächter dürfen weierhin nur nach einer Voranmeldung nach dem Rechten sehen.

Kremmen erstattet Kita-Gebühren für Eltern in systemrelevanten Berufen

Mit großer Mehrheit haben die Kremmener Stadtverordneten entschieden, die Kita-­Gebühren für Eltern, deren Kinder im April in Notbetreuung waren, komplett zu erstatten. Betreut wurden 52 Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. Mit der Erstattung der Kosten möchte die Stadt diese Eltern entlasten, die in den vergangenen Wochen einer hohen Belastung ausgesetzt waren.

Demo gegen Corona-Regeln am Samstag in Berlin ohne Anmeldung

Mit einer erneuten Demonstration wollen einige Gruppen und Einzelne am Samstag (15.30 Uhr) in Berlin gegen die Corona-Kontaktbeschränkungen protestieren. Obwohl keine Demonstration offiziell bei der Polizei angemeldet ist, gibt es einen Aufruf im Internet für den Rosa-Luxemburg-Platz an der Volksbühne. Schon an vergangenen Samstagen hatten einige hundert Menschen gegen die von ihnen befürchtete Einschränkung von Grundrechten demonstriert. Unter den Teilnehmern waren viele Verschwörungstheoretiker und Rechtspopulisten.

Beeskower Rathaus wegen Corona-Verdacht geschlossen

Der Beeskower Bürgermeister Frank Steffen hat am Freitag das Rathaus vorzeitig geschlossen und alle Mitarbeiter nach Hause geschickt. Er habe diese Vorsichtsmaßnahme ergriffen, weil es im persönlichen Umfeld einer Mitarbeiterin einen positiven Corona-Test gebe, so Steffen. Die betroffene Mitarbeiterin sollte noch am Freitag selbst getestet werden.

Corona-Podcast von Virologe Drosten noch zweimal pro Woche

Den erfolgreichen NDR-Podcast mit dem Charité-Virologen Christian Drosten gibt es künftig noch zweimal pro Woche. Das sagte Moderatorin Korinna Hennig in der 35. Folge des „Coronavirus-Update“ vom Freitag. Begründet wurde die weitere Verlangsamung des Rhythmus mit dem hohen Arbeitsaufwand: Drosten sagte, zu Beginn des Formats habe er viel Grundwissen vermitteln können, inzwischen brauche er für die Besprechung neuer wissenschaftlicher Studien mehr Vorbereitungszeit. Er wolle auch ein hohes Qualitätsniveau halten. Zuletzt erschien der Podcast dreimal wöchentlich, anfangs an jedem Werktag.

Das sind die neuen Corona-Regeln für Brandenburg

Alle Brandenburger über sechs Jahre müssen von Montag (27. April) an zum Schutz vor dem Coronavirus in Bussen, Bahnen und Geschäften eine Maske tragen. Brandenburgs Landesregierung beschloss am Freitag die Maskenpflicht, die im Gegensatz zu Berlin auch den Einzelhandel umfasst. Bußgelder sollen allerdings nicht fällig werden, wenn man sie nicht trägt. Alle neuen Corona-Regeln in der Übersicht

Gastronomen-Protest mit leeren Stühlen 

Mit dem Aufstellen Hunderter leerer Stühle an prominenten Orten in deutschen Städten haben Gastronomen auf ihre prekäre Lage während der Corona-Krise aufmerksam gemacht.

"Geschichte im Dreierpack" fällt Corona zum Opfer

Der Geschichtsverein Leegebruch hatte 2020 anlässlich seines 15-jährigen Bestehens eine ganze Reihe von Veranstaltungen geplant, von denen wegen der Corona-Pandemie doch einige ausfallen müssen. Abgesagt wurden bereits ein Vortrag über die Heinkel Flugzeugwerke und die besonderen Verbindungen zu Leegebruch am 17. März sowie ein Ortsrundgang zu 90 Jahren Leegebruch am 29. März.

Fridays for Future mit großem Kunstprotest

Die Klimabewegung Fridays for Future (FFF) hat mit tausenden Schildern auf der Wiese vor dem Bundestag die Politik aufgefordert, mehr für den Umweltschutz und gegen die Klima-Krise zu unternehmen. "Normalerweise würden heute anlässlich des globalen Klimastreiks viele Menschen auf die Straßen gehen. Da das nicht geht, ersetzen wir sie durch Plakate", sagte FFF-Sprecherin Pauline Daemgen (17) am Freitag.

Zwei neue Covid-19-Infektionen in Brandenburg an der Havel

Das Gesundheitsamt Brandenburg meldet zwei neue Infizierte mit dem Coronavirus. Insgesamt liegt die Zahl der laborbestätigten Fälle am Freitag, 24. April, damit bei 55. Aktuell befinden sich zudem 62 Personen in Quarantäne (+7), 17 davon müssen stationär medizinisch betreut werden. 39 Personen haben das Coronavirus bereits überstanden und gelten als geheilt.

Bundeswehr unterstützt Märkisch-Oderland beim Kampf gegen neue Corona-Fälle

Der Landkreis Märkisch-­Oderland befindet sich nach Aussage von Kreissprecher Thomas Berendt in einem relativ sicheren Fahrwasser, was die Fallzahlen in der Corona-Pandemie angeht. Ab Montag wird der Kreis durch fünf Bundeswehrsoldaten unterstützt. Sie werden im Bereich der Nachverfolgung von Infektionswegen eingesetzt. Bereits seit längerem ist der Stab mit dem Kreisverbindungskommando der Bundeswehr in Kontakt. Das Hilfsangebot kam von der Bundeswehr selbst, so Berendt.

Flüchtlinge aus Rheinsberg ins Jugenddorf Gnewikow verlegt

Seit Freitag (24. April) werden im Jugenddorf Gnewikow Flüchtlinge, die zuvor in Rheinsberg gelebt hatten, untergebracht. Das bestätigte Waltraud Kuhne, Sozialdezernentin des Kreises. Sämtliche Personen befinden sich dabei in Quarantäne, da unter ihnen auch mehrere sind, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. "Die erste Familie ist bereits angekommen, zwei weitere folgen. Die Transporte finden noch statt", so Kuhne.

Wertstoffhöfe öffnen am Montag - Ideenbörse online

Im Zuge der derzeit stattfindenden Corona-Maßnahmen kommt es zu einer weiteren Lockerung im Havelland. So wird der Landkreis Havelland seine Wertstoffhöfe ab Montag, 27. April, wieder schrittweise auch für private Anlieferungen öffnen. Zunächst sind Öffnungszeiten von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr geplant, wie der Landkreis am Donnerstag mitteilte.

Immer mehr Beschäftigte in Kurzarbeit wegen Corona

Wegen der Corona-Krise gehen in der Metall- und Elektroindustrie immer mehr Beschäftigte in Kurzarbeit. Bis zum 23. April waren in Berlin und Brandenburg fast 40.000 Betroffene in Kurzarbeit oder von Kurzarbeit bedroht, wie aus einer Umfrage der IG Metall hervorgeht.

Spielplätze sind in Brandenburg weiter tabu

Kinder können in Brandenburg zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus weiter nicht auf Spielplätzen spielen. „Wir wissen genau, dass es natürlich für viele Familien eine sehr harte Situation ist, gerade Familien, die in der Stadt wohnen“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Freitag in Potsdam. „Auf der anderen Seite halten wir in der jetzigen Situation das Risiko noch für zu groß.“ Es gebe keine eindeutigen Belege dafür, dass Kinder nicht das Virus übertragen könnten. „Spielplätze sind Orte, an denen naturgemäß Kinder miteinander in Kontakt stehen.“ In Berlin sollen Spielplätze vom 30. April an in allen Bezirken wieder öffnen, in Einzelfällen kann es allerdings länger dauern.

Leere Stühle - Gastronomen weisen auf prekäre Lage hin

Mit dem Aufstellen Hunderter leerer Stühle an prominenten Orten in deutschen Städten haben Gastronomen auf ihre prekäre Lage während der Corona-Krise aufmerksam gemacht. In insgesamt 80 Städten habe sich die Branche an der Aktion beteiligt, teilte der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga auf Facebook mit. Leere Stühle wurden unter anderem in Berlin, Frankfurt und Dresden aufgestellt.

Berliner Theatertreffen im Netz - Sechs Aufführungen als Abruf

Das 57. Berliner Theatertreffen weicht in diesem Jahr auf das Internet aus. Wegen der Corona-Pandemie solle das Festival in diesem Jahr nur im Netz stattfinden, teilten die Berliner Festspiele am Freitag mit. Vom 1. bis 9. Mai werden sechs der zehn für das Treffen ausgewählte Inszenierungen auf nachtkritik.de sowie auf der Online-Plattform Berliner Festspiele on Demand zur Verfügung gestellt. Ergänzt wird das Angebot mit einem Diskursprogramm über digitale Praxis am Theater sowie Gesprächen und der Abschlussdiskussion der Jury.

Woidke warnt vor Flickenteppich in Deutschland

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat vor zu vielen unterschiedlichen Regeln in den Bundesländern zum Schutz vor dem Coronavirus gewarnt. "Es gibt Ministerpräsidenten, die jeden Tag über Lockerungen reden", sagte Woidke am Freitag in Potsdam, ohne Namen zu nennen. "Ich glaube, dass wir gut beraten sind, auch mit der Bundesregierung (...) die weiteren Dinge abzusprechen und in Deutschland nicht zu einem Flickenteppich zu kommen."

Brandenburg startet Montag mit Maskenpflicht in Nahverkehr und Läden

Die Pflicht für Masken in Bussen, Bahnen und Geschäften in Brandenburg als Corona-Schutz ab kommendem Montag ist beschlossene Sache. Das Kabinett gab am Freitag grünes Licht für eine Mund-Nasen-Bedeckung im Einzelhandel und im öffentlichen Nahverkehr für alle ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr. Gottesdienste sollen ab 4. Mai in Kirchen, Synagogen, Moscheen, Tempeln und Gebetsräumen möglich sein, mit höchstens 50 Teilnehmern und mit Hygienevorgaben. Ab dem Tag sollen auch Friseurläden wieder öffnen können.

Brandenburg lässt wieder Demos bis zu 50 Teilnehmern zu

Brandenburg lockert die Regeln für Demonstrationen in der Corona-Krise noch einmal. In dem Bundesland sind ab 4. Mai wieder Versammlungen draußen bis zu 50 Teilnehmern möglich. Das beschloss das Kabinett am Freitag bei einer Telefonkonferenz. Dafür ist allerdings in jedem Einzelfall die Genehmigung der jeweils zuständigen Behörde notwendig. Seit einer Woche waren schon Demos mit bis zu 20 Menschen wieder erlaubt.

Gewerkschaft warnt vor Gefahr von Infektionen an Schulen

Die Schulen in Brandenburg müssen nach Ansicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) besonders strikt auf die Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus achten. GEW-Landeschef Günther Fuchs sprach am Freitag von einer Gratwanderung, die Schulen schrittweise wieder zu öffnen. „Der Schutz der Gesundheit muss weiterhin absoluten Vorrang vor der schnellen Wiedereröffnung der Bildungseinrichtungen haben.“ Wenn der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann etwa im Schülerverkehr, soll Mund- und Nasenschutz getragen werden wie Stoffmasken oder Tücher. In Grundschulen werden Klassen in der Regel auf zwei Räume verteilt, an weiterführenden Schulen soll tageweise gewechselt werden.

Bahn fährt Zugverkehr zwischen Berlin und Stralsund wieder hoch

Im Zugverkehr zwischen Berlin und Stralsund soll wieder Normalität einkehren: Ab 4. Mai fahren die RE 5-Züge auf der Strecke Berlin-Neustrelitz wieder regulär, teilte das Verkehrsministerium in Schwerin am Freitag mit. Die Deutsche Bahn setze dann auch erneut die sogenannten Verdichterzüge ein, mit denen das zweistündliche Angebot zwischen Neustrelitz und Stralsund teilweise auf einen Stundentakt angehoben werde. Wegen der Corona-Pandemie hatte die Bahn diese Zusatzzüge Ende März gestrichen. Auch die Züge der RE3 zwischen Stralsund und Berlin über Pasewalk fahren laut Ministerium wieder wie gewohnt.

Busse und Bahnen in Berlin ab 4. Mai wieder nahezu im Normalbetrieb

Fahrgästen im Berliner und Brandenburger Nahverkehr steht vom 4. Mai an nahezu das komplette Angebot an Bus- und Bahnverbindungen wieder zur Verfügung. Das gelte für Regionalzüge und die S-Bahn, für U-Bahnen und Straßenbahnen und für Busse, wie der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg am Freitag mitteilte. Das Angebot sei mit Beginn der Coronavirus-Krise in der Region ohnehin nur geringfügig zurückgefahren worden.

Abgelaufene Berlinpässe bleiben gültig

Berlinpässe, die in den nächsten Wochen auslaufen, behalten wegen der Corona-Krise zunächst bis zum 31. Mai ihre Gültigkeit. Der Kauf des Berlin-Tickets S (S-Bahn-Monatskarte für Empfänger von Sozialleistungen) ist auch mit einem abgelaufenen Pass möglich, wie die Senatsverwaltung für Soziales am Freitag mitteilte.

Friedrichshain-Kreuzberg will Straßen fürs Spielen sperren

Mehr Platz zum Spielen: Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg will ab dem 1. Mai bis zu 30 Straßen an Sonn- und Feiertagen für Fahrzeuge sperren. In der Zeit von 12.00 bis 18.00 Uhr sollen die Straßen in der Nähe von Spielplätzen zum Spielen und für Fußgänger freigegeben werden, wie das Bezirksamt am Freitag mitteilte. „Dem Bewegungsdrang von Kindern kann hier unter den Bedingungen des Infektionsschutzes besser nachgegeben werden“, heißt es in einer Mitteilung des stellvertretenden Bezirksbürgermeisters Knut Mildner-Spindler (Linke). Gleichzeitig kündigte der Bezirk an, dass die Spielplätze in Friedrichshain-Kreuzberg erst ab dem 1. Mai stufenweise geöffnet werden.

450 Polizisten kontrollieren Corona-Regeln - 73 Anzeigen

Die Berliner Polizei hat ihre Kontrollen zu den Corona-Verstößen etwas verstärkt. Am Donnerstag waren 450 Polizisten unterwegs und stellten 73 Anzeigen wegen Straftaten wie illegaler Geschäfts- oder Imbissöffnung und Ordnungswidrigkeiten wie zu geringen Abständen, wie am Freitag mitgeteilt wurde. Am Tag zuvor waren es 350 Polizisten und 42 Anzeigen. Insgesamt wurden seit Mitte März knapp 3500 Verstöße geahndet.

Immer mehr Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen

Die Mehrheit der Deutschen findet das Krisenmanagement von Bund und Ländern in der Summe nicht schlecht. Von denen, die anderer Meinung sind, protestieren nur wenige - auch weil ja Kontaktbeschränkungen gelten. Allerdings sind es jetzt schon mehr Demonstrationen als noch im März.

Schauspielerin Katja Riemann: Wir Künstler sind auch systemrelevant

Schauspielerin Katja Riemann („Fack ju Göhte“) hat die Bedeutung von Künstlern in Zeiten der Corona-Krise betont. „Es sind Künstler, die momentan die Menschen im Netz unterhalten und aufbauen. Mit Lesungen, mit Videos, mit Kunst, mit Tanz“, sagte die 56-Jährige am Rande des Kunstprotests der Klimabewegung Fridays for Future am Freitag vor dem Bundestag. Für sie sei es daher unverständlich, dass Künstler nicht zu den systemrelevanten Gruppen zählten.

Brandenburgs Ministerpräsident zu Maskenpflicht und Corona-Erleichterungen

RKI mahnt wegen Corona zur Vorsicht

Nach ersten Lockerungen in der Coronavirus-Pandemie hat das Robert Koch-Institut (RKI) vor Nachlässigkeit gewarnt. Dass Deutschland bisher relativ gut durch die Epidemie gekommen sei, sei den frühzeitig getroffenen Eindämmungsmaßnahmen zu verdanken. Die aktuelle Situation im Überblick.

Laut IG Metall-Befragung 109.970 Kurzarbeiter in Berlin, Brandenburg und Sachsen

Die Kurzarbeit nimmt in der Metall- und Elektroindustrie in Berlin, Brandenburg und Sachsen weiter zu. Bis zum 23. April sind in Berlin, Brandenburg und Sachsen 109.970 Beschäftigte (Berlin: 23.162; Brandenburg: 15.996, Sachsen: 70.812) in 255 Betrieben (Berlin: 48; Brandenburg: 40; Sachsen: 167) in Kurzarbeit oder von Kurzarbeit bedroht. Das hat eine Umfrage der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen in 394 Betrieben mit 153.162 Beschäftigten in den Branchen Metall- und Elektroindustrie, Stahl, Holz- und Kunststoff, Handwerk und Textilindustrie und Textile Dienste ergeben.

Das DFB-Pokalfinale findet wegen Corona nicht am 23. Mai in Berlin statt

Der Deutsche Fußball-Bund teilte nach einer Videokonferenz des Präsidiums mit, dass der Wettbewerb aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf unbestimmte Zeit ausgesetzt und der Endspieltermin offen bleibt. Auch für die beiden anstehenden Halbfinal-Begegnungen gibt es noch keine Termine.

Brandenburgs Ministerpräsident informiert über Änderungen der Corona-Regeln

Auf einer Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung informiert Freitag um 14 Uhr Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) zu Änderungen der Eindämmungsverordnung für das Land Brandenburg - wir berichten.

In Brandenburg über 2600 Corona-Infizierte und 113 Todesfälle gemeldet

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Brandenburg hat sich auf 2647 erhöht. Damit seien innerhalb der vergangenen zwei Tage 144 Fälle hinzugekommen, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag in Potsdam zum Stand von 8.00 Uhr mit. Ein direkter Vergleich zum Vortag war wegen einer technischen Umstellung nicht möglich. Inzwischen starben offiziell 113 Corona-Patienten.

SPD in Berlin ist für Schutzmasken beim Einkaufen

Die Berliner SPD spricht sich für Schutzmasken im Einzelhandel aus. "Der beste Schutz für die Berlinerinnen und Berliner im öffentlichen Raum bleibt die Einhaltung der Abstands- und Hygienegebote", sagte die stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Iris Spranger am Freitag.

Hygieneplan legt Regeln für den Schulstart in Berlin fest

Sportunterricht gibt es an Berliner Schulen nur noch in sehr eingeschränkter Form, Theaterproben gar nicht mehr, auch Singen im Chor ist tabu. Wenn die Schulen am Montag nach wochenlanger Schließung wieder schrittweise öffnen, gelten eine Reihe neuer Regeln, die das Schulleben einschränken. Die Senatsverwaltung für Bildung hat dies in einem "Musterhygieneplan" zusammengefasst.

5265 Todesfälle und mehr als 149.900 Corona-Nachweise in Deutschland

In Deutschland sind bis Freitagvormittag mehr als 149.900 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 147.500 Infektionen). Mindestens 5265 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 5023). Weitere Zahlen lesen Sie hier.

Robert-Koch-Institut zur aktuellen Corona-Lage

Betrugsversuche mit Corona - Hennigsdorfer Seniorin fällt nicht darauf rein

Viel Geld hat ein Telefonbetrüger am Donnerstag von einer 84-jährigen Frau in Hennigsdorf gefordert. Die Seniorin zahlte aber nicht und informierte die Polizei. Was genau passiert war, lesen Sie hier.

GEW-Vorsitzender Erdmann warnt vor Problemen beim Schulstart in Berlin

Erdmann betonte, man müsse einkalkulieren, dass es regelmäßig Verstöße gegen das Abstandsgebot geben werde. Die Schüler werden nach Klassen schrittweise in die Schulen zurückkehren.

Vorerst letzte Maschine der "Corona-Luftbrücke" gelandet

Gut fünf Wochen nach Beginn der Rückholaktion der Bundesregierung ist die vorerst letzte Maschine der "Corona-Luftbrücke" in Deutschland gelandet. Das bestätigte ein Sprecher der Bundespolizei am Frankfurter Flughafen.

Spandau für einheitliche Regelungen bei Spielplatz-Öffnung

Für die geplante Öffnung der Berliner Spielplätze in der kommenden Woche hat der Spandauer Bezirksbürgermeister, Helmut Kleebank (SPD), einheitliche Regelungen befürwortet. Die Bezirke würden versuchen, gemeinsame Vorgaben und Beschilderungen zu erarbeiten.

Corona-Krise kostet Frankfurt (Oder) bereits jetzt eine Million Euro

Die Corona-Krise hat erste Auswirkungen auf die Finanzen der Stadt Frankfurt (Oder). Das berichtet Kämmerin Corinna Schubert. Viele Betriebe hätten sich seit Mitte März an das Finanzamt gewandt und eine Herabsetzung von Gewerbesteuervorauszahlungen beantragt. Schubert informierte über die aktuelle Lage der städtischen Finanzen.

Corona hat Einfluss auf die Kriminalität in Brandenburg

Im Zuge der Corona-Krise hat die Brandenburger Polizei im Land bislang insgesamt einen leichten Rückgang der Kriminalität registriert. "Dieser Trend ist überwiegend auf einen Rückgang im Bereich der Eigentumsdelikte zurückzuführen", erklärt Joachim Lemmel, Sprecher des Polizeipräsidiums in Potsdam. Im Bereich der häuslichen Gewalt ist laut Präsidium hingegen "eine leichte Zunahme beim Einsatzgeschehen" zu verzeichnen.

Konzept für Bundesliga-Fortsetzung trotz Corona steht

Die Deutsche Fußball Liga bereitet sich intensiv auf eine Fortsetzung der Bundesligasaison vor.  Grundlage ist ein von der Task Force "Sportmedizin/Sonderspielbetrieb" erarbeitetes Konzept, das die medizinischen und organisatorischen Rahmenbedingungen für Geisterspiele in der Corona-Krise vorgibt.

Pflegeheime fordern im Fall von Corona-Ausbrüchen mehr Unterstützung

In der Corona-Krise fordern Pflegeheimbetreiber stärkere Unterstützung, um bedrohliche Infektionsfälle zu verhindern. Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste gibt zu Bedenken, dass die Lage absolut kritisch werde, wenn es eine Corona-Infektion in einem Pflegeheim gebe.

Bund und Länder entscheiden wohl erst am 6. Mai über weitere Lockerungen

Nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) werden Bund und Länder voraussichtlich erst am 6. Mai über weitere Lockerungen der coronabedingten Einschränkungen entscheiden. Die Auswirkungen der am Montag begonnenen Öffnung der Geschäfte könne man erst 14 Tage später abschätzen, sagte Merkel am Donnerstagabend in Berlin.

Regierungskoalition beschließt neues Hilfspaket

Fast acht Stunden lang verhandelten die Spitzen der Regierungskoalition über weitere Hilfen für Bürger und Wirtschaft in der Corona-Krise. Am Ende kamen mehr konkrete Ergebnisse heraus, als viele erwartet hatten.

68 infizierte Geflüchtete in der Gemeinschaftsunterkunft Stolpe-Süd

Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Bewohner der Hennigsdorfer Gemeinschaftsunterkunft ist auf 68 Personen gestiegen (Stand Donnerstag). Der Landkreis kündigte für Freitag Umzüge an, um positiv und negativ getestete Personen räumlich voneinander zu trennen. Dazu würden Umzüge innerhalb der fünf Häuser organisiert. Eine dezentrale Unterbringung von Infizierten oder Risikogruppen lehnt die Kreisverwaltung ab, weil dann die Versorgung erschwert werde. Von vielen Seiten wurde Kritik am Vorgehen des Landkreises laut.

Schwedt prüft die Corona-Lockerungen jetzt genauer

Ab Freitag hat der Ordnungsdienst der Stadt Schwedt auch die Einzelhändler im Visier, die ihre Geschäfte seit zwei Tagen wieder öffnen dürfen. Denn seit Mittwoch sind die ersten Lockerungen der strengen Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Kraft. Allerdings gelten für die Geschäfte, die nun öffnen dürfen, noch immer strenge Auflagen, damit sich das gefährliche Coronavirus nicht so stark verbreiten kann.

Haus der Offiziere in Brandenburg an der Havel streamt wegen Corona sein Programm

Das HdO-Team streamt sein Programm ab sofort über YouTube ins Wohnzimmer. Erleben können die Brandenburger Konzerte, Poetry-Sams und DJs.

Deutscher Filmpreis wird wegen Corona ohne Gala verliehen

Der Deutsche Filmpreis wird wegen der Corona-Pandemie diesmal in ungewohnter Form verliehen. Anstelle einer großen Gala ist am Freitagabend (22.15 Uhr) eine Fernsehshow im Ersten geplant. Mit elf Nominierungen geht die Literaturverfilmung „Berlin Alexanderplatz“ als einer der Favoriten ins Rennen.

Märkischer Sozialverein hilft auch in der Corona-Krise

Auch wenn die Türen in der Liebigstraße 4 in Oranienburg wegen der Ansteckungsgefahr verschlossen sind, geht die Arbeit des Märkischen Sozialvereins (MSV) weiter. Und das, laut Fachbereichsleiterin Hildburg Pakusch "sogar viel intensiver".

(mit dpa)

23. April 

Corona-Fälle steigen in Bernau weiter am stärksten an

Der Anstieg reißt nicht ab. Auch in den vergangenen 24 Stunden hat sich Zahl der Corona-Fälle im Barnim erneut deutlich erhöht – von 325 auf 337. Das meldete das Gesundheitsamt am Donnerstag. Auffällig bleibt mit Blick auf die Statistik: Für den Anstieg an Neuinfektionen mit Covid-19 ist aktuell fast ausschließlich Bernau "verantwortlich". Gleich zwölf der 14 neuen Fälle gehen auf die Hussitenstadt zurück. Mit nun 155 positiv Getesteten bildet Bernau damit weiter den Krisenherd Nummer eins im Kreis, gefolgt von Eberswalde (42) und Wandlitz (30).

Bürgermeister von Słubice fordert kontrollierte Grenzöffnung

Der Bürgermeister von Słubice, Mariusz Olejniczak, hatsich am Donnerstag überraschend für eine Öffnung des Grenzverkehr ausgesprochen. In einem Schreiben an den Regierungsvertreter Warschaus schrieb er: "Für Arbeit, Studium oder ärztliche Versorgung sollte ein kontrollierter Grenzübertritt möglich sein, unter Berücksichtigung der Epidemie-Lage auf beiden Seiten der Oder."

Zahl der Corona-Toten Deutschlands steigt auf 5261

In Deutschland gibt es mindestens 5261 Menschen, die mit dem Sars-CoV-2-Erreger bundesweit gestorben sind. Dies geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, wonach die Zahlen der einzelnen Bundesländer betrachtet wurden. Die Reproduktionszahl liegt laut RKI derzeit bei 0,9, womit im Durchschnitt fast jeder Infizierte eine weitere Person ansteckt - die Zahl der Neuinfektionen allerdings leicht zurückgeht.

Fast 5500 Corona-Fälle in Berlin - 112 Tote

In Berlin gibt es 5476 nachweislich mit dem Coronavirus infizierte Personen, 121 mehr als am Vortag, wie die Senatsgesundheitsverwaltung am Donnerstagabend mitteilte. Im Krankenhaus isoliert und behandelt werden 565 Patienten, 152 davon auf einer Intensivstation. 112 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind bislang gestorben. Die Toten staffeln sich nach Altersgruppen wie folgt: zwei waren 40 bis 49 Jahre alt, acht 50 bis 59 Jahre, zehn waren 60 bis 69, 27 waren 70 bis 79 und 65 waren 80 Jahre und älter. Die Gesundheitsverwaltung wies darauf hin, dass die Daten aufgrund technischer Umstellungen in der Meldesoftware der Berliner Gesundheitsämter unvollständig seien. Angaben zur Zahl der Genesenen gab es in der aktuellen Statistik nicht.

Brandenburger Kabinett will Maskenpflicht in Nahverkehr und Läden beschließen

Nach Berlin will auch Brandenburg ab kommendem Montag die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen einführen - allerdings zusätzlich auch im Einzelhandel. Dies will das Kabinett in Potsdam am Freitag beschließen. Brandenburg will die Pflicht für Mund-Nasen-Schutz im Nahverkehr vor allem wegen des gemeinsamen Verkehrsverbunds an Berlin angleichen. Anders als in Berlin sollen die Masken auch in Geschäften getragen werden müssen - wie in der Landeshauptstadt Potsdam. Bisher hatte die Landesregierung das Tragen von Masken nur empfohlen.

Woidke warnt vor Leichtsinn in der Corona-Krise

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat angesichts gelockerter Beschränkungen in der Corona-Krise zu Besonnenheit und Vorsicht gemahnt. „Wir sind inmitten, vielleicht auch erst am Anfang der Entwicklung. Das Erreichte darf nicht aufs Spiel gesetzt werden“, sagte der amtierende Bundesratspräsident am Donnerstag den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Sonst wird jede Erleichterung zum Bumerang.“ Der Weg aus der Krise erfordere kluges Abwägen, Besonnenheit und Mut zu Entscheidungen, wenn nötig auch zur Kurskorrektur. „Deshalb ist es wichtig, dass sich alle an Verabredungen halten - natürlich unter Berücksichtigung jeweiliger regionaler Besonderheiten.“

Gerichtsurteil: Verbot von Ferienhaus-Vermietung in Brandenburg bleibt

Die Vermietung von Ferienhäusern und Ferienwohnungen in Brandenburg bleibt wegen der Corona-Pandemie nach einem Gerichtsurteil verboten. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg lehnte es am Donnerstag ab, die SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vorläufig außer Vollzug zu setzen. Das wollte eine Frau erreichen, die auf einem Hofgrundstück in Brandenburg Ferienhäuser und eine Ferienwohnung vermietet. Das Gericht begründete seine Entscheidung unter anderem damit, dass das Infektionsschutzgesetz eine hinreichende Rechtsgrundlage sei.

Chef der Himmelspagode in Hohen Neuendorf spendet Masken an Rathaus

Wengui Ye ist Chef der Hohen Neuendorfer Himmelspagode und übergab am Mittwoch 2.000 Schutzmasken an Bürgermeister Steffen Apelt (CDU). Der Zeitpunkt ist sehr gut, denn ab Mai soll die Verwaltung nach und nach wieder für die Bevölkerung geöffnet werden. In zwei großen Kartons überreiche Ye die Spende. Er betreibt bereits seit 20 Jahren ein Restaurant in Hohen Neuendorf.

Banner zwischen Frankfurt (Oder) und Słubice vermittelt Wir-Gefühl

"Im Herzen vereint und gemeinsam stark. Wir sehen uns bald wieder!" heißt es auf einem 66 Meter langen Banner zwischen Słubice und Frankfurt (Oder). Mit einer Aktion des Stadtmarketings soll das "Wir-Gefühl" der beiden Städte gestärkt werden. Dafür wurden beide Seiten der Stadtbrücke mit dem Symbol geschmückt.

Weitere Corona-Infektionen in Rheinsberg

Nachdem in Rheinsberg acht weitere Fälle einer Corona-Infektion bestätigt wurden, ist nun eine weitere Person hinzugekommen. Damit steigt die Zahl in der Stadt auf 18. Generell sind im Landkreis Ostprignitz-Ruppin 62 Menschen betroffen.

Spielplätze in Berlin öffnen ab dem 30. April

Am Donnerstag einigte sich der Rat der Bürgermeister einstimmig darauf, dass die Spielplätze in Berlin ab dem 30. April wieder öffnen. Der Beschluss stieß bei den Parteien auf ein geteiltes Echo. Während zum Beispiel die Grünen die Entscheidung begrüßten, reagierte CDU-Landesvorsitzender Kai Wegner mit Kritik und äußerte: "Den Beschluss der Bezirksbürermeister, die Spielplätze in der nächsten Woche öffnen zu wollen, kann ich nicht nachvollziehen.".

Regenponchos gegen Corona in Eisenhüttenstadt

Das Krankenhaus Eisenhüttenstadt hat einen Mangel an Schutzkitteln. Deshalb wurde heute entschieden, dass sich das Haus um Regenponchos kümmern wird, um im Ernstfall eine Alternative zu den Kitteln zu haben. Dieser Schritt sei mit den Hygieneexperten abgestimmt worden, erklärt der Geschäftsführer des Städtischen Krankenhauses.

Bundeswehr unterstützt die Gesundheitsämter in Brandenburg

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer besuchte am Donnerstag das Gesundheitsamt in Königs Wusterhausen (LDS). Dort sind zehn Soldaten des Informationstechnikbataillons 381 aus Storkow im Rahmen der Amtshilfe eingesetzt. Die Ministerin besprach mit den Vertretern aus Politik, Bundeswehr und Gesundheitsamt die Unterstützungsleistungen der Bundeswehr in Brandenburg.

Erzeugung und Vermarktung regionaler Lebensmittel als systemrelevant eingestuft

Bundeslandwirtschaftsministerin JuliaKlöckner (CDU) hat die regionale Erzeugung und Vermarktung von Lebensmitteln als systemrelevant eingestuft. Während eines Besuches auf dem Kleinmachnower Wochenmarkt sagte sie am Donnerstag: "Wir alle haben gesehen, was halb leere Regale oder kleinste Beeinträchtigungen von Lieferketten für unsere Verbraucherinnen und Verbraucher bedeuten.".

Betrug bei Corona-Hilfen in Berlin - Ermittlungen mit Hochdruck

In der Corona-Krise haben Kriminelle Gelder der Soforthilfen abgezockt. Allein in Berlin ermitteln die Staatsanwaltschaft und das Landeskriminal bislang zu ca. 150 Fällen. Der resultierte Schadenbeläuft sich auf etwa 700.000 Euro, teilten die Behörden am Donnerstag mit. Es ist bereits ein Haftbefehl gegen einen 31-Jährigen vollstreckt worden. Der Verdächtige soll mit zwei Komplizen acht Mal bei der Investitionsbank Soforthilfen für diverse Unternehmen, die teilweise nicht existierten, beantragt haben.

Rund 400 Millionen Euro Soforthilfe in Brandenburg ausgezahlt

In Brandenburg wurden bisher ca. 400 Millionen Euro an Soforthilfegeldern an kleine Unternehmen und Solo-Selbstständige ausgezahlt. Es sind derzeit knapp 42.000 Anträge bewilligt worden, sagte die Sprecherin der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), Ingrid Mattern, am Donnerstag in Potsdam. Es wurden allerdings insgesamt 72.000 Anträge auf Soforthilfe gestellt. Demnach müssen 30.000 Anträge noch bearbeitet werden.

Drive-in für Corona-Tests auf Berliner Veranstaltungsgelände

Der Berliner Bezirk Mitte vermutet, dass sich, nach den Lockerungen, wieder mehr Menschen mit dem Coronavirus anstecken werden. Daher soll ein neuer Ort für Tests helfen, damit Infizierte schneller gefunden werden. Der Bezirk hat im Wedding auf dem Kurt-Schumacher-Damm einen "Testplatz" eröffnet. Dort sollen Menschen mit Krankheitssymptomen, die flüchtigen Kontakt zu nachweislich Corona-Infizierten hatten, getestet werden.

Berliner CDU verlangt Kontrollen der Maskenpflicht

Die CDU in Berlin verlangt zur Einhaltung der Maskenplficht Kontrollen. Zur Eindämmung der Corona-Infektion in der Hauptstadt soll Reisende im Nahverkehr ab Montag Mund- und Nasenschutzmasken tragen. "Eine Maskenpflicht, die nicht kontrolliert wird, ist ein zahnloser Tiger", sagt CDU-Landeschef Kai Wegner der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. In Bayern sei ein Verstoß gegen die Maskenpflicht Teil des Bußgeldkataloges und dies sei, laut Wegner, auch in Berlin der richtige Weg.

Dehoga begrüßt Senkung der der Mehrwertsteuer und hofft Rettungsfonds

Der Hotel- und Gastronomieverband Dehoga begrüßt die beschlossene Mehrwertsteuersenkung für die Branche. Es sei ein "wichtiges und mutmachendes Signal". Präsident Guido Zöllick teilte mit, dass die Dehoga anerkenne, dass die Politik die Nöte der Branche wahrnehme, mahnt allerdings "...dass Kneipen, Bars, Clubs und Diskotheken, die ausschließlic Getränke anbieten, nicht von der Steuerentlastung profitieren werden." Außerdem könnten die massiven Umsatzausfälle nicht durch die Mehrwertsteuersenkung kompensiert werden.

61-Jähriger aus MOL stirbt an Coronavirus

Der Landkreis Märkisch-oderland wurde von der Universitätsmedizin Berlin darüber informiert, dass in dieser Woche ein 61-jährier Mann aus MOL in der Charité an Folgen des Coronavirus verstorben ist.

GEW kritisiert "chaotische Situation" an Berliner Kitas

Die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) kritisiert die "chaotische Situation" an Berliner Kitas. Demnach fehlen klare Vorgaben der Senatsbildungsverwaltung zur Notbetreuungen in den Kindertagesstätten.

Wichtige Arztbesuche nicht aufschieben

Die Kassenärztliche Vereinigung warnt davor, wichtige Arztbesuche aufzuschieben. Trotz der weltweiten Corona-Pandemie sollen Patienten von Arztpraxen und Physiotherapien ihre Termin nicht aufschieben. Die Praxen sind mittlerweile auf das Virus eingestellt und würden beispielsweise ältere und chronisch kranke Patienten getrennt behandeln. Dies teilte die Ärztevertretung am Donnerstag mit. Weiterhin bieten vile Praxen Video- und Telefonsprechstunden an, um ihre Patienten zu beraten. Mittlerweile verfügen die Ärzte und deren Personal über ausreichend Schutzausrüstung.

Senatorin Pop hält Maskenpflicht für richtig

Die Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) findet die Maskenpflicht in der Hauptstadt richtig. "Wir haben uns auf eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes im Nahverkehr verständigt, weil hier der gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.", äußerte die Politikerin. Ab Montag soll die Maskenpflicht in Berlin greifen, jedoch ohne Kontrollen.

Berlin startet Online-Marktplatz für Alltagsmasken

Berlin hat einen Online-Marktplatz für Mund-Nasen-Schutzmasken erstellt. Unter www.alltagsmasken.berlin können nun Interessierte sich mit Anbietern vernetzen. Die Plattform richtet sich vorwiegend an Firmen und Einrichtungen, welche größere Stückzahlen benötigen bzw. anbieten. Abgewickelt wird der Verkauf nicht auf der Webseite des Online-Marktplatzes sondern direkt beim Anbieter.

Brandenburg plant keine „Corona-Prämie“

Die rot-schwarz-grüne Landesregierung in Brandenburg plant keine formelle Prämie für besonders geforderte Landesbeschäftigte in der Corona-Krise. Das teilte Regierungssprecher Florian Engels am Donnerstag in Potsdam mit. Es gebe aber die gute Tradition, Beschäftigten zum Jahresende eine Prämie auszuzahlen, die über das vergangene Jahr besonders beansprucht gewesen seien und über das allgemeine Maß herausragende Leistungen erbracht hätten.

Oberbürgermeister von Potsdam entscheidet über Klinikspitze nach Virusausbruch

Der Virusausbuch am größten Potsdamer Krankenhaus, dem Klinikum Ernst von Bergmann, wird aller Voraussicht nach personelle Konsequenzen haben. Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) entschied auf eine Beurlaubung der beiden Geschäftsführer des Klinikums. Eine Kommission soll die Krise aufklären.

Polizei in Berlin ahndet rund 40 Corona-Verstöße

Die Berliner Polizei hat auch am Mittwoch ihre Kontrollen zu den Corona-Beschränkungen fortgesetzt und mehr als 40 Verstöße geahndet. Es seien 41 Ordnungswidrigkeiten wegen Gruppenbildungen und zu geringen Abständen angezeigt worden, hieß es in einer Mitteilung am Donnerstag. Dazu kam eine Strafanzeige. Den Angaben zufolge waren rund 350 Polizisten tagsüber im Einsatz.

Die Zahl der Corona-Toten in Deutschland steigt auf über 5000

In Deutschland sind bis Donnerstagvormittag mehr als 147.500 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 144.800 Infektionen). Mindestens 5023 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 4745).

Keine Einsätze der Polizei in Brandenburg am ersten Ladenöffnungstag

Bei der Polizei in Brandenburg sind am Mittwoch keine Verstöße gegen die Corona-Verordnung in Bezug auf die wieder geöffneten Geschäfte gemeldet worden. Es könne aber sein, dass einzelne Ladenbesitzer selbst gegen Verstöße eingegriffen hätten, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Insgesamt wurden am Mittwoch demnach 100 Platzverweise ausgesprochen sowie 33 Ordnungswidrigkeiten und drei Strafanzeigen aufgenommen.

Lärmbelastung in Berlin in Zeiten von Corona deutlich reduziert

In Berlin hat der Verkehrs- und Fluglärm rund um den Flughafen Tegel in der Corona-Krise zum Teil deutlich nachgelassen. In der zweiten Märzhälfte habe sich die Lärmbelastung durch Flugzeuge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum halbiert, teilte Dorothee Winden, stellvertretende Sprecherin der Verkehrsverwaltung, mit. Genaue Zahlen können Sie hier finden.

Koalition plant neue Corona-Hilfen

Mit neuen milliardenschweren Hilfen für Arbeitnehmer, Gastronomiebetriebe, Unternehmen und Schulen will die große Koalition die massiven Folgen der Corona-Krise abmildern. Das Kurzarbeitergeld soll erhöht werden, um vor allem für Geringverdiener Einkommensverluste auszugleichen. Zugleich wird die Bezugsdauer des Arbeitslosengelds verlängert. Die in der Krise besonders belasteten Gastronomiebetriebe bekommen Steuererleichterungen. Darauf verständigten sich am späten Mittwochabend die Spitzen der schwarz-roten Koalition in Berlin. 

Grafik: Letzte Rettung Kurzarbeit?

Infografik: Letzte Rettung Kurzarbeit? | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Kulturzentrum in Rathenow bleibt geschlossen

Trotz diverser Corona-Lockerungen bleiben das Rathenower Kulturzentrum, die dortige Kunstgalerie, das Optik-Industrie-Museum sowie die Theaterkasse weiterhin geschlossen. Unternehmenssprecherin Sylvia Wetzel macht derweil auf die Online-Startseite des Museums auf www.oimr.de aufmerksam. Dort wurde ein kleiner virtueller Rundgang durch die Ausstellung installiert.

Merkel kritisiert das Vorgehen einzelner Länder bei den Lockerungen

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat das Vorgehen einzelner Bundesländer bei der Öffnung der Beschränkungen in der Corona-Krise scharf kritisiert. Die Umsetzung der Beschlüsse von Bund und Ländern aus der vergangenen Woche wirke auf sie "in Teilen sehr forsch, um nicht zu sagen zu forsch", sagte Merkel heute in ihrer ersten Regierungserklärung zur Corona-Krise im Bundestag. Die heutigen Zahlen sagten nichts darüber aus, wie es in einer oder zwei Wochen aussehe, wenn man zwischendurch deutlich mehr Kontakte zulasse. "Wenn wir gerade am Anfang dieser Pandemie die größtmögliche Ausdauer und Disziplin aufbringen, dann werden wir in der Lage sein, schneller wieder wirtschaftliches, soziales und öffentliches Leben zu entfalten, und zwar nachhaltig." Die Kanzlerin mit noch lang anhaltenden Beschränkungen.

Lollapalooza-Festival in Berlin ist abgesagt

Das Musikfestival Lollapalooza Anfang September in Berlin fällt nun doch aus. Das teilten die Organisatoren auf ihrer Internetseite mit. "Die Gesundheit und Sicherheit unserer Fans, Künstler*innen, Mitarbeiter*innen und der Allgemeinheit wird immer unsere oberste Priorität sein...", hieß es. "Wir arbeiten jetzt schon daran, mit Euch in 2021 das beste Lollapalooza aller Zeiten zu feiern! Bis dahin macht Euch keine Sorgen, seid füreinander da und paßt aufeinander auf."

Kultur verzichtbar? Eine Wutrede von Florian Vogel vom Kleist Forum Frankfurt (Oder)

Kultur scheint für die Politik zur völligen Nebensache geworden zu sein: Sie wird abgetan als "verzichtbar". Was Florian Vogel, Künstlerischer Leiter des Kleist Forums in Frankfurt (Oder), davon hält, lesen Sie hier.

Berliner müssen auf Wasser aus Trinkbrunnen verzichten

Auf Erfrischung an öffentlichen Trinkbrunnen müssen die Berliner in Corona-Zeiten vorerst verzichten. Man habe die Brunnen vorsichtshalber nicht in Betrieb genommen und wolle es angesichts der Pandemie zunächst auch dabei belassen, sagte eine Sprecherin der Berliner Wasserbetriebe. Darunter leiden vor allem Obdachlose.

Kita-Erzieherin aus Netzen positiv auf Corona getestet

Schock in der Gemeinde Kloster Lehnin: Eine Erzieherin der Kita "Dreikäsehoch" in Netzen wurde positiv auf den Coronavirus getestet. Die Gemeinde stimmt sich derzeit mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Potsdam-Mittelmark über die erforderlichen Maßnahmen und das weitere Vorgehen ab. Die Einrichtung wird heute mit den Eltern Kontakt aufnehmen.

4. Ketziner Fischerman auf Juni 2021 verlegt

Nach der Absage des Zachower Crosslaufes im Mai und des Ketziner Radwandertages am 26. April kann aufgrund der aktuellen Situation nun auch der vierte Ketziner Fischerman am 28. Juni nicht stattfinden. Nach der Information des Veranstalters können die rund 400 vergebenen Startplätze aber für den nun am 27. Juni 2021 stattfindenden 4. Ketziner Fischerman behalten werden.

BVG lässt Busse in Berlin putzen

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen auch bei der geplanten Rückkehr zum Normalbetrieb im Mai ihre Fahrzeuge häufiger reinigen als üblich. Seit Ausbruch der Corona-Krise rücken die Reinigungskräfte etwa bei Bussen nicht nur auf den Betriebshöfen an, sondern auch an den Endhaltestellen, wie eine Sprecherin erklärte. "Wir brauchen jede Menge Reinigungsmittel, etwa ein Drittel mehr als sonst."

Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt Regierungserklärung ab

Spahn offen für Fußball-Geisterspiele mit Schutzvorkehrungen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich erneut offen für Fußball-Geisterspiele ohne Publikum unter besonderen Schutzvorkehrungen wegen der Coronavirus-Pandemie gezeigt. "Wenn das gelingen kann bei minimiertem und so gut wie möglich ausgeschlossenem Infektionsrisiko, dann kann das sicherlich gehen", sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in Berlin. Dies sei nun zu bewerten.

Wirtschaftsbeigeordneter von Frankfurt (Oder) wirbt für verantwortungsvollen Umgang mit Corona-Lockerungen

Frankfurter Wirtschaftsbeigeordneter Claus Junghanns (CDU) begrüßte die Lockerungen der Corona-Eindämmungsverordnung bei einem Pressegespräch als "richtigen Schritt". Zugleich rief er alle Frankfurter dazu auf, "verantwortungsbewusst mit dieser Möglichkeit umzugehen". Auch wenn die Zahl der Corona-Fälle in Frankfurt (am Mittwoch blieb es bei 23, darunter sind 21 Genesene) weiterhin vergleichsweise gering sei, müssten sich Händler unbedingt an die Regeln halten und "Kunden Verständnis dafür mitbringen, wenn es in oder vor den Geschäften etwas länger dauern sollte". Welche Maßnahmen in den Geschäften in Frankfurt (Oder) gelten, lesen Sie hier.

Oberhavel verteilt Schutzausrüstung an Pflegedienste

Ambulante Pflegedienste sowie stationäre Pflegeeinrichtungen, die akuten Bedarf an Ausrüstung zum Schutz vor dem neuartigen Coronavirus haben, können erneut von Materiallieferungen profitieren, die in der Oberhaveler Kreisverwaltung eingetroffen sind.

Koalition plant neue Corona-Hilfen

Mit neuen milliardenschweren Hilfen für Arbeitnehmer, Gastronomiebetriebe, Unternehmen und Schulen will die große Koalition die massiven Folgen der Corona-Krise abmildern. Das Kurzarbeitergeld soll erhöht werden, um vor allem für Geringverdiener Einkommensverluste auszugleichen. Zugleich wird die Bezugsdauer des Arbeitslosengelds verlängert. Die in der Krise besonders belasteten Gastronomiebetriebe bekommen Steuererleichterungen. Darauf verständigten sich am späten Mittwochabend die Spitzen der schwarz-roten Koalition in Berlin. Deutschland habe die Pandemie durch einschneidende Beschränkungen erfolgreich gebremst. Dies habe erhebliche wirtschaftliche und soziale Folgen.

Arbeitgeber in Frankfurt (Oder) stellt Wohnung für polnische Grenzpendlerin

Seit einem Vierteljahrhundert ist Malgorzata Swierkowska das Pendeln zwischen ihrem Heimatland Polen und Deutschland gewohnt. Mit der Grenzschließung durch die Corona-Pandemie war das nun vorbei, eine Entscheidung musste her: Bei der Familie in Polen oder beim Arbeitgeber bleiben?

Das Frauenhaus in Schwedt benötigt dringend Spenden

Unter den Einschränkungen während der Corona-Krise leiden vor allem die Kinder. Das gilt für die Kleinen, die mit ihren Müttern im Frauenhaus Zuflucht gesucht haben, umso mehr, berichtet Sabine Wilke, Leiterin des Frauenhauses in Schwedt. Weil nach wie vor kein geregelter Schulunterricht läuft, müssen die Kinder auf engstem Raum miteinander auskommen. Das Team des Hauses bittet daher um Spielzeugspenden.

Das Störitzland am Störitzsee kämpft ums Überleben

Das Grünheider Kinder- und Familiencamp Störitzland gleicht – Corona-krisenbedingt – einer gespenstischen Szenerie. Kein Kinderlachen, kein Spielplatzlärm, kein Gewusel zwischen Unterkünften, Rezeption und Speisesaal. Die gegenwärtige Situation hat den Betrieb in eine Schockstarre versetzt. 55.000 Übernachtungen hätten es 2020 wieder werden sollen, nun ist das Überleben gefährdet.

Geld zurück oder Gutschein: Wie Veranstalter reagieren

Wenn Kurse oder Veranstaltungen wegen der Corona-Krise ausfallen, sollen Verbraucher nach dem Willen der Bundesregierung mit Gutscheinen entschädigt werden. Das soll Betreiber vor hohen Rückzahlungen und möglichen Insolvenzen bewahren. Doch die Regelung ist im Bundestag noch lange nicht beschlossen. Am Mittwoch kritisierte die Opposition, die Verbraucher würden so zu zinslosen Krediten an die Veranstalter gezwungen. Bis aus der Idee Gesetz wird, wird es noch dauern. Viele Anbieter können und wollen so lange nicht warten. Welche Lösungen sie gefunden haben, erfahren Sie hier.

Frankfurter und Słubicer demonstrieren Freitag für Lockerungen im Grenzverkehr

"Lasst uns zur Arbeit, lasst uns nach Hause!" lautet das Motto der Aktion, die die teilweise Öffnung der Grenze zwischen Deutschland und Polen fordert. Konkret geht es etwa um die Aufhebung der Quarantänepflicht für Pendler und um ein konkretes Datum für das Ende des eingeschränkten Grenzverkehrs. Für Freitag rufen im Namen des Bündnisses viele lokale Initiativen sowohl zu organisierten als auch zu spontanen Aktionen in Grenzorten beiderseits von Oder und Neiße auf. In Frankfurt hat Słubfurt e.V. eine Demonstration angemeldet.

Zahl der Corona-Infizierten im Heim in Hennigsdorfer steigt sprunghaft auf 55

Die Zahl der Corona-Infizierten in der Hennigsdorfer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete ist auf 55 Personen angestiegen. Das sind 34 Infizierte mehr als noch am Dienstag. Am Mittwochabend tagte der Krisenstab des Kreises, um über das weitere Vorgehen zu beraten.

Potsdams OB Schubert kündigt Aufklärung von Virusausbruch an Klinik an

Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) hat eine transparente Aufarbeitung des Corona-Virusausbruchs am Klinikum Ernst von Bergmann angekündigt. Es gehe um Aufarbeitung nach hinten mit dem Blick nach vorn, welche Lehren und Konsequenzen zu ziehen seien, sagte Schubert am Mittwoch laut Redetext im Stadtparlament. Das sei auch die Forderung des Landes.

Gesundheitsminister Spahn will noch mehr auf das Coronavirus testen

Wie viele Corona-Tests braucht Deutschland? Bis zu viereinhalb Millionen in der Woche, besagt ein Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Gut eine Million, meint das Robert-Koch-Institut (RKI). Und der Berufsverband der Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM) betont: Die Kapazitäten von 640 000 Tests je Woche in den fachärztlichen Laboren würden gar nicht ausgeschöpft. Spahn aber will massiv aufrüsten, vorübergehend auch durch die Mithilfe tierärztlicher Labore.

Demos in Oberhavel wieder möglich

Der Landkreis und die Kommunen in Oberhavel haben sich am Mittwoch auf weitere Lockerungen der Corona-Regeln verständigt. So sind politische Demonstrationen mit bis zu 20 Teilnehmern wieder erlaubt, sofern die Polizei als Versammlungsbehörde grünes Licht gibt. Doch vieles wird weiterhin nicht erlaubt.

Irrlandia in Beeskow bangt wegen Corona um Saisonstart

Im Irrlandia laufen die Vorbereitungen für den ersten Öffnungstag. Ob dieser wie geplant am 16. Mai ist, weiß niemand.

Im Seniorenheim in Erkner wird erst einmal isoliert

Zum Schutz vor Covid19 treffen Pflegeeinrichtungen in Erkner und Umgebung besondere Vorkehrungen. Die stationäre Aufnahme ist komplizierter.

Mit einem Elch Mindestabstand durch den Eberswalder Zoo

Nach der fünfwöchigen Zwangsschließung haben Eberswalder Zoo und Wildpark Schorfheide seit Mittwoch wieder geöffnet. Viele Besucher haben darauf nur gewartet.

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Brauerei in Frankfurt (Oder) in Zeiten von Corona

Der 23. April ist traditionell der Tag des deutschen Bieres. Doch auch in Brauereien läuft in Corona-Zeiten manches anders. Ralf Loock sprach mit dem Geschäftsführer des Frankfurter Brauhauses Mike Gärtner.

Angler in Schwedt möbeln ihr Heim für 100-Jahr-Feier auf

Vor dem Anglerheim der Ortsgruppe Schwedt 1922 könnten die Fahnen wegen der Corona-Zwangspause derzeit auf Halbmast wehen. Die Angler haben alles  absagen müssen für das erste Halbjahr. Stattdessen leuchtet das Vereinsheim am Kanal wie ein bunter Frühblüher, denn nun wird die 100-Jahr-Feier vorbereitet.

78 Erkrankte in Oberhavel

Im Landkreis Oberhavel sind bislang insgesamt 207 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Davon befinden sich 67 Personen in häuslicher Quarantäne, elf Personen müssen stationär behandelt werden. Sechs Personen sind verstorben. 123 Personen sind bereits geheilt. Dementsprechend gibt es aktuell 78 Erkrankte in Oberhavel.

Die Existenzkrise des Kinos

In Zeiten der Corona-Pandemie offenbart sich eine düstere Perspektive für die Zukunft der Kinos und der Filmfestivals. Denn die Konkurrenz durch Streamingdienste wie Netflix und Co. droht, der Kinoverwertung das Wasser abzugraben. 

Geschäfte haben wieder geöffnet

Viele Geschäfte in Beeskow und Storkow öffnen wieder. Maßnahmen von Abstand bis Spuckschutz sind allerdings allgegenwärtig.

Seit Mittwoch dürfen auch Geschäfte in Bad Freienwalde wieder öffnen. Der Andrang ist erwartet verhalten.

Das Handelscentrum in Strausberg öffnet seine Pforten. Mit den Hygiene-Regeln sind aber nicht alle einverstanden.

Kleine Geschäfte in Oberhavel öffnen ihre Türen, doch die Kundschaft hält sich noch zurück. Gastwirte sind enttäuscht.

Bibliotheken und Stadtinformationen öffnen wieder

Seit Mittwoch haben in Strausberg die Stadt- und Touristinformation sowie die Heinrich-Mann-Bibliothek und die Zweigbibliothek Hegermühle wieder geöffnet. Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Schutzmaßnahmen lesen Sie hier.

Ab Montag öffnet die Stadtbibliothek Eisenhüttenstadt wieder ihre Türen – unter strengen Vorkehrungen zur Einhaltung der Hygienevorschriften in Sachen Coronavirus.

22. April 

Umstellung der Software in Berlin - Coronazahlen wahrscheinlich unterschätzt

In Berlin waren am Mittwoch 5355 bestätigte Infektionen mit dem neuen Coronavirus bekannt. Durch eine technische Umstellung bei der Meldesoftware könnte dieser Wert aber unterschätzt sein, teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit mit. Nach den neuen Daten hätte es im Vergleich zum Dienstag lediglich 14 nachweisliche Neuinfektionen gegeben. Das klingt wenig wahrscheinlich, weil es zuvor pro Tag Dutzende Positiv-Nachweise gab. Kontaktpersonen werden von den Gesundheitsämtern weiterhin ermittelt und je nach Verdacht isoliert. 

Fünf weitere Todesfälle in Bernau

Das Coronavirus hat den Barnim weiter fest im Griff. Gleich 23 Neuinfektionen binnen 24 Stunden sowie sieben weitere Todesfälle hat das Gesundheitsamt am Mittwoch gemeldet

Potsdams OB kündigt transparente Aufklärung von Virusausbruch an Klinik an

Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) hat eine transparente Aufarbeitung des Corona-Virusausbruchs am Klinikum Ernst von Bergmann angekündigt. Es gehe um Aufarbeitung nach hinten mit dem Blick nach vorn, welche Lehren und Konsequenzen zu ziehen seien, sagte Schubert am Mittwoch laut Redetext im Stadtparlament. Das sei auch die Forderung des Landes. Seit Mitte März häuften sich in dem städtischen Krankenhaus Corona-Infektionen.

Nach Corona-Infektion in Rheinsberg Großfamilie angesteckt

Nachdem in Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin) ein Mensch positiv auf das neuartige Coronavirus getestet wurde, hat es bei Tests in seinem Familienumfeld eine Häufung von bestätigten Fällen gegeben. Insgesamt seien neun Personen positiv auf das Virus getestet worden, teilte die Dezernentin für Gesundheit und Soziales des Landkreises, Waltraud Kuhne, am Mittwoch mit. Mit diesen neuen Fällen gebe es nun insgesamt 53 Fälle von Corona-Erkrankungen im Landkreis. 

Berlin sagt Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss weitgehend ab

Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) macht eine Kehrtwende, die Prüfungen der Zehntklässler für den Mittleren Schulabschluss (MSA) fallen in diesem Jahr weitgehend aus. So sollen die drei schriftlichen MSA-Prüfungen und die mündliche Prüfung aufgrund der besonders angespannten Situation an den Schulen wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden, wie die Senatsverwaltung für Bildung am Mittwoch mitteilte. 

Maskenpflicht kommt nun auch in Brandenburg

Nach Berlin führt auch Brandenburg ab Montag die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen ein - vor allem wegen des gemeinsamen Verkehrsverbunds. In Brandenburg sollen die Mund-Nase-Schutzmasken aber darüber hinaus auch für den Einzelhandel gelten. Das will das Kabinett am Freitag beschließen, wie Regierungssprecher Florian Engels am Mittwoch ankündigte. Weitere Entwicklungen in Brandenburg.

In Berlin sind 1000 Euro Prämie für „Corona-Helden“ im Gespräch

Tausende in der Corona-Krise besonders geforderte Landesbeschäftigte in Berlin können sich womöglich über eine Prämie von 1000 Euro freuen. Entsprechende Überlegungen, über die zunächst der RBB berichtete, wurden der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch aus Senatskreisen bestätigt. Es gehe vor allem um Mitarbeiter, die in der Corona-Krise Außergewöhnliches leisteten und in vielen Fällen einer besonderen Gesundheitsgefahr ausgesetzt seien, hieß es. Zu den Begünstigten sollen nach Recherchen der RBB-„Abendschau“ Ärzte und Pfleger der landeseigenen Krankenhauskonzerne Vivantes und Charité zählen, aber auch Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungssanitäter, Mitarbeiter der Gesundheitsämter, Erzieherinnen und Beschäftigte in Jobcentern. 

Zoo und Tierpark öffnen am 28. April - ohne Pandas

Der Berliner Zoo und der Tierpark öffnen am 28. April mit neuen Eintrittsregeln wieder ihre Türen. Das Aquarium und Tierhäuser bleiben aber weiter geschlossen, teilte Sprecherin Philine Hachmeister am Mittwoch mit. Auch die kleinen Pandas werden damit noch nicht zu sehen sein. Geschlossen sind auch die Streichelgehege - und alle Spielplätze. Der Besuch ist künftig ausschließlich mit einem vorab gekauften Online-Ticket möglich, das es ab dem 27. April geben soll. Die Tageskassen bleiben geschlossen. Für einen Besuch müssen ein bestimmter Tag und ein Zeitfenster ausgewählt werden. Die Regelung gilt auch für Jahreskarten-Besitzer, die ein Zeitfenster kostenlos wählen können. Die Ticket-Kontingente liegen pro Tag zunächst bei 2000 im Zoo und 3000 im Tierpark. Ermäßigte Tickets und Rabatt- Coupons gibt es erst einmal nicht. Die Kontaktsperre gilt auch in Zoo und Tierpark, es gilt ein Zwei-Meter-Abstand zu anderen. Das Verweilen an einem Ort ist nur kurz gestattet. Picknicks fallen damit aus. Kommentierte Fütterungen und Flugshows gibt es ebenfalls nicht. Die Tierpark-Bahn bleibt im Depot, und es gibt keinen Bollerwagen-Verleih. Die Gastronomie bietet an einzelnen Standorten Speisen und Getränke zum Mitnehmen an.

Zwei Tote durch Corona in Eberswalde

Das Coronavirus breitet sich im Barnim weiter massiv aus. Gleich 23 Neuinfektionen binnen 24 Stunden sowie sieben weitere Todesfälle meldet das Gesundheitsamt am Mittwoch.

Coronatest im Auto - zwei neue Angebote in Berlin

Neben Neukölln will auch der Bezirk Mitte einen Drive-in für Coronatests öffnen. Die Möglichkeit auf dem Zentralen Festplatz am Kurt-Schumacher-Damm soll es nach vorherigen Absprachen ab diesem Donnerstag für Kontaktpersonen von Infizierten geben, teilte der Bezirk am Mittwoch mit. Die Planungen dafür waren bereits bekannt.

Scheeres gibt Details zur Ausweitung der Notbetreuung in Berlin bekannt

In Berlin haben ab 27. April mehr Familien Anspruch auf die Notbetreuung ihrer Kinder in Kitas oder Grundschulen. Details gab Familiensenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Mittwoch bekannt. So gilt der Anspruch künftig für alle Familien, in denen mindestens ein Elternteil einen in der Corona-Krise als systemrelevant eingestuften Beruf ausübt. Bisher mussten dafür zum Teil beide Elternteile in einer solchen Berufsgruppe arbeiten.

Greta Thunberg diskutiert online mit Potsdamer Klimaforscher

Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg hat dazu aufgerufen, in der Corona-Krise auf Wissenschaftler und Experten zu hören.

Deutlich weniger Straftaten in Berlin

Gute Zeiten für die Sicherheit in Berlin, schlechte Zeiten für Kriminelle. In der Corona-Krise wurden allein in der vergangenen Woche knapp 61 Prozent weniger Taschendiebstähle gegenüber dem Vorjahreszeitraum registriert, Wohnungseinbrüche gingen um fast 65 Prozent zurück, wie die Polizei am Mittwoch auf Anfrage mitteilte. Auch der Diebstahl von Autos sank drastisch (minus 76,8 Prozent).

19. Run & Bike von Neuzelle fällt aus

Der Verein Run and Bike Neuzelle hat den diesjährigen Wettkampf am 23. Mai 2020 abgesagt.

Grafik: Der deutsche Corona-Schutzschirm im Vergleich

Das Volumen der deutschen Corona-Finanzhilfen umfasst laut einer Aufstellung des Think Tanks Bruegel aktuell über zwei Billionen Euro - das entspricht 60 Prozent der Wirtschaftsleistung des vergangenen Jahres. Damit mobilisieren Bund und Länder deutlich mehr Mittel als andere Staaten, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt.

Infografik: Der deutsche Corona-Schutzschirm im Vergleich | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Grüne: Berlin soll Corona-Patienten aus Italien behandeln

Die Berliner Grünen fordern, Italien in der Corona-Krise beizustehen und erkrankte Patienten in die Hauptstadt zu holen.

Wildpark Frankfurt (Oder) wieder geöffnet

Nachdem durch das Coronavirus auch der Wildpark Frankfurt (Oder) geschlossen war, ist dieser ab sofort wieder geöffnet.

Tierparks und Zoos öffnen wieder - Tiere freuen sich über Besucher

Wochenlang sorgte die Corona-Pandemie dafür, dass Tierparks und Zoos in Brandenburg für Besucher geschlossen waren. Jetzt können Besucher wieder „Tiere gucken“ gehen - und sie machen reichlich Gebrauch davon.

Berlin beschließt Lockerungen - Das ist bald wieder erlaubt

Berlin lockert einen Teil der Beschränkungen in der Corona-Krise. Gottesdienste werden bald wieder zugelassen, Museen und Bibliotheken öffnen wieder. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) sprach am Dienstag davon, dass man in Berlin schon viel erreicht habe, "allgemeine Entwarnung" gebe es jedoch nicht. Was öffnet wann?

Geschäfte öffnen in Berlin mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen

Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen aufgrund der Corona-Pandemie haben in Berlin am Mittwoch wieder viele Geschäfte geöffnet. Der große Ansturm blieb zunächst aus. Auf dem Kurfürstendamm im Berliner Westen etwa hielten sich nur vereinzelt Kunden in den Geschäften auf. Das Warenhaus Kadewe blieb am Vormittag zunächst geschlossen.

Oberverwaltungsgericht weist Anträge gegen Abiturprüfungen zurück

Die seit Montag laufenden Abiturprüfungen in Berlin können nach einer Gerichtsentscheidung wie geplant weitergehen. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg wies Anträge zweier Schüler auf Verschiebung der Prüfungen zurück und bestätigte damit Entscheidungen der Vorinstanz, wie es am Mittwoch mitteilte.

Grüne: Berlin soll Corona-Patienten aus Italien behandeln

Die Berliner Grünen fordern, Italien in der Corona-Krise beizustehen und erkrankte Patienten in die Hauptstadt zu holen. Die Menschen aus dem schwer vom Coronavirus getroffenen Land könnten in Berliner Kliniken momentan gut behandelt werden, erklärten die Grünen-Abgeordneten Susanna Kahlefeld und Catherina Pieroth-Manelli am Mittwoch.

Landeselternausschuss in Berlin fordert flexible Lösungen für Kita-Kinder

Der Landeselternausschuss Kita fordert vom Senat, Berliner Eltern an einem Fahrplan zu Kita-Öffnungen zu beteiligen. „Damit das für uns planbar und kommunizierbar ist. Wir waren über die Entscheidung des Senats gestern überrascht und erfahren aktuell vieles aus der Presse. Das zehrt an der Energie“, sagte die Vorsitzende Corinna Balkow am Mittwoch. Der Elternausschuss hatte in der vergangenen Woche online eine Umfrage unter Eltern von Berliner Kita-Kindern durchgeführt und nach eigenen Angaben rund 1370 Antworten erhalten. „Wir sehen, dass die Familien sehr unterschiedliche Hilfen brauchen“, sagte Balkow.

Bildungssenatorin Scheeres fordert Öffnung der Spielplätze in Berlin

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) fordert die Bezirke auf, die Spielplätze wieder zu öffnen. „Gerade Kitas und Kinderläden ohne eigene Außenanlagen müssen die Spielplätze wieder nutzen können. Auch Familien, die mit Kindern in der dicht bebauten Innenstadt leben, sind darauf angewiesen“, sagte sie. Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) fordert die Bezirke auf, die Spielplätze wieder zu öffnen. „Gerade Kitas und Kinderläden ohne eigene Außenanlagen müssen die Spielplätze wieder nutzen können. Auch Familien, die mit Kindern in der dicht bebauten Innenstadt leben, sind darauf angewiesen“, sagte sie.

Erster Einwohner aus Beeskow infiziert

Erstmals ist ein Bewohner der Kreisstadt Beeskow nachweislich mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert.

Erste Bundeswehr-Teams helfen bei Suche von Corona-Infektionsketten

Die Bundeswehr hat ihren Hilfseinsatz in Brandenburg bei der Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten begonnen. Die ersten Teams seien am Dienstag in Potsdam zum Einsatz gekommen, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Landtags.

Gottesdienste in Brandenburg sollen wieder möglich sein

Ab dem 4. Mai sollen in Brandenburg wieder Gottesdienste gefeiert werden können. Das Kabinett wolle dazu am Donnerstag eine Regelung für alle Religionsgemeinschaften treffen, teilte Regierungssprecher Florian Engels am Mittwoch mit.

Livestream: Greta Thunberg im Gespräch mit Johan Rockström

Greta Thunberg und Johan Rockström treffen sich zu einem digitalen Gespräch über Mut, Solidarität und Chancen in Krisenzeiten, das vom Nobelpreismuseum in Stockholm übertragen wird.

Berliner Marathon-Macher: "Ich bin absolut überrascht"

Die Organisatoren des Berlin-Marathons sind vom Aus der renommierten Großveranstaltung durch eine Verordnung des Senats kalt erwischt worden.

Maskenpflicht im Nahverkehr auch in Brandenburg geplant

Wegen des gemeinsamen Verkehrsverbunds mit Berlin erwägt Brandenburg ebenfalls eine Maskenpflicht in Bussen und Bahnen. Innenminister Michael Stübgen (CDU) kündigte am Mittwoch im Innenausschuss des Landtags einen entsprechenden Kabinettsbeschluss am Donnerstag an.

Bau von Kitas und Schulen von Haushaltssperre nicht betroffen

Oranienburgs Kämmerer hat eine Haushaltssperre verhängt, weil derzeit völlig unklar ist, mit welchen Einnahmeverlusten die Stadt konkret rechnen muss.

Welche Museen öffnen in Brandenburg wieder?

Ab heute dürfen Museen und Galerien in Brandenburg wieder öffnen. Doch nicht alle schaffen das. Ein Überblick über die Szene.

Gastronomen enttäuscht über Berliner Corona-Verordnung

Erstmals lockert der Senat die Maßnahmen in der Corona-Krise - auch für die Wirtschaft. Doch für Restaurants und Kneipen bleibt alles unverändert. Der kriselnden Branche fehlt die Perspektive.

Betreuung: Diskussion über längeren Lohnersatz für Eltern

In der Bundesregierung wird über längere Lohnausfallzahlungen für Eltern nachgedacht, die in der Corona-Krise wegen geschlossener Kitas ihre Kinder zu Hause betreuen müssen.

Heftige Debatte im Landtag über Öffnung von Schulen und Kitas

Während die Oppositionsfraktionen im Landtag weitere Maßnahmen zur Öffnung von Schulen und Kitas fordern, bleiben die Regierungsfraktionen zurückhaltend.

Das Bernauer Hussitenfest fällt in diesem Jahr aus

Überraschend kommt dieser Schritt nicht: Die Stadt Bernau hat das diesjährige Hussitenfest abgesagt. Sie zieht damit die Konsequenz aus den Vorgaben der Bundesregierung, die im Zuge der Maßnahmen gegen das Coronavirus Großveranstaltungen in Deutschland bis 31. August verboten hat.

Erste Fälle: Probleme in den Flüchtlingsunterkünften in MOL

In der Corona-Krise treten die strukturellen Probleme in den Flüchtlings-Unterkünften in Märkisch-Oderland noch stärker zutage. Vor zwei Wochen trat in Hoppegarten bereits der Ernstfall ein: Erstmals wurde in einer der Gemeinschaftsunterkünfte (GU) eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen, schließlich ging es um sieben Fälle, für die entsprechende Maßnahmen ergriffen wurden. Das habe im Zusammenwirken aller Beteiligten gut geklappt, bilanziert Friedemann Hanke, in dessen Aufgabenbereich als Beigeordneter des Landrates auch die Flüchtlinge fallen.

Bürgermeister von Frankfurt (Oder) und Słubice sehen Belastung durch Corona

Seit Jahren werben Frankfurt und Słubice als Europäische Doppelstadt gemeinsam mit dem Slogan: Ohne Grenzen – Bez granic. Nun ist die Grenze seit über einem Monat und wahrscheinlich noch für längere Zeit nahezu komplett geschlossen. Was bedeutet dies für die Zusammenarbeit beider Städte und welche Emotionen bewegen Sie angesichts dieser Umstände auch persönlich?

Corona-Hotline für Ostprignitz-Ruppin ist offen für alle Fragen

Seit Mitte März besetzen Mitarbeiter der Kreisverwaltung das Bürgertelefon zur Corona-Krise. Die Anrufe werden seltener, dafür die Fragen differenzierter.

Klinikbesucher in Kyritz sollen Mundschutz tragen

Die KMG-Kliniken in Wittstock und Kyritz rufen die Besucher ihrer Einrichtungen zum Tragen eines Mundschutzes auf. Durch die Corona-Pandemie sei der Besuchsverkehr ohnehin schon stark reglementiert. Damit Patienten und Mitarbeiter jedoch noch besser vor einer Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 geschützt werden, ruft das Gesundheitsunternehmen nun auch Besucher sowie Geschäfts- und Servicepartner auf, die Kliniken nur noch mit einem selbst mitgebrachtem Mundschutz zu betreten.

Tour de MOZ muss wegen Corona vorerst warten

Wegen der Corona-Pandemie kann die Tour de MOZ noch nicht im April starten. Dennoch sind einige spannende Rad-Touren geplant.

Corona sorgt für Kundenansturm bei Netflix

In den drei Monaten bis Ende März schoss die Anzahl der Bezahlabos weltweit um 15,8 Millionen in die Höhe, wie der Streaming-Marktführer nach US-Börsenschluss in Los Gatos mitteilte. Damit verbuchte Netflix das Vierteljahr mit seinem bislang größten Kundenandrang und übertraf sowohl die eigene Prognose als auch die Erwartungen der Wall-Street-Analysten bei Weitem. Zum Quartalsende brachte es Netflix auf knapp 183 Millionen bezahlte Mitgliedschaften.

Abstandsgebot wegen Corona gefährdet Tier- und Pflanzenwelt in Berlin

Während die großen asphaltierten Plätze in der Stadt in diesen Tagen verwaist sind, herrscht in den Berliner Parks regelrechter Trubel. Wer anderen aus Angst vor Ansteckungen ganz buchstäblich aus dem Wege gehen will, weicht in den Grünanlagen manchmal ganz notgedrungen von den Pfaden ab und sucht sich querfeldein seine Freiräume. Doch dieses Verhalten gefährdet die Natur- und Pflanzenwelt. 

Masken für Zehntklässler in Strausberg gesucht

Für 90 Schüler der Klassenstufe 10 geht am kommenden Montag wieder der Schulalltag los. Zwar gibt sich die Leiterin der Anne-Frank-Oberschule Annegret Ortner Mühe, mit Abstandsregeln und präzisen Planungen der Infektionsgefahr entgegenzuwirken, doch um einen dringenden Appell komme sie nicht herum. "Ich will meine Schüler und das Personal schützen", sagt die Schulleiterin und bittet um Unterstützung von Betrieben und Privatpersonen.

Medimax in Frankfurt (Oder) – Wiedereröffnung mit Bauzäunen

"Nirgendwo steht, was genau ‚Abgrenzung‘ bedeutet", erklärt Medimax-Inhaberin Kristin Heilig. Sie will sicher gehen, baute ihren Laden um, der normalerweise über 1000 Quadratmeter groß ist und zäunte eine 800 Quadratmeter große Fläche mit Bauzäunen ein. Bodenmarkierungen und die sowieso schon breiten Gänge zwischen den Regalen sollen den Sicherheitsabstand zwischen Kunden gewährleisten.

Machtkampf Klinikleitung "Ernst von Bergmann" und Potsdams OB Mike Schubert

Der Hauptausschuss des Potsdamer Stadtparlaments will nach dem Ausbruch des Coronavirus im Klinikum Ernst von Bergmann zwischen Weichen für die Zukunft stellen. Das Gremium trifft sich am Mittwoch (18.00 Uhr), um über mögliche personelle Konsequenzen für die Geschäftsführung des Krankenhauses zu beraten. Der Aufsichtsrat der größten Potsdamer Klinik hatte am Dienstag hinter verschlossenen Türen über die Zukunft der Leitung beraten. Löst Oberbürgermeister Mike Schubert die Probleme im Potsdamer Klinikum oder wird er selbst zum Problemfall?

Seit Mitte März häuften sich in dem städtischen Krankenhaus, das für die gesamte Region Westbrandenburg zuständig ist, Corona-Infektionen. Experten des Robert Koch-Instituts hatten nach der Häufung der Fälle Verbesserungsvorschläge gemacht, darunter eine Unterstützung des Krisenstabs. Am Wochenende hatte die Geschäftsführung erstmals Fehler eingestanden. Bisher starben 39 Covid-19-Patienten in der Klinik. 

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21. April 

Zahl der Corona-Toten in Deutschland steigt auf über 4700

In Deutschland sind bis Dienstagabend mehr als 144.700 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.30 Uhr: Mehr als 143.100 Infektionen). Mindestens 4738 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 20.30 Uhr: 4514). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Bayern steht an der Spitze.

Corona-Fälle im Immanuel Klinikum Bernau  "gleichbleibend"

Während in der Brandenburgklinik in Bernau-Waldfrieden die Corona-Infektionen in den vergangenen Tagen weiter nach oben gegangen sind, hat es im Immanuel Klinikum keinen nennenswerten Anstieg gegebenen. Nach Auskunft von Pressesprecherin Jenny Jörgensen werden aktuell acht an dem neuartigen Virus erkrankte Patienten im Covid-19-Zentrum des Immanuel Klinikums behandelt. "Die Fallzahlen sind in den vergangenen Tagen im Durchschnitt  gleichbleibend", heißt es. Der Barnim bleibt aber ein Hotspot.

Corona macht polnischen Grenzpendlern zu schaffen

Für deutsche Beschäftigte heißt der Strohhalm in der Corona-Krise häufig Kurzarbeit. Polnische Grenzpendler trifft es oft härter. Viele Polen, die derzeit bei der Agentur für Arbeit in Frankfurt (Oder) anrufen, sind gekündigt, sagt Regina Gebhardt-Hille. Sie ist Eures-Beraterin bei der Agentur. Eures ist ein Kooperationsnetz, das die Freizügigkeit von Arbeitnehmern in der EU erleichtern soll. Mehr dazu finden Sie hier.

5341 bestätigte Corona-Fälle in Berlin - 105 Tote

Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen in Berlin ist um 76 gestiegen - auf nun 5341 Fälle. Das teilte die Senatsgesundheitsverwaltung am Dienstag mit. 105 Menschen sind bislang (Stand: 18.00 Uhr) in Berlin im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion gestorben. Seit Montag wurden damit acht weitere Tote gemeldet. Die meisten Toten (60) waren 80 Jahre und älter, gefolgt von den 70- bis 79-Jährigen (26). Die Bezirke mit den meisten gemeldeten Corona-Infektionen sind Mitte (807), Charlottenburg-Wilmersdorf (630) und Neukölln (572).

Aufsichtsrat empfiehlt Beurlaubung der Bergmann-Klinikspitze

Die Geschäftsführer des Potsdamer Klinikums Ernst von Bergmann sollen als Folge der Krise um einen Coronavirus-Ausbruch nach einer Empfehlung des Aufsichtsrats beurlaubt werden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll nach der Empfehlung vom Dienstag zudem eine externe Kommission die Krise aufklären. Zuvor hatte die „B.Z.“ aus Berlin darüber berichtet. Seit Mitte März hatten sich die Zahlen von Corona-Infizierten gehäuft. Inzwischen starben 39 Corona-Patienten. Am Wochenende hatte die Geschäftsführung erstmals Fehler eingestanden. An diesem Mittwoch berät der Hauptausschuss der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung über mögliche personelle Konsequenzen. Letztlich entscheidet die Stadtspitze.

Ver.di fordert in Eisenhüttenstadt Corona-Prämie

Wegen der Corona-Krise waren sie unterbrochen worden, am Mittwoch (22. April) werden die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft ver.di und der städtischen Krankenhaus GmbH fortgesetzt. Die Tarifkommission fordert nun angesichts der Corona-Krise als besondere Anerkennung der Arbeitsleistung eine steuerfreie Prämie.

Oberhavel lockert Regeln für Sportvereine

Für Sportvereine im Landkreis Oberhavel werden die strengen Regeln der Brandenburger Eindämmungsverordnung ab Mittwoch etwas gelockert. Das teilte die Kreisverwaltung am Dienstag in Oranienburg mit. Zwar ist der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios sowie der Betrieb von Thermen, Wellnesszentren und ähnlichen Einrichtungen weiterhin untersagt. Ausnahmen davon sind aber möglich. Auf dieser Grundlage hat der Landkreis Oberhavel heute eine Allgemeinverfügung erlassen, die Ausnahmegenehmigungen für Sportvereine im Landkreis Oberhavel erteilt. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Weniger Corona-Erkrankte in Märkisch-Oderland

Die Zahl der an Covid-19 erkrankten Menschen im Kreis hat das Landratsamt am Dienstag mit 56 angegeben. Das waren elf weniger als am Vortag. Mit Stand 10 Uhr wurden 158 bestätigte Corona-Infektionen gemeldet, genesen sind 100, zwei Menschen starben. In Krankenhäusern waren kreisweit zwölf Menschen in Behandlung, vier auf der Intensivstation. Unterdessen ging die Zahl derjenigen, die sich coronabedingt in Quarantäne befinden, von 230 auf 199 zurück. Seit Beginn der Krise mussten sich 1405 Menschen im Kreis in die häusliche Isolation begeben.

Sechster Corona-Todesfall in Oberhavel

Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ist ein weiterer Todesfall im Landkreis Oberhavel zu beklagen. Bereits am Montag verstarb ein 68-jährer Mann, der mit dem Coronavirus infiziert war, teilte die Kreisverwaltung am Dienstagabend in Oranienburg mit. Genauere Angaben zum Patienten wurden nicht gemacht. Insgesamt wurden Landkreis Oberhavel bisher 202 Menschen positiv auf das SARS CoV2-Virus getestet. 112 davon gelten inzwischen als geheilt. Entsprechend liegt die Zahl der bestätigten Covid-19-Patienten bei 84. Davon kurieren 75 Menschen ihre Krankheit zu Hause aus. Neun Personen müssen stationär behandelt werden. 

Kleine Gesten in Strausberg mit großer Wirkung

Es sind schwere Zeiten für hilfsbedürftige Menschen. In Strausberg wird dennoch versucht, das Beste aus der Krisensituation zu machen und möglichst viel an Kontakt zu den Menschen herzustellen.

Kein neuer Fall in Frankfurt (Oder) seit vier Tagen

In Frankfurt ist seit Sonnabend kein neuer laborbestätigter Corona-Fall dazugekommen. Es blieb auch am Dienstag bei 23 registrierten Infektionen. 21 der Betroffenen gelten als genesen. Bei einem am Montag bereits als wieder geheilt gemeldeten Patienten hatte sich die Stadtverwaltung noch einmal korrigiert. Darüber hinaus befanden sich am Dienstag 17 Frankfurter in häuslicher Isolation. Auch am Klinikum ist die Situation ruhig. Aktuell wird kein Covid-19-Patient mehr behandelt. Der vorerst letzte Betroffene war vorige Woche entlassen worden.

379 Corona-Fälle, 23 Tote in Potsdam-Mittelmark

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 379 (+ 4 zum Vortag) Personen infiziert. Weiterhin sind die meisten Fälle (103) in Werder (Havel) sowie in Kleinmachnow, Teltow, Stahnsdorf, Michendorf, Schwielowsee, Nuthetalund Kloster Lehnin zu verzeichnen. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis hat sich gegenüber gestern um zwei Menschen auf insgesamt 23 erhöht. Der Erkrankung sind 12 Menschen aus Werder (Havel), drei aus der kreisangehörigen Stadt Beelitz und zwei aus Bad Belzig, jeweils einer aus der Gemeinde Michendorf, Groß Kreutz (Havel), Kloster Lehnin, Kleinmachnow, sowie den Ämtern Brück/Mark und Niemegk erlegen.

Bergmann-Klinikum in Potsdam weiter auf Lösungssuche

Nach dem Ausbruch des Coronavirus im Klinikum Ernst von Bergmann sucht die Stadt Potsdam Wege aus der Krise. Der Aufsichtsrat des größten Potsdamer Krankenhauses tagte am Dienstag hinter verschlossenen Türen, um über die Zukunft der Geschäftsführung zu beraten. Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) schlägt nach Medienberichten vor, die zweiköpfige Klinikspitze für ein halbes Jahr zu beurlauben - und eine Kommission soll untersuchen, wie es zu der Krise kommen konnte. Am 22. April berät der Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung über das weitere Vorgehen.

Vereinssport in Brandenburg weiterhin verboten

Nach ersten Lockerungen der Corona-Beschränkungen in Brandenburg bleiben die bisherigen Verbote für den organisierten Sport weiter bestehen. „Der Sportbetrieb ist auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios und Tanzstudios untersagt“, teilte der Landessportbund (LSB) am Dienstag mit. Das habe der Verband in einem Gespräch mit dem Bildungsministerium geklärt. Ausnahmen könne das Gesundheitsamt erteilen. Genehmigungen seien auch für das Sporttreiben allein oder zu zweit auf einem Vereinsgelände notwendig. In Brandenburg an der Havel können Sportler in ihren Vereinen nach Angaben der Stadt wieder trainieren - unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.

Keine weiteren Versammlungsbeschränkungen für 1. Mai geplant

Das Brandenburger Innenministerium will mit Blick auf den 1. Mai keine strengeren Regelungen für Versammlungen erlassen. Erst vergangene Woche war das generelle Demonstrationsverbot wegen der Corona-Krise aufgehoben worden. Derzeit gilt, dass Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 20 Menschen auf Antrag möglich sind, wenn das vom Infektionsrisiko vertretbar ist. „Es ist nicht vorgesehen, diese Neuregelung für den 1. Mai wieder außer Kraft zu setzen“, teilte ein Ministeriumssprecher am Dienstag mit.

Berlin will Betreuung für alle Kinder „deutlich vor 1. August“

Berlin fährt schneller als geplant die Kinderbetreuung hoch. Ab kommenden Montag dürfen Kinder von Alleinerziehenden Tagesstätten besuchen. Auch die Regelungen für Eltern mit systemrelevanten Berufen werden gelockert. Ab Montag gilt, dass nur ein Elternteil etwa bei der Polizei oder in der Pflege arbeiten muss. Weitere Berufe wie Logopäden und Zahntechniker wurden in die systemrelevanten Berufsgruppen aufgenommen. Die aktualisierte Berufsliste werde auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Bildung veröffentlicht, heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung.

Zoo Eberswalde und Museum wieder offen

Zoo, Museum und Familiengarten begrüßen am 22. April – nach mehrwöchiger Zwangspause – die ersten Gäste. Am Donnerstag folgt die Stadtbibliothek. Lesen Sie hier weiter für weitere Öffnungen und bleibende Sperrungen für Eberswalde.

Debatte um Paketzustellung auch am Sonntag

Überlegungen der Deutschen Post für eine Sonntagszustellung von Paketen stoßen bei den Gewerkschaften auf Skepsis. Verdi sieht keine Notwendigkeit für bundesweite Ausnahmeregelungen. "Aufgrund der bestehenden Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie ist in der Zustellung die Erreichbarkeit der Kundinnen und Kunden an den Werktagen sehr hoch", sagte ein Sprecher des Verdi-Bundesvorstands. Ein Postsprecher betonte, der Konzern strebe keine regelmäßige, bundesweite Sonntagszustellung an. Man wolle Sonntagsarbeit in der derzeitigen Ausnahmesituation "punktuell und nach Abstimmung mit den örtlichen Betriebsräten" einsetzen, um schnell auf bestehende regional begrenzte Engpässe zu reagieren.

SPD in Oberhavel fordert Liveübertragung im Internet

Die SPD-Kreistagsfraktion in Oberhavel setzt sich dafür ein, dass bald alle öffentliche Tagungen und Sitzungen im Livestream im Internet zu sehen sind. In einem Schreiben an Landrat Ludger Weskamp (SPD) und den Vorsitzenden des Kreistages Wolfgang Krüger (CDU) bitten sie darum, den bereits in der Geschäftsordnung des Kreistages vorgesehenen Livestream und die Aufzeichnung von Sitzungen im Internet vorrangig umzusetzen.

Händler in Beeskow eröffnen mit Rabatten

In Beeskow dürfen die Geschäfte ab Mittwoch öffnen. Allerdings gelten besondere Hygiene- und Abstandsregelungen. Die Internetseite www.unternehmer-fuer-beeskow.de, die von der Verwaltung initiiert wurde, bleibt erst einmal bestehen. Sie soll aktualisiert werden. Außerdem, so Altstadtmanagerin Kerstin Müller, werde man in den kommenden Tagen in der Verwaltung und mit den Einzelhändlern  diskutieren, in welcher Form sie künftig weitergeführt werden kann. Etliche Beeskower Geschäfte bieten in den ersten Tagen nach der Wiedereröffnung Sonderangebote und Rabatte auf das gesamte Sortiment an.

Noch keine Haushaltssperren in Hennigsdorf und Velten

Velten und Hennigsdorf verzichten vorerst auf eine Haushaltssperre. "Unsere Liquidität ist im Moment so gut, dass wir eine Haushaltssperre derzeit nicht in Betracht ziehen", sagte Hennigsdorfs Rathaussprecherin Ilona Möser. Für Velten sagte Rathaussprecherin Stephanie Steinicke-Kreutzer: "Wir verzeichnet zwar bereits einen enormen Einbruch bei den Gewerbesteuern." Doch die Notbremse wollen man noch nicht ziehen.

28 Geschäfte öffnen am 22. April im Einkaufszentrum Reiz in Neuruppin

Ab 22. April dürfen im Einkaufszentrum Reiz 28 Geschäfte wieder ihre Türen öffnen, die in den vergangenen Wochen wegen der Pandemie geschlossen bleiben mussten, wie Centermanager Frank Nieguth berichtet. Das Möbelhaus wird dafür sein Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter reduzieren, ebenso wie Kik. Auch in der Innenstadt kann dann wieder eingekauft werden.

Senatorin Pop rechnet mit längeren Schließungen für Gastronomie in Berlin

Während Verbraucher in Berlin ab Mittwoch wieder in mehr Geschäften einkaufen können, bleiben Restaurants und Kneipen vorerst weiter geschlossen. „Wir haben heute beschlossen, dass es weiter bei den Takeaway- und Lieferdiensten bleibt“, sagte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) am Dienstag nach einer Sitzung des Senats mit Blick auf die Gastronomie. Die Perspektive für Öffnungen reiche eher in Richtung Sommer, sagte Pop. Viele Betriebe stelle eine so lange „Durststrecke“ vor große Schwierigkeiten. „Deswegen sehen wir den Bund deutlich in der Pflicht“, die betroffenen Unternehmen finanziell über diesen langen Zeitraum zu unterstützen.

Mehr als 144.300 Corona-Nachweise in Deutschland

In Deutschland sind bis Dienstagnachmittag mehr als 144.300 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: Mehr als 142.600 Infektionen). Mindestens 4675 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 4462). Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 95.200 Menschen die Infektion überstanden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Erster Corona-Todesfall in Ostprignitz-Ruppin

Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gibt es im Landkreis Ostprignitz-Ruppin einen ersten Todesfall. Das bestätigte Kreissprecher Alexander von Uleniecki am Dienstagnachmittag. Es handelt sich um eine aus dem Landkreis stammende und mit dem Coronavirus infizierte Frau, die in einer Reha-Einrichtung eines anderen Landkreises untergebracht und dort auch verstorben war. "Die Patientin war Mitte 70 und befand sich seit einiger Zeit stationär in der Einrichtun", so Uleniecki. "Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin fühlt mit der Familie, den Angehörigen und den Freunden der Verstorbenen und spricht ihnen ein herzliches Beileid aus." Insgesamt gibt es mit Stand Dienstagnachmittag 44 Corona-Fälle im Landkreis.

Zunächst kein Bußgeld bei Missachtung der Mundschutz-Pflichtin Berlin

Berliner sollen bei Missachtung der Mundschutz-Pflicht im öffentlichen Nahverkehr zunächst nicht mit einem Bußgeld belangt werden. „Unser Eindruck ist, dass Berliner die bislang getroffenen Maßnahmen sehr ernst genommen und die Regeln beachtet haben“, sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) nach einer Senatssitzung am Dienstag. Zudem gebe es im ÖPNV eine starke soziale Kontrolle durch andere. Man werde jedoch beobachten, ob ein Bußgeld irgendwann nötig sei, so Müller. Der Mund-Nasen-Schutz kann laut Müller auch ein einfaches Tuch oder ein Schal sein. Menschen mit Handicap, die beispielsweise schwer Luft bekämen, oder Kleinstkinder seien von der Regelung ausgenommen.

Senat erlaubt Sport im Freien - kein Mannschaftssport

Berliner dürfen wieder auf Sportflächen im Freien trainieren - allerdings unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln. „Um es vereinfacht darzustellen: Sport ist wieder möglich jenseits von Mannschaftssport, wo man wieder den direkten, unmittelbaren Kontakt hat“, sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Dienstag. Gebäude dürften betreten werden, um etwa Sportgeräte abzuholen. „Aber man soll nicht in dem geschlossenen Raum Sport treiben.“

Berliner Senat verbietet Großveranstaltungen bis 24. Oktober

Kulturelle und sportliche Großveranstaltungen in Berlin mit mehr als 5000 Teilnehmern bleiben wegen der Corona-Krise bis zum 24. Oktober verboten. Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern dürfen bis 31. August nicht stattfinden, beschloss der Senat am Dienstag. Abgesagt wurde auch der Berlin-Marathon.

Hortgebühren für Berliner Schüler werden ausgesetzt

Die Hortgebühren für Berliner Schüler und Schülerinnen werden bis zum Sommer ausgesetzt, die im April bezahlten Gelder den Eltern zurückerstattet. Sollten die Schulen im August die Horte wieder öffnen, würden die Eltern an den Betreuungskosten für Kinder ab Klasse 3 nach der Schule wieder beteiligt, teilte die Bildungsverwaltung am Dienstag mit. Für März könne es allerdings keine Erstattung geben, weil die Betreuung noch bis zum 20. März möglich gewesen sei.

Berliner Museen können schon vom 4. Mai wieder öffnen

Die Museen in Berlin mit der berühmten Museumsinsel können schon vom 4. Mai an wieder öffnen. Das beschloss der Senat während seiner Sitzung am Dienstag. Auch der Leihverkehr in Bibliotheken soll dann wieder ermöglicht werden, wie Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Dienstag ankündigte. Die Theater der Stadt bleiben bis zum 31. Juli geschlossen und beenden damit die Saison.

Schrittweise Öffnungen der Bibliotheken in Brandenburg

Bibliotheken in Brandenburg dürfen an diesem Mittwoch wieder für ihre Leser öffnen. Die Stadtbibliothek in Teltow (Kreis Potsdam-Mittelmark) und in Nauen (Kreis Havelland) öffnen einen Tag später am Donnerstag. Die Fouquè-Bibliothek Brandenburg an der Havel und die Stadtbibliothek Schwedt/Oder (Kreis Uckermark) öffnen voraussichtlich am 28. April. Universitätsbibliotheken bleiben dagegen bis auf Weiteres geschlossen, da sie sich oft in den Gebäuden der Hochschulen befinden.

Kleine Demonstrationen in Berlin wieder möglich

Der Berliner Senat erlaubt in der Corona-Krise wieder kleinere Demonstrationen. Ab 4. Mai seien Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 20 Teilnehmern grundsätzlich genehmigungsfrei, wenn Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden, teilte Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Dienstag nach der Senatssitzung mit.

Berlin erlaubt wieder Gottesdienste ab 4. Mai 

In Berlin sind ab 4. Mai wieder Gottesdienste mit bis zu 50 Teilnehmern erlaubt. Das teilte Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Dienstag nach der Senatssitzung zur Corona-Krise mit. 

Brandenburg bleibt bei Absage an Maskenpflicht

Brandenburg plant auch nach der Entscheidung des Berliner Senats keine Maskenpflicht für den öffentlichen Nahverkehr. „Berlin ist einen anderen Weg gegangen“, sagte Innenminister Michael Stübgen (CDU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Potsdam. Er sagte zwar: „Wir werden uns das jetzt genau ansehen.“ Stübgen betonte aber, er sein kein Verfechter davon, unmittelbar hinterherzuspringen. Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hatte im ZDF-„Morgenmagazin“ gesagt: „Ich habe so ein bisschen Sorge, dass vielleicht so eine Maske dann auch so als Allheilmittel angesehen wird.“ Sie hält das Einhalten des Abstands für wichtiger.

Berliner Senat informiert über Corona-Lockerungen

Linke und Freie Wähler für Maskenpflicht in ganz Brandenburg

Die Oppositionsfraktionen im Brandenburger Landtag haben sich für die Einführung einer Maskenpflicht an belebten Orten oder als Voraussetzung für die Lockerung von Corona-Beschränkungen ausgesprochen. Linke-Fraktionschef Sebastian Walter lobte am Dienstag die Initiative der Stadt Potsdam, wo von kommender Woche an eine Maskenpflicht in Geschäften und im Öffentlichen Nahverkehr gilt. "Es darf aber kein Flickenteppich sein", forderte er. "Deshalb fordern wir die Landesregierung auf, eine landeseinheitliche Regelung zu finden. Ähnlich äußerten sich die Freien Wähler.

Berlin-Marathon fällt aus

Der Berlin-Marathon muss in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Krise abgesagt werden. Der Senat beschloss ein Verbot von Großveranstaltungen mit mehr als 5000 Teilnehmern bis zum 24. Oktober. Der Marathon sollte am 27. September stattfinden, im vergangenen Jahr waren 47.000 Teilnehmer an den Start gegangen.

Einzelhandel diskutiert über Sonntagsöffnungen

Wegen der wochenlangen Schließung von Geschäften jenseits des Lebensmittelhandels in der Corona-Krise sind dort die Erlöse weggebrochen. Deshalb werden erneut Forderungen nach neuen Regeln für die Sonntagsöffnungszeiten laut.

Stärkere Kontrollen in Brandenburg an der Havel

Da ab Mittwoch, 22. April, kleinere Ladengeschäfte wieder öffnen dürfen, weist die Verkehrsbehörde der Stadt Brandenburg an der Havel daraufhin, dass die Parkflächen vor den Ladengeschäften den Kunden zur Verfügung zu stellen sind. Insbesondere in der Steinstraße sollten Bürger sich an die bestehenden Parkregelungen halten. Bewohner in diesen Bereichen wird geraten, ausschließlich die für sie reservierten Stellplätze nutzen. Der Stadtordnungsdienst wird in den nächsten Tagen die Kontrollen in der Innenstadt verstärken.

Heftige Debatte im Landtag über Öffnung von Schulen und Kitas

Nach dem Start der Abiturprüfungen und der geplanten Aufnahme des Unterrichts für wenige Jahrgangsstufen streiten die Fraktionen im Landtag über weitere Öffnungen von Schulen und Kitas. Die oppositionelle Linke-Fraktion hat Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) aufgefordert, einen Stufenplan für eine allmähliche Erweiterung der Betreuung in den Kitas zu erarbeiten. Der Fraktionschef der mitregierenden CDU, Jan Redmann, erklärte dagegen, einen Masterplan für die Öffnung von Schulen und Kitas bis zur völligen Normalisierung könne es noch nicht geben. Weitere Informationen finden Sie hier.

Feldjäger der Bundeswehr kontrollieren häusliche Quarantäne in Oberhavel

Das Gesundheitsamt des Landkreises Oberhavel kann ab 23. April auf die Unterstützung von zehn Soldaten der Bundeswehr setzen. Es handelt sich dabei um zwei fünfköpfige Feldjägereinheiten aus Berlin. 

Tierpark Neuruppin öffnet wieder

Der Tierpark der Fontanestadt Neuruppin in Kunsterspring öffnet am Mittwoch 22. April, wieder. Wer Wollschwein, Wisent, Wolf und Co sehen will, kann an jedem Tag zwischen 9 und 19 Uhr vorbeikommen. 

Landtag Brandenburg zu AfD-Forderung nach Sonderausschuss wegen Corona

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