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Kommunalpolitik
Zoff um kommunale Kooperation von Linken und AfD in Forst

Die brandenburgischen Linken haben ein Problem mit ihren Genossen in Forst. Das weiß auch Landesgeschäftsführer Stefan Wollenberg. (Archivbild)
Die brandenburgischen Linken haben ein Problem mit ihren Genossen in Forst. Das weiß auch Landesgeschäftsführer Stefan Wollenberg. (Archivbild) © Foto: dpa/Monika Skolimowska
Ulrich Thiessen / 28.05.2020, 15:17 Uhr
Potsdam Die brandenburgischen Linken haben ein Problem mit ihren Genossen in Forst. Vor einer Woche hatten die Fraktionschef der Linken im Stadtparlament, der AfD und der Wählergruppe "Gemeinsam für Forst" eine gemeinsame Pressekonferenz einberufen und dabei den Neubau eines Jugendklubs verlangt. Seitdem kommt der Landesverband der Linken nicht zur Ruhe.

Die Führungsriege aus Potsdam reiste in dieser Woche in die Lausitz und wollte die Parteifreunde dazu bewegen, sich vom eigenen Verhalten zu distanzieren. Immerhin gibt es einen Parteitagsbeschluss, der jegliche Zusammenarbeit mit der AfD ausschließt. Bislang gab es keine entsprechende Reaktion der Forster Genossen. Die Jugendorganisation der Partei fordert inzwischen einen Parteiausschluss der betroffenen Genossen. Parteiausschlüsse seien aus gutem Grund nur das allerletzte Mittel, so Landesgeschäftsführer Stefan Wollenberg am Donnerstag. Er betonte nach einer Sondersitzung des Landesvorstandes, dass man die Zusage aus Forst habe, dass es keine weiteren Pressekonferenzen mit der AfD geben soll. Das reicht weiten Teilen der Partei jedoch nicht aus.

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Paul Müller 28.05.2020 - 17:51:41

Nicht auszumalen, was passiert ...

... wenn die AFD für ein friedliches Miteinander wirbt :D ...

Ralf H. Janetschek 28.05.2020 - 16:20:34

Absurdistan

Wenn die AfD zufällig der gleichen Ansicht wie Kommunisten ist, dann ändern die Kommunisten ihre Meinung. Absurder kann man den Bürgern seine eigene Politik nicht erklären.

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